| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2010 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Motorleistung
- Sound
- Präzises Fahrwerk
- Platzverhältnisse
- Karge Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 128 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 248 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Ducati Multistrada 1200 – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Triumph Speed Twin 1200 RS und der Ducati Multistrada 1200 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite ein moderner, sportlich geprägter Roadster mit klarer Linie und dem Anspruch, sich im Alltag genauso wohlzufühlen wie auf flotten Landstraßen. Auf der anderen Seite ein vielseitiges Reise-Motorrad, das für lange Strecken, wechselndes Terrain und unterschiedliche Fahrstile gebaut ist. Beide Modelle sind 1200er – aber sie erzählen eine ganz andere Geschichte.
Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder anhand der im Vergleich aufgeführten Eigenschaften gegenübergestellt. So lässt sich schneller einordnen, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Roadster-Fokus vs. Reise-Allrounder
Triumph Speed Twin 1200 RS: kompakt, direkt, straßennah
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf unmittelbares Fahrgefühl setzt. Der Fokus liegt auf einem dynamischen Auftritt, einer sportlichen Sitzposition im Rahmen des Roadster-Konzepts und einer Motorcharakteristik, die sich vor allem beim Beschleunigen und in mittleren Drehzahlbereichen besonders stimmig anfühlt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven liebt und das Motorrad nicht „zu groß“ im Alltag empfindet, findet hier eine klare Ansage.
Ducati Multistrada 1200: Komfort, Reichweite und Vielseitigkeit
Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen stärker auf den Alltag als auch auf Touren ausgelegt. Der Reise-Allrounder-Ansatz zeigt sich in der Ausrichtung auf Komfort, in der Fähigkeit, unterschiedliche Streckenprofile zu bewältigen, und in der Art, wie das Motorrad mit Fahrmodi und Elektronik den Charakter anpasst. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf entspannte Ergonomie legt und auch mal „mehr als nur Straße“ im Blick hat, bekommt mit der Multistrada ein sehr breites Einsatzfeld.
Motor und Antrieb: Wie sich die 1200er im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph Speed Twin 1200 RS spielt ihre Stärken eher über ein direktes Ansprechverhalten und einen sportlichen, straßentauglichen Punch aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, überholt und zügig aus Kurven heraus gefahren wird. Die Ducati Multistrada 1200 wirkt im Vergleich oft „touriger“: Sie ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen, Reserven für Autobahn- und Überlandtempo bereitzuhalten und dabei den Fahrer nicht ständig zu „fordern“.
In der Praxis bedeutet das: Die Triumph passt besser zu einem Fahrstil, der Rhythmus und Kurvengeschwindigkeit in den Vordergrund stellt. Die Ducati passt besser zu einem Fahrstil, bei dem lange Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein souveränes Gesamtpaket wichtiger sind als das letzte Quäntchen Sportlichkeit im engen Kurvenmodus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Triumph: sportliche Agilität
Die Triumph Speed Twin 1200 RS zeigt im Vergleich, dass sie auf ein lebendiges Fahrverhalten ausgelegt ist. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und dem Roadster-typischen Konzept sorgt dafür, dass Richtungswechsel schnell wirken und sich das Motorrad in Kurven zügig „aufstellt“. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist und man gern dynamisch fährt.
Ducati: souveräne Stabilität
Die Ducati Multistrada 1200 punktet im Vergleich häufig mit Stabilität und einem ruhigen, kontrollierten Eindruck – gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke unruhiger wird. Das Reise-Konzept verlangt nach einem Fahrwerk, das Komfort und Kontrolle verbindet. Dadurch fühlt sich die Multistrada auf langen Etappen oft entspannter an, während die Triumph auf kurzen, sportlichen Abschnitten ihre Vorteile ausspielt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Triumph ist tendenziell im „Kurvenmodus“ stärker, die Ducati im „Langstreckenmodus“. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und sportlichen Feierabendrunden pendelt, wird die Triumph oft als agiler empfinden. Wer regelmäßig Touren plant oder auch mal längere Autobahnabschnitte fährt, profitiert eher von der Ducati-typischen Souveränität.
Bremsen und Fahrdynamik: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt der Vergleich, dass beide Motorräder auf sportliche Nutzung ausgelegt sind – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt dabei wie ein Motorrad, das Bremsleistung und Dosierbarkeit für dynamische Landstraßenfahrten in den Vordergrund stellt. Die Ducati Multistrada 1200 kombiniert Bremsperformance mit einem Gesamtpaket aus Stabilität und Elektronik, wodurch sich das Motorrad in vielen Situationen sehr berechenbar anfühlt.
Die Schwäche der jeweiligen Seite liegt meist nicht in der reinen Bremskraft, sondern im Einsatzkontext: Die Triumph spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrt „kurz und knackig“ ist. Die Ducati ist dann im Vorteil, wenn man häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist und das Motorrad als Gesamtplattform betrachtet.
Elektronik und Assistenz: Anpassung an den Fahrstil
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt im Umgang mit Elektronik. Die Ducati Multistrada 1200 ist im Vergleich typischerweise stärker auf Fahrmodi, Assistenz und eine fein abgestimmte Unterstützung ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn unterschiedliche Bedingungen oder Fahrstile anstehen – etwa wenn es regnet, wenn die Strecke wechselt oder wenn man sich nicht jedes Mal neu „einstellen“ möchte.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber in der Ausrichtung eher „roadster-nah“: Elektronik ist vorhanden, aber der Charakter bleibt klar sportlich und direkt. Das ist eine Stärke für Fahrer, die das Motorrad gern selbst spüren und nicht zu stark „geführt“ werden möchten.
Stärken und Schwächen: Die Ducati bietet im Vergleich mehr Komfort durch Anpassbarkeit und Unterstützung. Die Triumph punktet eher durch ein unmittelbares Fahrgefühl, bei dem die Elektronik weniger im Vordergrund steht.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Tourgefühl
Triumph: sportlich, aber alltagstauglich
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist als Roadster so gestaltet, dass sie im Alltag nicht „zu viel“ ist. Die Sitzposition wirkt sportlich, bleibt aber in vielen Situationen nutzbar. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das ein Vorteil: Man sitzt aktiv, hat eine gute Übersicht und bleibt schnell im Fahrfluss.
Ducati: entspannter auf langen Strecken
Die Ducati Multistrada 1200 ist im Vergleich stärker auf Komfort ausgelegt. Gerade auf längeren Etappen macht sich das bemerkbar: Die Ergonomie wirkt weniger „sportlich hart“, sondern eher auf entspannte Kontrolle. Auch wenn die Strecke länger dauert, bleibt das Motorrad einladend.
Schwächen zeigen sich meist dort, wo das jeweilige Konzept nicht passt: Die Triumph kann für sehr lange Touren weniger „entspannt“ wirken, während die Ducati im engen, kurzen Fahrprofil manchmal schwerer und weniger „spielerisch“ erscheint.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattungsmerkmale zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati Multistrada 1200 ist häufig die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das bereits ab Werk als Tourenbasis funktioniert – mit Fokus auf Komfort, Elektronik und einem stimmigen Gesamtpaket. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist oft die attraktivere Option, wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt und vor allem auf Fahrspaß und ein klares Designkonzept setzt.
Bei der Praxis zählt außerdem, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt: Parken, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl beim Anfahren. Hier spielt die Triumph ihre Roadster-Vorteile aus, während die Ducati mit ihrem Reiseansatz eher dann überzeugt, wenn man das Motorrad als Langstreckenwerkzeug nutzt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden:
- Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders passend, wenn Kurvenfahrten, direktes Ansprechverhalten und ein sportlicher Roadster-Charakter im Vordergrund stehen.
- Ducati Multistrada 1200 ist besonders passend, wenn Touren, Komfort, Anpassbarkeit durch Elektronik und ein souveränes Gesamtgefühl wichtiger sind.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS und die Ducati Multistrada 1200 sind beide starke 1200er, aber sie zielen auf unterschiedliche Bedürfnisse. Die Triumph wirkt im Vergleich wie die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit klarer Sportausrichtung suchen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das besonders auf der Landstraße und in kurvigen Abschnitten Spaß macht. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich schnell „leicht“ anfühlt und den Fokus auf Fahrspaß legt.
Die Ducati Multistrada 1200 ist im Vergleich die überzeugendere Option für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren oder ein Motorrad möchten, das sich an wechselnde Bedingungen anpasst. Komfort, Stabilität und die stärker tourenorientierte Elektronik machen sie besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad als vielseitige Reiseplattform dienen soll. Wer also vor allem Touren plant und dabei entspannt bleiben möchte, findet in der Multistrada den besseren Partner.
Kurz gesagt: Kurven und Direktheit sprechen eher für die Triumph, Touren und Vielseitigkeit eher für die Ducati.