| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Triumph Scrambler 900 vs. Honda CB 500 Hornet: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Triumph Scrambler 900 steht für markantes Scrambler-Design, einen charakterstarken Auftritt und das Gefühl, dass man mit einem Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „ankommt“. Die Honda CB 500 Hornet dagegen ist eher das pragmatische Konzept: leicht zugänglich, alltagstauglich und mit einer Art von Fahrbarkeit, die besonders im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Vergleichsdaten und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander eingeordnet. Dabei geht es nicht um Zahlen um der Zahlen willen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Kurve, beim Bremsen, auf der Landstraße und auch dann, wenn man das Motorrad mal „einfach nur“ nutzen möchte.
Grundcharakter: Scrambler-Feeling vs. Hornet-Pragmatismus
Die Triumph Scrambler 900 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Stil und Charakter setzt. Das merkt man schon daran, wie das Gesamtpaket „zusammenarbeitet“: Motorcharakter, Sitzposition und das optische Erscheinungsbild passen zusammen. Wer ein Motorrad sucht, das auch im Stand Aufmerksamkeit erzeugt und sich auf der Landstraße lebendig anfühlt, findet hier eine klare Richtung.
Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen stärker auf „einfach losfahren“ ausgelegt. Das Konzept zielt auf eine unkomplizierte Bedienung, gutmütiges Handling und eine Fahrweise, die nicht ständig nachdenken lässt. Gerade wenn der Alltag dominiert – Pendeln, kurze Strecken, gelegentliche Touren – spielt die Hornet ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede in der Praxis anfühlen
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmomentverhaltens zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Scrambler 900 ist eher auf einen kräftigen, „drehmomentbetonten“ Eindruck ausgelegt, während die Hornet 500 das Prinzip verfolgt, dass sich das Motorrad in vielen Situationen angenehm dosieren lässt.
Das bedeutet in der Praxis:
- Triumph Scrambler 900: Wer gerne zügig beschleunigt oder im Alltag mit weniger Schaltarbeit unterwegs ist, profitiert von dem Charakter, der sich wie „mehr Motorrad“ anfühlt. In höheren Gängen wirkt das Konzept oft souverän, ohne dass man ständig am Drehzahlrad drehen muss.
- Honda CB 500 Hornet: Die Hornet spielt ihre Vorteile besonders bei gleichmäßiger Fahrt aus. Das Ansprechverhalten wirkt oft kontrolliert und gutmütig, was das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer besonders stressfrei macht – vor allem im Stadtverkehr.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Triumph punktet mit dem emotionalen Antriebserlebnis und dem „Punch“ im Fahrgefühl. Die Honda punktet mit der unkomplizierten Nutzbarkeit und der Art, wie sie sich in vielen Situationen leicht beherrschen lässt. Eine Schwäche der Triumph kann sein, dass der Charakter stärker „auf Stimmung“ setzt und damit je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangt. Die Honda kann dagegen weniger „Show“ im Gefühl liefern, dafür aber mehr Alltagssicherheit.
Fahrwerk und Handling: Agilität, Stabilität und Kurvengefühl
Beim Fahrwerk und der Geometrie zeigt sich, wie unterschiedlich die Konzepte gedacht sind. Die Scrambler 900 ist so abgestimmt, dass sie auf der Landstraße präsent wirkt: Sie vermittelt Stabilität, ohne die Beweglichkeit komplett zu verlieren. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurvenfahrten und Landstraßen im Fokus stehen.
Die Honda CB 500 Hornet ist im Handling oft „leichtfüßiger“ im Sinne von: schnell im Kopf, schnell in der Bewegung. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten und in engen Situationen ist das ein Vorteil. Das Motorrad wirkt dann weniger wie ein großes Projekt und mehr wie ein Werkzeug, das man gern nutzt.
Vergleicht man die typischen Fahrwerksdaten (wie Feder-/Dämpferkonzept und Abstimmung) sowie die daraus resultierende Fahrcharakteristik, ergibt sich:
- Triumph Scrambler 900: Tendenz zu mehr „Road-Feeling“ und einem souveränen Eindruck bei zügigerer Gangart. Schwäche: Bei sehr langsamer, hektischer Stadtfahrt kann das größere „Scrambler-Gefühl“ subjektiv etwas mehr Konzentration verlangen.
- Honda CB 500 Hornet: Tendenz zu unkomplizierter Agilität. Schwäche: Wer sehr sportlich unterwegs ist und maximale Reserven erwartet, könnte sich bei bestimmten Fahrstilen mehr „Biss“ wünschen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Vergleich immer ein zentrales Thema, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher sich ein Motorrad anfühlt. In der Praxis zeigt sich häufig: Ein Motorrad, das beim Bremsen stabil bleibt und gut dosierbar ist, macht den Unterschied zwischen „ich fahre“ und „ich habe Kontrolle“.
Beim Vergleich der Bremsen beider Modelle (inklusive Bremssystem-Konzept und Ansprechverhalten) lässt sich meist folgendes Muster erkennen:
- Triumph Scrambler 900: Bremsgefühl wirkt oft kräftig und „direkt“, was gerade bei dynamischer Fahrt Sicherheit gibt. Schwäche: Je nach Beladung und Fahrstil kann das Gefühl stärker davon abhängen, wie man die Dosierung trifft.
- Honda CB 500 Hornet: Bremsen wirken häufig sehr gut dosierbar und damit alltagstauglich. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise kann das subjektive Reservengefühl geringer ausfallen als bei einem stärker auf Dynamik ausgelegten Setup.
Komfort und Sitzposition: Wie lange macht das Motorrad Spaß?
Komfort ist nicht nur eine Frage von „bequem“, sondern auch von Ergonomie, Sitzposition und dem Zusammenspiel aus Fahrerhaltung, Wind-/Wettergefühl und Vibrationen. Hier unterscheiden sich Scrambler und Hornet typischerweise deutlich.
Die Triumph Scrambler 900 zielt auf eine Haltung, die sportlich genug ist, um Kurven zu genießen, aber gleichzeitig genug „Alltag“ bietet, um auch längere Fahrten nicht zur Qual werden zu lassen. Schwäche: Je nach Körpergröße und persönlicher Vorliebe kann die Haltung für sehr lange Strecken oder bestimmte Fahrprofile weniger neutral wirken.
Die Honda CB 500 Hornet ist oft so ausgelegt, dass sie sich schnell anfühlt, als hätte man sie schon länger gefahren. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „Einstellarbeit“ verlangt. Schwäche: Wer maximalen Langstreckenkomfort erwartet, könnte je nach Ausstattung und Fahrprofil nachrüsten wollen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Ampelstopps und Parken
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Übersicht, Gewichtsempfinden, Wendigkeit, Bedienbarkeit und die Art, wie das Motorrad im Stop-and-Go reagiert. Genau hier spielt die Hornet häufig ihre Vorteile aus, weil sie sich im Alltag sehr unkompliziert bewegt.
Die Honda CB 500 Hornet wirkt in typischen Stadt-Situationen besonders angenehm: leicht zu manövrieren, gut dosierbar und insgesamt „freundlich“ im Handling. Die Triumph Scrambler 900 kann das ebenfalls, aber sie bringt mehr „Motorrad-Charakter“ mit. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer das Motorrad als Erlebnis nutzt, wird das Scrambler-Feeling lieben. Schwäche: Wer vor allem durch den Verkehr muss und möglichst wenig „Aufmerksamkeit“ investieren möchte, könnte die Hornet als entspannter empfinden.
Ausstattung und Praxisnutzen: Was man wirklich merkt
Auch wenn beide Modelle grundsätzlich als moderne Motorräder gelten, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Alltag unterstützen. Dazu zählen unter anderem Bedienkonzept, Ergonomie der Bedienelemente, Übersicht und die Frage, wie gut sich das Motorrad für unterschiedliche Fahrprofile nutzen lässt.
Im Vergleich zeigt sich häufig:
- Triumph Scrambler 900: Tendenz zu einem stimmigen Gesamtpaket mit Fokus auf Stil und Fahrgefühl. Schwäche: Wer maximale „Funktionalität ohne Nachdenken“ erwartet, muss sich ggf. stärker mit dem Motorrad und seiner Ausrichtung beschäftigen.
- Honda CB 500 Hornet: Tendenz zu einem sehr zugänglichen Konzept. Schwäche: Wer vor allem das „Premium-Feeling“ eines markanten Designs sucht, könnte die Hornet als weniger „ikonisch“ empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Triumph Scrambler 900: Ideal für Stil, Charakter und Landstraßen
Die Triumph Scrambler 900 ist besonders passend, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll. Wer gern zügig fährt, das Gefühl eines kräftigen Antriebs mag und ein Motorrad sucht, das optisch und emotional stark wirkt, trifft hier eine gute Wahl. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die gern „mehr Motorrad“ erleben möchten, ist die Scrambler eine stimmige Option.
Honda CB 500 Hornet: Ideal für Alltag, Einsteiger und unkomplizierte Touren
Die Honda CB 500 Hornet passt besonders gut, wenn Alltag und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu beherrschen ist, sich in der Stadt angenehm bewegt und auf der Landstraße solide mitspielt, findet in der Hornet einen sehr pragmatischen Begleiter. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger ist das Konzept oft attraktiv, weil es weniger Hürde aufbaut.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 900 gewinnt vor allem dann, wenn der Fokus auf Charakter, Stil und einem emotionalen Fahrgefühl liegt. Der Antrieb wirkt präsenter, das Motorrad vermittelt auf der Landstraße mehr „Bühne“, und wer gern mit dem Motorrad als Erlebnis unterwegs ist, wird die Stärken schnell merken. Als Gegenpol kann die Scrambler dort weniger punkten, wo maximale Entspannung im Alltag zählt oder wo ein sehr neutrales, leichtes Handling im Vordergrund steht.
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Bedienbarkeit und entspanntes Handling wichtiger sind als maximale Emotionalität. In Stadt und bei häufigen Stopps spielt die Hornet ihre Vorteile aus, und auch für unkomplizierte Touren ist sie eine sehr stimmige Option. Wer jedoch ein besonders markantes „Scrambler-Gefühl“ oder ein stärkeres Reserven- und Dynamikempfinden sucht, könnte sich eher zur Triumph hingezogen fühlen.
Kurz gesagt: Scrambler-Fans greifen zur Triumph, Alltagsorientierte und Pragmatiker zur Honda.