| UVP | 26.195 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Der Motor.
- Fahrverhalten gutmütiger als man zunächst denkt.
- Der Motor.
- Starke Bremsen!
- Der Motor.
- Cockpit ist neigbar - super Idee!
- Der Motor.
- Cooler Sound.
- Cooler Motor.
- Sozius sitzt etwas verloren herum.
- schwer, rangieren nervt.
- QuickShifter nur gegen Aufpreis.
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 773 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 182 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 273 | km |
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - wir sind am Ende
Die neue Triumph Rocket III R Storm gehört ohne Frage zu den unvernünftigsten Motorrädern unserer Zeit. Wer bitte braucht einen Motorrad-Motor mit 2,5 Litern Hubraum und 225 Nm Drehmoment? Und genau deshalb ist sie soooo geil! Und dann diese Optik - zum Niederknien. Wer von diesem Bike nicht begeistert ist, der hat entweder nicht hingeguckt oder ist ein empathieloses Gefühlsmonster. Ein Glück, dass wir solch ein Motorrad in dieser Zeit noch miterleben durften. Ich befürchte, es wird wegen zu großer Geilheit bald verboten...Die Testmaschine wurde uns vom Triumph-Hamburg Flagship-Store QBike zur Verfügung gestellt. Es gehört zu einem der sieben Weltwunder, dass man da einfach hinfahren und eine Probefahrt mit Rocket 3 machen kann. Und wer das nicht macht, ist doof oder hat den Schuss nicht gehört. Ende der Durchsage.
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Rocket 3 Storm R vs Honda CBR 600 RR: Vergleich der Gegensätze
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Rocket 3 Storm R und die Honda CBR 600 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein schwerer, kraftvoller Cruiser-Charakter auf eine konsequent sportliche Supersport-Maschine. Genau das macht die Entscheidung nicht nur zu einer Frage von Daten, sondern vor allem zu einer Frage des Fahrgefühls: Wie soll sich die Fahrt anfühlen – souverän und kraftvoll aus niedrigen Drehzahlen oder präzise, drehfreudig und auf sportliche Linien ausgelegt?
Motorcharakter: Drehmoment vs. Drehzahlgefühl
Die Triumph Rocket 3 Storm R steht für einen Motor, der Kraft nicht „erst abdrehen“ muss. Der Charakter ist massiv, direkt und spürbar: Beim Beschleunigen wirkt alles wie aus einem Guss. Das ist besonders dann stark, wenn es im Alltag nicht immer um maximale Drehzahlen geht, sondern um souveräne Schubkraft beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen auf der Landstraße.
Die Honda CBR 600 RR verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist auf sportliche Dynamik ausgelegt: Der Motor fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn man ihn im passenden Drehzahlbereich hält und die Maschine aktiv bewegt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrweise dynamisch ist und Kurven nicht nur „durchfahren“, sondern „mit Tempo und Linie“ gestaltet werden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Komfort vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle deutlich. Die Triumph Rocket 3 Storm R wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe in den Vordergrund stellt. Das hilft dabei, auch bei längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben. In schnellen Passagen kann die Rocket 3 dabei durchaus sportlich wirken, aber sie bleibt in ihrem Grundgefühl eher „groß und souverän“ als „leicht und nervös“.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen auf Agilität und präzises Einlenken getrimmt. Das Handling ist darauf ausgelegt, dass man die Maschine schnell in die gewünschte Linie bringt und sie dann kontrolliert durch die Kurve führt. Wer gern sportlich fährt und das Motorrad als Werkzeug versteht, wird am CBR-Charakter besonders viel Spaß haben.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Relax vs. Supersport-Fokus
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Triumph Rocket 3 Storm R bietet ein deutlich entspannteres Grundgefühl. Das macht sie attraktiv, wenn der Alltag eine Rolle spielt: längere Fahrten, Stadtverkehr und auch mal eine Tour am Wochenende sollen nicht sofort „anstrengend“ werden. Die Ergonomie unterstützt eher eine kontrollierte, komfortorientierte Fahrweise.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen klar sportlich. Die Sitzposition ist auf Performance ausgelegt: Fahrer und Maschine arbeiten enger zusammen, und das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren. Das ist ein Plus für sportliche Ausfahrten, kann aber auf längeren Strecken oder im Alltag spürbar fordernder sein.
Bremsen: Vertrauen aus dem Gefühl heraus
Bei den Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das passende Setup zum Fahrstil. Die Triumph Rocket 3 Storm R vermittelt beim Bremsen ein Gefühl von Stabilität und kontrollierter Verzögerung. Gerade wenn man aus dem kräftigen Drehmoment heraus beschleunigt und dann wieder sauber verzögert, ist dieses Sicherheitsgefühl ein echter Vorteil.
Die Honda CBR 600 RR ist auf sportliche Bremsmanöver und hohe Verzögerungsanforderungen ausgelegt. Wer häufig zügig unterwegs ist und Bremsen als Teil der Kurvenstrategie nutzt, profitiert von der sportlichen Abstimmung. Das System wirkt darauf hin optimiert, dass man auch bei dynamischer Fahrweise schnell und präzise dosieren kann.
Reifen und Traktion: Wie die Leistung auf die Straße kommt
Auch bei Reifen und Traktion zeigt sich der Unterschied in der Zielrichtung. Die Triumph Rocket 3 Storm R bringt ihre Kraft eher aus dem Stand heraus und aus niedrigen Drehzahlen. Das bedeutet: Traktion ist besonders dann wichtig, wenn man kräftig antritt oder beim Herausbeschleunigen früh Gas gibt. Hier spielt die Abstimmung eine große Rolle, damit die Kraft kontrolliert übertragen wird.
Die Honda CBR 600 RR arbeitet stärker im sportlichen Drehzahl- und Geschwindigkeitsbereich. Dadurch ist die Traktion vor allem dann entscheidend, wenn man das Motorrad in Schräglage präzise führt und die Leistung kontinuierlich anliegt. Wer gern „am Limit der Haftung“ unterwegs ist, wird die sportliche Auslegung besonders schätzen.
Alltagstauglichkeit: Welche Maschine passt zum echten Leben?
Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie gut es sich in typischen Situationen bewegt. Die Triumph Rocket 3 Storm R ist dafür prädestiniert, weil sie mit ihrer Kraftentfaltung und dem entspannteren Fahrgefühl viele Alltagsmomente leichter macht. An Ampeln, im Stadtverkehr und auf der Landstraße wirkt sie wie ein Motorrad, das „einfach macht“ – ohne dass man ständig in den richtigen Drehzahlbereich wechseln muss.
Die Honda CBR 600 RR kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie ist stärker auf sportliche Einsätze zugeschnitten. Wer regelmäßig kurze Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, wird die CBR als sehr lebendig erleben. Wer dagegen viel im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist oder lange Touren mit eher entspannter Pace plant, wird die sportliche Ergonomie und die Fahrweise stärker spüren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Rocket 3 Storm R – Stärken
- Massiver Motorcharakter: Kraft aus niedrigen Drehzahlen, die das Fahren souverän wirken lässt.
- Komfortorientiertes Grundgefühl: Sitzposition und Ergonomie unterstützen längere Fahrten.
- Stabilität: Das Motorrad wirkt ruhig und berechenbar, besonders bei entspannterer Fahrweise.
Triumph Rocket 3 Storm R – Schwächen
- Sportliche Agilität ist nicht der Hauptfokus: Wer maximal „leichtfüßig“ fahren will, fühlt den Cruiser-Charakter.
- Fahrstilabhängigkeit: Die beste Wirkung entfaltet sich besonders, wenn man die Kraft souverän nutzt.
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Sportliches Handling: Präzises Einlenken und dynamisches Kurvenfahren.
- Drehfreudiger Charakter: Macht Spaß, wenn man aktiv fährt und Drehzahlen nutzt.
- Brems- und Fahrdynamik: Unterstützt eine zügige, sportliche Fahrweise.
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Ergonomie fordert: Die sportliche Sitzposition kann auf längeren Strecken anstrengender sein.
- Alltagspassung: Im Stadtverkehr oder bei entspannter Pace ist der Supersport-Ansatz weniger „entschleunigend“.
Für welche Fahrer passt welches Motorrad?
Die Triumph Rocket 3 Storm R ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Fahrten vor allem nach Souveränität und Kraftentfaltung klingen. Wer gern entspannt beschleunigt, lange Strecken mag und ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig „in den richtigen Modus“ bringen muss, wird mit der Rocket 3 glücklich. Auch wenn es sportlich wird, bleibt sie eher der Typ „großes Drehmoment, ruhige Kontrolle“.
Die Honda CBR 600 RR passt am besten zu Fahrern, die sportliche Dynamik suchen: präzise Linienführung, aktives Fahren und ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug anfühlt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und die Maschine im passenden Drehzahlbereich bewegt, bekommt mit der CBR ein sehr direktes und begeisterndes Gesamtpaket.
Fazit:
Die Triumph Rocket 3 Storm R gewinnt vor allem dort, wo Alltag, Komfort und ein beeindruckender Motorcharakter zählen. Sie ist ideal für Fahrten, bei denen souveräne Schubkraft und ein entspannteres Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Supersport-Agilität. Wer lange Strecken mag und gern ohne ständiges „Hochdrehen“ beschleunigt, findet in der Rocket 3 einen starken Begleiter.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrdynamik im Vordergrund steht: präzises Handling, ein drehfreudiges Motorgefühl und eine Brems- sowie Fahrwerksabstimmung, die dynamisches Fahren unterstützt. Für Kurvenfans, die aktiv fahren und die Supersport-Position bewusst in Kauf nehmen, ist die CBR die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Rocket 3 für kraftvolle Souveränität und Komfort, CBR 600 RR für sportliche Präzision und dynamischen Fahrspaß.