UVP 11.145 €
Baujahr von 2005 bis 2025
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Jetzt mit 65 PS: Die neue Bonneville T100 ist stärker und leichter.
Weiter zum Testbericht
Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
  • ordentliches Drehmoment
  • herrlicher Twin-Sound
  • einfache Bedienung
  • zweifach analoges Cockpit
Kontra:
  • für größere Piloten etwas zierlich
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht228kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartReihe mit Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung65 PS bei 7.400 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite354km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneØ41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.

Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage. 

Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.850€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: seit 2002
  • Farben: rot, blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Triumph Bonneville T100 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Triumph-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach britischem Motorrad-Charme aussehen, aber in der Praxis sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Bonneville T100 steht für den klassischen Retro-Look, ein entspanntes Fahrgefühl und eine Art „einfach losfahren“-Mentalität. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich sportlicher ausgerichtet: Sie wirkt wie ein Naked Bike, das die Dynamik in den Vordergrund stellt und auch bei zügiger Gangart souverän bleiben will.

Im Folgenden geht es darum, die aufgelisteten Werte der beiden Modelle sinnvoll miteinander zu vergleichen – und daraus abzuleiten, wo die Stärken liegen und wo man je nach Anspruch Kompromisse eingehen muss. So wird schneller klar, welches Motorrad eher zum eigenen Fahrstil passt.

Charakter und Einsatzprofil: Retro-Cruiser vs. Performance-Naked

Die Bonneville T100 wirkt wie ein Motorrad, das man gern für Alltag, Feierabend und längere Touren nutzt, ohne dass ständig „Sportmodus“ im Kopf aktiviert werden muss. Genau das spiegelt sich auch in den typischen Eigenschaften wider: Der Fokus liegt auf einem gutmütigen, kontrollierbaren Fahrgefühl und einer Ergonomie, die nicht nur für kurze Strecken funktioniert.

Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen klar auf Agilität und sportliche Performance ausgelegt. Schon die Ausrichtung als Naked Bike mit RR-Anspruch deutet darauf hin, dass die Maschine besonders dann glänzt, wenn es zügig durch die Kurven geht oder wenn Beschleunigung und Durchzug im Vordergrund stehen. Das zeigt sich auch im Vergleich der technischen Eckdaten: Wo die Bonneville eher auf „Genuss“ setzt, zielt die Speed Triple stärker auf „Tempo“.

Motorleistung und Drehmoment: Wie sich die Werte im Fahrgefühl bemerkbar machen

Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte wird schnell deutlich, dass die Speed Triple 1200 RR die deutlich sportlichere Auslegung hat. Die aufgelisteten Werte sprechen für mehr Reserven bei dynamischer Fahrweise: Beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich wirkt die Speed Triple spürbar souveräner, während die Bonneville T100 eher den Charakter eines „ruhigen, gleichmäßigen“ Motors vermittelt.

Das heißt nicht, dass die Bonneville T100 „langsam“ wäre – vielmehr ist die Art der Kraftentfaltung anders. Wer gern entspannt fährt, findet bei der Bonneville ein stimmiges Gesamtpaket. Wer dagegen häufig zügig unterwegs ist, profitiert von den höheren Leistungs- und Drehmomentwerten der Speed Triple, weil sie das Tempo leichter trägt und weniger „nachdenken“ erfordert.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. sportliche Agilität

Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der damit verbundenen Eigenschaften zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Bonneville T100 ist so gedacht, dass sie komfortabel und berechenbar bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken nicht immer perfekt sind oder wenn der Fokus auf entspanntem Reisen liegt.

Die Speed Triple 1200 RR ist hingegen stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Setup hin, das bei schnellerem Tempo mehr Rückmeldung liefert und das Motorrad in Kurven stabil hält. Gerade bei sportlicher Fahrweise ist das ein Vorteil: Die Maschine wirkt „auf Linie“, statt nur irgendwie mitzufahren.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Triumph Bonneville T100: Stärke ist die gutmütige, alltagstaugliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise der letzte sportliche Biss nicht im Vordergrund steht.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die sportliche Agilität und die spürbare Reserven bei dynamischer Gangart. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Nutzungsszenario „mehr Motorrad“ ist als nötig – etwa wenn vor allem kurze Strecken oder entspanntes Cruisen im Mittelpunkt stehen.

Bremsen und Sicherheit: Wie die Werte das Vertrauen beeinflussen

Beim Thema Bremsen ist der Vergleich besonders relevant, weil er direkt mit dem Sicherheitsgefühl zusammenhängt. Die aufgelisteten Werte der Speed Triple 1200 RR sprechen für eine sportlichere Auslegung: Sie ist darauf vorbereitet, auch bei zügiger Fahrt wiederholt stark zu verzögern, ohne dass das Gefühl „nachlässt“.

Die Bonneville T100 ist ebenfalls auf Alltag und Touren ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich aber: Wer häufig sportlich fährt oder viel in kurvigen Abschnitten unterwegs ist, wird die Bremsperformance der Speed Triple eher als „passender“ empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für Touren vs. sportliche Haltung

Die Ergonomie ist bei einem Motorradvergleich oft der entscheidende Punkt. Die Bonneville T100 wirkt wie ein Modell, das auf eine entspannte Sitzposition und eine natürliche Haltung setzt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn der Alltag häufig kurze Wege mit sich bringt.

Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, unterstützen eine dynamische Fahrweise. Wer gern zügig fährt und Kurven aktiv „mitnimmt“, wird das als Pluspunkt sehen. Wer dagegen vor allem gemütlich cruisen möchte, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger „entspannt“ empfinden.

Für wen passt welche Haltung?

  • Bonneville T100: ideal, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und ein klassischer Fahrstil im Vordergrund stehen.
  • Speed Triple 1200 RR: ideal, wenn sportliche Dynamik, aktives Fahren und ein Motorrad mit klarer Performance-Ausrichtung gesucht werden.

Ausstattung und Fahrmodi: Mehr Komfort oder mehr Performance-Fokus?

Im Vergleich der Ausstattungswerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Bonneville T100 setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag und das entspannte Touren. Die Speed Triple 1200 RR ist stärker auf Performance und moderne Features ausgerichtet, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „steuerbar“ machen.

Das bedeutet in der Praxis: Die Speed Triple kann je nach Fahrmodus und Setup das Gefühl deutlich in Richtung sportlicher Kontrolle verschieben. Die Bonneville bleibt dabei eher auf „einfach fahren“ fokussiert – mit einem Charakter, der weniger nach Technik-Optimierung verlangt und mehr nach Motorradgenuss klingt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Bonneville T100 – Stärken

  • Charakter: klassischer Retro-Vibe mit einem gutmütigen Fahrgefühl.
  • Alltag und Tour: wirkt wie ein Motorrad, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
  • Ergonomie: eher auf Komfort und entspannte Nutzung ausgelegt.

Triumph Bonneville T100 – Schwächen

  • Sportliche Ambitionen: bei sehr dynamischer Fahrweise ist die Speed Triple klar im Vorteil.
  • Performance-Fokus: wer maximale Reserven sucht, wird eher zur Speed Triple greifen.

Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken

  • Leistung und Drehmoment: deutlich mehr Reserven für zügiges Fahren.
  • Fahrwerk und Handling: sportliche Kontrolle und Stabilität bei dynamischer Gangart.
  • Bremsen: mehr Vertrauen bei wiederholtem starken Verzögern.

Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen

  • Anspruch: das Motorrad ist „mehr“ – wer vor allem entspannt fährt, könnte das als Overkill empfinden.
  • Ergonomie: sportlichere Haltung kann je nach Nutzungsszenario weniger komfortabel wirken.

Welches Motorrad passt besser? – Empfehlung nach Fahrstil

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Triumph Bonneville T100 ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf einem klassischen Look, einem entspannten Fahrgefühl und einer Nutzung liegt, die sich über Alltag und Touren verteilt. Sie ist ein Motorrad, das man gern fährt, ohne ständig das Tempo „ausreizen“ zu müssen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, starke Beschleunigung und ein Motorrad mit klarer Performance-Ausrichtung gesucht werden. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und dabei ein hohes Maß an Kontrolle sowie Reserven möchte, wird die Speed Triple als stimmiger empfinden.

Fazit:

Die Triumph Bonneville T100 ist die Wahl für alle, die ein klassisches Motorradgefühl suchen: unkompliziert im Alltag, angenehm auf Tour und mit einer Ergonomie, die nicht auf „Sport“ getrimmt ist. Sie punktet mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Charakter, Komfort und einem Fahrstil, der eher auf Genuss als auf maximale Performance setzt. Wer dagegen regelmäßig dynamisch fährt, Kurven mit Tempo angeht und dabei mehr Reserven bei Leistung, Drehmoment, Fahrwerk und Bremsen erwartet, findet in der Triumph Speed Triple 1200 RR die passendere Basis. Die Speed Triple wirkt sportlicher, kontrollierter und gibt bei zügiger Gangart mehr Sicherheit im Gefühl. Kurz gesagt: Bonneville T100 für entspanntes Cruisen und Touren mit Stil – Speed Triple 1200 RR für Performance, Agilität und sportliche Ansprüche.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙