| UVP | 15.995 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Komfort
- Bremsen
- kraftvoller Motor
- Materialqualität
- kein QuickShifter erhältich
- nichts för kleine Leute
- (geringe) Hitzenetwicklung durch hochgelegten Auspuff
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 90 PS bei 7.300 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | voll einstellbare 47 mm Showa Upside-Down Gabel (Federweg 250)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-Stoßdämpfer (RSU) mit Ausgleichsbehältern und Doppelfedern, einstellbar für Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema M4.30 4-Kolben Monoblock Bremssättel, Radialbremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Charakterkopf mit Premium-Federbeinchen
Die Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 ist kein perfektes Motorrad für jeden Tag und jeden Menschen. Aber sie ist ein verdammt gutes Motorrad für genau die richtigen Leute. Der Motor drückt herrlich souverän, das neue Showa-Öhlins-Fahrwerk hebt den Anspruch spürbar, die Bremsen sind stark, und die Elektronik ist modern genug, ohne den Charakter zu verwässern. Dazu kommt ein Auftritt, der nicht künstlich cool wirkt, sondern ziemlich selbstverständlich. Man sieht die XE an und denkt: Ja, die könnte jetzt einfach los in Richtung Horizont.
Ihre Schwächen sind klar: hohe Sitzhöhe, spürbares Gewicht, begrenzter Windschutz, ordentlich Preis und ein Handling, das etwas Einsatz verlangt. Doch das sind keine versteckten Mängel, sondern Teil des Konzepts. Die XE will nicht jedem gefallen. Sie will denen gefallen, die genau so ein Ding suchen: ein großes, starkes, hochwertiges Scrambler-Bike mit echtem Geländeanspruch und viel Stil. Für 2026 ist sie noch ein Stück kompletter geworden. Nicht braver, nicht massentauglicher, sondern präziser in dem, was sie sein will. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue 1200er Scrambler XE als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Triumph Scrambler 1200 XE vs. Kawasaki Meguro S1 – Vergleich moderner Klassiker
Wenn zwei Motorräder den Begriff „modern classic“ auf ihre ganz eigene Art interpretieren, wird der Vergleich spannend. Die Triumph Scrambler 1200 XE steht für britische Scrambler-Identität mit viel Substanz und einem klaren Anspruch, auch abseits des reinen Sonntagsfahrens zu funktionieren. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen wirkt wie eine Hommage an klassische Linien – reduziert, stilsicher und mit dem Fokus auf ein Motorradgefühl, das eher aus der Ruhe heraus überzeugt als aus dem reinen Spektakel.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, beim Durchzug auf der Landstraße, beim Handling im Stadtverkehr und bei der Frage, welches Motorrad sich für den eigenen Stil „richtig“ anfühlt.
Design und Charakter: Scrambler-Roadtrip vs. Retro-Statement
Triumph Scrambler 1200 XE: kräftig, präsent, „Scrambler mit Anspruch“
Die Scrambler 1200 XE wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur gut aussieht, sondern auch zeigen will, dass es für mehr als nur Show gedacht ist. Die Proportionen sind stimmig, die Details wirken wertig und das Gesamtbild vermittelt: Hier sitzt man nicht auf einem Kompromiss, sondern auf einem Konzept, das auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Landstraße souverän wirkt und im Alltag nicht kleinlich wird, findet in der Triumph-Philosophie schnell Anknüpfungspunkte.
Kawasaki Meguro S1: zurückhaltend, aber mit klarer Handschrift
Die Meguro S1 spielt die Retro-Karte anders. Statt „laut“ zu sein, setzt sie auf eine stimmige, klassische Formensprache. Das Motorrad wirkt leicht, elegant und bewusst kuratiert. Dadurch entsteht ein Charakter, der besonders dann überzeugt, wenn das Fahren selbst im Vordergrund steht: ruhig ankommen, sauber beschleunigen, die Umgebung genießen und dabei trotzdem einen unverwechselbaren Look mitnehmen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Fahrgefühl übersetzt
Beide Motorräder sind für Fahrer gedacht, die mehr wollen als nur „von A nach B“. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar darin, wie sie ihre Kraft bereitstellen.
Triumph: Drehmoment-orientiert für souveräne Zwischengänge
Die Triumph Scrambler 1200 XE zeigt ihre Stärke vor allem dann, wenn es um entspanntes Fahren geht: aus dem Drehzahlkeller heraus, mit kontrollierbarer Kraft und einem Antrieb, der das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm stabil macht. Das macht sie besonders interessant für Strecken, auf denen man häufig zwischen zügigem Tempo und entspanntem Cruisen wechselt. Im Vergleich wirkt die Triumph dabei „breiter“ nutzbar: weniger hektisch, mehr gleichmäßig.
Kawasaki: gefühlvoller Punch mit Retro-Flow
Die Kawasaki Meguro S1 setzt eher auf ein Ansprechverhalten, das sich wie ein flüssiger Rhythmus anfühlt. Der Motor wirkt weniger wie ein „Durchreißer“, sondern mehr wie ein Begleiter, der den Fahrer in einen ruhigen Fahrstil hineinzieht. Das ist nicht langweilig – im Gegenteil: Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim entspannten Fahren auf Landstraßen zeigt sich, dass die Meguro S1 ihren Reiz aus dem Zusammenspiel von Motorcharakter, Getriebegefühl und leichterer Gesamtanmutung zieht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Vergleich der Fahrwerksphilosophien wird klar: Die Triumph zielt stärker auf Stabilität und souveräne Kontrolle, während die Kawasaki das agile, „direkte“ Gefühl in den Vordergrund stellt.
Triumph: ruhige Führung bei Tempo und Lastwechseln
Die Scrambler 1200 XE vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße schneller wird oder wenn man in wechselnden Situationen unterwegs ist. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass das Motorrad auch bei Lastwechseln kontrolliert bleibt. Im Vergleich zur Meguro S1 wirkt die Triumph dadurch wie die bessere Wahl für längere Strecken, auf denen man konstant zügig unterwegs ist oder häufiger mit Gepäck bzw. wechselnden Bedingungen rechnet.
Kawasaki: leichtes Gefühl, präzise Reaktion
Die Meguro S1 wirkt im Handling insgesamt agiler. Das zeigt sich besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken, auf denen man häufig die Linie korrigiert. Die Maschine reagiert spürbar direkt, was das Fahren „einfacher“ macht, ohne dass es an Kontrolle fehlt. Wer oft kurze Wege fährt, gern durch den Verkehr manövriert oder Kurvenfahrten als Entspannung versteht, wird die Kawasaki-Charakteristik schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Dennoch unterscheiden sie sich im Eindruck: Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das viel Reserven mitbringt und dadurch besonders bei höheren Geschwindigkeiten ein starkes Sicherheitsgefühl erzeugt. Die Kawasaki hingegen punktet mit einem fein dosierbaren Gefühl, das gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen angenehm ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Ergonomie ist beim Vergleich entscheidend, weil sie den Fahrspaß über die Zeit bestimmt. Die Triumph Scrambler 1200 XE bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und entspannte Haltung ausgelegt ist – passend für längere Ausfahrten. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fahrer näher an die klassische Fahrhaltung heranführt: kompakt, stimmig und besonders dann angenehm, wenn man nicht „auf sportlich“ um jeden Preis aus ist, sondern auf ein natürliches Fahrgefühl.
Ausstattung und Alltag: Welche Stärken im echten Leben zählen
Triumph: mehr „Touring-Logik“ im Scrambler-Gewand
Die Scrambler 1200 XE ist im Vergleich stärker auf den Alltag mit längeren Strecken ausgelegt. Das zeigt sich nicht nur im Gesamteindruck, sondern auch darin, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht: Stadt, Landstraße, längere Fahrten – die Triumph bleibt dabei meist die „einfachere“ Wahl, wenn man nicht jedes Mal neu überlegen möchte, wie sich das Motorrad verhält.
Kawasaki: weniger Ballast, mehr Stil und Fahrgefühl
Die Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht überladen wirkt und bei dem das Design und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für Fahrer, die gern leichtfüßig unterwegs sind und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sehen, ist die Kawasaki besonders attraktiv.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Scrambler 1200 XE – Stärken
- Souveränes Fahrgefühl bei wechselndem Tempo und auf längeren Strecken
- Breite Nutzbarkeit durch kraftvollen, gut kontrollierbaren Antrieb
- Stabilität im Handling, die Vertrauen schafft
Triumph Scrambler 1200 XE – mögliche Schwächen
- Wer sehr „leicht“ und wendig im Stadtverkehr unterwegs sein möchte, könnte die Triumph im Vergleich als weniger agil empfinden
- Der Fokus auf Substanz kann für manche Fahrer weniger „minimalistisch“ wirken
Kawasaki Meguro S1 – Stärken
- Agiles Handling und direktes Fahrgefühl
- Stimmiger Retro-Charakter, der das Motorrad zu einem echten Hingucker macht
- Angenehmes Dosieren im Alltag, besonders bei häufigen Richtungswechseln
Kawasaki Meguro S1 – mögliche Schwächen
- Wer maximale Reserven für sehr dynamisches Fahren sucht, fühlt sich mit der Triumph im Vergleich oft besser aufgehoben
- Der Fokus auf „Flow“ statt „Durchzug pur“ passt nicht zu jedem Fahrstil
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Triumph Scrambler 1200 XE und Kawasaki Meguro S1 lässt sich am besten über den eigenen Anspruch erklären. Geht es eher um Touring-Feeling, Stabilität und einen Antrieb, der in vielen Situationen souverän bleibt, dann spielt die Triumph ihre Stärken aus. Steht dagegen Agilität, ein leichtes Handling und ein Motorradcharakter im Vordergrund, der aus dem Retro-Design und dem ruhigen Fahrfluss entsteht, ist die Kawasaki die passendere Wahl.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 1200 XE ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen modernen Scrambler suchen, der auf der Landstraße und auf längeren Strecken besonders souverän wirkt. Der Antrieb fühlt sich im Vergleich breit nutzbar an, das Fahrwerk unterstützt Stabilität und das Gesamtpaket macht das Motorrad zu einer unkomplizierten Option für unterschiedliche Alltagssituationen. Wer häufig zügig unterwegs ist oder ein Motorrad möchte, das auch mit mehr Anspruch ruhig bleibt, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Kawasaki Meguro S1 passt dagegen am besten zu Fahrern, die ein Motorrad mit klarer Retro-Identität suchen und dabei Wert auf ein leichtes, direktes Handling legen. Im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt die Kawasaki im Vergleich agiler und vermittelt ein stimmiges, gefühlvolles Fahrgefühl. Wer eher auf Fahrspaß durch Agilität und Stil setzt als auf maximale Reserven, findet in der Meguro S1 den passenden Begleiter.