| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich spannend: Die Kawasaki Versys 1100 SE steht für komfortables Reisen mit aufgeräumter Ergonomie und einem Konzept, das auch längere Strecken entspannt angehen soll. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist klar auf sportliche Dynamik ausgelegt – mit dem Anspruch, auf der Straße besonders direkt und temperamentvoll zu wirken. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Beide Maschinen können viel, aber sie setzen Prioritäten an unterschiedlichen Stellen.
Grundidee: Reise-Allrounder vs. sportliche Naked-Performance
Die Versys 1100 SE ist als Reisegerät gedacht: Sitzposition und Gesamtergonomie zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu passt das Fahrwerks- und Abstimmungsgefühl, das eher auf Stabilität und kontrollierbare Dynamik setzt. Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Naked Bike, das seine Stärken besonders dann ausspielt, wenn es zügig und mit klarer Linie durch Kurven geht. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Langstreckenwerkzeug“ und mehr wie ein „Straßen-Performance-Tool“.
Motor und Charakter: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Kawasaki Versys 1100 SE vermittelt ein Gefühl von „durchziehen“: Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man gleichmäßig beschleunigen und dabei auch bei wechselnden Geschwindigkeiten entspannt bleiben kann. Das ist besonders auf Touren hilfreich, weil man nicht ständig in den Drehzahlbereichen jonglieren muss.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt dagegen spürbar agiler und direkter. Der Motor unterstützt eine Fahrweise, bei der man Gasbefehle klar setzt und das Motorrad die Dynamik sofort in Vortrieb umsetzt. Gerade beim sportlichen Fahren zeigt sich, dass die Speed Triple nicht nur „schnell“ sein will, sondern auch das Gefühl von Kontrolle und Punch in den Vordergrund stellt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die Versys 1100 SE ist auf souveränes Gleiten und ruhige Rückmeldung ausgelegt. Das hilft, wenn die Strecke lang ist oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Auch bei zügiger Fahrt bleibt das Motorrad berechenbar, ohne dass es sich „hart“ anfühlt.
Die Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf sportliche Rückmeldung. Das Handling wirkt präziser, das Motorrad lädt schneller zum dynamischen Umsetzen von Richtungswechseln ein. Wer gern zügig fährt und Kurvenarbeit als Teil des Fahrspaßes sieht, bekommt hier ein deutlich „sportlicheres“ Werkzeug. Gleichzeitig ist das Setup eher auf die Straße und sportliche Nutzung zugeschnitten – weniger auf das entspannte „Dauerfahren“ im Tourenmodus.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um reine Leistungswerte, sondern um das Gesamtpaket aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und Gefühl. Die Kawasaki Versys 1100 SE punktet mit einer Bremscharakteristik, die sich gut in den Alltag und in längere Abschnitte integrieren lässt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man nicht nur aus dem Stand heraus bremst, sondern wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten in den Kurvenbereich hinein.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR zielt stärker auf sportliche Verzögerung ab. Das Bremssystem unterstützt eine Fahrweise, bei der man später bremst und das Motorrad dabei stabil bleibt. In der Praxis zeigt sich das vor allem dann, wenn man das Tempo in Kurvenphasen konsequent mitnimmt und die Bremsleistung als Teil der Dynamik nutzt.
Elektronik: Assistenz vs. sportliche Kontrolle
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Bestandteil – aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Versys 1100 SE wirkt so, als sei die Assistenz darauf ausgelegt, das Fahren über längere Zeit stressarm zu machen. Das hilft, wenn Wetter, Belag oder Verkehrslage variieren. Die Elektronik unterstützt dann eher die „Sicherheit im Alltag“ und die Konstanz auf Tour.
Die Speed Triple 1200 RR bringt Elektronik mit, die stärker auf sportliche Kontrolle und Fahrdynamik ausgelegt ist. Das zeigt sich daran, dass die Maschine das Zusammenspiel aus Gasannahme, Traktion und Stabilität besonders dann „mitdenkt“, wenn die Fahrweise zügiger wird. Wer gern mit klaren Eingriffen fährt und die Performance ausreizt, bekommt hier eine passende Grundlage.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zur Nutzung?
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist im Alltag besonders dann im Vorteil, wenn längere Strecken, wechselnde Bedingungen und eine entspannte Sitzhaltung gefragt sind. Die Ergonomie wirkt so, dass man auch nach vielen Kilometern nicht „verkrampft“ aus dem Sattel steigt. Dazu passt das Konzept, das Touring-Ansprüche ernst nimmt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ergonomisch stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das ist nicht automatisch „schlecht“, aber es passt besser zu Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und ein direkteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für kurze bis mittlere Touren kann das perfekt sein – für sehr lange Strecken hängt es stärker davon ab, wie die persönliche Sitzpräferenz ausfällt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Versys 1100 SE
- Touring-orientierter Charakter: Die Maschine wirkt auf längeren Strecken besonders stimmig.
- Ruhiges, berechenbares Fahrgefühl: Stabilität und Komfort stehen im Vordergrund.
- Elektronik als Entlastung: Unterstützt eher die Konstanz im Alltag und bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Kawasaki Versys 1100 SE
- Weniger „spitz“ im sportlichen Zugriff: Wer maximal sportliche Agilität sucht, fühlt die Prioritäten anders gesetzt.
- Sportliche Fahrdynamik nicht ganz im Fokus: Die Versys ist stark, aber nicht primär als „Kurvenwaffe“ gedacht.
Stärken der Triumph Speed Triple 1200 RR
- Direkte Performance: Der Motor und das Handling unterstützen eine dynamische Fahrweise.
- Sportliche Präzision: Richtungswechsel und Tempoaufbau wirken besonders „nackig“ und unmittelbar.
- Elektronik mit sportlichem Anspruch: Unterstützt Kontrolle bei zügiger Fahrt.
Schwächen der Triumph Speed Triple 1200 RR
- Touring-Komfort ist nicht die Hauptstärke: Für sehr lange Strecken kann die Priorität anders liegen.
- Fokus auf sportliche Nutzung: Wer vor allem entspannt reisen will, könnte sich weniger „im Element“ fühlen.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man den eigenen Schwerpunkt kennt. Wer häufig unterwegs ist, längere Strecken plant und dabei Wert auf Komfort, ruhige Rückmeldung und eine entspannte Gesamtabstimmung legt, findet in der Kawasaki Versys 1100 SE eine sehr stimmige Wahl. Sie ist besonders dann überzeugend, wenn das Motorrad nicht nur schnell sein soll, sondern auch „mitmacht“, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Wer dagegen vor allem kurvige Strecken liebt, gern zügig fährt und ein Motorrad sucht, das beim Beschleunigen und in schnellen Richtungswechseln besonders direkt reagiert, wird mit der Triumph Speed Triple 1200 RR mehr Freude haben. Sie wirkt wie ein Bike, das Performance nicht nur liefert, sondern auch spürbar ins Fahrgefühl übersetzt.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für längere Touren suchen: komfortorientiert, berechenbar und mit Elektronik, die vor allem entlastet und Konstanz bringt. Sie passt besonders gut, wenn unterschiedliche Streckenabschnitte zum Alltag gehören und das Motorrad auch nach vielen Kilometern noch angenehm zu fahren sein soll.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR empfiehlt sich eher für Fahrerinnen und Fahrer, die sportliche Dynamik in den Mittelpunkt stellen: direkter Motorzug, präziseres Handling und ein Setup, das zügige Fahrweise unterstützt. Wer Kurvenarbeit und Tempoaufbau als Hauptgrund fürs Fahren sieht, bekommt hier das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Touring und entspannte Vielseitigkeit sprechen für die Versys – sportliche Performance und unmittelbares Fahrgefühl sprechen für die Speed Triple.