| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
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Triumph Scrambler 900 vs. CF Moto 450 MT: Vergleich für Alltag, Landstraße und den Scrambler-Look
Scrambler sind mehr als nur ein Stil: Sie stehen für eine Mischung aus Alltagstauglichkeit, unkompliziertem Handling und dem Gefühl, mit einem Motorrad unterwegs zu sein, das Charakter zeigt. Genau an dieser Stelle treffen zwei sehr unterschiedliche Ansätze aufeinander: Die Triumph Scrambler 900 setzt auf britische Tradition, hochwertige Anmutung und einen Motor, der sich nach „mehr“ anfühlt. Die CF Moto 450 MT dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder mit klarer Preis-Leistungs-Idee und einem Konzept, das besonders für Einsteiger und Alltagsfahrer spannend ist.
Im folgenden Vergleich schauen wir nicht nur auf die nackten Daten, sondern darauf, wie sich die beiden Motorräder im Alltag und auf der Landstraße gegeneinander schlagen: Wie leicht lassen sie sich bewegen? Wo fühlt sich der Motor souverän an? Wie gut passen Fahrwerk und Bremsen zusammen? Und vor allem: Welche Stärken haben die Modelle dort, wo man sie wirklich spürt?
Design und Charakter: Triumph mit klassischer Scrambler-DNA, CF Moto mit moderner Interpretation
Der erste Eindruck ist bei beiden Modellen stark, aber er kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Die Triumph Scrambler 900 wirkt wie ein bewusstes Statement: Rundungen, Proportionen und die typische Scrambler-Silhouette sind so gewählt, dass das Motorrad auch im Stand „fertig“ aussieht. Dazu passt die hochwertige Gesamtanmutung, die man nicht nur sieht, sondern auch beim Anfassen wahrnimmt.
Die CF Moto 450 MT interpretiert den Scrambler- bzw. Street-Adventure-Gedanken moderner. Das Design wirkt klar, funktional und auf Alltag getrimmt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur optisch auffällt, sondern sich auch pragmatisch nutzen lässt, findet hier einen Ansatz, der eher „funktioniert“ als „verziert“.
Motor und Fahrgefühl: Mehr Drehmoment-Charakter bei Triumph, agiles Konzept bei CF Moto
Beim Motor trennt sich die Spreu schnell. Die Triumph Scrambler 900 spielt in einer Liga, in der sich Beschleunigung und Durchzug deutlich souveräner anfühlen. Gerade im mittleren Drehzahlbereich wirkt der Motor oft wie ein „Zugpferd“: Man muss weniger nachdenken, weil das Motorrad die Leistung spürbar bereitstellt. Das macht Überholmanöver, zügiges Einfädeln in den Verkehr und entspanntes Landstraßenfahren besonders angenehm.
Die CF Moto 450 MT setzt dagegen auf ein agiles, leichtgängiges Fahrgefühl. Der Motor ist so abgestimmt, dass er sich dynamisch anfühlt, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss. Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ist das ein Vorteil: Das Motorrad wirkt handlich, reagiert direkt und bleibt dabei gut kontrollierbar. Wer eher entspannt fährt oder ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, wird hier schnell warm.
Vergleich der Leistungsentfaltung
Im direkten Vergleich zeigt die Triumph Scrambler 900 klar ihre Stärke bei der „einfachen“ Kraftentfaltung: weniger Schaltarbeit, mehr Ruhe im Fahrfluss. Die CF Moto 450 MT punktet eher durch ihr lebendiges Ansprechverhalten und die Art, wie sie sich in engen Situationen bewegt. Beide machen Spaß – aber auf unterschiedliche Weise.
Fahrwerk und Handling: Triumph für Stabilität, CF Moto für Wendigkeit
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob ein Motorrad „entspannt“ oder „anstrengend“ wirkt. Die Triumph Scrambler 900 vermittelt beim Fahren häufig das Gefühl von Stabilität und Kontrolle. Gerade bei zügigerem Tempo oder wenn die Straße unruhig wird, bleibt das Motorrad berechenbar. Das gibt Sicherheit, besonders wenn man nicht nur im perfekten Asphalt unterwegs ist.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen besonders stark in Situationen, in denen Wendigkeit gefragt ist: enge Stadtpassagen, häufiges Anfahren, Richtungswechsel und kurvige Strecken mit wechselndem Tempo. Das Motorrad wirkt dabei leicht zu bewegen, und das macht es für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die nicht jeden Ausflug als „Sportprogramm“ planen.
Komfort vs. Agilität
Wer Komfort und ruhiges Fahrverhalten priorisiert, findet in der Triumph Scrambler 900 einen klaren Vorteil. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich schnell „in die Hand“ nimmt und im Alltag nicht sperrig wirkt, bekommt bei der CF Moto 450 MT die passende Grundlage.
Bremsen und Sicherheit: Triumph mit souveräner Dosierung, CF Moto mit direkter Wirkung
Bei Bremsen zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern vor allem die Dosierbarkeit. Die Triumph Scrambler 900 wirkt in der Praxis oft so, als würde sie dem Fahrer feinere Kontrolle geben: Man kann zügig verzögern, ohne dass das Motorrad „hart“ wirkt. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Stadtverkehr häufiger bremsen muss oder wenn die Verkehrssituation plötzlich wechselt.
Die CF Moto 450 MT zeigt ebenfalls eine direkte Bremswirkung. In vielen Alltagssituationen fühlt sich das Bremssystem schnell verständlich an. Der Unterschied liegt eher darin, wie „fein“ sich die Verzögerung anfühlt: Die Triumph wirkt in der Regel einen Tick souveräner in der Abstimmung, während die CF Moto eher durch ihre unkomplizierte Direktheit überzeugt.
Ergonomie und Sitzposition: Triumph eher „ausgewogen“, CF Moto eher „leicht zugänglich“
Scrambler sind oft so gebaut, dass sie eine sportlich-entspannte Haltung ermöglichen. Die Triumph Scrambler 900 bietet dabei häufig ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Sitzposition, Lenkergefühl und Kontrolle. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für längere Fahrten gemacht, ohne dass es sich dabei „zu groß“ anfühlt.
Die CF Moto 450 MT ist ergonomisch oft besonders gut für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell bequem anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken ist das ein Pluspunkt: Man steigt ein, fährt los und muss sich nicht erst „einarbeiten“.
Für wen passt welche Haltung?
Die Triumph Scrambler 900 wirkt besonders passend, wenn man eine ausgewogene, komfortorientierte Scrambler-Position möchte und auch längere Strecken plant. Die CF Moto 450 MT ist oft die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt und schnell vertraut wird.
Ausstattung und Alltag: Triumph mit Premium-Feeling, CF Moto mit pragmatischem Ansatz
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie gut ein Motorrad im Alltag funktioniert. Die Triumph Scrambler 900 punktet häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket: Bedienbarkeit, Verarbeitung und das Gefühl, dass viele Details bewusst gewählt wurden. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man Wert auf ein hochwertiges Fahrerlebnis legt.
Die CF Moto 450 MT setzt auf einen pragmatischen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne ständig zu überlegen, ob etwas „zu schade“ ist. Gerade für Fahrer, die ihr Motorrad regelmäßig bewegen und dabei ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, ist das ein starker Punkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Scrambler 900 – Stärken
- Starker Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung für entspanntes Fahren
- Stabileres Fahrgefühl bei zügigerem Tempo und auf unruhiger Straße
- Feinere Dosierbarkeit bei Bremsen und insgesamt „rund“ abgestimmtes Gesamtpaket
- Premium-Anmutung und ein stimmiges Scrambler-Erlebnis
Triumph Scrambler 900 – Schwächen
- Wenn man vor allem kurze Strecken und viel Stadtverkehr fährt, kann die „große“ Leistungscharakteristik weniger relevant sein
- Je nach Budget und Prioritäten kann der Premium-Ansatz bei Anschaffung und Ausgaben stärker ins Gewicht fallen
CF Moto 450 MT – Stärken
- Agiles Handling und leichtgängiges Fahrgefühl im Alltag
- Direktes Ansprechverhalten – gut für Stadt, Einfädeln und dynamische kurze Abschnitte
- Pragmatischer Ansatz für regelmäßige Nutzung
- Attraktiv für Einsteiger und Fahrer, die ein unkompliziertes Bike suchen
CF Moto 450 MT – Schwächen
- Bei längeren Strecken mit viel Tempo wirkt die Triumph im Vergleich oft souveräner durch den stärkeren „Zug“
- In sehr anspruchsvollen Situationen kann die feinste Abstimmung nicht ganz auf dem Niveau der Premium-Variante liegen
Welches Motorrad passt besser? – Entscheidung nach Fahrprofil
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer vor allem Landstraße, zügiges Cruisen und entspanntes Beschleunigen mag, wird mit der Triumph Scrambler 900 sehr wahrscheinlich mehr „Souveränität“ erleben. Das Motorrad fühlt sich dann wie ein Partner an, der einfach mitzieht und nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Wer dagegen hauptsächlich Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein leicht zu beherrschendes Motorrad sucht, findet in der CF Moto 450 MT oft die passendere Wahl. Sie wirkt schnell vertraut, bleibt handlich und macht Spaß, ohne dass man sich aufwendige Gedanken über das Fahrtempo machen muss.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem durch Durchzug, Stabilität und ein Premium-Gesamtgefühl überzeugen soll. Sie spielt ihre Stärken besonders auf der Landstraße aus, wenn man entspannt fahren möchte, aber trotzdem jederzeit zügig reagieren will. Wer den Scrambler-Look mit hochwertiger Verarbeitung und einem souveränen Fahrgefühl verbindet, bekommt hier ein stimmiges Paket.
Die CF Moto 450 MT punktet dagegen dort, wo Alltag zählt: agiles Handling, direktes Ansprechverhalten und ein pragmatischer Charakter. Sie eignet sich besonders für Einsteiger oder alle, die viel in der Stadt unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht und sich unkompliziert bewegen lässt. Kurz gesagt: Triumph für Souveränität und Premium-Feeling, CF Moto für Wendigkeit und alltagstaugliche Leichtigkeit.