| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.299 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- schicke Optik
- fetter Sound
- wenig Schnickschnack
- gute Reifen
- gute Bremsen
- guter Preis
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 269 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit
Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Benelli 752 S: Vergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Naked Bikes mit eigenem Charakter gegeneinander antreten, wird es spannend: Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für britische Retro-Ästhetik und eine sportlich abgestimmte Fahrdynamik. Die Benelli 752 S setzt dagegen auf moderne Linien, ein stimmiges Gesamtpaket und den Anspruch, im Alltag wie auf der Landstraße unkompliziert Spaß zu machen. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch im Alltag bewährt und auf Touren nicht schnell langweilig wird.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motor und Ansprechverhalten, wie wirkt sich das auf das Fahrgefühl aus, und wo zeigen sich Stärken oder Schwächen bei Fahrwerk, Bremsen, Komfort und Ausstattung? So lässt sich besser einschätzen, welches Bike zum eigenen Fahrstil passt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter trifft Alltagstauglichkeit
Triumph Speed Twin 1200 RS: kräftig und souverän
Die Triumph Speed Twin 1200 RS spielt ihre Stärken vor allem in der Art, wie der Motor die Fahrbahn „trägt“. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, ohne hektisch zu sein. Gerade aus dem mittleren Drehzahlbereich heraus fühlt sich das Motorrad oft besonders stimmig an: Gas geben, Linie halten, und die Beschleunigung kommt gleichmäßig. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen sehr entspannt sein kann.
Benelli 752 S: agil und modern abgestimmt
Die Benelli 752 S wirkt im Vergleich häufig etwas leichter in der Reaktion. Das Motorrad lässt sich zügig in die gewünschte Richtung bringen und unterstützt ein dynamisches Fahren, ohne dass man ständig „am Gas hängen“ muss. Das macht sie interessant für alle, die gern häufiger beschleunigen, Kurven zügig anfahren und das Motorrad aktiv bewegen möchten.
Direkter Vergleich: Welche Art von Leistung passt besser?
Beide Bikes liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Triumph wirkt eher wie ein souveräner Allrounder, der Kraft und Ruhe kombiniert. Die Benelli bietet tendenziell mehr Agilität im Handling und ein direkteres „Mitgehen“ bei wechselnden Situationen. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich bei wechselnden Geschwindigkeiten gelassen anfühlt, findet in der Triumph oft den passenden Charakter. Wer dagegen gern sportlich fährt, häufig die Linie wechselt und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Strecken nutzt, wird mit der Benelli eher glücklich.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Triumph: sportlich, aber alltagstauglich
Bei der Triumph Speed Twin 1200 RS steht das Fahrwerk für eine Mischung aus sportlicher Unterstützung und kontrollierter Alltagstauglichkeit. In schnellen Passagen bleibt das Motorrad stabil, und beim Einlenken fühlt sich das Setup zielgerichtet an. Gleichzeitig ist die Abstimmung so gewählt, dass Unebenheiten nicht sofort „durchgereicht“ werden. Das ist besonders auf längeren Strecken ein Vorteil, weil die Konzentration länger bei der Straße bleibt und weniger beim Ausgleichen von Fahrbahnunebenheiten.
Benelli: leicht zu bewegen
Die Benelli 752 S zeigt im Vergleich eine Tendenz zur Wendigkeit. Das Motorrad lässt sich in Kurven gut positionieren, und das Gefühl beim Richtungswechsel ist oft unkompliziert. Gerade auf kurvigen Landstraßen kann das ein echter Pluspunkt sein: Man kann zügig reagieren, ohne dass das Motorrad „nacharbeitet“ oder träge wirkt.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich
Die Triumph punktet häufig mit einem ruhigen, kontrollierten Gesamtbild – besonders dann, wenn die Strecke schneller wird oder wenn man längere Zeit im gleichen Rhythmus fährt. Die Benelli kann dafür in vielen Situationen „einfach mehr Spaß beim Bewegen“ machen, vor allem bei häufigen Richtungswechseln. Als potenzielle Schwäche kann man bei der Benelli eher den Umstand sehen, dass das Motorrad je nach Fahrbahn und Beladung noch stärker vom eigenen Fahrstil abhängt. Die Triumph wirkt dagegen oft wie die Wahl, wenn man eine gleichmäßige Linie bevorzugt und das Motorrad eher „laufen lässt“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Bremsen sind nicht nur eine Frage der reinen Verzögerung, sondern auch der Dosierbarkeit. Die Triumph Speed Twin 1200 RS vermittelt dabei häufig ein sehr direktes Feedback. Das hilft, wenn man in der Stadt häufig bremst oder auf Landstraßen in engen Kurven zügig verzögert. Die Benelli 752 S kann ebenfalls mit guter Bremswirkung überzeugen, wirkt aber in der Praxis oft etwas stärker davon abhängig, wie man die Bremskraft aufbaut und wie man das Motorrad in die Situation bringt.
Unterm Strich gilt: Beide Bikes sind für den Alltag geeignet. Wer besonders häufig hart in Situationen hineinbremsen muss oder ein sehr feinfühliges Gefühl beim Dosieren sucht, findet in der Triumph oft den größeren Komfort. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich schnell aufbauen lässt und in vielen Situationen „einfach funktioniert“, wird mit der Benelli ebenfalls gut bedient.
Komfort und Sitzgefühl: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Triumph: entspannter Rhythmus
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das längere Fahrten angenehm unterstützt. Das Sitzgefühl und die Ergonomie sind so ausgelegt, dass man nicht permanent gegen die Maschine arbeiten muss. Gerade wenn die Strecke länger wird, spielt das eine große Rolle: Man bleibt konzentriert, statt sich nach kurzer Zeit „umstellen“ zu müssen.
Benelli: sportlich, aber nicht unbequem
Die Benelli 752 S ist ebenfalls auf Alltag und Tour ausgelegt, wirkt aber im Gesamteindruck etwas sportlicher. Das kann bedeuten, dass man das Motorrad aktiver fährt und dadurch mehr „Fahrgefühl“ bekommt. Für viele ist das genau richtig. Wer jedoch sehr lange Strecken in einem eher entspannten Tempo fahren möchte, könnte bei der Benelli je nach Körpergröße und Fahrweise schneller das Bedürfnis nach mehr Ruhe verspüren.
Komfortvergleich: Welche Richtung passt?
Die Triumph ist oft die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem gleichmäßigen, entspannten Fahrrhythmus liegt. Die Benelli passt besonders gut, wenn man gern dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als aktiven Begleiter empfindet. Beide können Touren, aber sie liefern das Erlebnis auf unterschiedliche Art: Triumph eher „souverän“, Benelli eher „lebendig“.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Motorrad „rund“?
Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Frage, wie gut sich das Motorrad im täglichen Gebrauch anfühlt: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gesamtpaket aus Design und Funktion. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt dabei oft wie ein stimmig abgestimmtes Premium-Paket. Die Benelli 752 S kann ebenfalls mit einem modernen Auftritt und einer sinnvollen Ausstattung überzeugen, die den Einstieg in die Klasse erleichtert.
Stärken zeigen sich häufig dort, wo man das Motorrad regelmäßig nutzt: beim Anfahren, beim Rangieren, beim Fahren im Verkehr und beim Wechsel zwischen kurzen und längeren Strecken. Die Triumph punktet oft mit einem „runden“ Gesamtgefühl, während die Benelli mit einem klaren Konzept und einem unkomplizierten Handling überzeugt.
Design und Charakter: Retro-Vibe vs. moderne Linie
Auch wenn es nicht der wichtigste Punkt ist, beeinflusst das Design die emotionale Bindung. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bringt den klassischen Retro-Charme in die Naked-Klasse und wirkt dadurch besonders „ikonisch“. Die Benelli 752 S setzt auf eine moderne, sportliche Optik, die sich frisch und zeitgemäß anfühlt.
Der Charakter spiegelt sich oft auch im Fahrgefühl wider: Triumph wirkt wie ein Motorrad, das man gern „genießt“, während Benelli eher ein Bike ist, das man „nutzt“ – für schnelle Kurven, spontane Ausfahrten und abwechslungsreiche Strecken.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Triumph Speed Twin 1200 RS: die passende Wahl für…
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt und auf Touren einen ruhigen, kontrollierten Eindruck macht. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, ein sehr direktes Feedback beim Fahren mag und ein Naked Bike sucht, das sich wie ein „fertiges“ Konzept anfühlt, wird hier häufig die bessere Wahl treffen.
Benelli 752 S: die passende Wahl für…
Die Benelli 752 S passt gut, wenn Agilität und ein lebendiges Handling im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das sich schnell in den gewünschten Rhythmus bringen lässt, findet in der Benelli eine starke Option. Auch für alle, die ein modernes Naked Bike suchen, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt, kann die Benelli sehr attraktiv sein.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein souveränes, kontrolliertes Naked Bike suchen: kräftiger Motorcharakter, ein ruhiges Fahrwerksgefühl und ein insgesamt sehr stimmiges Paket für Alltag und längere Touren. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Dosierbarkeit und ein entspanntes Fahrgefühl legt und das Motorrad eher „laufen lässt“, wird mit der Triumph besonders zufrieden sein.
Die Benelli 752 S punktet dagegen mit Agilität und einem modernen, lebendigen Auftritt. Sie eignet sich besonders für alle, die gern dynamisch fahren, häufig Richtungswechsel mögen und ein Motorrad suchen, das schnell auf den eigenen Fahrstil reagiert. Wer Kurven liebt, spontane Ausfahrten plant und ein unkompliziertes Handling schätzt, findet in der Benelli oft den größeren Spaßfaktor.
Kurz gesagt: Triumph für Souveränität und Komfort im Gesamtbild, Benelli für Wendigkeit und dynamisches Fahren.