| UVP | 13.795 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- toller Motor mit ordentlich Dampf
- noch tollerer Sound
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Qualität, wohin das Auge schaut
- sicher durch Schräglagen-Features
- Tja - weiß ich jetzt auch nicht...
- Okay, ganz untenrum ruckelt der Twin etwas.
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 80 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 309 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, KYB Doppelstoßdämpfer mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte 310-mm-Festscheiben, Brembo, schwimmend gelagerte 2-Kolben-Bremssättel, OCABS ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne, 255 mm feste Bremsscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel, OCABS ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Triumph Bonneville T120 bleibt auch 2026 ein Motorrad mit Seele. Wer sich auf ihren Charakter einlässt, bekommt ein Fahrerlebnis, das nicht von Zahlen, sondern von Emotionen geprägt ist. Sie ist dabei kein Motorrad für Höchstleistungen oder Rennstreckenambitionen – sondern für Menschen, die das Fahren genießen wollen. Die behutsamen Verbesserungen im Jahr 2026 machen sie noch zugänglicher und runder im Gesamtbild.• zeitloses Design
• kultivierten, drehmomentstarken Motor
• hohen Fahrkomfort
• solide Technik
Für wen ist die T120 geeignet?
• Fahrer, die Wert auf Stil und Charakter legen
• Einsteiger mit Anspruch auf Qualität
• Wiedereinsteiger
• Tourenfahrer mit Hang zur Nostalgie
Weniger geeignet für:
• sportlich ambitionierte Fahrer
• Technik-Enthusiasten, die maximale Elektronik erwarten
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue T120 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Triumph Bonneville T120 vs. KTM 1290 Super Adventure S – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Bonneville T120 und die KTM 1290 Super Adventure S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um den Charakter: einmal klassisch, ruhig und stilvoll – einmal kompromisslos, technisch und auf große Strecken ausgelegt. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle, denn die Entscheidung hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird.
Grundcharakter: Retro-Genuss trifft Adventure-Ambition
Die Triumph Bonneville T120 steht für eine Art „entspanntes Motorradfahren“. Der Motor und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, dass sich das Fahren natürlich anfühlt: gleichmäßig, gut dosierbar und mit einem Sound, der einfach nach Motorrad klingt. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist ein Adventure-Bike, das sich nicht nur für die Straße, sondern auch für lange Etappen und wechselnde Bedingungen „bereit“ macht. Das Fahrgefühl ist deutlich dynamischer, die Elektronik greift spürbarer ein und das Motorrad wirkt insgesamt wie ein Werkzeug für große Touren.
Wie sich das in der Praxis auswirkt
Im Alltag zeigt sich der Unterschied schnell: Die Triumph wirkt wie gemacht für kurze bis mittlere Strecken, bei denen man gerne entspannt unterwegs ist und das Motorrad auch optisch genießen möchte. Die KTM spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird, wenn Tempo und Fahrbahnbeschaffenheit variieren oder wenn man Komfort und Technik als Priorität sieht.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Durchzug und Reserven
Beim Vergleich der Motorcharakteristik liegen die Schwerpunkte klar auseinander. Die Triumph Bonneville T120 setzt auf ein harmonisches, gutmütiges Ansprechverhalten. Das macht sie attraktiv, wenn häufig im „mittleren Bereich“ gefahren wird und wenn das Motorrad nicht ständig nach mehr Leistung verlangt. Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Reserven ausgelegt: Der Antrieb liefert spürbar mehr Druck, und das Motorrad zieht auch dann souverän weiter, wenn man zügig überholen oder lange Autobahnabschnitte mit konstantem Tempo fahren möchte.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Triumph T120 – Stärke: Das Fahren fühlt sich stimmig an, die Leistungsentfaltung wirkt „organisch“ und lässt sich angenehm dosieren. Triumph T120 – Schwäche: Wer häufig sehr sportlich unterwegs ist oder dauerhaft hohe Geschwindigkeiten bevorzugt, wird bei der KTM eher das Gefühl von „mehr Luft nach oben“ finden.
KTM 1290 Super Adventure S – Stärke: Der Durchzug und die Leistungsreserve machen das Motorrad besonders auf langen Strecken attraktiv. KTM 1290 Super Adventure S – Schwäche: Der Fokus auf Performance und Technik kann im Stadtverkehr oder bei sehr entspanntem Fahrstil etwas „zu viel“ wirken – vor allem, wenn man ein leichtes, unaufgeregtes Handling sucht.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig im Stil vs. stabil auf Distanz
Beim Fahrwerk und beim Handling zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen einem klassischen Straßenkonzept und einem großen Adventure-Ansatz. Die Triumph Bonneville T120 vermittelt ein eher ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Sie ist nicht darauf getrimmt, ständig „aggressiv“ zu wirken, sondern eher darauf, dass man entspannt Kurven fährt und das Motorrad dabei gut im Gleichgewicht bleibt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität und Sicherheit bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass das Motorrad auch bei längeren Autobahnabschnitten, bei wechselndem Belag oder bei anspruchsvolleren Strecken souverän bleibt. Das Handling ist dabei nicht „träge“, aber klar: Die KTM fühlt sich am wohlsten, wenn man sie als Reisegerät nutzt.
Kurven, Tempo und Alltag
Für kurvige Landstraßen und gemütliche Ausfahrten ist die Triumph oft die passendere Wahl, weil sie weniger „Maschine“ und mehr „Motorrad-Erlebnis“ vermittelt. Die KTM ist dagegen die bessere Option, wenn die Tour aus vielen Kilometern besteht und wenn man auch bei Tempo und Winddruck nicht ständig nachjustieren möchte.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesreichweite
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Triumph Bonneville T120 wirkt ergonomisch so, dass man sich auf dem Motorrad schnell wohlfühlt, ohne dass man das Gefühl hat, in eine „Reisemaschine“ hineinzurutschen. Das ist besonders angenehm, wenn die Touren nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern auch aus Stop-and-go, kurzen Pausen und wechselndem Tempo.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Dazu gehören ein effektiver Windschutz, eine Reise-orientierte Sitzposition und die insgesamt „tourige“ Auslegung. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, profitiert von dieser Ausrichtung deutlich.
Stärken und Schwächen
Triumph T120 – Stärke: Komfort, der sich natürlich anfühlt und nicht nach „Ausrüstung“ wirkt. Triumph T120 – Schwäche: Bei sehr langen Etappen kann die KTM durch ihre Reiseauslegung im Vorteil sein.
KTM 1290 Super Adventure S – Stärke: Komfort und Schutz für lange Fahrten, dazu eine Ausstattung, die das Motorrad für Touren prädestiniert. KTM 1290 Super Adventure S – Schwäche: Wer ein schlankes, leichtes Gefühl bevorzugt, wird die KTM als deutlich präsenter wahrnehmen.
Elektronik und Assistenz: Klassische Einfachheit vs. Hightech-Adventure
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Elektronik. Die Triumph Bonneville T120 steht eher für ein Motorrad, bei dem man das Fahren im Vordergrund spürt. Das bedeutet nicht, dass sie „unmodern“ wäre, aber der Charakter bleibt klar: weniger „Regelung“, mehr Fahrgefühl.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein Motorrad, bei dem die Elektronik spürbar mitdenkt. Das kann beim Anfahren, beim Beschleunigen und in unterschiedlichen Fahrsituationen helfen. Gerade auf langen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein echter Vorteil, weil es Sicherheit und Konstanz erhöht.
Was das für die Kaufentscheidung bedeutet
Wer gerne „direkt“ fährt und das Motorrad als mechanisches Erlebnis versteht, wird die Triumph oft stimmiger finden. Wer dagegen Wert auf moderne Regelung, Komfortfunktionen und ein Motorrad legt, das sich anpasst, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit
Bei Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich ebenfalls der Unterschied zwischen Touring- und Adventure-Fokus. Die KTM ist in der Regel stärker auf hohe Geschwindigkeiten und lange Belastung ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke viele Brems- und Beschleunigungsphasen enthält.
Die Triumph bremst ebenfalls zuverlässig und vermittelt ein kontrolliertes Gefühl. Der Unterschied liegt eher darin, wie „stressfrei“ sich das Motorrad bei hoher Belastung anfühlt: Die KTM ist dafür gebaut, und die Triumph ist eher das Motorrad für souveräne, aber nicht zwingend dauerhafte Höchsttempo-Szenarien.
Stärken & Schwächen zusammengefasst – worauf es wirklich ankommt
Triumph Bonneville T120: die typischen Pluspunkte
- Charakter: klassisch, stimmig und angenehm dosierbar.
- Fahrgefühl: weniger „Technik-Overload“, mehr Motorrad-Genuss.
- Alltagstauglichkeit: wirkt unkompliziert für viele Streckenarten.
Triumph Bonneville T120: die typischen Grenzen
- Langstrecken-Anspruch: bei sehr langen Etappen kann die KTM im Komfort- und Technikfokus überlegen sein.
- Performance-Fokus: wer dauerhaft sportlich und schnell fährt, findet bei der KTM mehr Reserven.
KTM 1290 Super Adventure S: die typischen Pluspunkte
- Durchzug: spürbar mehr Reserven für Überholmanöver und Autobahn.
- Reiseauslegung: Komfort, Windschutz und Stabilität für lange Touren.
- Elektronik: unterstützt in unterschiedlichen Situationen und erhöht die Konstanz.
KTM 1290 Super Adventure S: die typischen Grenzen
- Präsenz: wirkt größer und „abenteuerlicher“ – nicht jeder möchte das im Alltag.
- Fahrstil: wer bewusst entspannt und ohne viel Technik fahren will, könnte die Triumph stimmiger finden.
Welche Tour passt zu welchem Motorrad?
Die Triumph Bonneville T120 passt besonders gut zu Ausfahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Fortbewegungsmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses: Landstraßen, Wochenendtouren, gemütliche Fahrten mit Fokus auf Sound, Stil und ein harmonisches Gesamtpaket.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl, wenn die Touren länger werden, wenn man häufig zügig fährt oder wenn man ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Für Reisende, die Technik, Komfort und Reserven schätzen, ist die KTM oft die passendere Entscheidung.
Fazit:
Die Triumph Bonneville T120 ist die bessere Wahl, wenn ein klassisches, stimmiges Fahrgefühl im Vordergrund steht: angenehmes Ansprechverhalten, unkomplizierter Charakter und ein Motorrad, das sich vor allem auf schönen Strecken und im Alltag leicht anfühlt. Sie punktet dort, wo man Genuss statt maximale Reserven sucht.
Die KTM 1290 Super Adventure S empfiehlt sich, wenn lange Strecken, hohe Dynamik und moderne Elektronik wichtiger sind. Der Adventure-Ansatz bringt spürbare Vorteile bei Stabilität, Komfort und Durchzug – besonders auf Touren, bei denen man nicht nur „fahren“, sondern Kilometer effizient und entspannt abspulen möchte. Wer ein Reisegerät mit viel Technik und Reserven sucht, findet in der KTM den klaren Gewinner.