| UVP | 15.995 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Komfort
- Bremsen
- kraftvoller Motor
- Materialqualität
- kein QuickShifter erhältich
- nichts för kleine Leute
- (geringe) Hitzenetwicklung durch hochgelegten Auspuff
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 90 PS bei 7.300 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | voll einstellbare 47 mm Showa Upside-Down Gabel (Federweg 250)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-Stoßdämpfer (RSU) mit Ausgleichsbehältern und Doppelfedern, einstellbar für Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema M4.30 4-Kolben Monoblock Bremssättel, Radialbremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit: Charakterkopf mit Premium-Federbeinchen
Die Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 ist kein perfektes Motorrad für jeden Tag und jeden Menschen. Aber sie ist ein verdammt gutes Motorrad für genau die richtigen Leute. Der Motor drückt herrlich souverän, das neue Showa-Öhlins-Fahrwerk hebt den Anspruch spürbar, die Bremsen sind stark, und die Elektronik ist modern genug, ohne den Charakter zu verwässern. Dazu kommt ein Auftritt, der nicht künstlich cool wirkt, sondern ziemlich selbstverständlich. Man sieht die XE an und denkt: Ja, die könnte jetzt einfach los in Richtung Horizont.
Ihre Schwächen sind klar: hohe Sitzhöhe, spürbares Gewicht, begrenzter Windschutz, ordentlich Preis und ein Handling, das etwas Einsatz verlangt. Doch das sind keine versteckten Mängel, sondern Teil des Konzepts. Die XE will nicht jedem gefallen. Sie will denen gefallen, die genau so ein Ding suchen: ein großes, starkes, hochwertiges Scrambler-Bike mit echtem Geländeanspruch und viel Stil. Für 2026 ist sie noch ein Stück kompletter geworden. Nicht braver, nicht massentauglicher, sondern präziser in dem, was sie sein will. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue 1200er Scrambler XE als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Triumph Scrambler 1200 XE vs KTM 1290 Super Adventure S – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Scrambler 1200 XE und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich spannend. Hier trifft ein markanter Scrambler-Ansatz auf eine ausgewachsene Adventure-Maschine, die für lange Strecken und wechselnde Bedingungen gemacht ist. Beide Modelle sind stark, beide haben ihren eigenen Fokus – und genau daraus entsteht die Frage: Welche Maschine passt besser zum eigenen Fahrstil, zu den Touren und zum gewünschten Gefühl auf dem Motorrad?
Charakter und Einsatzprofil: Scrambler-Feeling vs. Reise-Adventure
Die Triumph Scrambler 1200 XE steht für einen selbstbewussten Look und einen Fahrstil, der sich nach Freiheit anfühlt. Der Scrambler-Charakter zeigt sich vor allem im Gesamteindruck: kompaktere, „direktere“ Wahrnehmung, ein Motorrad, das Lust macht, Landstraßen zu genießen und auch mal abseits der perfekten Linie zu spielen. Die XE-Version betont dabei den Anspruch, nicht nur Show zu sein, sondern auch mit Komfort und Ausstattung im Alltag zu überzeugen.
Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist von der Grundidee her ein Langstreckenwerkzeug. Das Adventure-Konzept zielt auf Stabilität, Reserven und eine souveräne Fahrweise ab, egal ob Autobahn, Alpenpässe oder längere Etappen. Die S-Variante ist dabei stärker auf Komfort und Ausstattung getrimmt – mit dem Anspruch, dass das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch ausdauernd und „stressfrei“ wirkt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Kraftentfaltung
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar, dass beide Maschinen Leistung liefern, aber unterschiedlich „arbeiten“. Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das Drehmoment spürbar in Vortrieb umsetzt und dabei ein eher „muskeliges“ Gefühl vermittelt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht nur Tempo sucht, sondern auch das Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßige Beschleunigung, Durchzug und das Gefühl von Reserven geht. Die Kraftentfaltung wirkt häufig wie ein durchgehender Schub, der auch bei längeren Etappen das Tempo angenehm macht. Wer häufig weite Strecken fährt oder oft mit Gepäck unterwegs ist, profitiert typischerweise von dieser Art der Leistungsabgabe.
Was bedeutet das für die Praxis?
Die Triumph ist oft die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrspaß, Stil und einem „lebendigen“ Motorradgefühl liegt. Die KTM ist oft die bessere Wahl, wenn die Priorität auf entspannter Reise, konstantem Vortrieb und einem souveränen Gesamtpaket liegt.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Stil der Scrambler vs. Stabilität im Adventure
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Scrambler und Adventure besonders deutlich. Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt im Vergleich häufig agiler und „handlicher“ – nicht unbedingt, weil sie klein ist, sondern weil die Abstimmung und die Sitzposition das Motorrad eher wie ein Straßen- und Landstraßenwerkzeug erscheinen lassen. Das macht sie attraktiv für Kurven, für dynamische Ausfahrten und für Situationen, in denen man öfter umsetzt, bremst, beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Straße unruhiger wird, spielt das Adventure-Konzept seine Vorteile aus. Das Motorrad fühlt sich dann oft wie ein „Fahrzeug“ an, das die Strecke abarbeitet – mit einem ruhigen, kontrollierten Eindruck.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich
- Triumph Scrambler 1200 XE: Stärken liegen häufig in der aktiven Fahrweise und dem kurvenorientierten Gefühl. Schwäche kann sein, dass sie für sehr lange, entspannte Etappen mit viel Gepäck weniger „reisefokussiert“ wirkt als die KTM.
- KTM 1290 Super Adventure S: Stärken liegen häufig in Stabilität, Komfort und souveräner Kontrolle. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen, sehr kurvigen Terrain weniger „scrambler-typisch“ leichtfüßig wirkt.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Upgrade vs. Reise-Absicherung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Triumph Scrambler 1200 XE richtet den Fokus stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag und die Tour. Elektronische Helfer unterstützen dabei, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt und der Fahrer sich auf das Wesentliche konzentrieren kann: Linie, Gas und Gefühl.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist als Adventure-Modell besonders darauf ausgelegt, dass die Elektronik auf Reisen Sicherheit und Komfort liefert. Gerade auf langen Strecken, bei wechselndem Untergrund oder wenn man nicht jedes Detail der Strecke im Kopf hat, ist das ein echter Vorteil. Die KTM wirkt dadurch oft wie ein Motorrad, das „mitdenkt“ und den Fahrer entlastet.
Vergleich in der Wirkung
Die Triumph überzeugt häufig durch ein harmonisches Zusammenspiel aus Charakter und moderner Unterstützung. Die KTM überzeugt häufig durch Reiseabsicherung und ein sehr breites Spektrum an Situationen, in denen Elektronik spürbar Komfort bringt.
Sitzposition und Ergonomie: Scrambler-Position vs. Adventure-Komfort
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie sich das Motorrad über Stunden anfühlt. Die Triumph Scrambler 1200 XE wirkt in der Regel eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt: aufrechter, mit einem Gefühl von „mitfahren“ statt „liegen“. Das ist ideal für Touren, bei denen man öfter stoppt, kurvt, die Landschaft genießt und nicht nur Kilometer abspult.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf längere Etappen ausgelegt. Die Ergonomie zielt darauf, dass der Körper auch nach vielen Stunden nicht „aussteigt“. Gerade bei Wind, bei wechselndem Wetter oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist, ist das ein spürbarer Unterschied.
Bremsen und Fahrstabilität: Kontrolle in Alltag und Tempo
Im Brems- und Stabilitätsgefühl unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem durch ihren Anspruch. Die Triumph Scrambler 1200 XE vermittelt häufig das Gefühl, dass sie für sportliche Landstraßenbremsungen sehr gut passt: dosierbar, direkt und passend zu einer aktiven Fahrweise. Das macht sie attraktiv, wenn man gern „arbeitet“ statt nur „durchfährt“.
Die KTM 1290 Super Adventure S wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das auch bei hohen Geschwindigkeiten und mit Reisebelastung stabil bleibt. Das Bremsgefühl ist dabei häufig auf Vertrauen ausgelegt: gleichmäßig, kontrolliert und passend zu einem Reiseprofil, bei dem man nicht nur kurze Sprints fährt, sondern auch längere Abschnitte.
Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort: Stil vs. Reichweite im Kopf
Im Alltag spielt nicht nur die Technik eine Rolle, sondern auch, wie das Motorrad „funktioniert“, wenn man nicht plant, sondern einfach fährt. Die Triumph Scrambler 1200 XE punktet oft mit dem Scrambler-Look, der sich nicht nach Kompromiss anfühlt. Dazu kommt ein Fahrgefühl, das viele als „nah am Fahrer“ beschreiben. Für Wochenendtouren, Feierabendrunden und kurvenreiche Strecken ist das ein starkes Argument.
Die KTM 1290 Super Adventure S punktet dagegen mit dem Reisegedanken. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert typischerweise von der Adventure-Logik: Komfort, Stabilität und ein Gesamtpaket, das auch bei Müdigkeit oder wechselnden Bedingungen nicht „kippt“. Das Motorrad wirkt dann wie ein verlässlicher Begleiter, der Kilometer gut verträgt.
Stärken und Schwächen im Überblick
- Triumph Scrambler 1200 XE: Stärken liegen häufig in Stil, Fahrspaß und einer aktiven, kurvenorientierten Wahrnehmung. Schwäche kann sein, dass das Adventure-„Langstreckenpaket“ nicht ganz so konsequent im Vordergrund steht.
- KTM 1290 Super Adventure S: Stärken liegen häufig in Komfort, Stabilität und Reiseabsicherung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im sehr engen, spielerischen Terrain weniger „Scrambler-leicht“ wirkt.
Welche Kaufentscheidung passt? (ohne Zahlen, aber mit klaren Kriterien)
Die Entscheidung zwischen Triumph Scrambler 1200 XE und KTM 1290 Super Adventure S hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
- Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein Statement anfühlt, gern kurvt und das Fahren im Vordergrund sieht, landet häufig bei der Triumph.
- Wer ein Motorrad möchte, das lange Strecken souverän abspult, Komfort priorisiert und auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt, landet häufig bei der KTM.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 1200 XE ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Charakter suchen: Scrambler-Feeling, aktives Handling und ein Fahrstil, der Lust auf Landstraßen macht. Sie passt besonders gut zu Touren, bei denen das Erlebnis im Vordergrund steht – und zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich nah, direkt und stimmig anfühlt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl für alle, die vor allem reisen: lange Etappen, Komfort, Stabilität und Elektronik, die auf Sicherheit und Entlastung ausgelegt ist. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei ein ruhiges, souveränes Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der KTM typischerweise glücklicher.
Kurz gesagt: Scrambler-Fokus für Fahrspaß – Adventure-Fokus für Reisekomfort.