UVP 26.195 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 14.189 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Dreimal über 800 ccm pro Zylinder!
Weiter zum Testbericht
Roller oder Motorrad? Cross-Over!
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Der Motor.
  • Fahrverhalten gutmütiger als man zunächst denkt.
  • Der Motor.
  • Starke Bremsen!
  • Der Motor.
  • Cockpit ist neigbar - super Idee!
  • Der Motor.
  • Cooler Sound.
  • Cooler Motor.
Kontra:
  • Sozius sitzt etwas verloren herum.
  • schwer, rangieren nervt.
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis.
Pro:
  • gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
  • überraschend frecher Sound
  • flottes Vorankommen
  • komfortable Sitzposition
  • ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
Kontra:
  • Kofferraum eher klein
  • Kette statt Riemen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht317kg
Radstand1.677mm
Radstand1.677mm
Sitzhöhe: 773 mm
Höhe1.065mm
Gewicht238kg
Radstand1.588mm
Länge2.245mm
Radstand1.588mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.375mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-DOHC-Reihenmotor
Hubraum2.458ccm
Hub86mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum745ccm
Hub80mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung182 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment225 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.221km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite273km
Leistung55 PS bei 6.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.171km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite351km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneShowa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monoshock (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne150/80 R17 V
Reifen hinten240/50 R16 V
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, ProLink Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-15

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm)

Fazit - wir sind am Ende

Die neue Triumph Rocket III R Storm gehört ohne Frage zu den unvernünftigsten Motorrädern unserer Zeit. Wer bitte braucht einen Motorrad-Motor mit 2,5 Litern Hubraum und 225 Nm Drehmoment? Und genau deshalb ist sie soooo geil! Und dann diese Optik - zum Niederknien. Wer von diesem Bike nicht begeistert ist, der hat entweder nicht hingeguckt oder ist ein empathieloses Gefühlsmonster. Ein Glück, dass wir solch ein Motorrad in dieser Zeit noch miterleben durften. Ich befürchte, es wird wegen zu großer Geilheit bald verboten...
 
Die Testmaschine wurde uns vom Triumph-Hamburg Flagship-Store QBike zur Verfügung gestellt. Es gehört zu einem der sieben Weltwunder, dass man da einfach hinfahren und eine Probefahrt mit Rocket 3 machen kann. Und wer das nicht macht, ist doof oder hat den Schuss nicht gehört. Ende der Durchsage.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 25.895 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500 €
  • Verfügbarkeit: seit 2004
  • Farben: rot, blau, schwarz

Fazit

Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?
 
Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Farben: rot, 

MotorradTest.de auf YouTube

Triumph Rocket 3 Storm R vs. Honda X-ADV – Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Triumph Rocket 3 Storm R steht für massiven Antrieb, souveräne Kraft und einen klaren Roadster-Ansatz. Die Honda X-ADV dagegen verbindet Adventure-Feeling mit urbaner Alltagstauglichkeit und einer Fahrwerks- sowie Elektronikphilosophie, die auf vielseitige Einsätze ausgelegt ist. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Komfort, Handling und Ausstattung gegenseitig gegenüberstehen – und für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.

Grundidee: Roadster mit Wucht vs. Adventure-Allrounder

Triumph Rocket 3 Storm R: Kraft als Programm

Die Rocket 3 Storm R ist ein Motorrad, das nicht nur beschleunigt, sondern den Fahrstil prägt. Der Fokus liegt auf einem sehr durchzugsstarken Antrieb, der sich besonders im Alltag bemerkbar macht: weniger Schaltarbeit, mehr „einfach fahren“ und ein Gefühl von Drehmoment, das auch bei moderaten Geschwindigkeiten sofort verfügbar ist. Das macht die Maschine vor allem dann stark, wenn Strecken flüssig und entspannt gefahren werden sollen – etwa auf Landstraßen oder bei längeren Touren, bei denen man nicht ständig in den Drehzahlbereich „springen“ möchte.

Honda X-ADV: Vielseitigkeit für Stadt und Ausflug

Die X-ADV ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Bindeglied zwischen Roller-Alltag und Adventure-Anspruch anfühlt. Der Charakter ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt: komfortables Handling, eine Sitzposition, die den Blick nach vorn lässt, und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen gut funktioniert. Gerade auf Strecken, die aus Stadtverkehr, kurzen Autobahnabschnitten und gelegentlichen Ausflügen bestehen, spielt die Honda ihre Stärken aus. Dazu kommt die typische Adventure-Logik: nicht nur schnell sein, sondern auch „unkompliziert“ bleiben.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph Rocket 3 Storm R wirkt vor allem über den Antrieb. Die Kraftentfaltung ist so ausgelegt, dass sie den Fahrer spürbar entlastet. Das Motorrad zieht aus niedrigen Drehzahlen heraus kräftig durch und vermittelt das Gefühl, dass man Tempo aufbaut, ohne ständig nachzulegen. Dadurch entsteht ein sehr souveränes Fahrgefühl – besonders dann, wenn man nicht auf maximale Sportlichkeit, sondern auf entspannte Kontrolle setzt.

Die Honda X-ADV setzt dagegen stärker auf die Kombination aus nutzbarer Leistung und gutem „Allround-Flow“. Der Motor ist so abgestimmt, dass er sich im Stadtverkehr angenehm dosieren lässt und auf Landstraßen zuverlässig nach vorn arbeitet. Während die Triumph eher durch „Wucht“ beeindruckt, punktet die Honda durch die Art, wie sie Leistung in Alltagssituationen verfügbar macht: gleichmäßig, gut beherrschbar und passend zu einer Fahrweise, die nicht ständig auf maximale Beschleunigung ausgerichtet ist.

Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität im gemischten Einsatz

Triumph: souverän, aber mit klarer Roadster-Identität

Die Rocket 3 Storm R ist ein Motorrad, das sich vor allem dann besonders gut anfühlt, wenn die Fahrbahn „mitspielt“: flüssige Kurven, zügiges Landstraßen-Tempo und ein Fahrstil, der die Kraft des Motors nutzt. Das Handling wirkt dabei stabil und kontrolliert. Gleichzeitig ist die Maschine durch ihre Roadster-Charakteristik weniger darauf ausgelegt, ständig zwischen engen Manövern und unruhigen Untergründen zu pendeln. Wer häufig in sehr engen Stadtbereichen unterwegs ist, wird die Honda im Vergleich oft als „einfacher“ empfinden.

Honda: komfortorientiert und alltagstauglich

Die X-ADV ist im Handling stärker auf Alltag und wechselnde Bedingungen optimiert. Das Fahrwerk und die Sitzposition unterstützen eine entspannte Haltung, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. In Situationen wie Stop-and-Go, beim Rangieren oder auf unebenem Untergrund zeigt sich der Adventure-Ansatz: Das Motorrad wirkt weniger „sportlich eng“, sondern eher „robust und verlässlich“. Dadurch entsteht ein Vorteil für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke gedacht ist.

Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?

Im Komfortvergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph Rocket 3 Storm R richtet sich stärker an Fahrer, die eine klare Roadster-Ergonomie mögen und den Fokus auf Fahrgefühl und Antrieb legen. Die Sitzhaltung ist dabei so, dass man das Motorrad aktiv steuern kann, ohne dass es sich wie ein „Tourenboot“ anfühlt. Für längere Strecken kann das sehr angenehm sein – vor allem, wenn der Fahrstil ruhig und flüssig bleibt.

Die Honda X-ADV punktet dagegen mit einer ergonomischen Gesamtheit, die auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Die Sitzposition und das Fahrgefühl sind darauf abgestimmt, dass man auch im gemischten Alltag nicht ständig „nachjustieren“ muss. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen wechselt, profitiert davon, dass das Motorrad in vielen Situationen automatisch passend wirkt.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Triumph Rocket 3 Storm R wirkt in der Abstimmung darauf ausgelegt, den Charakter des Motors zu unterstützen: Fahrmodi und Regelungen helfen dabei, die Kraft je nach Situation besser einzuordnen. Das ist besonders hilfreich, wenn man die Rocket nicht immer „voll“ fahren möchte, sondern die Leistung kontrolliert dosieren will.

Die Honda X-ADV bringt Elektronik stärker in den Kontext von Alltag und Sicherheit. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Temperatur, Untergrund, Verkehrssituationen) ist es ein Vorteil, wenn Assistenz- und Regelkonzepte so greifen, dass das Motorrad berechenbar bleibt. Im Vergleich wirkt die Honda dadurch oft als „stressärmer“ im täglichen Gebrauch, während die Triumph eher als „charakterstark“ wahrgenommen wird.

Bremsen und Sicherheit: Wie das Vertrauen entsteht

Im Sicherheitsgefühl spielt nicht nur die reine Bremsleistung eine Rolle, sondern auch die Dosierbarkeit und das Zusammenspiel mit der Elektronik. Die Triumph Rocket 3 Storm R vermittelt beim Bremsen ein direktes, kontrolliertes Feedback. Das passt gut zum Roadster-Ansatz: Man spürt, wie sich das Motorrad auf Verzögerung einstellt, und kann die Kraft fein dosieren.

Die Honda X-ADV wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn man häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist, in denen man öfter und in kürzeren Abständen bremsen muss. Das Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Regelung und Bremsgefühl sorgt dafür, dass man sich auch im Alltag sicher fühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Rocket 3 Storm R – Stärken

  • Motorcharakter mit enormem Durchzug: Kraft ist schnell verfügbar und macht das Fahren entspannt.
  • Roadster-Feeling: klare Linie, direkter Fahrkontakt und ein souveränes Tempo-Gefühl.
  • Elektronik als Unterstützung: hilft, die Leistung situationsgerecht einzuordnen.

Triumph Rocket 3 Storm R – Schwächen

  • Weniger „Allround-Adventure“: für sehr urbane, enge oder unruhige Einsätze wirkt die Honda oft praktischer.
  • Fokus auf Fahrgefühl: wer ein Motorrad sucht, das möglichst „universell“ in jeder Situation wirkt, findet in der X-ADV häufig die passendere Basis.

Honda X-ADV – Stärken

  • Alltagstauglichkeit: komfortorientiert, gut dosierbar und unkompliziert im gemischten Einsatz.
  • Adventure-Ansatz: unterstützt Ausflüge und wechselnde Bedingungen.
  • Elektronik für Berechenbarkeit: trägt zu einem stressärmeren Fahrgefühl bei.

Honda X-ADV – Schwächen

  • Weniger „Wucht-Show“: wer vor allem den maximalen Roadster-Charakter sucht, wird die Triumph stärker empfinden.
  • Charakter weniger „sportlich“: die Honda ist eher vielseitig als kompromisslos auf Roadster-Performance ausgerichtet.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung zwischen Triumph Rocket 3 Storm R und Honda X-ADV hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Die Triumph ist ideal, wenn Fahrten vor allem aus Landstraße, zügigem Cruisen und dem Wunsch nach einem sehr kraftvollen, souveränen Antrieb bestehen. Wer gerne spürt, wie das Motorrad aus dem Stand und aus niedrigen Drehzahlen heraus Druck aufbaut, findet in der Rocket 3 Storm R eine besonders eindrucksvolle Wahl.

Die Honda ist die bessere Option, wenn der Alltag einen großen Anteil ausmacht: Pendeln, Stadtverkehr, spontane Ausflüge und Strecken, die nicht immer planbar sind. Die X-ADV wirkt dabei wie ein Motorrad, das man einfach nimmt, weil es in vielen Situationen funktioniert – ohne dass man ständig an Komfort, Ergonomie oder Fahrbarkeit denken muss.

Fazit:

Die Triumph Rocket 3 Storm R ist die richtige Wahl für Fahrer, die vor allem den Roadster-Charakter und den enormen Durchzug suchen. Sie eignet sich besonders für entspannte Landstraßenfahrten, bei denen der Antrieb den Ton angibt und das Motorrad mit Souveränität Tempo aufbaut. Wer Kraft spüren möchte und ein Motorrad bevorzugt, das sich klar auf Fahrgefühl und Antrieb konzentriert, wird mit der Rocket 3 Storm R sehr glücklich.

Die Honda X-ADV passt dagegen besser zu einem gemischten Alltag: Stadt, kurze Wege, längere Touren und gelegentliche Ausflüge auf wechselndem Untergrund. Sie wirkt im Vergleich oft unkomplizierter, komfortabler und berechenbarer – genau dann, wenn nicht jede Fahrt die gleiche Strecke und die gleiche Stimmung hat. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das sich „einfach richtig“ anfühlt, trifft mit der X-ADV die passendere Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙