| UVP | 26.195 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 25.500 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Der Motor.
- Fahrverhalten gutmütiger als man zunächst denkt.
- Der Motor.
- Starke Bremsen!
- Der Motor.
- Cockpit ist neigbar - super Idee!
- Der Motor.
- Cooler Sound.
- Cooler Motor.
- Sozius sitzt etwas verloren herum.
- schwer, rangieren nervt.
- QuickShifter nur gegen Aufpreis.
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 773 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 374 | kg |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Länge | 2.615 | mm |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 182 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 273 | km |
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 49 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 B21 | |
| Reifen hinten | 180/55 B168 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit - wir sind am Ende
Die neue Triumph Rocket III R Storm gehört ohne Frage zu den unvernünftigsten Motorrädern unserer Zeit. Wer bitte braucht einen Motorrad-Motor mit 2,5 Litern Hubraum und 225 Nm Drehmoment? Und genau deshalb ist sie soooo geil! Und dann diese Optik - zum Niederknien. Wer von diesem Bike nicht begeistert ist, der hat entweder nicht hingeguckt oder ist ein empathieloses Gefühlsmonster. Ein Glück, dass wir solch ein Motorrad in dieser Zeit noch miterleben durften. Ich befürchte, es wird wegen zu großer Geilheit bald verboten...Die Testmaschine wurde uns vom Triumph-Hamburg Flagship-Store QBike zur Verfügung gestellt. Es gehört zu einem der sieben Weltwunder, dass man da einfach hinfahren und eine Probefahrt mit Rocket 3 machen kann. Und wer das nicht macht, ist doof oder hat den Schuss nicht gehört. Ende der Durchsage.
Fazit - bringt echt Laune!
Die R18 Roctane hat uns von allen R18-Modellen, die wir bisher getestet haben, am besten gefallen. Sie ist fahragiler als gedacht, sieht klasse aus und bringt dieses Luxusgefühl einer R18 am besten zur Geltung. Die Ausstattung ist gut, man hat immer Koffer dabei und sieht immer lässig aus.Die Faszination, die vermutlich jede R18 ausmacht, kann man leider nur selbst auf dem Bike erleben. Deshalb folgender Tipp an alle Cruiser-Fans: Rauf auf die R18 und Probefahrt machen! Am besten auf der Roctane ...
Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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Motorradvergleich: Triumph Rocket 3 Storm R vs. BMW R 18 Roctane vs. Indian Pursuit Dark Horse vs. Honda GL 1800 Gold Wing
Wenn es um große, charakterstarke Motorräder geht, treffen in diesem Vergleich vier sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Triumph setzt mit der Rocket 3 auf maximalen Punch und einen unverwechselbaren Vibe. BMW bleibt mit der R 18 Roctane nah an der klassischen Cruiser-Ästhetik, kombiniert mit dem typischen Boxer-Feeling. Indian bringt mit der Pursuit Dark Horse eine moderne Touring-Ader in den Vordergrund, während die Honda GL 1800 Gold Wing als Inbegriff des Langstrecken-Komforts gilt. Wer sich zwischen diesen Modellen entscheiden möchte, sollte nicht nur auf einzelne Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Werte im Alltag anfühlen: beim Anfahren, in der Kurve, auf der Autobahn und auf langen Etappen.
Wie die Motoren den Charakter prägen
Die größte Gemeinsamkeit der vier Kandidaten ist der Anspruch, nicht nur „mitzufahren“, sondern spürbar zu wirken. Genau hier zeigen sich Unterschiede: Die Triumph Rocket 3 Storm R steht für einen Motor, der Drehmoment und Durchzug so direkt liefert, dass sich das Motorrad besonders souverän anfühlt, wenn es aus niedrigen Drehzahlen zügig weitergehen soll. Die BMW R 18 Roctane spielt dagegen ihre Stärken im ruhigen, gleichmäßigen Vortrieb aus. Der Boxer vermittelt ein anderes Laufgefühl: weniger „Antritt wie ein Sportler“, mehr „Kraft wie aus einem Guss“ – dafür oft sehr entspannt im Reisebetrieb.
Indian setzt mit der Pursuit Dark Horse ebenfalls auf kräftige Schubkraft, die aber stärker in Richtung Touring-Tempo gedacht ist. Das merkt man daran, wie sich die Beschleunigung über längere Zeiträume anfühlt: nicht nur als kurzer Impuls, sondern als kontinuierliche Leistungsbereitschaft. Die Honda GL 1800 Gold Wing wiederum ist weniger auf rohes Drauflos-Feeling reduziert, sondern auf gleichmäßige, stressfreie Performance. Gerade bei langen Autobahnabschnitten wirkt der Motor so, dass der Fahrer weniger „arbeiten“ muss, um das Tempo zu halten.
Fahrgefühl und Fahrbarkeit: Was die Werte im Alltag bedeuten
Bei Cruiser- und Touring-Maschinen sind Zahlen wie Gewicht, Sitzhöhe, Radstand und Fahrwerksauslegung entscheidend – aber noch wichtiger ist, wie sie sich im Zusammenspiel anfühlen. Die Triumph Rocket 3 Storm R wirkt durch ihren massiven Charakter oft wie ein Motorrad, das man mit Selbstverständlichkeit bewegt: Der Motor trägt viel dazu bei, dass man nicht ständig nachregeln muss. Gleichzeitig verlangt ein sehr kraftvoller Antrieb bei niedriger Geschwindigkeit etwas Feingefühl, weil das Motorrad bei falscher Gasstellung schnell „nach vorne“ will.
Die BMW R 18 Roctane spielt ihre Stärken besonders im kontrollierten Rollen und in der ruhigen Linie aus. Der Boxer und die Cruiser-typische Geometrie sorgen dafür, dass sich das Motorrad eher gelassen bewegt. In engen Situationen kann das Gewicht spürbar werden, dafür ist das Fahrgefühl auf längeren Strecken oft sehr stimmig. Wer viel im Alltag und auf Landstraßen unterwegs ist, profitiert davon, dass die Maschine nicht ständig nach „Sportlichkeit“ verlangt, sondern eher nach flüssigem Rhythmus.
Indian positioniert die Pursuit Dark Horse als Touring-Cruiser, der auch bei längeren Fahrten stabil bleibt. Hier sind die Werte rund um Fahrwerk und Ergonomie besonders relevant: Die Maschine soll nicht nur schnell wirken, sondern auch über Stunden komfortabel bleiben. Das merkt man vor allem daran, wie gut sich das Motorrad bei wechselnden Geschwindigkeiten „halten“ lässt – also wenn es nicht nur um die Beschleunigung, sondern um das Gesamtpaket aus Stabilität und Entspannung geht.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist in dieser Runde der klare Komfort-Fokus. Viele Fahrer wählen sie nicht wegen eines einzelnen Highlights, sondern weil das Gesamtgefühl stimmt: Windschutz, Sitzposition, Dämpfung und die Art, wie das Motorrad auch bei längeren Etappen ruhig bleibt. Gerade wenn die Strecke „lang“ wird, spielt die Summe aus Fahrwerksabstimmung und Touring-Setup ihre Vorteile aus.
Komfort und Ergonomie: Wer lange fährt, gewinnt
Bei den vier Modellen ist Komfort nicht identisch definiert. Die Triumph Rocket 3 Storm R bietet eine sportlichere, aber dennoch cruiser-typische Sitzhaltung. Das Motorrad ist oft dann besonders stark, wenn die Fahrt nicht nur „durchgezogen“ wird, sondern wenn auch mal zügig gefahren, kurvig gefahren oder einfach mit mehr Gefühl unterwegs sein soll. Schwächen zeigen sich eher dort, wo sehr lange Autobahnphasen mit starkem Winddruck anstehen: Je nach Setup und Fahrstil kann der Windschutz weniger „alles wegnehmen“ als bei reinem Touring-Fokus.
Die BMW R 18 Roctane setzt auf eine klassische Cruiser-Ergonomie. Das kann sehr angenehm sein, wenn die Sitzposition zur eigenen Körpergröße passt und die Fahrt eher entspannt geplant ist. Wer viel Gepäck mitnimmt oder regelmäßig lange Strecken fährt, achtet am besten darauf, wie gut das Motorrad für den eigenen Touring-Stil vorbereitet ist. In der Praxis entscheidet hier oft die Ausstattung rund um Windschutz und Gepäcksysteme.
Indian Pursuit Dark Horse ist deutlich stärker auf Reisen ausgelegt. Die Werte, die man bei Touring-Maschinen typischerweise vergleicht – etwa Windschutz, Sitzkomfort und die Abstimmung für längere Fahrten – greifen hier besonders gut ineinander. Die Maschine wirkt wie gemacht für „mehrere Stunden am Stück“, ohne dass der Fahrer ständig gegen Müdigkeit anarbeiten muss.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die konsequenteste Touring-Lösung. Wenn Komfort, Ruhe und Alltagstauglichkeit zusammenkommen sollen, ist sie in der Regel die Referenz. Die Kombination aus Fahrwerkskomfort, Windmanagement und der Art, wie das Motorrad bei Tempo stabil bleibt, macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur Kilometer sammeln, sondern die Fahrt selbst möglichst angenehm gestalten möchten.
Elektronik, Ausstattung und Alltag: Technik als Komfortfaktor
Elektronik ist bei modernen Motorrädern längst mehr als „nice to have“. Sie beeinflusst, wie sicher sich ein Motorrad bei wechselnden Bedingungen anfühlt – etwa bei Regen, bei wechselndem Grip oder wenn man nicht jedes Detail aktiv „manuell“ ausgleichen möchte. In diesem Vergleich ist die Honda GL 1800 Gold Wing besonders stark, weil Touring-Ausstattung und Assistenzfunktionen auf Langstrecke optimiert sind. Das zeigt sich vor allem darin, wie entspannt sich das Motorrad im Alltag steuern lässt und wie wenig der Fahrer sich um Details kümmern muss.
Indian und BMW bieten ebenfalls moderne Lösungen, aber mit unterschiedlicher Gewichtung: Indian wirkt oft wie ein Paket aus Komfort und Reise-Features, während BMW die Technik stärker in eine klassische Cruiser-Form integriert. Die Triumph Rocket 3 Storm R kann dagegen als „Charaktermaschine“ verstanden werden: Technik ist vorhanden, aber der Fokus liegt stärker auf dem unmittelbaren Fahrerlebnis. Wer vor allem den Motor und das Fahrgefühl sucht, findet hier sehr viel Motivation – wer dagegen maximale Assistenz und Komfort-Features priorisiert, schaut bei den Touring-orientierten Modellen genauer hin.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Rocket 3 Storm R
Stärken: extrem direkter Motorcharakter, starker Durchzug, viel Fahrspaß bei dynamischem Fahren. Die Maschine wirkt besonders dann überzeugend, wenn die Fahrt nicht nur „entspannt“ sein soll, sondern auch mit mehr Gefühl und Tempo stattfindet.
Schwächen: Bei sehr langen Autobahnphasen kann der Komfort stärker vom persönlichen Setup abhängen. Wer vor allem maximalen Langstrecken-Windschutz erwartet, wird bei den Touring-Fokussen eher schneller fündig.
BMW R 18 Roctane
Stärken: ruhiges, hochwertiges Cruiser-Gefühl, Boxer-Charakter, sehr stimmige Langstrecken-„Gelassenheit“. Die Maschine passt gut zu Fahrern, die eine klassische Optik und ein kontrolliertes Fahrverhalten suchen.
Schwächen: In engen Situationen und bei niedrigen Geschwindigkeiten kann das Gewicht spürbarer sein. Für maximale Reisebequemlichkeit entscheidet oft die individuelle Touring-Ausstattung.
Indian Pursuit Dark Horse
Stärken: Touring-orientierte Gesamtwirkung, komfortable Abstimmung für längere Fahrten, gute Balance aus Kraft und Alltagstauglichkeit. Die Maschine ist besonders interessant, wenn Reisen im Vordergrund stehen.
Schwächen: Wer primär „Sport-Cruiser“ im Sinne von maximaler Agilität sucht, muss prüfen, ob das Touring-Setup genau zum gewünschten Fahrstil passt.
Honda GL 1800 Gold Wing
Stärken: herausragender Langstrecken-Komfort, sehr entspannte Performance, Touring-Technik als echter Mehrwert. Ideal für Fahrer, die möglichst wenig Stress auf der Strecke möchten.
Schwächen: Wer eine kompakte, leicht zu manövrierende Maschine oder einen besonders „rohen“ Charakter sucht, findet bei der Gold Wing eher den Komfort- und Reisefokus als den maximalen Kick.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von „Stärke“ gesucht wird: maximaler Motorcharakter, klassisches Cruiser-Feeling, Touring-Komfort oder die konsequenteste Langstreckenlösung. Die Triumph Rocket 3 Storm R ist die richtige Wahl, wenn der Antrieb und das unmittelbare Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen und dynamische Ausfahrten häufiger vorkommen als reine Autobahnkilometer. Die BMW R 18 Roctane passt besonders gut, wenn ein ruhiger, hochwertiger Cruiser-Look und ein gelassenes Fahrverhalten wichtiger sind als absolute Touring-Perfektion im Sinne von „alles auf Komfort getrimmt“.
Indian Pursuit Dark Horse ist ideal für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei ein stimmiges Touring-Paket erwarten: Komfort, Stabilität und eine Reiseausrichtung, die nicht erst nach dem Start beginnt, sondern schon beim Einsteigen spürbar ist. Die Honda GL 1800 Gold Wing schließlich ist die beste Wahl für alle, die das Motorrad als „Reisebegleiter“ verstehen: viel Komfort, viel Technik und ein Gesamtpaket, das auch bei langen Etappen die Belastung reduziert.
Fazit:
Wer vor allem den stärksten Charakter und den direktesten Fahrspaß sucht, liegt mit der Triumph Rocket 3 Storm R vorn: Der Motor macht die Musik und sorgt für souveränen Durchzug, besonders bei dynamischem Fahren. Für ein klassisches Cruiser-Gefühl mit ruhigem Boxer-Charakter ist die BMW R 18 Roctane die stimmige Wahl, vor allem wenn entspannte Fahrten und ein hochwertiges Gesamtbild im Vordergrund stehen. Die Indian Pursuit Dark Horse empfiehlt sich, wenn Reisen regelmäßig stattfinden und Komfort sowie Touring-Eignung klar priorisiert werden sollen. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist schließlich die beste Option für Fahrer, die maximale Langstrecken-Entspannung wollen: Windschutz, Fahrkomfort und Touring-Technik greifen hier am konsequentesten zusammen. So wird aus dem Vergleich eine klare Entscheidung nach Fahrprofil: Charakter, Cruiser-Ruhe, Touring-Balance oder Komfort auf Langstrecke.