| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Triumph Speed 400 vs. Brixton Cromwell 1200 – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design. Genau das trifft auf den Vergleich zwischen der Triumph Speed 400 und der Brixton Cromwell 1200 zu. Während die Speed 400 mit ihrer modernen, alltagstauglichen Ausrichtung und dem typischen Triumph-Charakter punktet, setzt die Cromwell 1200 eher auf den klassischen Retro-Look und ein deutlich anderes Fahr- und Leistungsgefühl. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte deshalb nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Grundcharakter: modern & agil vs. klassisch & kräftig
Die Triumph Speed 400 wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag gemacht ist: übersichtlich, leicht zu bewegen und mit einer Motorcharakteristik, die sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und häufiges Anfahren eine große Rolle spielen.
Die Brixton Cromwell 1200 steht dagegen für einen anderen Ansatz. Der größere Hubraum und die Auslegung zielen spürbar auf mehr Durchzug und ein „entspanntes“ Fahren ab. Wer gerne mit Drehmoment arbeitet und auch auf längeren Strecken ein souveränes Gefühl sucht, findet hier eine andere Art von Motorrad-Erlebnis.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. Alltagstauglichkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Speed 400 ist darauf ausgelegt, in vielen Situationen unkompliziert zu funktionieren. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „linear“ und gut kontrollierbar. Das hilft besonders, wenn häufiges Beschleunigen und Abbremsen den Fahrrhythmus bestimmen. Gerade auf der Stadtstrecke oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „eingefordert“ werden muss.
Die Cromwell 1200 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man zügig aus dem Drehzahlkeller heraus beschleunigen möchte. Der größere Motor bietet mehr Reserven und macht das Fahren auf Landstraßen und bei längeren Ausfahrten oft entspannter. Gleichzeitig kann das dazu führen, dass man weniger „arbeiten“ muss, um Tempo aufzubauen. Wer das mag, wird die Cromwell 1200 als besonders souverän empfinden.
Stärken und Schwächen im Alltag
Triumph Speed 400 – Stärke: unkomplizierte Dosierbarkeit und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Triumph Speed 400 – mögliche Schwäche: wer vor allem kräftigen „Punch“ aus niedrigen Drehzahlen erwartet, könnte im Vergleich zur Cromwell 1200 weniger überwältigt sein.
Brixton Cromwell 1200 – Stärke: spürbarer Durchzug und ein entspannteres Tempo-Aufbauen. Brixton Cromwell 1200 – mögliche Schwäche: im engen Stadtverkehr kann das größere und „kräftigere“ Konzept sich anders anfühlen als ein eher leichtfüßiges Setup.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. stabiler Auftritt
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Komfort oder Sportlichkeit, sondern auch darum, wie gut das Motorrad zu deinem Fahrstil passt. Die Speed 400 wirkt in der Abstimmung darauf ausgelegt, Richtungswechsel und Alltagssituationen souverän zu meistern. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Kurven, Ampeln und wechselnde Fahrbahnbedingungen vorkommen.
Die Cromwell 1200 zeigt dagegen einen eher stabilen, „ruhigeren“ Charakter. Das kann auf längeren Strecken ein Plus sein, weil das Motorrad weniger hektisch wirkt und sich wie ein solides Gesamtpaket anfühlt. Gleichzeitig kann ein stabiler Auftritt bedeuten, dass man für sehr agile Manöver im Stand oder bei langsamen Geschwindigkeiten etwas mehr Gefühl braucht.
Bremsen und Kontrolle
Bei beiden Modellen ist das Ziel klar: sicheres Verzögern und gute Dosierbarkeit. Im Vergleich fällt auf, dass die Speed 400 durch ihre alltagstaugliche Auslegung besonders beim häufigen Bremsen und Anfahren überzeugt. Die Cromwell 1200 spielt ihre Vorteile eher dann aus, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad dabei stabil bleibt. Wer viel in urbanen Situationen fährt, profitiert häufig von der leichteren Handhabung. Wer regelmäßig auf Landstraßen unterwegs ist, schätzt oft den souveränen Gesamtauftritt.
Sitzposition und Ergonomie: kompakt vs. klassisch
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm ist wie nach zehn Minuten. Die Triumph Speed 400 bietet eine eher kompakte, alltagstaugliche Ergonomie. Das hilft, wenn man häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt und nicht jedes Mal „umdenken“ möchte.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt in der Gesamterscheinung klassischer. Das kann bedeuten, dass man sich beim Fahren etwas anders „einfindet“: je nach Körpergröße und bevorzugter Sitzhaltung kann das sehr gut passen oder man muss sich erst an die Position gewöhnen. Wer Retro-Optik mag und ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Genussfahrzeug“ anfühlt, wird hier oft glücklich.
Für wen passt welche Ergonomie?
Speed 400 passt besonders gut, wenn kurze Wege, häufiges Rangieren und eine unkomplizierte Sitzhaltung im Vordergrund stehen. Cromwell 1200 passt eher dann, wenn längere Ausfahrten, ein klassisches Fahrgefühl und ein Motorrad im Vordergrund stehen, das man gerne „laufen lässt“.
Ausstattung und Praxis: was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie stimmig das Gesamtpaket ist. Die Speed 400 wirkt wie ein Motorrad, das auf moderne Bedürfnisse ausgelegt ist: gut nutzbar im Alltag, mit einer Bedienlogik, die sich schnell erschließt. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig Zeit in „Einarbeitung“ investieren möchte.
Die Cromwell 1200 setzt stärker auf den Charakter eines Retro-Motorrads. Das kann bedeuten, dass man sich bewusst für den Stil entscheidet und weniger für „maximale Modernität“. Dafür bekommt man ein Motorrad, das optisch und vom Fahrgefühl her sehr eigenständig ist.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed 400 – typische Vorteile
- Alltagstaugliches, gut kontrollierbares Fahrgefühl
- Einfaches Handling im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken
- Stimmige Abstimmung für häufig wechselnde Fahrsituationen
Triumph Speed 400 – mögliche Nachteile
- Im Vergleich weniger „Wucht“ durch den kleineren Hubraum
- Wer viel Wert auf maximalen Durchzug legt, könnte die Cromwell 1200 als überlegen empfinden
Brixton Cromwell 1200 – typische Vorteile
- Mehr Reserven und spürbarer Durchzug
- Entspanntes Fahren auf Landstraße und bei längeren Strecken
- Stabiler, klassischer Gesamtauftritt
Brixton Cromwell 1200 – mögliche Nachteile
- Im engen Stadtverkehr kann das größere Konzept weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer ein sehr agiles, modernes Handling sucht, könnte sich stärker an die Charakteristik gewöhnen müssen
Welches Motorrad ist die bessere Wahl?
Die Entscheidung zwischen Triumph Speed 400 und Brixton Cromwell 1200 hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer viel im Alltag unterwegs ist, kurze Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das schnell vertraut wirkt, liegt mit der Speed 400 oft richtig. Sie ist besonders dann stark, wenn das Fahren unkompliziert bleiben soll – vom Anfahren bis zum zügigen Weiterrollen.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, gerne mit Drehmoment arbeitet und ein Motorrad sucht, das sich kräftig und souverän anfühlt, wird die Cromwell 1200 bevorzugen. Der größere Motor und der klassische Charakter machen sie zu einer guten Wahl für alle, die das Fahren genießen und weniger „arbeiten“ möchten, um Tempo aufzubauen.
Fazit:
Die Triumph Speed 400 ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes, leicht zu handhabendes Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze Wege und wechselnde Situationen profitieren von der gut dosierbaren Motorcharakteristik und dem unkomplizierten Handling. Die Brixton Cromwell 1200 passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Durchzug und ein klassisches Fahrgefühl bevorzugen: Landstraße, längere Touren und ein souveräner Auftritt stehen hier im Mittelpunkt. Kurz gesagt: Wer Agilität und Alltagstauglichkeit priorisiert, findet in der Speed 400 den stimmigeren Begleiter. Wer Kraft, Reserven und entspanntes Tempo sucht, wird mit der Cromwell 1200 glücklicher.