UVP 12.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Funktioniert der 900er Bonneville Reihentwin in einer Scrambler-Maschine?
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • wertige Verarbeitung
  • Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
  • lässige Sitzposition
  • einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
Kontra:
  • Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
  • stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
  • überschaubare Leistung
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht223kg
Radstand1.445mm
Länge2.125mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.180mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-Bauart8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring-Kette
Gänge5
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung65 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.250 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite279km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorne41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneSchwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Triumph Scrambler 900 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Triumph-Modelle so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Triumph Scrambler 900 steht für lässigen Retro-Charakter, vielseitige Einsatzmöglichkeiten und ein Fahrgefühl, das auch abseits der reinen „Straßenroutine“ Spaß macht. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist klar auf Dynamik und Performance ausgelegt: ein Motorrad, das auf der Hausrunde genauso überzeugt wie auf sportlichen Ausfahrten. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Praxis – also dort, wo sich Stärken und Schwächen im Alltag wirklich zeigen.

Grundidee: Scrambler-Vibe vs. Performance-Fokus

Die Triumph Scrambler 900 ist vom Konzept her ein Bike für Menschen, die ein Motorrad wollen, das Charakter hat und nicht nur „schnell“ sein muss. Der Look ist markant, die Sitzposition wirkt zugänglich, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Dabei bleibt es nicht bei Optik: Der Motor und die Abstimmung zielen auf ein souveränes, gut dosierbares Ansprechverhalten.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist stärker auf sportliche Fahrweise getrimmt und wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst „ausfährt“. Die Kombination aus Motorleistung, Fahrwerksauslegung und Bremsperformance macht deutlich: Hier steht Fahrspaß im Vordergrund, besonders dann, wenn es zügig durch Kurven geht oder wenn Beschleunigung und Stabilität gefragt sind.

Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der beiden Triumphs zeigt sich schnell, dass „mehr“ nicht automatisch „besser“ bedeutet. Die Triumph Scrambler 900 spielt ihre Stärken vor allem in der Art aus, wie der Motor die Kraft nutzbar macht. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, aber nicht hektisch. Dadurch lässt sich die Leistung im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm dosieren. Gerade wenn das Tempo variiert oder wenn häufiges Beschleunigen und Verzögern den Alltag prägt, wirkt die Scrambler wie ein unkomplizierter Begleiter.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf „Druck“ ausgelegt. Die Kraftentfaltung ist spürbar intensiver, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahlbereiche auszunutzen. Das kann im Alltag zwar ebenfalls funktionieren, aber die Speed Triple entfaltet ihren Charakter besonders dann, wenn die Strecke mehr Raum für zügiges Fahren bietet. Wer gern dynamisch beschleunigt und Kurven mit klarer Linie angeht, wird die Speed Triple als deutlich „sportlicher“ wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Scrambler 900 punktet mit einem gutmütigen Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Die Speed Triple 1200 RR bietet mehr Reserven und mehr Performance, verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit, weil das Motorrad schneller „nach vorn“ geht. Das ist keine Schwäche, sondern eine klare Ausrichtung: Die Speed Triple belohnt sportliche Fahrweise, während die Scrambler eher auf entspanntes, flexibles Fahren setzt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerksvergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Triumph Scrambler 900 wirkt so abgestimmt, dass sie sich im Alltag leicht bewegen lässt. Schlaglöcher, Unebenheiten und wechselnde Fahrbahnbeläge werden spürbar souverän verarbeitet, ohne dass das Motorrad dabei „zu steif“ wirkt. Das macht sie besonders interessant für Strecken, auf denen nicht jede Kurve perfekt ist.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen klar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine präzise Linienführung und vermittelt ein sehr direktes Feedback. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo fühlt sich die Speed Triple stabil und kontrolliert an. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrweise und Straßenqualität – etwas weniger „entspannt“ wirken als bei der Scrambler. Wer aber bewusst sportlich fährt, wird genau diese Rückmeldung als Vorteil empfinden.

Kurvengefühl und Fahrpräzision

Die Scrambler 900 macht Kurven zu einem entspannten Erlebnis: Sie lässt sich gut einordnen und bietet ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Die Speed Triple 1200 RR ist präziser und „schneller“ im Gefühl – besonders dann, wenn man das Motorrad aktiv einsetzt. Wer häufig sportlich unterwegs ist, bekommt hier mehr Performance-Charakter. Wer dagegen öfter gemischte Strecken fährt, wird die Scrambler als angenehmer wahrnehmen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf ernstzunehmende Verzögerung ausgelegt, aber sie spielen ihre Stärken unterschiedlich aus. Die Triumph Scrambler 900 wirkt dabei sehr alltagstauglich. Das Bremsgefühl ist gut dosierbar, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen hilft. Gerade wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt, ist das ein echter Pluspunkt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist stärker auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Das Bremsverhalten wirkt kräftiger und standfester, wenn es zügig wird. Dadurch entsteht ein hohes Maß an Vertrauen beim späten Verzögern. Wer häufig sportliche Ausfahrten fährt oder auf kurvigen Strecken dynamisch unterwegs ist, wird die Speed Triple hier als klar überlegen empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: Für welche Fahrten passt es?

Ergonomie ist bei einem Motorradvergleich oft der entscheidende Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer Freude“ ausmacht. Die Triumph Scrambler 900 bietet eine Sitzposition, die sich eher nach „Alltag und Ausflug“ anfühlt. Das Motorrad wirkt zugänglich, und die Haltung unterstützt ein entspanntes Handling – besonders auf kürzeren bis mittleren Strecken.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR positioniert den Fahrer stärker in Richtung sportliche Kontrolle. Das kann je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut passen, besonders wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad spürbar „arbeitet“. Für lange, entspannte Touren kann die Scrambler deshalb subjektiv angenehmer wirken, während die Speed Triple eher dann überzeugt, wenn die Fahrt bewusst sportlich geplant ist.

Windschutz und Alltag

Beide Motorräder sind straßenorientiert, aber die Speed Triple wirkt durch ihren sportlicheren Charakter oft „zielgerichteter“. Die Scrambler bleibt dabei die vielseitigere Wahl, wenn der Tagesplan spontan ist: kurze Wege, längere Landstraßenabschnitte und gelegentlich auch weniger perfekte Straßen.

Technik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile

Moderne Triumph-Modelle bringen typischerweise Assistenz- und Einstellmöglichkeiten mit, die das Fahrgefühl je nach Situation anpassen. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph Scrambler 900 wirkt so abgestimmt, dass sie sich leicht in verschiedene Alltagssituationen einfügt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht ständig an Einstellungen drehen möchten, aber dennoch ein Motorrad wollen, das sich nicht „starr“ anfühlt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist stärker auf Performance-Feintuning ausgelegt. Dadurch kann sie sich je nach Fahrmodus deutlich anders anfühlen – besonders in Kombination mit sportlicher Fahrweise. Wer gern experimentiert und das Motorrad an die Strecke anpasst, bekommt hier mehr „Spielraum“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Scrambler 900 – Stärken

  • Vielseitiges Fahrgefühl für Alltag, Landstraße und spontane Touren
  • Gut dosierbare Kraftentfaltung, die sich unkompliziert fahren lässt
  • Angenehmes Handling auch auf weniger perfekten Straßen
  • Charaktervolles Gesamtpaket aus Retro-Optik und moderner Fahrbarkeit

Triumph Scrambler 900 – Schwächen

  • Wer maximale Performance sucht, wird die Speed Triple als klar überlegen wahrnehmen
  • Sportliche Ambitionen lassen sich zwar umsetzen, aber nicht in dem „RR“-Fokus

Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken

  • Deutlich sportlicherer Charakter mit mehr Reserven bei Beschleunigung
  • Stabileres, präziseres Fahrgefühl bei zügiger Kurvenfahrt
  • Bremsperformance mit hohem Vertrauen bei dynamischer Fahrweise
  • Mehr Potenzial für Fahrer, die das Motorrad aktiv einsetzen

Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen

  • Kann je nach Straßenqualität und Fahrstil weniger „entspannt“ wirken
  • Erfordert eher eine bewusste Fahrweise, um das Potenzial sinnvoll zu nutzen

Welche Triumph passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag eine große Rolle spielt und das Motorrad nicht nur für „die eine sportliche Runde“ gedacht ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, gut dosierbar ist und auf gemischten Strecken Spaß macht, bekommt mit der Scrambler ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn Touren länger werden, wirkt die Ausrichtung insgesamt alltagstauglicher.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die sportliche Ausfahrten priorisieren und gern zügig unterwegs sind. Wenn Kurvenfahrten, Beschleunigung und ein sehr direktes, sportliches Feedback im Vordergrund stehen, spielt die Speed Triple ihre Stärken deutlich aus. Das Motorrad ist weniger „Alltagsflair“, mehr „Performance-Tool“ – und genau das macht den Reiz für viele aus.

Fazit:

Die Triumph Scrambler 900 ist die richtige Wahl für alle, die ein charakterstarkes Motorrad für Alltag, Landstraße und abwechslungsreiche Strecken suchen. Sie punktet mit unkomplizierbarer Kraftentfaltung, angenehmem Handling und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht: mehr Reserven bei Beschleunigung, präziseres Fahrverhalten bei zügiger Kurvenfahrt und ein Bremsgefühl, das Vertrauen für dynamisches Fahren schafft. Kurz gesagt: Wer ein vielseitiges, entspanntes Triumph-Erlebnis möchte, fährt mit der Scrambler 900 besonders passend. Wer hingegen Performance sucht und das Motorrad aktiv ausfahren will, trifft mit der Speed Triple 1200 RR die klarere Wahl.

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