| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Triumph Scrambler 400 X vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Scrambler 400 X und die Yamaha Tracer 9 GT Plus, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: einmal kompakt, leicht und verspielt im Look einer Scrambler-Ikone – und einmal groß, reisetauglich und technisch aufgeladen als moderner Tourer. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend, denn beide Bikes können im Alltag überzeugen, aber auf sehr verschiedene Art.
Grundidee: Scrambler-Feeling vs. Reise-Tourer
Die Triumph Scrambler 400 X steht für ein Motorrad, das sich schnell nach Feierabend anfühlt: überschaubare Dimensionen, ein agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf kurze Strecken macht. Die Maschine wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, Landstraße und spontane Ausflüge – also für Situationen, in denen man nicht ständig „planen“ muss, sondern einfach losfährt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen eine klare Mission: lange Strecken, zügiges Fahren und ein hoher Komfortfokus. Der Tracer ist als Reiseenduro gedacht, die auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt und durch Elektronik sowie Ausstattung den Stress reduziert. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder Touren plant, bekommt hier ein Motorrad, das auf „durchziehen“ ausgelegt ist.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität vs. Souveränität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Scrambler 400 X spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird oder wo man häufig die Richtung wechselt. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, lässt sich in der Stadt unkompliziert bewegen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle – gerade dann, wenn der Verkehr dichter wird oder die Strecke kurvig ist.
Die Tracer 9 GT Plus dagegen fühlt sich wie ein „Streckenwerkzeug“ an. Sie ist nicht dafür gemacht, ständig hektisch zu reagieren, sondern dafür, dass man entspannt fährt und das Motorrad die Arbeit übernimmt. Das zeigt sich besonders bei gleichmäßigem Tempo: Das Fahrwerk und die Gesamtbalance wirken auf Langstrecke ruhiger, während die Scrambler eher für dynamische, kurze Impulse steht.
Handling und Alltag
Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber auf unterschiedlichen Wegen. Die Scrambler 400 X ist prädestiniert für den Alltag, weil sie sich schnell „greifbar“ anfühlt. Die Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls alltagstauglich, allerdings eher dann, wenn der Alltag aus Pendeln mit längeren Abschnitten oder regelmäßigen Touren besteht. Wer viel im Stop-and-Go unterwegs ist, wird die kompaktere Scrambler-Philosophie meist als angenehmer empfinden.
Motor und Charakter: Drehfreude vs. Durchzug
Der Motorcharakter ist einer der größten Unterschiede. Die Triumph Scrambler 400 X wirkt wie ein Bike, das man gern dreht und das sich mit einem lebendigen Ansprechverhalten anfühlt. Das passt gut zu Fahrern, die gern mit dem Motorrad arbeiten: Gas auf, Linie wählen, wieder Gas – und dabei das Gefühl genießen, dass das Bike schnell auf Eingaben reagiert.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf „entspanntes Vorankommen“ ausgelegt. Der Fokus liegt auf gleichmäßigem Vortrieb, der auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten angenehm bleibt. Dadurch entsteht ein anderer Fahrstil: weniger hektisches Schalten, mehr Konstanz – ideal für Touren, bei denen man nicht ständig den Rhythmus wechseln möchte.
Leistungsentfaltung und Fahrbarkeit
Im Vergleich der Fahrbarkeit zeigt sich: Die Scrambler 400 X belohnt ein aktives Fahren und macht Spaß, wenn man die Strecke liest und das Motorrad entsprechend „mitnimmt“. Die Tracer 9 GT Plus belohnt dagegen eine ruhige, planbare Fahrweise. Wer häufig über längere Strecken unterwegs ist, profitiert von dieser Art der Leistungsentfaltung deutlich.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Windschutz
Komfort ist mehr als nur Polsterung. Es geht um Sitzposition, Windmanagement und darum, wie anstrengend sich eine Fahrt über Zeit anfühlt. Die Scrambler 400 X wirkt wie ein Motorrad, das für kurze bis mittlere Strecken angenehm ist: aufrechter, direkter Kontakt zur Straße, weniger „Tourer-Feeling“, mehr „Alltagsmaschine“.
Die Tracer 9 GT Plus ist klar auf Komfort ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten spielt der Windschutz eine große Rolle. Die Maschine wirkt so, als wäre sie für längere Fahrten optimiert: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das auch nach mehreren Stunden noch „funktioniert“.
Schwächen im Komfort-Detail
Die Scrambler 400 X kann auf langen Strecken natürlich auch Spaß machen, aber sie ist weniger auf „Dauerkomfort“ getrimmt. Wer regelmäßig sehr weit fährt, wird die Tourer-Philosophie der Tracer 9 GT Plus deutlich spüren. Umgekehrt ist die Tracer 9 GT Plus im engen Stadtverkehr manchmal weniger „spielerisch“ als die Scrambler – einfach weil Größe, Gewicht und Touring-Ausrichtung mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren verlangen.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. pureres Fahren
Ein weiterer großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stark auf moderne Assistenzsysteme und eine umfangreiche Ausstattung. Das wirkt sich nicht nur auf die Sicherheit aus, sondern auch auf das Fahrgefühl: Traktion, Stabilität und Regelung greifen so, dass man sich auf die Linie und den Verkehr konzentrieren kann.
Die Triumph Scrambler 400 X ist dagegen eher der Weg in Richtung „direktes Motorrad“. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Fokus liegt weniger auf maximaler Technikdichte und mehr auf dem Fahrspaß. Dadurch entsteht ein Motorradgefühl, das sich weniger nach „Assistenten“ anfühlt und mehr nach „Fahrer und Maschine“.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Stärke der Tracer 9 GT Plus: Sie nimmt dem Fahrer auf langen Strecken Arbeit ab und macht das Motorrad in vielen Situationen berechenbarer. Schwäche: Wer ein möglichst simples, unkompliziertes Setup sucht, kann die zusätzliche Technik als weniger „pur“ empfinden. Stärke der Scrambler 400 X: Sie wirkt leicht zugänglich und unkompliziert. Schwäche: Wer maximale Unterstützung bei wechselnden Bedingungen erwartet, wird beim Tracer schneller das Gefühl haben, dass das Motorrad „mitdenkt“.
Bremsen und Fahrwerk: Kontrolle in unterschiedlichen Welten
Auch bei Bremsen und Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung. Die Tracer 9 GT Plus ist auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass das Motorrad auch bei wechselnder Fahrbahnqualität ruhig bleibt. Dadurch entsteht Vertrauen – besonders dann, wenn man nicht nur kurze Abschnitte fährt, sondern ganze Tage.
Die Scrambler 400 X ist eher auf Agilität und ein lebendiges Ansprechverhalten abgestimmt. Das Fahrwerk unterstützt das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln und macht das Motorrad zu einem angenehmen Begleiter für kurvige Landstraßen und wechselnde Streckenprofile. Wer viel im urbanen Umfeld unterwegs ist, profitiert von dieser „handlichen“ Abstimmung.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Triumph Scrambler 400 X ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt und Spaß macht, ohne dass man ständig an „Tour-Setup“ denken muss. Sie passt gut zu Menschen, die gern spontan fahren, kurze bis mittlere Strecken bevorzugen und Wert auf ein direktes, lebendiges Fahrgefühl legen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort und Windmanagement schätzen und ein Motorrad möchten, das mit moderner Elektronik und umfangreicher Ausstattung den Fahrstress reduziert. Wer Touren plant, auch bei längeren Tagesetappen entspannt ankommen will und ein souveränes Gesamtpaket sucht, wird mit dem Tracer deutlich glücklicher.
Typische Entscheidungsszenarien
- Viel Stadt und Feierabend-Runden: eher Scrambler 400 X, weil sie handlich und unkompliziert wirkt.
- Regelmäßig längere Strecken oder Urlaubsfahrten: eher Tracer 9 GT Plus, weil Komfort und Elektronik auf Distanz ausgelegt sind.
- Fahrstil „aktiv arbeiten“: Scrambler 400 X, weil sie auf direktes Ansprechen setzt.
- Fahrstil „konstant durchziehen“: Tracer 9 GT Plus, weil sie Stabilität und Ruhe vermittelt.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 400 X ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, auf kurzen bis mittleren Strecken und mit einem lebendigen, agilen Fahrgefühl überzeugen soll. Sie wirkt leicht zu bewegen, macht Lust auf spontane Fahrten und bleibt dabei nah am Fahrer – ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert anfühlt und Spaß im „Hier und Jetzt“ liefert.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem auf Distanz aus: Komfort, Windmanagement, souveräne Stabilität und die moderne Elektronik sorgen dafür, dass längere Touren weniger anstrengend werden und das Motorrad in vielen Situationen berechenbar unterstützt. Wer regelmäßig weiter fährt, Touren priorisiert und ein hochwertiges Gesamtpaket mit viel Technik sucht, bekommt mit dem Tracer das passendere Werkzeug.
Kurz gesagt: Scrambler 400 X für agiles Alltagsvergnügen, Tracer 9 GT Plus für entspannte Langstrecken und maximalen Tourenkomfort.