UVP 6.345 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Schwestermodell der Speed 400 als Scrambler-Variante
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Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
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Pro und Kontra

Pro:
  • komfortable Sitzposition
  • aufgeräumte Optik
  • kaum Vibrationen
  • coole Scrambler-Reifen von Metzeler
  • Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
  • 4 Jahre Garantie
Kontra:
  • lieblose gemachte Hebel
  • fünf PS mehr hätten ihr gut getan
Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht179kg
Radstand1.418mm
Länge2.065mm
Radstand1.418mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.169mm
Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen
Hubraum398ccm
Hub64mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment38 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite371km
Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km

Fahrwerk

RahmenbauartHybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenGasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/80-17
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S

Bremsen

Bremsen vorneStarre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenStarre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.
 
Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.295 €
  • Verfügbarkeit: Seit 2024
  • Farben: Rot, Khaki, Schwarz

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

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Triumph Scrambler 400 X vs. Kawasaki Meguro S1 – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder aus der gleichen „Neo-Retro“-Ecke kommen, aber unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Scrambler 400 X steht für britisch geprägte Scrambler-Optik und ein alltagstaugliches Gesamtpaket. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen wie ein bewusstes Retro-Statement: klassischer Look, klare Linien und ein Charakter, der sich eher nach „Genießen“ als nach „Maximaldruck“ anfühlt. Wer in der 400er-Klasse unterwegs sein möchte, findet hier zwei Kandidaten, die sich im Alltag bewähren können – aber eben nicht auf exakt die gleiche Art.

Design und Charakter: Scrambler vs. klassisches Retro

Beide Bikes setzen auf eine markante Optik, die nicht nach „Mainstream“ aussieht. Die Triumph Scrambler 400 X interpretiert den Scrambler-Gedanken mit typischen Proportionen, sichtbaren Details und einer Haltung, die nach „freier Straße“ aussieht. Die Kawasaki Meguro S1 ist noch stärker in Richtung klassisches Motorraddesign gedacht: runde Formen, stimmige Retro-Elemente und ein Gesamtbild, das bewusst an frühere Zeiten erinnert.

Im direkten Vergleich wirkt die Triumph oft „scrambleriger“ und dynamischer, während die Meguro eher „zeitlos“ und puristisch wirkt. Das ist weniger eine Frage von richtig oder falsch, sondern von Geschmack: Wer Scrambler-Optik mit etwas mehr „Krawall“ mag, landet schneller bei Triumph. Wer ein Motorrad sucht, das optisch wie ein Sammlerstück im Alltag funktioniert, fühlt sich bei Kawasaki oft wohler.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. entspannter Rhythmus

Bei den Motor-Charakteren unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Triumph Scrambler 400 X zielt auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine Fahrbarkeit, die sich auch im Stadtverkehr angenehm dosieren lässt. Dadurch wirkt sie im Alltag oft „einfach“: Gas auf, Tempo anpassen, entspannt weiterrollen. Gerade wenn häufig Ampeln, Stop-and-go oder kurze Strecken anstehen, spielt diese Art von Motorabstimmung ihre Stärken aus.

Die Kawasaki Meguro S1 fährt sich dagegen häufig mit einem etwas ruhigeren, gleichmäßigeren Rhythmus. Das kann sich wie ein Vorteil anfühlen, wenn längere Fahrten oder Landstraßenabschnitte im Fokus stehen und das Motorrad nicht ständig „nach mehr“ verlangt. Gleichzeitig kann ein sehr sportlich orientierter Fahrstil bei manchen Fahrern weniger „Biss“ vermitteln als bei der Triumph.

Unterm Strich: Die Triumph wirkt oft dynamischer im unmittelbaren Anfahren und beim schnellen Reagieren. Die Meguro punktet eher mit einem entspannten Flow, der das Fahren angenehm macht, ohne ständig zu fordern.

Handling und Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen, leicht zu mögen

In der 400er-Klasse ist das Handling entscheidend. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sich im Alltag gut bewegen lassen – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Triumph Scrambler 400 X vermittelt häufig ein sicheres, direktes Gefühl, das beim Rangieren, in engen Straßen oder beim zügigen Wechsel zwischen Fahrbahnen hilft. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für den täglichen Weg zur Arbeit.

Die Kawasaki Meguro S1 kann ebenfalls mit gutem Handling überzeugen, wirkt dabei aber oft etwas „ruhiger“ in der Linienführung. Das ist nicht automatisch langsamer oder träger – eher ein Charakterzug: Sie lädt dazu ein, sauber zu fahren, statt hektisch zu korrigieren. Wer Wert auf Gelassenheit legt und das Motorrad wie ein „Begleiter“ behandelt, wird das mögen.

Bremsen, Fahrwerk und Stabilität im Vergleich

Beim Vergleich der Brems- und Fahrwerksauslegung zeigt sich typischerweise ein Unterschied in der Abstimmungsphilosophie. Die Triumph Scrambler 400 X wirkt oft so, als sei sie darauf ausgelegt, in Alltagssituationen schnell Vertrauen aufzubauen: kontrollierbares Verzögern, gut dosierbar, spürbare Rückmeldung. Das hilft besonders, wenn häufig wechselnde Untergründe oder unvorhersehbare Verkehrssituationen vorkommen.

Die Kawasaki Meguro S1 kann ebenfalls stabil wirken, legt aber häufig den Fokus stärker auf Komfort und gleichmäßige Rückmeldung. Auf längeren Strecken oder bei moderatem Tempo fühlt sich das oft angenehm an. Wer allerdings sehr sportlich fährt und maximale „Bissigkeit“ erwartet, könnte bei der Meguro eher weniger „Sportgefühl“ finden als bei der Triumph.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet

Ergonomie ist bei Retro-Motorrädern besonders wichtig, weil die Optik oft eine bestimmte Sitzhaltung vorgibt. Die Triumph Scrambler 400 X bietet in der Regel eine Position, die sich gut zwischen entspannt und aktiv einpendelt. Das ist praktisch, wenn das Motorrad sowohl für kurze Stadtfahrten als auch für längere Ausflüge genutzt wird.

Die Kawasaki Meguro S1 wirkt häufig noch stärker auf „klassisches Motorradgefühl“ getrimmt. Das kann sehr stimmig sein, wenn die Sitzposition genau zum eigenen Körper passt. Wer eher auf eine aufrechte, entspannte Haltung Wert legt, findet hier oft eine passende Basis. Wer dagegen sehr sportlich „vorne“ sitzen möchte, könnte die Triumph als etwas passender empfinden.

Schutz vor Wind und Alltagspraxis

In der Praxis zählt, wie gut das Motorrad im Alltag mit wechselnden Bedingungen klarkommt. Beide Bikes sind eher für den normalen Straßenbetrieb gemacht. Die Triumph Scrambler 400 X wirkt dabei oft als „Allrounder“, der sich schnell an unterschiedliche Streckenprofile anpasst. Die Kawasaki Meguro S1 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Fahren bewusst ruhig und genussorientiert bleibt.

Ausstattung und Technik: moderne Basis, unterschiedlicher Fokus

Auch wenn beide Motorräder im Retro-Look auftreten, ist die Technik natürlich auf moderne Nutzung ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich häufig: Die Triumph Scrambler 400 X setzt stärker auf eine „funktionale“ Gesamtanmutung – also Bedienlogik, die im Alltag schnell verstanden wird, und ein Setup, das sich unkompliziert anfühlt. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen oft wie ein bewusst kuratiertes Paket: weniger „Show“, mehr stimmige Gesamtwirkung.

Wichtig ist dabei weniger, welche Marke „mehr“ bietet, sondern wie die Ausstattung zum Fahrprofil passt. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell in den Alltag integriert und bei dem man sich nicht lange mit Details beschäftigen muss, findet in der Triumph oft den leichteren Einstieg. Wer dagegen Wert auf ein stimmiges Retro-Gesamtbild legt und Technik als Teil des Designs betrachtet, wird die Meguro häufig attraktiver finden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Scrambler 400 X – Stärken

  • Alltagstaugliches Fahrgefühl: reagiert oft spontan und lässt sich gut dosieren.
  • Direktes Handling: wirkt im Stadtverkehr und auf wechselnden Strecken unkompliziert.
  • Scrambler-Optik mit Dynamik: stimmige Mischung aus Retro und „Straßenwillen“.

Triumph Scrambler 400 X – mögliche Schwächen

  • Wer ein besonders „ruhiges“ Retro-Feeling sucht, könnte die Abstimmung als etwas aktiver empfinden.
  • Bei sehr sportlichen Erwartungen kann die 400er-Klasse ohnehin Grenzen setzen – unabhängig vom Modell.

Kawasaki Meguro S1 – Stärken

  • Stimmiges klassisches Design: wirkt wie ein bewusstes Retro-Statement.
  • Entspannter Fahrrhythmus: angenehm für längere, gleichmäßige Fahrten.
  • Ruhige Linienführung: lädt zu sauberem Fahren ein.

Kawasaki Meguro S1 – mögliche Schwächen

  • Wer maximale Dynamik und „sofortigen Druck“ erwartet, fühlt sich mit der Triumph oft schneller abgeholt.
  • Je nach persönlicher Ergonomie kann die klassische Sitzhaltung mehr oder weniger gut passen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, wie das Motorrad genutzt wird. Die Triumph Scrambler 400 X ist besonders interessant, wenn das Bike häufig im Alltag bewegt wird: Stadtverkehr, kurze Strecken, spontane Fahrten und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Auch wenn das Motorrad als Einstieg oder als vielseitiger Zweitwagen fürs Motorradleben dienen soll, wirkt die Triumph oft wie die pragmatischere Wahl.

Die Kawasaki Meguro S1 ist dagegen die bessere Option, wenn das Motorrad vor allem für Genussfahrten gedacht ist: Landstraße, ruhigeres Tempo, bewussteres Fahren und ein Look, der nicht nur „gut aussieht“, sondern auch eine klare Identität vermittelt. Wer ein Motorrad sucht, das sich eher wie ein Klassiker im modernen Gewand anfühlt, findet in der Meguro häufig die passendere Stimmung.

Fazit:

Die Triumph Scrambler 400 X ist die Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag schnell funktionieren soll: lebendiges Ansprechverhalten, direktes Handling und ein Setup, das in vielen Situationen unkompliziert bleibt. Sie eignet sich besonders für häufige Stadtfahrten, gemischte Strecken und alle, die ein Scrambler-Feeling mit spürbarer Dynamik suchen.

Die Kawasaki Meguro S1 passt am besten, wenn das Motorrad vor allem für entspannte Touren und ein stimmiges Retro-Gesamtbild gedacht ist: ein ruhigerer Fahrrhythmus, angenehme Linienführung und der Charakter eines klassischen Bikes, das auch im modernen Alltag funktioniert. Wer Genussfahrten priorisiert und das Design als Teil des Fahrgefühls sieht, trifft mit der Meguro oft die bessere Entscheidung.

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