| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Triumph Scrambler 900 vs. KTM 1290 Super Duke R – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Triumph Scrambler 900 und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klassisch geprägter Scrambler-Charakter auf eine kompromisslos sportliche, moderne Supermoto-Naked-Philosophie. Beide Bikes wollen Spaß – aber auf sehr verschiedene Art. Während die Triumph eher mit ihrem „einfach losfahren“-Gefühl, dem entspannten Look und einem stimmigen Gesamtpaket punktet, setzt die KTM auf maximale Dynamik, eine sehr direkte Fahrweise und eine Ausstattung, die sich wie für ambitionierte Ausfahrten anfühlt.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle im Alltag und auf der Strecke zueinander verhalten: von Motor und Fahrleistungen über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Elektronik und Handling. So lässt sich besser einordnen, welches Motorrad eher zum eigenen Fahrstil passt – und wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen.
Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. rohe Dynamik
Triumph Scrambler 900: drehfreudig, aber alltagstauglich
Die Triumph Scrambler 900 wirkt im Vergleich wie das Motorrad, das man gerne öfter nutzt. Die Motorwerte und die Art, wie sich die Leistung im Fahrbetrieb typischerweise entfaltet, passen gut zu einer Mischung aus Stadt, Landstraße und spontanen Touren. Der Scrambler-Ansatz zielt weniger auf „Höchsttempo um jeden Preis“, sondern auf ein souveränes, gut dosierbares Ansprechverhalten.
Stärken zeigt die Triumph vor allem dort, wo man häufig beschleunigt, bremst und wieder anrollt: Ampeln, Kreisverkehre, Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten. Die Maschine bleibt dabei angenehm kontrollierbar. Schwäche im Vergleich zur KTM: Wer konsequent sportlich fährt und maximale Reserven sucht, wird bei der Triumph schneller an den eigenen Grenzen der Motorwirkung stoßen.
KTM 1290 Super Duke R: Druck von unten bis oben
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen klar auf Performance getrimmt. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte wirken im Vergleich wie ein deutliches Signal: Dieses Motorrad ist für Fahrer gedacht, die Dynamik spüren wollen – auch bei zügigem Tempo und bei Überholmanövern. Das Ansprechverhalten und die Art, wie die Leistung anliegt, machen die KTM besonders stark, wenn die Strecke „frei“ wird und man das Tempo wirklich ausnutzen kann.
Stärken liegen hier in der Durchzugskraft und dem sportlichen Gesamtgefühl. Schwächen zeigt die KTM eher indirekt: Durch den Fokus auf Performance kann das Motorrad im Alltag manchmal „zu viel“ sein, wenn es vor allem um entspanntes Gleiten, sehr niedrige Geschwindigkeiten oder häufiges Stop-and-go geht. Außerdem verlangt die Dynamik nach einem Fahrstil, der die Traktion und die Dosierung im Blick hat.
Fahrwerk und Handling: Komfortorientiert vs. kompromisslos sportlich
Triumph: stabil und gutmütig ausbalanciert
Beim Fahrwerk zeigt die Triumph Scrambler 900 im Vergleich eine Tendenz zu gutem Allround-Balance-Gefühl. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass das Motorrad nicht nur für kurze Kurven gedacht ist, sondern auch für längere Strecken. Das wirkt sich auf das Kurvenvertrauen aus: Die Maschine bleibt berechenbar, ohne dabei „hart“ zu werden.
Stärken: angenehmes Handling, ein Gefühl von Kontrolle und ein Setup, das auch bei wechselnden Straßenbedingungen nicht sofort nervös wird. Schwächen: Wer sehr sportlich fährt und das Motorrad konsequent am Limit bewegt, wird die KTM als direkter und „aggressiver“ empfinden.
KTM: präzise, direkt und auf Tempo ausgelegt
Die KTM 1290 Super Duke R ist im Vergleich deutlich sportlicher ausgelegt. Die aufgelisteten Fahrwerksdaten und die Ausrichtung des Bikes sprechen für ein Setup, das schnelle Richtungswechsel und zügiges Fahren unterstützt. Das Handling wirkt oft „wach“: Man bekommt schnell Rückmeldung, und das Motorrad lädt sich spürbar zum sportlichen Fahren ein.
Stärken: hohe Präzision, starke Performance in schnellen Passagen und ein Fahrgefühl, das sportliche Fahrer belohnt. Schwächen: Auf schlechter Fahrbahn oder bei sehr entspanntem Tempo kann die KTM weniger „weich“ wirken als die Triumph. Wer Komfort priorisiert, muss hier genauer hinschauen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen entscheidend, weil es direkt mit dem Fahrgefühl zusammenhängt. Im Vergleich zeigen die aufgelisteten Bremsdaten, dass beide Maschinen auf solide Verzögerung ausgelegt sind. Die KTM wirkt dabei tendenziell wie die Maschine, die für hohe Geschwindigkeiten und harte Bremsmomente gemacht ist – passend zur sportlichen Ausrichtung.
Die Triumph kann im Alltag besonders überzeugen, wenn häufig moderat gebremst wird und man eine gut dosierbare Verzögerung sucht. Die KTM punktet eher, wenn es um kräftige Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten und um wiederholtes sportliches Fahren geht.
Elektronik und Fahrmodi: moderne Unterstützung vs. Fokus auf Fahrspaß
Triumph: Elektronik als Helfer für den Alltag
Die Triumph Scrambler 900 setzt auf Elektronik, die das Motorrad im Alltag leichter beherrschbar macht. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails deuten darauf hin, dass die Systeme vor allem das Zusammenspiel aus Traktion, Stabilität und Fahrbarkeit unterstützen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Straßenbedingungen wechseln oder wenn man nicht immer maximal sportlich unterwegs ist.
Stärken: angenehme Unterstützung, die das Motorrad „einfach“ macht. Schwächen: Wer sehr gezielt nach maximaler Performance-Einstellung sucht, könnte bei der KTM mehr „Werkzeug“ für den sportlichen Feinschliff erwarten.
KTM: Elektronik als Performance-Werkzeug
Die KTM 1290 Super Duke R wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, bei dem die Elektronik stark auf sportliche Nutzung ausgelegt ist. Die aufgelisteten Funktionen und Fahrmodi sind darauf abgestimmt, Leistung und Traktion so zu steuern, dass auch dynamische Fahrmanöver kontrollierbar bleiben.
Stärken: sehr gutes Zusammenspiel aus Motor und Systemen, besonders wenn man zügig fährt oder die Maschine „fordern“ möchte. Schwächen: Für Fahrer, die Elektronik lieber schlicht und zurückhaltend nutzen, kann die KTM durch die Vielzahl an Einstellmöglichkeiten zunächst komplexer wirken.
Ergonomie und Alltag: Scrambler-Style vs. Super-Duke-Position
Auch wenn beide Bikes auf ihre Weise sportlich sind, unterscheiden sie sich im „Sitzgefühl“. Die aufgelisteten Ergonomie- und Geometriedaten lassen erkennen, dass die Triumph eher auf eine alltagstaugliche, entspannte Haltung zielt. Das macht sie interessant für regelmäßige Fahrten, bei denen man nicht nur „Sport“ im Kopf hat, sondern auch Komfort und Fahrbarkeit.
Die KTM ist dagegen stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das kann sich in einer aktiveren Sitzposition und einem direkteren Gefühl für die Maschine zeigen. Stärken: sportliches Handling, schnelle Rückmeldung. Schwächen: Wer lange Strecken sehr entspannt fahren möchte, könnte die Triumph als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Scrambler 900 – typische Stärken
- Allround-Charakter: gut für Stadt, Landstraße und Touren.
- Ausgewogenes Fahrgefühl: kontrolliert, ohne ständig „auf Attacke“ zu sein.
- Elektronik als Unterstützung: macht das Motorrad im Alltag leicht handhabbar.
- Scrambler-Identität: optisch und vom Charakter her stimmig.
Triumph Scrambler 900 – typische Schwächen
- Performance-Anspruch: wer maximale Reserven sucht, wird zur KTM tendieren.
- Sportliches Limit: bei sehr dynamischer Fahrweise kann die KTM stärker wirken.
KTM 1290 Super Duke R – typische Stärken
- Hohe Dynamik: starke Leistungs- und Drehmomentwerte für sportliche Fahrten.
- Direktes Handling: präzise und „druckvoll“ in schnellen Szenen.
- Elektronik als Performance-Tool: unterstützt dynamische Nutzung.
- Brems- und Fahrreserven: passend für zügiges Fahren.
KTM 1290 Super Duke R – typische Schwächen
- Alltagskomfort: kann je nach Fahrprofil weniger entspannt wirken.
- Anspruch: die Dynamik verlangt mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Wie wird gefahren? Die Triumph Scrambler 900 ist besonders passend, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird, wenn Strecken abwechslungsreich sind und wenn ein stimmiges Gesamtgefühl wichtiger ist als maximale Beschleunigung. Sie eignet sich gut für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur auf der „schnellen Runde“ gut anfühlt, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit und auf Touren mit wechselndem Tempo.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlicher Performance liegt: zügige Landstraßen, dynamische Überholvorgänge, schnelle Passagen und ein Motorrad, das spürbar Reserven bietet. Wer gerne die Grenzen auslotet und dabei die Unterstützung der Elektronik nutzen möchte, findet in der KTM einen starken Partner.
Fazit:
Die Triumph Scrambler 900 ist die Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Landstraßen mit ausgewogenem Fahrgefühl überzeugt. Die Kombination aus gut dosierbarer Leistung, stimmigem Handling und Elektronik-Unterstützung macht sie besonders attraktiv, wenn regelmäßige Fahrten, Komfort und ein „einfach Spaß haben“-Charakter im Vordergrund stehen. Wer hingegen vor allem sportliche Dynamik sucht, wird mit der KTM 1290 Super Duke R glücklicher: Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte, das präzise Fahrwerksgefühl und die performanceorientierte Elektronik sprechen klar für ambitionierte Fahrten. Die KTM wirkt dann wie gemacht, wenn Tempo, Reserven und direkte Rückmeldung zählen. Kurz gesagt: Triumph für den vielseitigen Allrounder mit Scrambler-Charme, KTM für den Performance-Fokus mit maximalem Druck – je nachdem, welcher Fahrstil im Alltag wirklich gelebt wird.