| UVP | 16.395 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- elastischer und kräftiger Motor
- fauchender Triple-Sound
- präzises Fahrwerk und kräftige Bremsen
- trotz Leistung einfach zu fahren
- entspannte, aufrechte Sitzposition
- komplette technische Ausstattung
- sehr geringer Lenkeinschlag
- Soziusfahrten kaum zumutbar
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.089 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 277 | km |
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins 43 mm NIX30 Upside-Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung, Druck- und Zugstufe (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Doppelrohr-Federbein mit einstellbarer Vorspannung, Zug- und Druckstufe (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß! Wer das noch nicht weiß, sollte mal kurz eine Runde mit der neuen Speed Triple RS 1200 machen. Egal ob auch Landstraße, Autobahn oder gar Rennstrecke: Dieses Bike lässt einen stets mit einem breiten Grinsen unter dem Helm durch die Gegend kacheln.Sie ist trotz der vielen technischen Schmankerl ein zugängliches Bikes - obwohl man natürlich ob der brachialen Leistung jede Fahrt mit Respekt angehen sollte. Dennoch versprüht das präzise Fahrwerk und das entsprechend skalpellhafte Handling jede Menge Vertrauen. Triumph ist mit der 1200 RS wirklich ein extrem gutes Naked-Bike gelungen, dass aufgrund des gebotenen auch im Wettbewerbsumfeld preislich sehr gut dasteht. Unbedingt mal Probefahren, aber vorher sicherheitshalber den Kontostand checken. Sonst lieber zu Hause bleiben ...
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Triumph Speed Triple 1200 RS vs. Kawasaki Z1100 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Epochen und Philosophien aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Triple 1200 RS steht für moderne Performance, präzises Setup und einen klaren Fokus auf sportliches Fahren. Die Kawasaki Z1100 dagegen wirkt wie ein Klassiker mit eigenem Charakter: kräftig, direkt und mit dem Charme eines Bikes, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte vor allem wissen, wie sie sich im Alltag, in der Kurve und auf längeren Strecken wirklich unterscheiden.
Grundidee im Vergleich: Moderne RS-Performance vs. klassischer Z-Charakter
Die Triumph Speed Triple 1200 RS ist als Naked Bike konsequent auf Dynamik ausgelegt. Das spürt man nicht nur am Motor, sondern auch daran, wie das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsen und Elektronik auf sportliche Ansprüche abgestimmt ist. Die Kawasaki Z1100 verfolgt dagegen eine eher bodenständige, aber sehr kraftvolle Auslegung. Sie setzt auf ein unmittelbares Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die sich stark über den Motor und das Gefühl für die Straße definiert.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede. Die Speed Triple 1200 RS liefert ihre Kraft so, dass sie sowohl aus dem Drehzahlkeller als auch bei höheren Drehzahlen souverän nach vorne drückt. Dabei wirkt die Leistungsentfaltung oft „aufgeräumt“: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. Genau das macht sie attraktiv, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigem Fahren gewechselt wird.
Die Kawasaki Z1100 ist ebenfalls kraftvoll, aber der Eindruck ist ein anderer: Das Bike wirkt weniger wie ein „präzises Werkzeug“ und mehr wie ein Motor, der eine klare Stimmung erzeugt. Wer gern mit Gefühl fährt, findet hier eine direkte Verbindung zwischen Gasgriff und Vortrieb. Im Vergleich zur Triumph kann die Z1100 je nach Fahrweise etwas weniger „fein abgestimmt“ wirken, dafür aber sehr lebendig und charakterstark.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Triumph Speed Triple 1200 RS: Stärken liegen in der gleichmäßigen Kraftentfaltung, der guten Kontrollierbarkeit und dem sportlichen Gesamtanspruch. Schwäche kann sein, dass der Charakter „moderner“ und damit weniger verspielt wirkt, wenn ein besonders klassisches Fahrgefühl gesucht wird.
- Kawasaki Z1100: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und dem markanten, klassischen Charakter. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung nicht so „rund“ wirkt wie bei der modernen Triumph, besonders wenn sehr häufig mit hoher Präzision und sportlicher Linie gefahren wird.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Natürlichkeit
Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Triumph Speed Triple 1200 RS ist darauf ausgelegt, in schnellen Passagen Stabilität zu liefern und gleichzeitig in Kurven eine klare Rückmeldung zu geben. Das Motorrad lässt sich in der Linie gut halten, und das Zusammenspiel aus Vorderbau und Rahmen wirkt darauf optimiert, dass man zügig fahren kann, ohne ständig „gegen“ das Bike arbeiten zu müssen.
Die Kawasaki Z1100 vermittelt dagegen ein natürlicheres Fahrgefühl. Sie kann sich in Kurven sehr angenehm anfühlen, wenn die Fahrweise zu ihr passt. Wer das Motorrad nicht zu „technisch“ behandelt, sondern flüssig fährt, bekommt oft ein stimmiges Kurvenerlebnis. Im direkten Vergleich zur Triumph kann die Z1100 jedoch weniger Reserven bieten, wenn es darum geht, sehr aggressiv zu fahren oder ständig zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und Schräglagen zu wechseln.
Kurvengefühl im Vergleich
Beide Motorräder machen Kurven Spaß, aber auf unterschiedliche Weise: Die Triumph wirkt wie ein Bike, das man gern „arbeitet“ – Linie, Bremspunkt, Schräglage. Die Kawasaki wirkt eher wie ein Bike, das man „führt“ – mit Gefühl und einem gewissen Vertrauen in den Motor und die Balance. Wer häufig sportlich unterwegs ist, wird die Triumph oft als präziser empfinden. Wer eher entspannt, aber kraftvoll fahren möchte, findet in der Z1100 eine sehr stimmige Alternative.
Bremsen und Sicherheit: Wie schnell man Vertrauen aufbaut
Beim Thema Bremsen ist der Unterschied zwischen modernem Setup und klassischer Auslegung besonders spürbar. Die Triumph Speed Triple 1200 RS bietet ein Bremsgefühl, das sich meist sehr kontrolliert dosieren lässt. Das hilft nicht nur beim sportlichen Fahren, sondern auch im Alltag: an Ampeln, in der Stadt oder beim plötzlichen Abbremsen auf nasser Fahrbahn. Die Bremsperformance wirkt dabei insgesamt „berechenbarer“.
Die Kawasaki Z1100 bremst ebenfalls kräftig, aber das Gefühl kann je nach Zustand und Setup stärker variieren. Wer mit dem Motorrad vertraut ist und die Dosierung passend wählt, bekommt gute Ergebnisse. Im Vergleich zur Triumph kann die Z1100 jedoch etwas weniger „fein“ wirken, wenn man sehr präzise Bremsmanöver aus dem Handgelenk heraus erwartet.
Stärken und Schwächen bei der Bremsanlage
- Triumph Speed Triple 1200 RS: Stärken in der Dosierbarkeit und dem schnellen Aufbau von Vertrauen. Schwäche: Wer ein besonders „rohes“ Bremsgefühl sucht, könnte die Triumph als zu kontrolliert empfinden.
- Kawasaki Z1100: Stärken in der kräftigen Bremswirkung und dem klassischen Charakter. Schwäche: Je nach Exemplar kann das Ansprechverhalten weniger konstant wirken als bei der modernen Triumph.
Elektronik und Fahrmodi: Assistenz vs. Fokus auf das Wesentliche
Die Triumph Speed Triple 1200 RS bringt typischerweise ein modernes Elektronikpaket mit, das das Fahren erleichtert und gleichzeitig sportliche Reserven unterstützt. Fahrmodi, Traktions- und Regelstrategien sorgen dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar bleibt. Das ist besonders praktisch, wenn nicht immer „perfektes Wetter und perfekte Straße“ herrschen.
Die Kawasaki Z1100 steht stärker für das direkte Zusammenspiel von Fahrer und Maschine. Elektronik ist hier weniger im Vordergrund, wodurch das Motorrad sehr „hands-on“ wirkt. Das kann ein Vorteil sein, wenn bewusst auf Assistenz verzichtet wird und das Motorrad möglichst unverstellt erlebt werden soll.
Wem hilft welche Philosophie?
Wer häufig bei wechselnden Bedingungen fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sportlich bleibt, ohne dass man ständig nachjustieren muss, wird die Triumph oft als komfortabler empfinden. Wer dagegen Wert auf ein klassisches Fahrgefühl legt und die Abstimmung lieber selbst „lebt“, findet in der Kawasaki eine sehr passende Basis.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Art, wie das Motorrad im Verkehr funktioniert. Die Triumph Speed Triple 1200 RS punktet hier häufig mit einem souveränen Motorlauf und einem Setup, das sich sowohl im zügigen als auch im gemächlichen Tempo gut kontrollieren lässt. Das macht sie attraktiv für Pendler, Wochenendtouren und auch für längere Strecken, bei denen man nicht ständig „gegen“ das Bike arbeiten möchte.
Die Kawasaki Z1100 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, besonders wenn die Fahrweise eher ruhig und kraftorientiert ist. Allerdings kann die Charakteristik je nach persönlicher Erwartung weniger „komfortabel“ wirken als bei der modernen Triumph. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Klassiker anfühlt und dennoch kräftig genug ist, um Touren zu genießen, wird hier schnell warm.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Triumph Speed Triple 1200 RS: Stärken in der Alltagstauglichkeit durch kontrollierbares Ansprechverhalten und moderne Unterstützung. Schwäche: Wer ein möglichst „einfaches“ Motorrad ohne viel Technik bevorzugt, könnte sich weniger angesprochen fühlen.
- Kawasaki Z1100: Stärken in Charakter, Direktheit und dem Gefühl eines klassischen Naked Bikes. Schwäche: Je nach Setup kann der Komfort und die Feinabstimmung im Vergleich zur Triumph weniger „stressfrei“ wirken.
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch zusammenfassen. Die Triumph Speed Triple 1200 RS ist besonders stark, wenn sportliches Fahren regelmäßig auf dem Programm steht: schnelle Landstraßen, dynamische Ausfahrten, zügige Kurven und ein Motorrad, das dabei präzise bleibt. Auch wenn die Tour länger wird, wirkt die Triumph oft wie ein „verlässlicher Begleiter“, der nicht nur Tempo macht, sondern es auch kontrolliert.
Die Kawasaki Z1100 ist ideal, wenn ein Motorrad mit Charakter gesucht wird: kräftig, direkt und mit einem Fahrgefühl, das stärker über den Motor und die eigene Linie entsteht. Sie passt gut zu Fahrern, die nicht ständig nach maximaler Präzision suchen, sondern nach einem Motorrad, das sich lebendig anfühlt und Spaß macht, weil es nicht versucht, alles zu „optimieren“.
Typische Entscheidungssituationen
- Triumph ist die bessere Wahl, wenn häufig sportlich gefahren wird und ein modernes, gut kontrollierbares Gesamtpaket wichtiger ist als ein klassischer Charakter.
- Kawasaki ist die bessere Wahl, wenn ein markantes Naked-Bike-Gefühl im Vordergrund steht und die Fahrfreude aus Direktheit und Motorcharakter kommt.
Fazit:
Die Triumph Speed Triple 1200 RS ist für Fahrerinnen und Fahrer die erste Wahl, wenn ein modernes Naked Bike gesucht wird, das sportliche Ansprüche im Alltag zuverlässig abdeckt. Die Kombination aus kontrollierbarer Kraftentfaltung, präzisem Handling und einem insgesamt berechenbaren Brems- und Fahrgefühl macht sie besonders attraktiv für dynamische Touren und wechselnde Bedingungen. Wer gern zügig fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, bekommt mit der Triumph ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Kawasaki Z1100 passt besser, wenn ein Motorrad mit klassischem Charakter und direkter Motoranmutung gesucht wird. Sie bietet ein lebendiges Fahrgefühl und macht vor allem dann richtig Spaß, wenn die Fahrweise zu ihrer Philosophie passt: flüssig, kraftvoll und mit Vertrauen in das Zusammenspiel aus Fahrer und Maschine. Für Fans von Charakter und weniger „Assistenzdenken“ ist die Z1100 eine spannende Alternative.
Kurz gesagt: Triumph für präzise Sportlichkeit und moderne Kontrolle, Kawasaki für klassisches Naked-Bike-Feeling und direkte Fahrfreude.