| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed Twin 1200 RS vs. BMW R 1150 R – Vergleich im Alltag und auf der Straße
Wer zwischen Triumph Speed Twin 1200 RS und BMW R 1150 R schwankt, sucht meist mehr als nur „ein Motorrad“. Es geht um das passende Fahrgefühl, um den Charakter des Motors, um Komfort im Alltag und darum, wie sich das jeweilige Konzept auf längeren Strecken anfühlt. Beide Modelle stehen für unterschiedliche Philosophien: Die Triumph setzt auf moderne Performance und einen klaren Roadster-Ansatz, während die BMW R 1150 R ihren Reiz aus der klassischen Bauart und dem typischen Boxer-Feeling zieht.
Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – ohne einzelne Kennzahlen als Selbstzweck. Stattdessen geht es darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, beim Beschleunigen, in der Kurve, beim Bremsen und auf längeren Touren.
Grundcharakter: Roadster mit Haltung vs. klassischer Boxer
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Roadster, der bewusst auf Dynamik und modernes Handling ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf direkter Gasannahme, einem agilen Fahrgefühl und einer sportlicheren Ausrichtung, die sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen zeigt. Die RS-Variante bringt dabei einen „Ready-to-Ride“-Anspruch mit: Das Motorrad soll sich nicht erst nach ein paar Kilometern warmfahren, sondern direkt Spaß machen.
Die BMW R 1150 R dagegen steht für den klassischen Charakter eines Boxermotors. Das Fahrgefühl ist oft weniger „spontan-schnell“ und mehr „ruhig-kräftig“. Viele Fahrer mögen genau dieses Zusammenspiel aus gleichmäßigem Schub, der typischen Motorvibration und dem souveränen Auftreten. Wer BMW-typische Mechanik und ein Motorrad sucht, das sich wie ein solides Werkzeug anfühlt, findet hier eine klare Identität.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Triumph: knackig, drehfreudig und mit klarer Gasantwort
Die Triumph spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen und dynamisches Fahren geht. Die Gasannahme wirkt direkt, und der Motor unterstützt zügige Manöver, etwa beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Gerade im Alltag, wenn häufig beschleunigt und wieder abgebremst wird, zeigt sich der Vorteil eines modernen Roadster-Konzepts: Das Motorrad reagiert schnell und macht das Tempowechseln leicht.
BMW: Boxer-typischer Schub und souveränes Durchziehen
Die BMW R 1150 R überzeugt eher durch gleichmäßige Kraftentfaltung. Der Boxer liefert Schub, der sich wie „ziehen“ statt wie „reißen“ anfühlt. Das ist angenehm, wenn man entspannt fährt oder wenn die Strecke nicht ständig nach sportlicher Fahrweise verlangt. In Situationen, in denen man nicht ständig im Drehzahlbereich arbeiten möchte, wirkt die BMW oft entspannt und gutmütig.
Als Schwäche kann man – je nach Fahrstil – empfinden, dass die Triumph im direkten Vergleich „agiler“ wirkt, während die BMW stärker auf ruhige Souveränität setzt. Wer maximale Spontanität sucht, wird bei der Triumph eher glücklich. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich auch bei längeren Fahrten gelassen anfühlt, findet in der BMW einen starken Gegenpol.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in ihrem Charakter. Die Triumph ist tendenziell die Maschine, die Kurvenfahrten „einlädt“: Sie lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt eine dynamische Linie. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gerne sportlich unterwegs sind – ohne dabei zwingend auf Komfort zu verzichten.
Die BMW R 1150 R wirkt im Vergleich oft stabiler und weniger „nervös“. Sie vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße unruhiger wird. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht nur perfekte Asphaltstücke sucht, sondern auch längere Strecken mit wechselnden Bedingungen fährt. Gleichzeitig kann die BMW weniger „leichtfüßig“ wirken, wenn man sehr sportlich und häufig zwischen engen Radien wechselt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, zuverlässig zu verzögern, aber sie vermitteln das Vertrauen auf unterschiedliche Weise. Die Triumph wirkt im Alltag oft „direkter“ in der Reaktion: Das hilft, wenn man in der Stadt schnell auf Verkehrssituationen reagieren muss. Die BMW punktet eher mit dem Gefühl von Stabilität beim Bremsen, besonders wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad in seinem Tempo arbeiten lässt.
Als Schwäche kann man bei beiden je nach Anspruch sehen: Wer maximale Sportlichkeit erwartet, wird bei der BMW möglicherweise etwas mehr „Fahrgefühl“ und Vorausplanung brauchen. Wer dagegen eine sehr klassische, ruhige Bremscharakteristik bevorzugt, könnte die Triumph als etwas „lebendiger“ empfinden.
Komfort und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?
Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe. Es geht um die Gesamthaltung, um die Art, wie das Motorrad über Unebenheiten hinweg arbeitet, und darum, wie anstrengend es nach einer längeren Fahrt wird. Die Triumph bietet eine moderne Roadster-Ergonomie, die häufig als sportlich, aber alltagstauglich wahrgenommen wird. Das macht sie interessant für Pendler und für Wochenendtouren, bei denen man nicht nur geradeaus fährt.
Die BMW R 1150 R ist in vielen Fällen die Wahl für Fahrer, die eine klassische Sitzposition und ein Motorrad bevorzugen, das sich „erwachsen“ anfühlt. Der Boxer-Charakter und die Art, wie das Motorrad die Strecke verarbeitet, können auf längeren Fahrten angenehm sein. Gleichzeitig kann die BMW – je nach Körpergröße und Fahrvorlieben – weniger „kompakt“ wirken als moderne Roadster.
Technik, Wartung und Alltag: Was beim Besitz zählt
Beim Thema Technik und Wartung spielt nicht nur die Komplexität eine Rolle, sondern auch die Verfügbarkeit von Wissen, Ersatzteilen und die typische Werkstatt-Erfahrung. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für ein modernes Motorradkonzept, das häufig mit zeitgemäßer Elektronik und einer klaren Bedienlogik punktet. Das kann den Alltag erleichtern, etwa beim Handling von Fahrmodi oder bei der Unterstützung im Fahrbetrieb.
Die BMW R 1150 R ist dagegen ein Motorrad, das viele als „klassisch“ und gut nachvollziehbar empfinden. Gerade wenn man gerne selbst plant, pflegt oder sich auf bewährte Strukturen verlässt, kann das ein Plus sein. Die Schwäche liegt eher darin, dass man bei älteren Baujahren stärker auf den konkreten Zustand achten muss: Pflegehistorie, Verschleißteile und Wartungsumfang sind beim Gebrauchtkauf besonders entscheidend.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl mit direkter Gasantwort und sportlicher Ausrichtung.
- Agiles Handling, das Kurvenfahrten und Tempowechsel besonders leicht macht.
- Moderne Roadster-Inszenierung, die im Alltag schnell „funktioniert“.
Triumph Speed Twin 1200 RS – Schwächen
- Wer ein sehr klassisches, ruhiges Motorradgefühl sucht, könnte die Triumph als „zu lebendig“ empfinden.
- Je nach Anspruch kann die sportliche Ausrichtung mehr Konzentration beim entspannten Cruisen verlangen.
BMW R 1150 R – Stärken
- Boxer-typischer Charakter mit gleichmäßigem Schub und souveränem Auftreten.
- Stabilität im Fahrverhalten, die auf längeren Strecken angenehm sein kann.
- Klassisches Motorradgefühl, das viele Fahrer genau deshalb schätzen.
BMW R 1150 R – Schwächen
- Im direkten Vergleich kann die Agilität bei sehr sportlicher Fahrweise geringer wirken.
- Beim Gebrauchtkauf ist der Zustand besonders wichtig, damit das Motorrad langfristig Freude macht.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung fällt meist weniger nach „richtig oder falsch“, sondern nach dem eigenen Fahrprofil. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell Spaß macht: kurze Strecken, kurvige Landstraßen, häufiges Beschleunigen und ein Handling, das Lust auf Dynamik macht. Wer gerne zügig unterwegs ist und dabei ein modernes Roadster-Gefühl möchte, findet in der Triumph eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW R 1150 R passt besonders gut zu Menschen, die den klassischen Boxer-Charakter lieben und ein Motorrad bevorzugen, das gelassen und souverän wirkt. Wer längere Touren plant, entspannt fahren möchte und das Gefühl eines „erwachsenen“ Motorrads schätzt, wird mit der BMW oft glücklicher. Auch wer Wert auf bewährte Technik und ein Motorrad legt, das man als Charakterstück versteht, findet hier eine starke Basis.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad im Alltag dynamisch reagiert, Kurvenfahrten leicht macht und Tempowechsel besonders unkompliziert unterstützt. Sie richtet sich an Fahrer, die ein modernes Roadster-Feeling suchen und ihre Strecken gerne aktiv gestalten.
Die BMW R 1150 R spielt ihre Stärken aus, wenn ein klassischer Boxer-Charakter, ruhige Souveränität und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die entspannt unterwegs sind, längere Strecken mögen und ein Motorrad suchen, das sich „bodenständig“ anfühlt.
Kurz gesagt: Wer Dynamik und Direktheit priorisiert, greift zur Triumph. Wer Charakter, Gelassenheit und Boxer-Feeling sucht, liegt mit der BMW richtig.