UVP 15.995 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Test der neuen Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 mit Pro & Contra
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Komfort
  • Bremsen
  • kraftvoller Motor
  • Materialqualität
Kontra:
  • kein QuickShifter erhältich
  • nichts för kleine Leute
  • (geringe) Hitzenetwicklung durch hochgelegten Auspuff
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht230kg
Radstand1.570mm
Länge2.325mm
Radstand1.570mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.250mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-Bauart8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung90 PS bei 7.300 U/Min
Drehmoment110 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vornevoll einstellbare 47 mm Showa Upside-Down Gabel (Federweg 250)mm
Federung hintenÖhlins-Stoßdämpfer (RSU) mit Ausgleichsbehältern und Doppelfedern, einstellbar für Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 250)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema M4.30 4-Kolben Monoblock Bremssättel, Radialbremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit: Charakterkopf mit Premium-Federbeinchen

Die Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 ist kein perfektes Motorrad für jeden Tag und jeden Menschen. Aber sie ist ein verdammt gutes Motorrad für genau die richtigen Leute. Der Motor drückt herrlich souverän, das neue Showa-Öhlins-Fahrwerk hebt den Anspruch spürbar, die Bremsen sind stark, und die Elektronik ist modern genug, ohne den Charakter zu verwässern. Dazu kommt ein Auftritt, der nicht künstlich cool wirkt, sondern ziemlich selbstverständlich. Man sieht die XE an und denkt: Ja, die könnte jetzt einfach los in Richtung Horizont.

Ihre Schwächen sind klar: hohe Sitzhöhe, spürbares Gewicht, begrenzter Windschutz, ordentlich Preis und ein Handling, das etwas Einsatz verlangt. Doch das sind keine versteckten Mängel, sondern Teil des Konzepts. Die XE will nicht jedem gefallen. Sie will denen gefallen, die genau so ein Ding suchen: ein großes, starkes, hochwertiges Scrambler-Bike mit echtem Geländeanspruch und viel Stil. Für 2026 ist sie noch ein Stück kompletter geworden. Nicht braver, nicht massentauglicher, sondern präziser in dem, was sie sein will. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.

Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue 1200er Scrambler XE als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.995 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2019 - heute
  • Farben: siehe oben

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Triumph Scrambler 1200 XE vs. Aprilia Tuono 660 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher der robuste Charakter eines Scrambler sein – oder die direkte, sportliche Dynamik eines modernen Naked Bikes? Der Vergleich zwischen Triumph Scrambler 1200 XE und Aprilia Tuono 660 zeigt sehr gut, wie unterschiedlich Fahrgefühl, Einsatzgebiet und Prioritäten ausfallen können. Beide Modelle machen Spaß, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse: einmal mit der Ausstrahlung und dem „Allround“-Anspruch eines Scrambler, einmal mit der agilen, spritzigen Handschrift eines straßenorientierten Performance-Bikes.

Grundidee und Charakter: Scrambler vs. sportliches Naked Bike

Die Triumph Scrambler 1200 XE steht für einen kräftigen, souveränen Auftritt. Der Fokus liegt auf einem breiten Einsatzspektrum: Stadt, Landstraße und auch längere Touren sollen sich stimmig anfühlen. Das Motorrad wirkt dabei bewusst „erwachsen“ – nicht nur optisch, sondern auch in der Art, wie es Leistung auf die Straße bringt.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen stärker auf unmittelbare Reaktion und sportliche Fahrdynamik ausgelegt. Sie fühlt sich wie ein Bike an, das man gern öfter aus der Garage holt, um Kurven zu jagen oder kurze Strecken besonders intensiv zu fahren. Der Charakter ist lebendig, das Setup wirkt auf Agilität getrimmt und die Maschine lädt dazu ein, die Linie im Kopf schnell zu planen und dann konsequent umzusetzen.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Leistungsdaten und des Motorcharakters zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Triumph spielt ihre Stärken eher über den „Dampf“ und die souveräne Durchzugskraft aus. Das macht sie besonders angenehm, wenn es nicht nur um Tempo geht, sondern um entspanntes Fahren mit Reserven. In Situationen, in denen man nicht ständig nachschalten möchte, wirkt der Scrambler oft wie die stressfreiere Wahl.

Die Aprilia Tuono 660 setzt dagegen auf ein sportlicheres Ansprechverhalten. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen wirkt das Motorrad dynamisch und „leichtfüßig“. Die Leistung fühlt sich oft direkter an, wodurch sich das Bike besonders gut für Fahrer eignet, die gern aktiv fahren und das Drehzahlband nutzen.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Triumph Scrambler 1200 XE: Stärke ist die souveräne, entspannte Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der „Sport-Modus“ weniger im Vordergrund steht als beim kleineren, agiler ausgelegten Gegner.
  • Aprilia Tuono 660: Stärke ist die direkte Dynamik und das sportliche Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass man bei sehr entspanntem Cruisen das aktivere Fahren stärker spürt – je nach Fahrstil.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie beider Motorräder. Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert zu bleiben. Das hilft besonders auf längeren Strecken oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „Ankommen“: Man sitzt, fährt und vertraut darauf, dass das Setup die Linie hält.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen klar auf agiles Handling ausgelegt. Beim Wechsel zwischen Kurven, beim zügigen Richtungswechsel und beim dynamischen Fahren fühlt sich die Maschine oft besonders schnell „im Rhythmus“. Wer gern sportlich fährt, merkt schnell, dass die Tuono das unterstützt – ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Triumph bietet ein Gefühl von Kraft und Kontrolle, das vor allem dann überzeugt, wenn man vorausschauend bremst und das Motorrad stabil in die Kurve bringen möchte. Die Aprilia punktet häufig mit einem sportlichen Ansprechverhalten: Man kann härter und präziser dosieren, was beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken Vorteile bringt.

Beide Bikes sind dafür gebaut, sicher zu verzögern – aber die Art, wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht, ist unterschiedlich: Triumph eher „ruhig und souverän“, Aprilia eher „direkt und sportlich“.

Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Bike zum täglichen Einsatz?

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie bequem man sitzt, wie gut man sich bewegt und wie entspannt sich das Motorrad im Stadtverkehr anfühlt. Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt dabei wie ein Bike, das für längere Fahrten gemacht ist. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie unterstützen ein komfortableres Handling, ohne dass der Scrambler seinen Charakter verliert.

Die Aprilia Tuono 660 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren“ an. Die Sitzposition und die Art, wie man das Motorrad in Bewegung bringt, fördern aktives Fahren. Für Pendler oder kurze Strecken ist das super, solange man den sportlichen Charakter mag.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Triumph Scrambler 1200 XE: Stärke ist der entspannte Langstrecken- und Tourenfokus. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im sehr engen Stadtverkehr weniger „leicht“ wirkt als ein kleineres, agileres Naked Bike.
  • Aprilia Tuono 660: Stärke ist die schnelle, lebendige Reaktion im Alltag und auf Landstraßen. Schwäche kann sein, dass bei sehr gemütlichem Cruisen der sportliche Fokus stärker spürbar ist.

Ausstattung und Fahrmodi: Komfort und Individualität

Bei der Ausstattung und den Möglichkeiten zur Anpassung zeigen beide Modelle ihren Anspruch. Die Triumph setzt auf einen „Premium“-Ansatz im Scrambler-Look und bietet Features, die das Motorrad für verschiedene Situationen passend machen. Das hilft besonders, wenn man nicht immer gleich fährt – etwa zwischen Tour, Alltag und wechselnden Streckenprofilen.

Die Aprilia Tuono 660 wirkt in der Ausrichtung eher wie ein Bike, das man gern nach eigenem Geschmack einstellt. Die Abstimmung unterstützt sportliches Fahren und macht es leicht, das Motorrad an den eigenen Stil anzupassen. Wer gern mit Fahrmodi arbeitet oder die Charakteristik bewusst steuert, wird hier schnell Freude haben.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich? (ohne Zahlen, mit klaren Entscheidungen)

Der Vergleich wird besonders spannend, wenn man die Frage stellt: Welche Priorität steht wirklich im Vordergrund? Denn Triumph und Aprilia liefern unterschiedliche Antworten.

Triumph Scrambler 1200 XE: Ideal für…

  • Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich kraftvoll und souverän anfühlt.
  • Menschen, die gern Touren fahren und dabei Komfort sowie Stabilität schätzen.
  • Wer den Scrambler-Look mag und ein Bike möchte, das nicht nur „sportlich“, sondern auch charakterstark wirkt.

Aprilia Tuono 660: Ideal für…

  • Fahrer, die agiles Handling und direktes Fahrgefühl bevorzugen.
  • Menschen, die Kurvenstrecken lieben und gern aktiv fahren.
  • Wer ein Naked Bike sucht, das im Alltag lebendig bleibt und auf Landstraßen schnell Spaß macht.

Fazit

Die Triumph Scrambler 1200 XE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem durch Souveränität, Komfort und souveränen Durchzug überzeugt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern entspannt unterwegs sind, längere Strecken mögen und dabei ein Bike wollen, das sich stabil und erwachsen anfühlt. Wer den Scrambler-Charakter liebt und ein vielseitiges Motorrad für Tour und Alltag sucht, wird mit der Triumph sehr glücklich.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen ideal, wenn Agilität, sportliches Ansprechverhalten und direktes Handling im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für kurvige Strecken, dynamisches Fahren und alle, die das Motorrad häufig „fordern“ möchten. Wer ein Naked Bike sucht, das schnell in den Rhythmus kommt und beim Beschleunigen sowie beim Richtungswechsel besonders lebendig wirkt, trifft mit der Aprilia die richtige Entscheidung.

Kurz gesagt: Triumph für souveräne Touren und Scrambler-Charakter, Aprilia für sportliche Dynamik und agiles Fahrgefühl.

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