| UVP | 26.195 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Der Motor.
- Fahrverhalten gutmütiger als man zunächst denkt.
- Der Motor.
- Starke Bremsen!
- Der Motor.
- Cockpit ist neigbar - super Idee!
- Der Motor.
- Cooler Sound.
- Cooler Motor.
- Sozius sitzt etwas verloren herum.
- schwer, rangieren nervt.
- QuickShifter nur gegen Aufpreis.
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 773 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 182 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 273 | km |
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - wir sind am Ende
Die neue Triumph Rocket III R Storm gehört ohne Frage zu den unvernünftigsten Motorrädern unserer Zeit. Wer bitte braucht einen Motorrad-Motor mit 2,5 Litern Hubraum und 225 Nm Drehmoment? Und genau deshalb ist sie soooo geil! Und dann diese Optik - zum Niederknien. Wer von diesem Bike nicht begeistert ist, der hat entweder nicht hingeguckt oder ist ein empathieloses Gefühlsmonster. Ein Glück, dass wir solch ein Motorrad in dieser Zeit noch miterleben durften. Ich befürchte, es wird wegen zu großer Geilheit bald verboten...Die Testmaschine wurde uns vom Triumph-Hamburg Flagship-Store QBike zur Verfügung gestellt. Es gehört zu einem der sieben Weltwunder, dass man da einfach hinfahren und eine Probefahrt mit Rocket 3 machen kann. Und wer das nicht macht, ist doof oder hat den Schuss nicht gehört. Ende der Durchsage.
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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Triumph Rocket 3 Storm R vs. CF Moto 800 MT Explore – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Rocket 3 Storm R steht für massiven Cruiser-Charakter und ein Fahrgefühl, das vor allem von Kraft und Durchzug lebt. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dagegen wie ein modernes Touren- und Reisegerät: vielseitig, alltagstauglich und mit Fokus auf Komfort auf längeren Strecken. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Motorräder im Alltag und auf Touren anfühlen.
Charakter und Fahrgefühl: Cruiser-Dominanz vs. Reise-Vielseitigkeit
Triumph Rocket 3 Storm R: Kraft als Erlebnis
Die Triumph Rocket 3 Storm R spielt ihre Stärken dort aus, wo andere Motorräder eher „normal“ wirken: beim Antritt und beim souveränen Vorwärtsdrücken. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich im gesamten Setup. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht ständig nach Gas verlangt, sondern dass es mit Ruhe und Kraft aus dem Drehzahlkeller arbeitet. Gerade auf Landstraßen und bei entspannten Touren ist das ein echter Vorteil: weniger Schaltarbeit, mehr Gelassenheit.
Die Storm-R-Variante unterstreicht dabei den sportlicheren Anspruch im Cruiser-Look. Wer gerne zügig beschleunigt und das Motorrad als „Statement“ fährt, wird den Charakter der Rocket 3 besonders schätzen.
CF Moto 800 MT Explore: Tourenkomfort mit Alltagsnutzen
Die CF Moto 800 MT Explore ist eher die Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das viele Situationen abdeckt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtkonzept: angenehm zu fahren, gut kontrollierbar und bereit für längere Strecken. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn oder Landstraße besteht, sondern auch aus Stadtverkehr, Landstraßen und wechselnden Bedingungen, spielt die MT Explore ihre Vielseitigkeit aus.
Das Fahrgefühl wirkt dabei „tourentauglich“: nicht übertrieben aggressiv, aber mit genug Dynamik, um auch zügig mitzuschwimmen. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur für einen Zweck gebaut ist, findet hier einen starken Ansatz.
Motor und Antrieb: Durchzug vs. ausgewogene Performance
Im direkten Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die Triumph Rocket 3 Storm R setzt auf eine sehr kraftvolle, cruiser-typische Leistungsentfaltung. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen und beim entspannten Fahren ohne ständiges Nachregeln. Die CF Moto 800 MT Explore dagegen zielt auf eine harmonische, alltagstaugliche Performance. Die Motorcharakteristik wirkt weniger „dominant“ im Sinne eines einzelnen großen Moments, sondern eher gleichmäßig und nutzbar über verschiedene Drehzahlbereiche.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Rocket 3 ist im „Kraftmoment“-Denken überlegen, während die MT Explore im „Konstant fahren und flexibel bleiben“-Ansatz punktet. Wer häufig kurze Beschleunigungsphasen hat und das Motorrad als Kraftpaket erleben möchte, wird die Triumph bevorzugen. Wer dagegen eine gleichmäßige Fahrbarkeit für unterschiedliche Strecken sucht, findet in der CF Moto oft die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Kontrolle im Vergleich
Triumph: souverän, aber cruiser-typisch
Die Triumph Rocket 3 Storm R wirkt auf der Straße sehr stabil und vermittelt ein sicheres Gefühl bei zügigem Fahren. Das Handling ist dabei nicht „sportlich leichtfüßig“ im Sinne eines kompromisslosen Kurvenwerkzeugs, sondern eher cruiser-typisch: ruhig, kraftvoll und auf Fahrkomfort ausgelegt. In schnellen Kurven und bei flotter Landstraßenfahrt zeigt sich die Stärke des Setups: das Motorrad bleibt berechenbar und lässt sich kontrolliert bewegen.
Als mögliche Schwäche kann man festhalten: Wer sehr häufig enge Kehren oder extrem dynamisches Kurvenfahren bevorzugt, könnte die Charakteristik als weniger agil empfinden als bei einem stärker auf Sportlichkeit ausgelegten Motorrad. Dafür bekommt man aber ein sehr souveränes Gesamtgefühl.
CF Moto: agil genug für Touren, komfortabel genug für Alltag
Die CF Moto 800 MT Explore ist so ausgelegt, dass sie auch auf längeren Strecken nicht anstrengend wird. Das Fahrwerk unterstützt den Komfort, ohne das Motorrad „träge“ wirken zu lassen. Gerade wenn die Route wechselt – mal schneller, mal holpriger, mal Stadt – bleibt die Kontrolle erhalten. Das ist ein großer Pluspunkt für alle, die nicht nur eine Art Strecke fahren.
Im Vergleich zur Triumph ist die MT Explore weniger auf „große Kraftmomente“ fokussiert, dafür aber stärker auf gleichmäßige Fahrbarkeit. Wer häufig kurvige Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert bewegen lässt, wird die CF Moto als angenehmer im Alltag wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Motorrädern spielt die Bremsanlage eine wichtige Rolle, aber der Eindruck entsteht aus der Dosierbarkeit und dem Gefühl beim Verzögern. Die Triumph Rocket 3 Storm R profitiert von ihrem kraftvollen Gesamtkonzept: Wenn es schnell gehen soll, muss die Verzögerung ebenso souverän wirken. Die Bremsperformance ist dabei vor allem dann stark, wenn man das Motorrad als „großes“ Cruiser-Gefährt fährt und entsprechend vorausschauend bremst.
Die CF Moto 800 MT Explore punktet eher mit einem alltagstauglichen Sicherheitsgefühl: gut kontrollierbar, passend für wechselnde Situationen und für Fahrer, die häufig im Verkehr unterwegs sind oder längere Strecken mit unterschiedlichen Bedingungen fahren. Eine mögliche Schwäche im Vergleich: Wer maximal sportliche Bremsansprüche hat, könnte bei einem tourorientierten Motorrad weniger „Renngefühl“ erwarten. Dafür ist die MT Explore in der Praxis oft genau richtig.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Die Sitzhaltung ist einer der größten Unterschiede. Die Triumph Rocket 3 Storm R ist klar auf Cruiser-typischen Komfort ausgelegt. Das bedeutet: entspannt sitzen, den Fahrtwind genießen und das Motorrad eher „laufen lassen“. Für lange Strecken kann das sehr angenehm sein, vor allem wenn die Route nicht ständig hektische Lenkimpulse verlangt.
Die CF Moto 800 MT Explore bietet dagegen eine ergonomische Ausrichtung, die stärker auf Touren und vielseitige Nutzung zielt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch über längere Zeit konzentriert fahren kann, ohne dass das Motorrad „nur“ für eine bestimmte Fahrart gemacht ist. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Etappen wechselt, wird die CF Moto oft als praktischer empfinden.
Ausstattung und Elektronik: Tourenfokus vs. Cruiser-Inszenierung
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad vorbereitet ist. Die CF Moto 800 MT Explore ist deutlich tourenorientiert gedacht: Ausstattung und Elektronik zielen darauf ab, lange Strecken angenehmer zu machen und die Fahrt in unterschiedlichen Situationen zu erleichtern. Das ist besonders relevant, wenn Gepäck, Wind und wechselnde Straßenverhältnisse eine Rolle spielen.
Die Triumph Rocket 3 Storm R setzt stärker auf den Cruiser-Charakter und die Inszenierung. Elektronik und Assistenzfunktionen sind dennoch wichtig, aber der Gesamteindruck ist: Die Rocket 3 soll vor allem das Fahrgefühl und die Kraft in den Vordergrund stellen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „großes Erlebnis“ anfühlt, wird hier eher fündig.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung im Alltag
Im Alltag entscheidet oft Kleines: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen? Wie gut passt es in den Alltag, wenn die Route nicht geplant ist? Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in dieser Hinsicht oft unkomplizierter, weil sie als vielseitiges Tourenmotorrad konzipiert ist. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch unter der Woche.
Die Triumph Rocket 3 Storm R ist im Alltag ebenfalls möglich, aber sie verlangt mehr „Cruiser-Gefühl“. Wer mit großen, kraftvollen Motorrädern vertraut ist und das Handling bewusst als Teil des Erlebnisses sieht, wird die Rocket 3 lieben. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich möglichst leicht in den Alltag einfügt, wird die CF Moto meist als entspannter wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Rocket 3 Storm R – Stärken
- Sehr starker Cruiser-Charakter mit beeindruckendem Durchzug
- Souveränes Fahrgefühl bei flotter Landstraßenfahrt
- Entspanntes Fahren durch kraftvolle Leistungsentfaltung
Triumph Rocket 3 Storm R – Schwächen
- Ergonomie und Charakter sind klar cruiser-geprägt – nicht für jeden Fahrstil
CF Moto 800 MT Explore – Stärken
- Vielseitiges Touren- und Alltagskonzept
- Gute Kontrolle und angenehmes Handling über unterschiedliche Strecken
- Tourenfokus bei Ausstattung und Komfort
CF Moto 800 MT Explore – Schwächen
- Weniger „Big-Bang“-Erlebnis als bei einem cruiserbetonten Kraftpaket
- Wer ausschließlich auf maximale Cruiser-Inszenierung setzt, findet möglicherweise weniger Fokus darauf
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zeigt am Ende weniger „wer ist besser“, sondern „wer passt besser“. Die Triumph Rocket 3 Storm R ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Kraft und Charakter in den Mittelpunkt stellt. Sie eignet sich hervorragend für Menschen, die lange Strecken entspannt genießen, gerne zügig beschleunigen und das Fahrgefühl eines großen Cruisers wirklich auskosten möchten.
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für viele Lebenslagen suchen: Stadt, Landstraße, längere Touren, wechselnde Bedingungen. Wer ein vielseitiges Reisegerät möchte, das nicht nur für eine Art Strecke gemacht ist, wird mit der MT Explore häufig glücklicher.
Fazit:
Die Triumph Rocket 3 Storm R ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, starkem Durchzug und einem souveränen, kraftbetonten Fahrstil liegt. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt als Erlebnis zählt und das Motorrad spürbar „zieht“, statt nur zu rollen. Die CF Moto 800 MT Explore überzeugt dagegen durch ihren tourorientierten Allround-Charakter: angenehm zu fahren, gut kontrollierbar und passend für unterschiedliche Strecken – von der Feierabendrunde bis zur längeren Reise. Wer ein Motorrad sucht, das möglichst viele Situationen abdeckt, trifft mit der CF Moto oft die praktischere Entscheidung. Wer hingegen ein klares Kraft-Statement und maximalen Cruiser-Genuss sucht, wird mit der Triumph deutlich mehr „Wow“-Momente erleben.