| UVP | 26.195 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Der Motor.
- Fahrverhalten gutmütiger als man zunächst denkt.
- Der Motor.
- Starke Bremsen!
- Der Motor.
- Cockpit ist neigbar - super Idee!
- Der Motor.
- Cooler Sound.
- Cooler Motor.
- Sozius sitzt etwas verloren herum.
- schwer, rangieren nervt.
- QuickShifter nur gegen Aufpreis.
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 773 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 182 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 273 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit - wir sind am Ende
Die neue Triumph Rocket III R Storm gehört ohne Frage zu den unvernünftigsten Motorrädern unserer Zeit. Wer bitte braucht einen Motorrad-Motor mit 2,5 Litern Hubraum und 225 Nm Drehmoment? Und genau deshalb ist sie soooo geil! Und dann diese Optik - zum Niederknien. Wer von diesem Bike nicht begeistert ist, der hat entweder nicht hingeguckt oder ist ein empathieloses Gefühlsmonster. Ein Glück, dass wir solch ein Motorrad in dieser Zeit noch miterleben durften. Ich befürchte, es wird wegen zu großer Geilheit bald verboten...Die Testmaschine wurde uns vom Triumph-Hamburg Flagship-Store QBike zur Verfügung gestellt. Es gehört zu einem der sieben Weltwunder, dass man da einfach hinfahren und eine Probefahrt mit Rocket 3 machen kann. Und wer das nicht macht, ist doof oder hat den Schuss nicht gehört. Ende der Durchsage.
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
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Triumph Rocket 3 Storm R vs. Moto Morini X-Cape 650 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Rocket 3 Storm R und die Moto Morini X-Cape 650, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein Modell auf, das für maximale Durchzugskraft und souveräne Gelassenheit steht, dort ein Motorrad, das auf Vielseitigkeit, Alltagstauglichkeit und eine moderne Reise-Optik setzt. Beide können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Modelle im direkten Vergleich mit, wo liegen die Grenzen, und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundcharakter im Vergleich: Rocket 3 als Kraftpaket, X-Cape als Allrounder
Triumph Rocket 3 Storm R: massiver Auftritt, souveräne Performance
Die Triumph Rocket 3 Storm R ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Fokus liegt klar auf dem Motorcharakter: viel Kraft von unten, ein sehr durchzugsstarkes Gefühl und ein Fahrstil, der eher nach „entspannt beschleunigen“ als nach „ständig hochdrehen“ klingt. Das macht sie besonders attraktiv für Strecken, auf denen man nicht ständig in den Drehzahlbereich muss, um zügig voranzukommen.
Moto Morini X-Cape 650: leichter, agiler, tourentauglich
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie die logische Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf Touren flexibel bleibt. Der Charakter ist insgesamt „alltagstauglicher“: Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen leichter positionieren, wirkt handlicher und unterstützt einen Fahrstil, bei dem man Kurven und wechselnde Strecken aktiv mitfährt. Gerade wenn die Route nicht nur aus Autobahn oder langen Geraden besteht, spielt die X-Cape ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Durchzug vs. Ausgewogenheit
Rocket 3 Storm R: Drehmoment-Feeling als Hauptargument
Im direkten Vergleich zeigt die Triumph Rocket 3 Storm R vor allem eines: Sie liefert das Gefühl von „Kraft ohne Stress“. Der Motor ist so ausgelegt, dass man auch bei moderater Drehzahl zügig reagieren kann. Das ist im Stadtverkehr angenehm, weil man weniger schalten muss, und auf Landstraßen, weil Überholmanöver und Beschleunigungen spontan funktionieren. Die Stärke liegt weniger darin, ständig das Maximum auszureizen, sondern darin, jederzeit Reserven zu haben.
X-Cape 650: harmonische Leistungsentfaltung
Die Moto Morini X-Cape 650 setzt auf eine ausgewogene Leistungsentfaltung. Statt „maximaler Druck von ganz unten“ steht hier eher das Zusammenspiel aus Motor, Getriebe und Fahrwerk im Vordergrund. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich gut dosieren lässt und bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm bleibt. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht ständig im Grenzbereich unterwegs sein möchte, findet in der X-Cape eine stimmige Balance.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Komfort vs. Agilität
Triumph: ruhige Linie, souverän auf Strecke
Die Triumph Rocket 3 Storm R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Straße „läuft“: längere Strecken, gleichmäßige Kurvenradien und Situationen, in denen man entspannt Tempo aufbaut. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, die Kraft des Motors kontrolliert in Vortrieb umzusetzen. Gleichzeitig kann das Motorrad durch seinen Charakter und die eher „große“ Auslegung weniger wie ein typisches Leichtgewicht wirken – wer sehr enge Kehren liebt oder häufig im Stop-and-Go-Manöver unterwegs ist, merkt das eher.
Moto Morini: wendiger Eindruck, mehr Spielfreude
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt im Vergleich insgesamt agiler. Das zeigt sich vor allem beim Rangieren, beim Wechsel zwischen engen Passagen und beim aktiven Fahren in Kurven. Auf unruhigeren Strecken oder bei wechselndem Untergrund fühlt sich das Motorrad oft „einfacher“ an, weil es schneller in die gewünschte Linie gebracht werden kann. Wer ein Motorrad sucht, das auch abseits der Autobahn Spaß macht, wird hier eher glücklich.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die Triumph Rocket 3 Storm R durch ihre Leistungsreserve und den kraftvollen Charakter eher „mehr“ verlangt, wenn man sehr sportlich bremst: Dann zählt, wie gut die Bremsanlage die Masse und das Tempo kontrolliert. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen in vielen Situationen berechenbarer, weil das Gesamtpaket leichter und direkter wirkt. Das kann gerade für Fahrerinnen und Fahrer Vorteile bringen, die ein Motorrad suchen, das sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt.
Ergonomie und Sitzgefühl: Langstrecke vs. flexible Haltung
Rocket 3 Storm R: entspannte Sitzposition, aber mit „großem“ Körpergefühl
Die Triumph Rocket 3 Storm R bietet ein Sitzgefühl, das auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist. Die Haltung unterstützt einen ruhigen Fahrstil, bei dem man nicht ständig „arbeitet“, um die Linie zu halten. Wer lange Strecken fährt, profitiert von diesem Grundgefühl. Gleichzeitig kann das Motorrad durch seine Auslegung weniger „leicht“ wirken, wenn häufig gestoppt, rangiert oder sehr dynamisch in engen Bereichen gefahren wird.
X-Cape 650: alltagstauglich, vielseitig für unterschiedliche Strecken
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt in der Ergonomie oft als pragmatische Lösung: Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie im Alltag nicht anstrengend wird und auf Touren genug Kontrolle bietet. Gerade wenn die Fahrt aus verschiedenen Abschnitten besteht – Stadt, Landstraße, kurvige Strecken – zeigt die X-Cape ihre Stärke. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke „richtig“ anfühlt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Triumph: Fokus auf Performance und Premium-Anmutung
Bei der Triumph Rocket 3 Storm R steht die Premium-Anmutung und die Performance im Vordergrund. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern mit Kraft unterwegs sind und Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legen. In der Praxis bedeutet das: Wer häufig zügig fährt, lange Strecken plant oder einfach das „große“ Gefühl sucht, wird die Rocket 3 schnell zu schätzen wissen.
Moto Morini: Reise-Optik, Alltagstauglichkeit und Flexibilität
Die Moto Morini X-Cape 650 punktet vor allem durch Vielseitigkeit. Sie ist so positioniert, dass sie nicht nur auf dem Papier nach Reiseenduro aussieht, sondern im Alltag auch als solches funktioniert: flexibel, gut zu handeln und geeignet für unterschiedliche Fahrten. Wer ein Motorrad sucht, das sich auch dann lohnt, wenn die Tour spontan anders wird als geplant, findet in der X-Cape einen starken Begleiter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Rocket 3 Storm R – Stärken
- Starker Durchzug und souveräne Beschleunigung ohne ständiges Hochdrehen
- Ruhiges, stabiles Fahrgefühl besonders auf längeren Strecken
- Premium-Charakter und ein klarer Fokus auf Performance
Triumph Rocket 3 Storm R – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im sehr engen, häufig wechselnden Stadtverkehr
- Der kraftvolle Charakter kann bei sehr defensivem Fahrstil weniger „ausgespielt“ werden
Moto Morini X-Cape 650 – Stärken
- Agiles Handling und gute Alltagstauglichkeit
- Ausgewogene Leistungsentfaltung für dynamisches, aber kontrolliertes Fahren
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen
- Wer maximale Kraftreserven sucht, wird die Rocket 3 als Maßstab empfinden
- Bei sehr langen, gleichmäßigen Autobahnabschnitten kann der Fokus eher auf „Allround“ als auf „maximaler Langstrecken-Drive“ liegen
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil
Für wen ist die Triumph Rocket 3 Storm R die bessere Wahl?
Die Triumph Rocket 3 Storm R passt besonders gut, wenn der Fahrspaß stark über Durchzug, Kraftgefühl und souveräne Performance definiert wird. Wer häufig zügig unterwegs ist, lange Strecken plant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich „groß“ und kraftvoll anfühlt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch wer gern weniger schaltet und lieber entspannt beschleunigt, wird die Rocket 3 schnell als angenehm erleben.
Für wen ist die Moto Morini X-Cape 650 die bessere Wahl?
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ideal, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Stadt, Landstraße und Touren sollen sich gut anfühlen, ohne dass das Motorrad für eine bestimmte Strecke „zu speziell“ wirkt. Wer ein agiles Handling bevorzugt, gern Kurven fährt und ein Motorrad sucht, das auch im Alltag unkompliziert bleibt, trifft mit der X-Cape eine sehr pragmatische Wahl.
Fazit:
Die Triumph Rocket 3 Storm R ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem durch maximalen Durchzug, souveräne Performance und ein kraftvolles Fahrgefühl überzeugen soll. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken und bei Fahrten aus, bei denen Reserven gefragt sind – und weniger dort, wo es ständig eng und langsam wird. Die Moto Morini X-Cape 650 hingegen ist die bessere Entscheidung, wenn Allround-Fähigkeit, Agilität und ein ausgewogenes Gesamtpaket wichtiger sind als absolute Kraftreserven. Sie eignet sich hervorragend für gemischte Strecken, spontane Touren und Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht kontrollieren lässt und im Alltag Spaß macht. Kurz gesagt: Wer „Kraft und Ruhe“ sucht, findet in der Rocket 3 Storm R den passenden Charakter. Wer „Vielseitigkeit und Spielfreude“ priorisiert, wird mit der X-Cape 650 deutlich zufriedener sein.