UVP 12.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Funktioniert der 900er Bonneville Reihentwin in einer Scrambler-Maschine?
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • wertige Verarbeitung
  • Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
  • lässige Sitzposition
  • einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
Kontra:
  • Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
  • stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
  • überschaubare Leistung
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht223kg
Radstand1.445mm
Länge2.125mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.180mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-Bauart8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring-Kette
Gänge5
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung65 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.250 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite279km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorne41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneSchwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Triumph Scrambler 900 vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Scrambler 900 und die Yamaha Tracer 9 GT Plus, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein Scrambler mit klassischem Look und direktem Fahrgefühl gegen ein Touring-orientiertes Adventure, das auf Komfort, Reichweite und Elektronik setzt. Beide Modelle können im Alltag Spaß machen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Im Folgenden werden die im Vergleich gelisteten Werte und Eigenschaften beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht nur um Daten, sondern darum, was sich daraus im Fahralltag wirklich ableiten lässt: Wie fühlt sich die Leistung an? Wie wirkt das Fahrwerk? Welche Rolle spielen Assistenzsysteme und Ausstattung? Und wo zeigen sich jeweils die Grenzen?

Grundcharakter: Scrambler-Feeling vs. Touring-Anspruch

Die Triumph Scrambler 900 ist vom Konzept her nah an dem, was viele an Scramblern lieben: kompakte Optik, eine Sitzposition, die nicht zu „tourig“ wirkt, und ein Motorrad, das sich eher nach „einfach losfahren“ anfühlt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist klar auf längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das merkt man schon am Gesamtpaket: Touring-Komfort, eine Reise-typische Ergonomie und eine Ausstattung, die auf entspannte Kilometer optimiert ist.

Genau hier beginnt der Unterschied: Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr und auf kurzen Ausfahrten besonders lebendig anfühlt, wird sich bei der Scrambler-Philosophie wohler fühlen. Wer dagegen regelmäßig Touren plant, bei denen Windschutz, Komfort und Elektronik den Unterschied machen, findet im Tracer-Ansatz mehr „Bordmittel“.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik und der im Datensatz genannten Leistungswerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Scrambler 900 wirkt im Gesamtkonzept eher wie ein Motorrad, das seine Stärken aus einem gut nutzbaren Drehmoment und einem direkten Ansprechverhalten zieht. Das passt zu Fahrstilen, bei denen man häufig aus dem Stand heraus oder aus niedrigen Drehzahlen beschleunigt – also genau dort, wo Alltag und Landstraße oft liegen.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Beschleunigung über längere Zeit ausgelegt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei zügigem Landstraßen-Tempo spielt das Konzept seine Vorteile aus: Der Antrieb wirkt weniger „impulsiv“, sondern eher „durchgehend verfügbar“. Das ist nicht nur eine Frage der Zahlen, sondern auch der Art, wie sich Leistung über Drehzahlbereiche hinweg anfühlt.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

Triumph Scrambler 900: Stärke ist das unmittelbare Fahrgefühl – besonders dann, wenn man häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Dauer-Tempo“ liegt, sondern mehr auf dem Charakter. Wer sehr lange Strecken mit konstant hohem Tempo fährt, wird beim Tracer eher die entspanntere Basis finden.

Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die Touring-taugliche Leistungsentfaltung. Schwäche ist eher die „Mehrschichtigkeit“ des Pakets: Wer ein möglichst leichtes, unkompliziertes Motorrad ohne viel Elektronik- und Komfortfokus sucht, empfindet die Tracer-Philosophie manchmal als weniger puristisch.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk und den im Vergleich genannten Eigenschaften zeigt sich ein klares Bild: Die Scrambler 900 ist darauf ausgelegt, sich im Alltag dynamisch zu bewegen. Das bedeutet: spürbare Agilität, ein gutes Gefühl beim Wechseln der Linie und ein Handling, das sich auch bei kleineren Geschwindigkeiten leicht anfühlt.

Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Straße wellig wird, wirkt das Fahrkonzept oft „ruhiger“. Das ist ein Vorteil, den man nicht nur auf dem Papier sieht, sondern vor allem nach einer Weile merkt: Ermüdung wird reduziert, weil das Motorrad weniger arbeiten muss, um die Spur zu halten.

So wirkt das im Alltag

Die Scrambler 900 eignet sich besonders, wenn Kurven, Stadtverkehr und wechselnde Straßenbilder im Vordergrund stehen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt besser, wenn die Strecke länger ist und man auch bei Wind, Temperaturwechseln oder wechselndem Belag entspannt bleiben möchte.

Beide können Spaß machen – aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich: Scrambler macht eher „kurz und direkt“, Tracer eher „lang und souverän“.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen und der genannten technischen Rahmenbedingungen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Verzögern ausgelegt, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Scrambler 900 wirkt im Gesamtkonzept wie ein Motorrad, bei dem man Bremsen und Handling als Einheit spürt – besonders auf der Landstraße, wenn man häufiger zügig verzögert und wieder beschleunigt.

Die Tracer 9 GT Plus bringt zusätzlich den Touring-Fokus mit: Bremsgefühl und Stabilität sind so gedacht, dass man auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant sicher bleibt. Das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Bremsen und Elektronik ist hier ein wichtiger Punkt.

Stärken und Schwächen

Triumph Scrambler 900: Stärke ist das direkte Feedback – ideal, wenn man gerne „mit dem Motorrad arbeitet“. Schwäche ist eher, dass der Fokus nicht primär auf maximaler Touring-Komplexität liegt.

Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist das Gesamtpaket aus Sicherheit und Komfort. Schwäche kann sein, dass man sich an die „Touring-Logik“ gewöhnen muss, wenn man ein sehr leichtes, spontanes Fahrgefühl bevorzugt.

Elektronik und Assistenzsysteme: Mehr Komfort oder mehr Purismus?

Ein großer Unterschied im Vergleich liegt bei der Elektronik. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar als „Tech-Touring“-Paket positioniert. Das zeigt sich in den im Vergleich gelisteten Ausstattungsmerkmalen: Assistenzsysteme, Fahrmodi und Komfortfunktionen sind darauf ausgelegt, das Motorrad an unterschiedliche Situationen anzupassen.

Die Triumph Scrambler 900 setzt dagegen stärker auf das klassische Fahrerlebnis. Elektronik ist vorhanden und sinnvoll, aber sie steht nicht im Mittelpunkt des Konzepts. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen möchte.

Wie wirkt das auf der Strecke?

Auf langen Touren ist die Tracer-Philosophie oft ein echter Gewinn: Man kann das Motorrad so konfigurieren, dass es sich über Stunden angenehm anfühlt. Die Scrambler 900 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn man lieber spontan fährt und das Motorrad „einfach macht“ – ohne dass man ständig an Komfort- oder Assistenzparameter denkt.

Komfort, Ergonomie und Windschutz: Der Unterschied zwischen „fahren“ und „reisen“

Beim Thema Komfort und Ergonomie spielt die Yamaha Tracer 9 GT Plus ihre Stärken besonders deutlich aus. Die im Vergleich gelisteten Touring-Elemente – inklusive Windschutz und dem insgesamt auf längere Strecken ausgelegten Setup – sorgen dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch frisch ankommt.

Die Triumph Scrambler 900 ist komfortorientiert, aber auf eine andere Art. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man für Tagesausflüge, Stadtfahrten und kurvige Landstraßen nutzt. Wer regelmäßig sehr lange Strecken fährt, wird beim Tracer eher die „Reise-Ergonomie“ zu schätzen wissen.

Stärken und Schwächen bei Komfort

Triumph Scrambler 900: Stärke ist die unkomplizierte Sitz- und Fahrhaltung für kürzere bis mittlere Strecken. Schwäche ist, dass der Touring-Komfort nicht so stark in den Vordergrund gestellt wird wie beim Tracer.

Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist der entspannte Langstreckencharakter. Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch weniger „leicht“ im Gefühl sein kann, wenn man vor allem kurze Fahrten und spontane Manöver priorisiert.

Ausstattung und Praxis: Was man wirklich mitnimmt

Im Vergleich der Ausstattung wird deutlich, dass die Tracer 9 GT Plus stärker auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt ist. Das betrifft nicht nur Elektronik, sondern auch das Gesamtpaket, das Touren erleichtert: mehr Komfort, mehr Funktionalität und eine Ausrichtung, die für wechselnde Bedingungen gedacht ist.

Die Triumph Scrambler 900 ist dagegen eher die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt. Sie wirkt als Alltagsmaschine mit Charakter – und lässt sich dadurch oft leichter in den Alltag integrieren.

Praxisbezug

Wer häufig spontan fährt und das Motorrad vor allem für kurze Strecken nutzt, wird die Scrambler-Logik mögen. Wer dagegen plant, regelmäßig zu verreisen oder auch bei längeren Fahrten möglichst wenig „nachjustieren“ zu müssen, findet im Tracer mehr Komfortreserve.

Wirtschaftlichkeit und Nutzung: Welche Alltagssituation passt besser?

Auch wenn konkrete Kosten nicht im Fokus stehen, lässt sich aus dem Vergleich der im Datensatz genannten Werte ableiten, wie die Nutzung typischerweise aussieht: Die Scrambler 900 eignet sich besonders für eine Nutzung, bei der man das Motorrad oft „kurz“ bewegt – Stadt, Feierabendrunde, Wochenendtour. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist eher für eine Nutzung gedacht, bei der man regelmäßig „lange“ fährt: Autobahnanteile, längere Landstraßenetappen und Touren, bei denen Komfort und Stabilität wichtiger werden als maximale Agilität.

Beide sind alltagstauglich – aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die Scrambler 900 belohnt den direkten Fahrstil. Die Tracer 9 GT Plus belohnt die Reiseplanung.

Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?

Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll: kurze Wege, spontane Ausfahrten, kurvige Landstraßen und ein Fahrgefühl, das direkt und „nah“ wirkt. Der Scrambler-Charakter steht im Vordergrund, und genau das macht sie stark. Wer weniger Wert auf maximale Touring-Komplexität legt und lieber ein Motorrad fährt, das sich unkompliziert anfühlt, trifft mit der Triumph oft die richtige Entscheidung.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt besser, wenn Touren und Langstrecken regelmäßig auf dem Plan stehen. Die im Vergleich sichtbaren Touring-Elemente, die Elektronik und der Komfortfokus sorgen dafür, dass das Motorrad auch nach vielen Stunden souverän bleibt. Wer häufig größere Strecken fährt, Wind und Ergonomie ernst nimmt und ein Gesamtpaket aus Stabilität, Sicherheit und Ausstattung sucht, wird mit der Yamaha glücklicher.

Kurz gesagt: Scrambler 900 für Charakter und Direktheit – Tracer 9 GT Plus für Reisen, Komfort und Technik.

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