UVP 16.195 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.100 €
Baujahr von 2007 bis 2017
Bulliger Retro-Roadster mit Stil.
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BMW R 1200 R: Die Allzweckwaffe von BMW
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Pro und Kontra

Pro:
  • tolle Optik
  • starker Motor
  • emotinaler Sound
  • edle Verarbeitung
  • angenehmes Fahrverhalten
Kontra:
  • ruckeliger QuickShifter
Pro:
  • für eine Boxer-Maschine relativ leicht
  • kräftiger Motor mit Charakter
  • als agiler Tourer aufrüstbar
  • kein Technik-Overload
  • sicheres Fahrgefühl
Kontra:
  • nicht ganz billig
  • Windschutz unterirdisch

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.414mm
Länge2.080mm
Radstand1.414mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.127mm
Gewicht232kg
Radstand1.515mm
Länge2.165mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.300mm

Motor

Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment112 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km
Leistung125 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite363km

Fahrwerk

RahmenbauartZentrahlrohrrahmen mit Unterzügen
Federung vorne43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60 ZR17
Rahmenbauartzweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneUpside-Down 45 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 276 mm)

Fazit

Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...
 
Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das  dürfte bei der Entscheidung helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.195€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (7 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2006-2014
  • Farben: weiß, mattgrau, schwarz, blau, rot

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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. BMW R 1200 R – Vergleich, Stärken und Schwächen

Wenn zwei bekannte Roadster-Philosophien aufeinandertreffen, wird es spannend: Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für modernen Charakter mit klassischer Anmutung, während die BMW R 1200 R für souveräne Langstreckenfähigkeiten und eine erwachsene, alltagstaugliche Gesamtabstimmung bekannt ist. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Alltag und auf der Tour unterscheiden – und worauf man beim Kauf achten sollte.

Grundidee: Roadster-Charakter vs. Reise-Souveränität

Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Bike, das Lust auf Kurven macht. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, spürbarer Motorpräsenz und einem Fahrgefühl, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die RS-Version bringt dabei den Anspruch mit, nicht nur optisch, sondern auch fahrdynamisch mehr zu liefern.

Die BMW R 1200 R verfolgt dagegen eine etwas andere Linie: Sie ist als Roadster gebaut, aber mit dem Anspruch, lange Strecken entspannt zu überstehen. Das merkt man an der Art, wie sie Motorleistung und Fahrkomfort zusammenbringt. Wer häufig pendelt, Wochenendtouren fährt oder auch mal eine längere Reise plant, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht ständig neu beweisen muss.

Motor und Antrieb: Wie fühlt sich die Leistung an?

Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt auf einen kräftigen, „untenrum“ nutzbaren Antrieb, der sich in der Praxis gut dosieren lässt. Das macht sie angenehm für Stadtverkehr und für Landstraßen, auf denen man nicht ständig in den Drehzahlbereich „springen“ muss. Gleichzeitig bleibt genug Punch, um beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen nicht auf die nächste Gelegenheit warten zu müssen.

Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, ruhigen Kraftentfaltung aus. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das Leistung nicht nur liefert, sondern auch „ordnet“: Gas geben, Tempo aufbauen, stabil bleiben. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das gerade auf längeren Strecken sehr angenehm ist. Wer gern konstant fährt oder Touren mit wechselnden Geschwindigkeiten plant, profitiert von dieser Art der Leistungsabgabe.

Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich

  • Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen in der direkten Ansprache und dem lebendigen Charakter. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximale „Reise-Ruhe“ suchen, den Triumph eher als dynamischer und weniger „entspannt“ empfinden.
  • BMW R 1200 R: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem angenehmen Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „sportlich direkt“ wirkt als bei der Triumph, wenn man sehr kurvenorientiert und impulsiv fahren möchte.

Fahrwerk und Handling: Kurvenlust vs. Stabilität

Im Handling zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder ausgelegt sind. Die Triumph Speed Twin 1200 RS vermittelt ein agiles Gefühl. Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad lädt dazu ein, Linien bewusst zu fahren. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt sie wie ein Bike, das man gern „arbeitet“ – also aktiv steuert, bremst, einlenkt und wieder beschleunigt.

Die BMW R 1200 R ist ebenfalls präzise, aber mit mehr Fokus auf Stabilität und Kontrolle. Auf schnelleren Abschnitten und bei wechselnden Fahrbahnbedingungen fühlt sie sich oft besonders souverän an. Das macht sie attraktiv, wenn man nicht nur die Kurve sucht, sondern auch die Strecke dazwischen entspannt genießen möchte.

Bremsen und Fahrstabilität

Bei den Bremsen ist entscheidend, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS punktet in der Regel mit einem sportlicheren Gefühl beim Bremsen: Man hat das Gefühl, die Verzögerung sauber steuern zu können, was in der Kurve oder beim zügigen Anbremsen hilft. Die BMW R 1200 R wirkt dabei oft sehr berechenbar und stabil, besonders wenn man längere Bremsphasen oder wechselnde Bedingungen hat. Wer häufig „zügig“ fährt, wird bei beiden Modellen eine solide Basis finden – die Unterschiede liegen eher im Charakter: Triumph eher dynamisch, BMW eher kontrolliert.

Ergonomie und Sitzposition: Für welche Fahrprofile passt es?

Die Sitzposition entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt tendenziell sportlicher und „kompakter“. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gern aktiv fährt, sich beim Einlenken leicht nach vorn bewegt und das Motorrad wie ein Werkzeug für die Kurve nutzt. Für längere Strecken kann das je nach Körpergröße und Fahrstil dennoch sehr gut funktionieren – aber wer sehr viel Autobahn oder lange, entspannte Fahrten plant, sollte genau darauf achten, wie die Sitzhaltung persönlich passt.

Die BMW R 1200 R bietet häufig eine ergonomische Ausrichtung, die auf Komfort und Alltag ausgelegt ist. Die Sitzposition wirkt weniger „eingespannt“, wodurch sich längere Fahrten oft leichter anfühlen. Das ist besonders interessant, wenn man regelmäßig pendelt oder Touren mit vielen Stunden im Sattel fährt.

Windschutz, Alltag und Komfort

Auch wenn beide Motorräder als Roadster gelten, unterscheiden sie sich im Komfortgefühl. Die BMW R 1200 R ist tendenziell die Wahl, wenn man bei Wind, Wetter und wechselnden Streckenbedingungen möglichst entspannt bleiben möchte. Die Triumph Speed Twin 1200 RS kann dagegen überzeugen, wenn man den Fokus stärker auf Fahrspaß legt und Komfort als „angenehm, aber nicht im Mittelpunkt“ betrachtet.

Ausstattung und Fahrassistenz: Was macht den Unterschied?

Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad den Fahrer unterstützt. Bei der BMW R 1200 R findet man häufig eine Ausstattung, die auf Sicherheit und Alltagstauglichkeit abzielt. Das kann sich in der Praxis darin zeigen, dass sich das Motorrad in verschiedenen Situationen sehr ruhig und kontrolliert anfühlt.

Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber oft stärker auf den „Fahrspaß-Modus“ ausgerichtet. Das bedeutet nicht, dass sie weniger alltagstauglich wäre – eher, dass der Schwerpunkt spürbar auf dem dynamischen Erlebnis liegt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Speed Twin 1200 RS – typische Vorteile

  • Lebendiger Charakter: Motor und Fahrgefühl wirken direkt und motivierend.
  • Kurvenorientiertes Handling: Macht Lust auf aktives Fahren und klare Linien.
  • RS-Anspruch: Die Ausrichtung zielt spürbar auf mehr Dynamik.

Triumph Speed Twin 1200 RS – mögliche Nachteile

  • Komfortfokus je nach Fahrprofil: Wer sehr lange, entspannte Strecken priorisiert, sollte die Sitzposition und den persönlichen Komfort besonders prüfen.
  • Charakter: Wer ein maximal „ruhiges“ Reisegefühl sucht, könnte den Triumph als etwas weniger gelassen empfinden.

BMW R 1200 R – typische Vorteile

  • Souveräne Allround-Eigenschaften: Stabil, berechenbar und angenehm im Alltag.
  • Langstrecken-Feeling: Kraftentfaltung und Ergonomie passen oft sehr gut zu Touren.
  • Kontrollierter Fahrstil: Macht auch bei wechselnden Bedingungen einen sicheren Eindruck.

BMW R 1200 R – mögliche Nachteile

  • Weniger „sportlich direkt“: Wer maximale Impulsivität beim Fahren erwartet, fühlt sich bei der BMW möglicherweise etwas zurückhaltender.
  • Fokus auf Komfort: Wer das Motorrad vor allem als Kurvenmaschine sucht, könnte den Charakter weniger „aggressiv“ erleben.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders passend, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht: Kurven, Landstraßen, spontane Touren und ein Motorrad, das sich schnell „in den Händen“ anfühlt. Wer gern aktiv fährt, das Gas als Werkzeug nutzt und ein lebendiges Gesamtgefühl sucht, bekommt hier eine sehr stimmige Kombination.

Die BMW R 1200 R ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und längere Strecken wichtiger sind als das reine „Sportgefühl“. Wer regelmäßig unterwegs ist, Wert auf Ruhe, Stabilität und eine entspannte Ergonomie legt und auch bei längeren Fahrten nicht ständig nachjustieren möchte, findet in der BMW oft die passendere Basis.

Fazit:

Die Triumph Speed Twin 1200 RS überzeugt vor allem durch ihren dynamischen Charakter, die direkte Ansprache und das kurvenfreundliche Handling. Sie ist ideal für alle, die ein Roadster suchen, das auf Landstraßen und bei aktiver Fahrweise besonders viel Spaß macht. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich auf langen Strecken souverän anfühlt, stabil bleibt und den Alltag mit ruhiger Kraftentfaltung erleichtert, liegt mit der BMW R 1200 R oft richtig. Kurz gesagt: Triumph ist die Wahl für Fahrspaß und Agilität, BMW für Komfort, Kontrolle und Reise-Souveränität. Je nachdem, ob der Schwerpunkt eher auf „Kurve und Gefühl“ oder auf „Tour und Entspannung“ liegt, fällt die Entscheidung leichter.

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