| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Triumph Bonneville T100 vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus – Vergleich im Motorradtest
Wer zwischen der Triumph Bonneville T100 und der Yamaha Tracer 9 GT Plus schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über eine ganz unterschiedliche Art zu fahren. Die eine steht für klassische britische Motorradkultur mit modernem Anspruch, die andere für sportlich-elegantes Touring mit viel Elektronik und klarer Langstrecken-Ausrichtung. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn die Unterschiede zeigen sich nicht nur im ersten Eindruck, sondern vor allem beim täglichen Einsatz und auf längeren Touren.
Grundcharakter: Klassik trifft Touring-Performance
Die Triumph Bonneville T100 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf den Kern reduziert: Fahrgefühl, Motorcharakter und eine Sitzposition, die eher nach „Genießen“ als nach „Maximal-Tempo“ klingt. Dabei ist sie keineswegs träge – sie spielt ihre Stärken aus, wenn die Strecke fließt und der Fahrer das Tempo dosiert. Die Maschine lädt dazu ein, Kurven nicht nur abzuarbeiten, sondern sie zu erleben.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen deutlich stärker auf „Touring mit Reserven“ ausgelegt. Der Charakter ist dynamischer, die Ausrichtung klar straßenorientiert, aber mit dem Blick auf Komfort und Reichweite. Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert von der Touring-Logik: Windschutz, Ausstattung und die Art, wie das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoment-Charakters zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph spielt ihre Stärken eher über ein harmonisches Ansprechverhalten und einen Motorlauf, der sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht nur aus Autobahnkilometern besteht, sondern aus Landstraße, Stadtverkehr und kurvigen Abschnitten.
Die Yamaha wirkt im Vergleich „präsenter“: Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass sie auch bei zügigem Fahren schnell wieder in den gewünschten Bereich kommt. Gerade beim Überholen oder beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigung und Stabilität fühlt sich die Tracer 9 GT Plus wie ein Motorrad an, das für Tempo gemacht ist – ohne dabei den Komfortgedanken komplett zu verlieren.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
- Triumph Bonneville T100: Stärken liegen im stimmigen Fahrgefühl und in der „einfachen“ Handhabung im Alltag. Schwäche: Wer sehr sportliche, aggressive Beschleunigung sucht, muss sich stärker auf den Charakter einlassen.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärken liegen in der dynamischen Fahrbarkeit und dem souveränen Vortrieb. Schwäche: Der Fokus auf Touring kann das Motorrad im Vergleich weniger „puristisch“ wirken lassen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk-Vergleich zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Triumph Bonneville T100 vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und Ruhe, besonders wenn die Geschwindigkeit moderat bleibt und die Linie sauber gefahren wird. Das Motorrad lässt sich gut einordnen und wirkt wie gemacht für entspannte bis sportliche Landstraßenfahrten.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf komfortables Gleiten ausgelegt. Das Handling bleibt dabei nicht „schwer“, sondern eher souverän: Das Motorrad nimmt Fahrbahnunebenheiten auf, ohne dass der Fahrer ständig nachsteuern muss. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung auf langen Strecken, mehr Sicherheit bei wechselnden Bedingungen.
Kurven und Alltag
In engen Passagen kann die Triumph durch ihren klassischen Aufbau und das eher „direkte“ Gefühl punkten. Die Yamaha spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird und die Fahrbahn nicht immer perfekt ist. Wer häufig pendelt und kurze Runden fährt, wird die Triumph oft als spontaner empfinden. Wer regelmäßig Touren plant, wird die Yamaha als entspannter wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem Gefühl am Hebel. Die Triumph Bonneville T100 bietet ein gut kontrollierbares Bremsverhalten, das sich für den Alltag und für zügige Landstraßenfahrten sehr angenehm anfühlt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist im Vergleich stärker auf wiederholtes, sicheres Verzögern ausgelegt – besonders dann, wenn man mit Gepäck oder bei längeren Etappen unterwegs ist. Das Gesamtpaket aus Bremsgefühl und Stabilität sorgt dafür, dass man auch nach vielen Bremsvorgängen nicht das Gefühl hat, ständig „neu“ anfangen zu müssen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Yamaha
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Elektronik. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Assistenz und Fahrmodi ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren. Die Unterstützung hilft dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten.
Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen stärker auf den klassischen Fahrstil und ein unmittelbares Gefühl. Das ist nicht automatisch „weniger“ – es ist eher „anders“. Wer Elektronik als Werkzeug versteht, wird die Yamaha bevorzugen. Wer lieber ohne viele Eingriffe fährt und das Motorrad als direkte Verbindung zum Asphalt sieht, wird die Triumph sympathischer finden.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Triumph Bonneville T100: Stärken: unmittelbares Fahrgefühl, weniger „Filter“ zwischen Fahrer und Maschine. Schwäche: weniger Assistenzkomfort im Vergleich.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärken: mehr Unterstützung, mehr Anpassungsmöglichkeiten, oft entspannter bei wechselnden Bedingungen. Schwäche: wer maximale Purität sucht, könnte sich weniger „hands-on“ fühlen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Windschutz im Vergleich
Beim Komfort ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus klar im Vorteil, wenn es um lange Strecken geht. Touring-orientierte Details wie Windschutz und die insgesamt auf Reise ausgelegte Ergonomie sorgen dafür, dass die Fahrt auch nach vielen Stunden nicht „kippt“. Die Maschine wirkt so, als sei sie für Etappen gemacht, bei denen man nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch entspannt ankommen möchte.
Die Triumph Bonneville T100 ist komfortabel, aber anders. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die eine aufrechtere, klassische Sitzhaltung bevorzugen und bei denen die Fahrt mehr aus dem Moment entsteht als aus dem „Durchziehen“ einer Route. Auf kürzeren bis mittleren Strecken macht das besonders Spaß.
Für wen fühlt sich was besser an?
Wer häufig auf Autobahn oder zügigen Landstraßen unterwegs ist, wird die Yamaha als entspannter erleben. Wer dagegen lieber kurvige Strecken fährt, häufiger stoppt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird mit der Triumph oft zufriedener sein.
Ausstattung und Praxis: Alltagstauglichkeit vs. Reise-Setup
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker auf „ready to tour“ ausgelegt. Das betrifft nicht nur den Komfort, sondern auch die Art, wie das Motorrad für längere Einsätze vorbereitet ist. Wer Gepäck mitnimmt, regelmäßig unterwegs ist und Wert auf eine durchdachte Reiseumgebung legt, findet in der Yamaha meist die passendere Basis.
Die Triumph Bonneville T100 ist im Alltag ebenfalls stark, aber eher in Richtung „schön, stimmig, unkompliziert“. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, um schnell rauszufahren – ohne dass jedes Detail wie ein Reiseprojekt wirkt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch optisch und emotional überzeugt.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: Worauf man im Alltag achten sollte
Bei der Frage nach Wartung und Service lohnt es sich, nicht nur auf die Marke zu schauen, sondern auf das eigene Nutzungsprofil. Beide Motorräder sind grundsätzlich so konstruiert, dass sie im normalen Betrieb zuverlässig funktionieren. Entscheidend ist, wie oft gefahren wird, wie stark die Maschine beansprucht wird (Stadtverkehr, lange Autobahnfahrten, Touren mit Gepäck) und wie gut der Service vor Ort erreichbar ist.
Wer viel auf Tour geht, wird bei der Yamaha häufig den Vorteil spüren, dass sie für solche Einsätze konzipiert ist. Wer dagegen eher gemischt fährt und das Motorrad als „Alltagsliebling“ sieht, wird mit der Triumph oft eine stimmige Balance finden.
Fazit:
Die Triumph Bonneville T100 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf klassischem Fahrgefühl, stimmiger Dosierbarkeit und einem Motorrad liegt, das vor allem auf der Landstraße und im Alltag Spaß macht. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das emotional wirkt, unkompliziert zu fahren ist und bei moderatem bis zügigem Tempo seine Stärken ausspielt. Wer weniger „Touring-Overload“ möchte und lieber die direkte Verbindung zum Fahren genießt, wird sich mit der Triumph schneller zuhause fühlen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus empfiehlt sich vor allem für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung schätzen. Im Vergleich punktet sie mit einer touringtypischen Ergonomie, einem souveränen Gesamtpaket und einer Elektronik, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar macht. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und ein Motorrad möchte, das Kilometer entspannt „wegsteckt“, trifft mit der Yamaha die passendere Entscheidung.