| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
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Triumph Speed 400 vs. BMW R 1250 GS Adventure – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten gegenüberstellt, bekommt meist besonders klare Antworten: Die Triumph Speed 400 steht für einen modernen, zugänglichen Einstieg in die Welt der Straßenmaschinen – leicht zu handeln, agil im Alltag und mit einem Charakter, der Lust auf Kurven macht. Die BMW R 1250 GS Adventure dagegen ist die große Reiseenduro: schwerer, komfortorientierter und auf lange Strecken sowie wechselnde Untergründe ausgelegt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern darum, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee: modernes Straßenmoped vs. große Reiseenduro
Die Speed 400 ist als alltagstaugliche Straßenmaschine gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt: kurze Wege, Stadtverkehr, Feierabendrunde und auch mal eine längere Tour, wenn die Route passt. Das Konzept zielt auf ein leichtes Handling und eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine.
Die R 1250 GS Adventure verfolgt ein anderes Ziel: Sie ist für Fahrten gebaut, bei denen Komfort, Reichweite und Stabilität wichtiger sind als maximale Agilität. Die GS Adventure ist ein Motorrad, das sich wie ein Reisegerät anfühlt – mit viel Elektronik, ausgeprägtem Langstreckenfokus und einer Fahrwerksphilosophie, die auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter liegen die Schwerpunkte klar auseinander. Die Triumph Speed 400 setzt auf einen Motor, der sich eher „lebendig“ und drehfreudig anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stand, zügiges Einfädeln im Verkehr oder sportlichere Passagen auf dem Programm stehen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei meist so, dass man ohne großes Planen schnell ans Ziel kommt – ideal für Fahrer, die gern spontan fahren.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken eher in der Art, wie sie Leistung bereitstellt: Sie wirkt in der Regel „durchgehend“ und sorgt für ein entspanntes Vorankommen. Gerade bei längeren Etappen ist das angenehm, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Gleichzeitig unterstützt die Art der Kraftentfaltung dabei, auch mit Gepäck oder bei konstantem Tempo sicher zu bleiben.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Triumph Speed 400: Stärken liegen häufig in der spontanen Reaktion und dem agilen Gefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo sehr lange, gleichmäßige Autobahnabschnitte oder schweres Gepäck im Vordergrund stehen – nicht weil sie „schlecht“ wäre, sondern weil das Konzept weniger auf maximale Reise-Reserve ausgelegt ist.
- BMW R 1250 GS Adventure: Stärken liegen in der souveränen Leistungsbasis und dem entspannten Langstrecken-Fahrgefühl. Schwächen können sich in Situationen zeigen, in denen maximale Leichtigkeit und einfache Handhabung gefragt sind – das Motorrad ist deutlich größer und schwerer, was im Alltag spürbar sein kann.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling ist der Unterschied besonders deutlich. Die Speed 400 wirkt wie ein Motorrad, das gern „mitdenkt“: Richtungswechsel, enge Kurven und das schnelle Anpassen an den Straßenverlauf fallen meist leichter. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die häufig in urbanen Bereichen unterwegs sind oder gern kurvige Strecken fahren, ohne dass das Motorrad jedes Manöver „groß“ macht.
Die R 1250 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Autobahnphasen oder auf unruhigerem Untergrund soll das Motorrad ruhig bleiben. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf, dass man auch nach vielen Stunden noch kontrolliert unterwegs ist. In engen Passagen oder beim Rangieren kann das Gewicht jedoch stärker ins Spiel kommen.
Was die Fahrpraxis daraus macht
Wenn die Route eher aus Stadt, Landstraße und kurvigen Abschnitten besteht, spielt die Speed 400 ihre Vorteile aus. Wenn die Route dagegen aus langen Etappen, wechselndem Wetter, Schotter- oder Baustellenabschnitten und dem Wunsch nach maximalem Reise-Komfort besteht, ist die GS Adventure im Element.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit vs. Langstreckenfokus
Komfort ist nicht nur eine Frage von Sitzpolster und Federung, sondern auch von Windschutz, Sitzposition und dem Gefühl, wie „ermüdungsfrei“ sich das Motorrad über Zeit bewegt. Die Triumph Speed 400 ist in der Regel darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad nicht als „Projekt“ wahrnimmt. Für viele Fahrer bedeutet das: weniger Aufwand, mehr Fahrspaß – besonders auf kürzeren bis mittleren Strecken.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das Komfort systematisch angeht: Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfedert, sind auf lange Fahrten optimiert. Gerade wenn die Tour mehrere Tage dauert oder wenn häufig mit Gepäck gefahren wird, zeigt sich der Vorteil einer Reiseenduro-Philosophie.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Reise-Toolbox
Bei der Elektronik unterscheiden sich die Ansätze. Die Triumph Speed 400 bietet moderne Grundlagen, die das Fahren im Alltag erleichtern: Traktions- und Fahrmodi helfen dabei, das Motorrad passend zur Situation zu nutzen. Das wirkt besonders dann positiv, wenn man nicht ständig „am Limit“ fahren will, sondern einfach sicher und unkompliziert unterwegs sein möchte.
Die BMW R 1250 GS Adventure geht deutlich stärker in Richtung „Reise-Toolbox“. Hier steht häufig eine umfangreichere Elektronik im Fokus, die nicht nur das Fahren unterstützt, sondern auch das Gefühl von Kontrolle bei wechselnden Bedingungen verbessert. Das kann auf langen Strecken und bei unterschiedlichen Untergründen ein echter Vorteil sein – vor allem, wenn man nicht jedes Detail selbst ausgleichen möchte.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Triumph Speed 400: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und dem Fokus auf ein leichtes, direktes Fahrerlebnis. Schwächen sind eher dort zu suchen, wo man maximale Elektronik-Tiefe erwartet, wie sie bei großen Reiseenduros üblich ist.
- BMW R 1250 GS Adventure: Stärken liegen in der Unterstützung für unterschiedliche Bedingungen und in der „Sicherheitsreserve“ durch Elektronik. Schwächen können sich in der Komplexität zeigen: Wer ein möglichst simples Motorrad sucht, findet hier eher ein High-Tech-Reisegerät.
Alltag, Wartung und Kosten: Was man wirklich spürt
Auch wenn die exakten Kosten je nach Nutzung variieren, gibt es typische Tendenzen. Die Triumph Speed 400 ist als kompakteres Motorrad meist einfacher in der Handhabung und häufig auch im Alltag unkomplizierter: Parken, Rangieren und das tägliche Handling sind meist weniger anstrengend. Das kann sich indirekt auch auf die Gesamtkosten auswirken, weil weniger „Aufwand“ entsteht und das Motorrad häufiger genutzt wird.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ein großes Motorrad mit entsprechendem Anspruch. Wartung, Verschleißteile und Zubehör können höher ausfallen, und auch die Anschaffung ist deutlich „größer“. Dafür bekommt man aber auch ein Reise-Konzept, das auf viele Kilometer ausgelegt ist – und das kann sich lohnen, wenn das Motorrad wirklich als Langstreckenfahrzeug genutzt wird.
Für wen passt welches Motorrad?
Triumph Speed 400 – die bessere Wahl, wenn…
Die Speed 400 passt besonders gut, wenn der Alltag einen großen Anteil hat und das Motorrad schnell verfügbar sein soll: Stadtverkehr, Landstraße, spontane Touren und kurvige Strecken. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist, ohne dass man ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten muss, findet hier meist die passende Mischung aus modernem Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit.
BMW R 1250 GS Adventure – die bessere Wahl, wenn…
Die R 1250 GS Adventure ist ideal, wenn lange Strecken, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig mit Gepäck fährt, unterschiedliche Untergründe erwartet und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, bekommt mit der GS Adventure ein Motorrad, das genau dafür gebaut ist. Auch wer gern mit umfangreicher Elektronik arbeitet und sich bei wechselnden Bedingungen unterstützt fühlen möchte, wird hier eher glücklich.
Fazit:
Die Triumph Speed 400 ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, modernes Straßenmotorrad suchen: leicht im Handling, direkt im Fahrgefühl und ideal für Alltag sowie kürzere bis mittlere Touren. Sie punktet vor allem dort, wo häufiges Beschleunigen, kurvige Strecken und unkompliziertes Manövrieren zählen. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Spaß macht und nicht zu viel „Reise-Setup“ verlangt, trifft mit der Speed 400 meist genau den richtigen Ton.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Stabilität und Langstreckenfähigkeit Priorität haben. Sie ist die richtige Wahl für Fahrer, die viele Kilometer planen, mit Gepäck unterwegs sind und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben wollen. Das Motorrad ist deutlich größer und schwerer, dafür bietet es eine Reise-Philosophie mit starker Unterstützung durch Elektronik und einem entspannten Fahrgefühl.
Kurz gesagt: Speed 400 für den unkomplizierten Straßenalltag und Kurvenspaß, GS Adventure für große Touren, Komfort und maximale Reise-Reserve.