| UVP | 26.195 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Der Motor.
- Fahrverhalten gutmütiger als man zunächst denkt.
- Der Motor.
- Starke Bremsen!
- Der Motor.
- Cockpit ist neigbar - super Idee!
- Der Motor.
- Cooler Sound.
- Cooler Motor.
- Sozius sitzt etwas verloren herum.
- schwer, rangieren nervt.
- QuickShifter nur gegen Aufpreis.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 773 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 182 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 273 | km |
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit - wir sind am Ende
Die neue Triumph Rocket III R Storm gehört ohne Frage zu den unvernünftigsten Motorrädern unserer Zeit. Wer bitte braucht einen Motorrad-Motor mit 2,5 Litern Hubraum und 225 Nm Drehmoment? Und genau deshalb ist sie soooo geil! Und dann diese Optik - zum Niederknien. Wer von diesem Bike nicht begeistert ist, der hat entweder nicht hingeguckt oder ist ein empathieloses Gefühlsmonster. Ein Glück, dass wir solch ein Motorrad in dieser Zeit noch miterleben durften. Ich befürchte, es wird wegen zu großer Geilheit bald verboten...Die Testmaschine wurde uns vom Triumph-Hamburg Flagship-Store QBike zur Verfügung gestellt. Es gehört zu einem der sieben Weltwunder, dass man da einfach hinfahren und eine Probefahrt mit Rocket 3 machen kann. Und wer das nicht macht, ist doof oder hat den Schuss nicht gehört. Ende der Durchsage.
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Triumph Rocket 3 Storm R vs. Honda GL 1800 Gold Wing – Vergleich für Tour & Alltag
Wenn es um große Motorräder geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Triumph Rocket 3 Storm R steht für massives Drehmoment, eine direkte Ansprache und einen Charakter, der sich nicht versteckt. Die Honda GL 1800 Gold Wing dagegen ist der Inbegriff des komfortorientierten Tourers: viel Ausstattung, souveräne Fahrbarkeit und ein Fokus auf entspannte Langstrecken. Beide Motorräder sind für weite Strecken gemacht – aber sie fühlen sich auf der Straße anders an, und genau darin liegt der Reiz dieses Vergleichs.
Grundidee: Charakter statt Kompromiss
Die Triumph Rocket 3 Storm R wirkt wie ein Statement. Der Motor liefert Kraft so, dass man selten das Gefühl hat, „noch etwas holen zu müssen“. Das Fahrgefühl ist dabei eher körperlich: Gas geben bedeutet spürbare Reaktion, und der Antrieb zieht mit Nachdruck. Wer gerne dynamisch fährt und dabei nicht ständig nach dem nächsten Gang suchen möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen ein Motorrad, das vor allem Ruhe ausstrahlt. Die Maschine ist auf Langstrecke optimiert, mit einer Auslegung, die den Fahrer entlastet. Das beginnt bei der Art, wie sich das Motorrad auf Geschwindigkeit stabilisiert, und setzt sich in der Ausstattung fort: Komfortfunktionen und Elektronik sollen dafür sorgen, dass auch nach vielen Stunden die Konzentration nicht „abnimmt“, sondern erhalten bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. souveräne Tour-Performance
Triumph Rocket 3 Storm R: kraftvoll, direkt, emotional
Im Vergleich zeigt die Triumph Rocket 3 Storm R vor allem ihre Stärke im Bereich der Durchzugskraft. Das Motorrad wirkt, als würde es die Beschleunigung „aus dem Stand“ bereitstellen. Dadurch entsteht ein Fahrstil, bei dem man häufig mit wenig Drehzahl auskommt und trotzdem zügig vorankommt. Das macht sie besonders interessant für Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten, Ein- und Ausfahrten sowie für Fahrten, bei denen man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ möchte.
Die Kehrseite: Wer sehr feinfühlig und zurückhaltend fahren will, muss sich an den Charakter gewöhnen. Die Rocket reagiert spürbar auf Gasbefehle – das ist für viele ein Plus, kann aber bei sehr entspanntem Cruisen oder in engen Situationen auch als „zu präsent“ empfunden werden.
Honda GL 1800 Gold Wing: gleichmäßig, kultiviert, tourentauglich
Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, stressfreien Performance aus. Im Vergleich wirkt die Beschleunigung weniger „impulsartig“, dafür sehr konstant. Das Motorrad lässt sich dadurch besonders gut auf langen Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigem Tempo fahren. Gerade wenn die Strecke lang ist und der Fokus auf entspannter Ankunft liegt, spielt die Gold Wing ihre Vorteile aus.
Auch beim Überholen zeigt sich die Tour-Logik: Man kann zügig reagieren, ohne dass das Motorrad „aus dem Konzept“ gerät. Wer häufig weite Strecken fährt und dabei nicht nur die Leistung, sondern auch die Gesamtbeherrschung des Motorrads schätzt, findet in der Gold Wing einen sehr passenden Partner.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Beide Motorräder sind groß, aber sie definieren Komfort unterschiedlich. Die Triumph Rocket 3 Storm R ist sportlich interpretiert: Die Sitzposition und das Fahrwerk zielen darauf, dass man das Motorrad aktiv bewegen kann. Das bedeutet: Komfort ist vorhanden, aber das Motorrad bleibt „fokussiert“. Wer gerne fährt, statt nur zu reisen, wird den Charakter der Rocket als angenehm direkt empfinden.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen auf „Ankommen ohne Stress“ ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das besonders bei der Gesamtergonomie: Die Maschine wirkt wie ein System, das den Fahrer über lange Zeit unterstützt. Dazu kommen die typischen Tour-Features, die den Alltag erleichtern – etwa bei Wetterwechsel, bei längeren Etappen oder wenn Gepäck und Planung eine Rolle spielen.
Elektronik und Ausstattung: moderne Tour-Hilfe vs. klare Fahrorientierung
Im Vergleich unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt stark auf Elektronik und Komfortfunktionen, die das Motorrad im Alltag „intelligent“ machen. Das hilft vor allem dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Bedingungen besteht: wechselnde Temperaturen, Wind, Verkehr oder längere Fahrten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
Die Triumph Rocket 3 Storm R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fahrer nicht überladen will. Elektronik ist vorhanden und unterstützt, aber der Fokus bleibt auf dem Fahrgefühl und dem Motorcharakter. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt, sondern wie ein direktes Erlebnis.
Handling und Fahrbarkeit: Gewicht, Stabilität und Agilität
Beide Maschinen sind schwere Vertreter ihrer Klasse, aber sie verhalten sich unterschiedlich. Die Triumph Rocket 3 Storm R kann im Vergleich überraschend „greifbar“ wirken, weil der Antrieb und die direkte Reaktion das Gefühl von Kontrolle verstärken. In der Praxis heißt das: Man kann das Motorrad aktiv führen, ohne dass es sich wie ein reines „Schiff“ anfühlt.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ebenfalls sehr stabil, aber die Stabilität steht hier stärker im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt Sicherheit bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen, gleichmäßigen Strecken. In engen Situationen oder beim Rangieren zeigt sich jedoch, dass die Größe und das Gewicht immer eine Rolle spielen. Dafür wird man auf der Straße mit einem sehr souveränen Fahrstil belohnt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Im Vergleich ist das Sicherheitsgefühl bei beiden Motorrädern hoch, allerdings auf unterschiedliche Weise. Die Triumph Rocket 3 Storm R punktet mit einer klaren Rückmeldung und einer Bremsleistung, die zum sportlicheren Charakter passt. Wer dynamischer unterwegs ist, profitiert von der direkten Dosierbarkeit.
Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt stärker auf das Gesamtpaket: Stabilität, Fahrassistenz und ein Bremsverhalten, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht nur „sportlich“, sondern vor allem verlässlich unterwegs sein möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Rocket 3 Storm R – Stärken
- Motorcharakter: sehr kraftvoller Durchzug und direkte Gasannahme
- Fahrgefühl: emotional, aktiv und weniger „tourig“ im Sinne von Entschleunigung
- Handling-Feeling: lässt sich im Vergleich trotz Größe gut führen
Triumph Rocket 3 Storm R – mögliche Schwächen
- Präsenz des Antriebs: kann bei sehr ruhigem Fahren als „zu direkt“ wirken
- Komfortfokus: eher sportlich interpretiert als maximal luxuriös
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken
- Komfort: stark auf Langstrecke und entspannte Fahrten ausgelegt
- Ausstattung: moderne Tour-Hilfe, die den Alltag erleichtert
- Stabilität: souverän bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Etappen
Honda GL 1800 Gold Wing – mögliche Schwächen
- Rangieren und enge Situationen: durch Größe und Gewicht anspruchsvoller
- Charakter: weniger „impulsiv“ als die Rocket – wer Emotion über direkte Reaktion sucht, muss mögen
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Im Alltag und auf kürzeren Strecken zeigt sich schnell, welche Prioritäten gesetzt sind. Die Triumph Rocket 3 Storm R passt besonders gut, wenn Fahrten gerne dynamisch geplant sind: Landstraße, kurvige Abschnitte, spontane Ausfahrten und ein Fahrstil, bei dem der Motorcharakter im Mittelpunkt steht. Auch wenn die Strecke länger wird, bleibt die Rocket ein Motorrad, das man „spürt“ und das Lust auf Bewegung macht.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Tourenkomfort liegt: lange Etappen, wechselnde Wetterlagen, viel Gepäck oder einfach das Ziel, möglichst entspannt anzukommen. Wer häufig Autobahn fährt oder regelmäßig weite Strecken zurücklegt, profitiert besonders von der Gesamtabstimmung aus Komfort, Stabilität und Ausstattung.
Fazit:
Die Triumph Rocket 3 Storm R ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad vor allem durch seinen Motorcharakter, die direkte Gasannahme und ein aktives Fahrgefühl überzeugen soll. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Dynamik mögen und bei Touren nicht auf das „Erlebnis“ verzichten möchten. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen ideal, wenn Komfort, Ausstattung und souveräne Langstrecken-Performance im Vordergrund stehen. Wer viele Kilometer am Stück fährt, Wert auf Entlastung legt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und verlässlich bleibt, findet in der Gold Wing den passendsten Begleiter. Kurz gesagt: Rocket für emotionale Kraft und aktives Fahren, Gold Wing für entspannte Touren und maximalen Reisekomfort.