| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Triumph Bonneville Speedmaster vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die viele beim Kauf beschäftigt: Soll es eher entspannt und souverän im Alltag sein – oder soll es spürbar sportlich wirken und sich wie ein echtes Highlight anfühlen? Genau diese Spannung liefert der Vergleich zwischen der Triumph Bonneville Speedmaster und der MV Agusta Superveloce 800. Beide Modelle haben ihren eigenen Charakter, beide wollen begeistern – aber auf sehr verschiedene Art.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Vibe“
Die Triumph Bonneville Speedmaster steht für klassische Bonneville-Ästhetik mit einer entspannten Cruiser-Anmutung. Das Motorrad wirkt stimmig, ruhig und hochwertig – wie ein Bike, das man gern bewegt, ohne ständig „auf Kante“ zu fahren. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist optisch deutlich sportlicher: kompaktere Silhouette, sportliche Linien und ein Auftritt, der eher nach Kurve als nach Kreuzfahrt aussieht.
Im Vergleich zeigt sich: Die Speedmaster spielt ihre Stärken dort aus, wo man Komfort und Stil zusammenbringen möchte. Die Superveloce 800 punktet eher bei Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schon beim Anblick nach Dynamik verlangt.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Gefühl, wie ein Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt in der Praxis oft „harmonisch“: Der Antrieb ist so abgestimmt, dass sich das Motorrad gleichmäßig aufbaut und im Alltag leicht dosieren lässt. Gerade bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten und beim entspannten Cruisen wirkt das besonders angenehm.
Die MV Agusta Superveloce 800 zeigt dagegen einen deutlich sportlicheren Charakter. Die Leistungsentfaltung wirkt spürbar direkter, und das Motorrad lädt eher dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad als aktives Fahrgerät versteht, bekommt hier mehr „Biss“.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Speedmaster: Stärken liegen in der gutmütigen, alltagstauglichen Art der Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer die direkte Dynamik der Superveloce vermissen.
- Superveloce 800: Stärken liegen in der sportlichen Reaktion und dem klaren Fahrspaß-Potenzial. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit verlangt, um das Motorrad „rund“ zu bewegen.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk entscheidet sich, wie souverän ein Motorrad über längere Strecken bleibt und wie präzise es in Kurven arbeitet. Die Triumph Bonneville Speedmaster vermittelt dabei häufig ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, den Alltag zu erleichtern: Geradeauslauf und Komfort stehen im Vordergrund, ohne dass die Kurvenleistung komplett in den Hintergrund rückt.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf Agilität und sportliche Rückmeldung getrimmt. In zügigen Passagen fühlt sich das Motorrad oft „wach“ an, die Linie lässt sich dynamischer ansteuern. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Strecke kurvig ist und man das Motorrad aktiv fährt.
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die Superveloce wirkt tendenziell darauf ausgelegt, sportliche Manöver mit klarer Dosierbarkeit zu unterstützen. Die Speedmaster bietet ebenfalls verlässliche Verzögerung, setzt aber eher auf souveräne Alltagswirkung statt auf maximalen „Track“-Charakter.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer häufig Stadtverkehr, Landstraße und entspannte Touren fährt, profitiert von der Speedmaster-Art: leicht zu handeln, angenehm zu fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Wer dagegen regelmäßig zügig unterwegs ist und Kurven als Spielplatz betrachtet, wird die Superveloce 800 oft als direkter und motivierender empfinden.
Ergonomie und Sitzgefühl: Langstrecke oder Kurvenfokus?
Ergonomie ist ein unterschätzter Kaufgrund. Die Triumph Bonneville Speedmaster positioniert sich mit einer Sitzhaltung, die eher auf entspanntes Sitzen und gute Übersicht ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern „einfach losfahren“ und dabei nicht ständig die Haltung korrigieren möchten.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen sportlicher in der Gesamthaltung. Das kann sich auf längeren Strecken je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich anfühlen. Wer sportlich sitzt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Position oft als stimmig empfinden. Wer eher cruiserartig unterwegs sein möchte, könnte die Superveloce als weniger „lässig“ wahrnehmen.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich spürt
Bei der Ausstattung zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag funktioniert: Bedienbarkeit, Übersicht, Fahrmodi, sowie die Art, wie Elektronik und Fahrcharakter zusammenarbeiten. Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt in der Praxis oft als unkomplizierter Begleiter: Man steigt ein, fährt los, und das Motorrad macht vieles „von selbst“ richtig.
Die MV Agusta Superveloce 800 bringt ebenfalls moderne Ansätze mit, wirkt aber insgesamt stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das kann bedeuten, dass man die Möglichkeiten der Maschine eher bewusst nutzt – und dadurch mehr Fahrspaß bekommt, wenn man gern variiert und das Motorrad fordert.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Speedmaster: Stärken in der unkomplizierten Handhabung und im entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sportliche Fahrer mehr „Bühne“ für aggressive Fahrmanöver erwarten.
- Superveloce 800: Stärken in der sportlichen Ausrichtung und dem motivierenden Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche Auslegung im Alltag weniger „easy“ wirkt.
Design und Markencharakter: Emotion statt nur Technik
Am Ende kaufen viele nicht nur ein Motorrad, sondern ein Lebensgefühl. Die Triumph Bonneville Speedmaster ist ein Bike, das Tradition und Stil modern interpretiert. Sie wirkt wie ein Statement für Fahrer, die klassische Formen lieben und trotzdem nicht auf Fahrfreude verzichten wollen.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf Exklusivität und Performance-Charakter getrimmt. Wer auf Details, sportliche Linien und ein Motorrad steht, das sich „besonders“ anfühlt, wird hier deutlich mehr Emotion finden.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Triumph Bonneville Speedmaster ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag souverän wirkt, sich angenehm dosieren lässt und bei Touren nicht anstrengend wird. Sie ist die Wahl für alle, die gern entspannt fahren, dabei aber Wert auf Stil und ein stimmiges Gesamtpaket legen.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist die bessere Option für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv angehen und ein Motorrad möchten, das mit direkterem Ansprechverhalten und sportlicherem Fahrgefühl begeistert. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als dynamisches Werkzeug versteht, wird hier mehr „Kick“ erleben.
Fazit:
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist das Motorrad für alle, die ein klassisch geprägtes, alltagstaugliches und angenehm zu fahrendes Bike suchen. Sie punktet mit einem harmonischen Motorcharakter, einem souveränen Fahrgefühl und einer Ergonomie, die Touren entspannt macht. Wer vor allem Stadt, Landstraße und gemütliche Ausfahrten im Blick hat, findet in der Speedmaster die stimmigere Wahl.
Die MV Agusta Superveloce 800 richtet sich stärker an Fahrer, die sportliche Dynamik spüren wollen. Ihr Fahrwerk und das insgesamt direktere Ansprechverhalten machen sie besonders interessant für kurvige Strecken und zügige Fahrten. Wer das Motorrad bewusst fordert und Fahrspaß in den Vordergrund stellt, trifft mit der Superveloce 800 die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Speedmaster für entspannt-stilvolle Kilometer, Superveloce 800 für sportlich-dynamische Momente.