| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Honda CB 1300 SA – Vergleich
Wenn zwei starke Naked-Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Triumph Speed Twin 1200 RS und der Honda CB 1300 SA treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Triumph setzt auf einen modernen Retro-Charakter mit sportlichem Anspruch, während Honda mit der CB 1300 SA eher die große, souveräne Allround-Maschine in den Fokus rückt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten – und vor allem auf die Unterschiede, die im Alltag spürbar werden.
Grundidee: Retro-Sportlichkeit vs. souveräne Allround-Power
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Bike, das bewusst auf Fahrspaß ausgelegt ist: kompakter, direkt und mit einem Motor, der sich lebendig anfühlt. Die Honda CB 1300 SA dagegen ist deutlich „erwachsener“ im Auftritt. Sie zielt auf ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle ab – mit einem Charakter, der auch längere Strecken entspannt begleitet.
Beide Motorräder sind Naked-Bikes, aber sie spielen nicht dieselbe Rolle. Die Triumph ist eher die Maschine für dynamische Ausfahrten und kurvige Strecken, während die Honda stärker auf Alltag, Komfort und eine breite nutzbare Leistungsentfaltung setzt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Triumph Speed Twin 1200 RS: drehfreudig und „hands-on“
Die Speed Twin 1200 RS steht für einen Motor, der sich sportlich und präsent anfühlt. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph wirkt besonders dann stimmig, wenn häufige Lastwechsel, zügiges Beschleunigen und ein aktives Fahren gefragt sind. Das Ansprechverhalten unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl, und die Maschine lädt dazu ein, die Gänge passend zu wählen und den Motor im richtigen Bereich zu halten.
Honda CB 1300 SA: kraftvoll, ruhig und durchzugsstark
Die CB 1300 SA spielt ihre Stärken anders aus. Im Vergleich wirkt die Honda weniger „zackig“ im Sinne von sofortigem Anreißen, dafür aber deutlich souveräner im Durchzug. Gerade bei gleichmäßigem Tempo, beim Überholen oder wenn es zügig vorangehen soll, ohne ständig am Gas zu arbeiten, zeigt die Honda ihre Stärke. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden, sondern auch für längere Fahrten genutzt werden soll.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Triumph: sportliche Linie und präzises Einlenken
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt im Handling klar auf Agilität getrimmt. Im Vergleich fällt auf, dass sie sich in Kurven dynamisch einordnen lässt und das Fahrgefühl eher „direkt“ ist. Wer gerne zügig fährt und das Bike aktiv bewegt, bekommt hier ein Motorrad, das mitdenkt. Gleichzeitig bleibt die Triumph alltagstauglich – sie ist nicht nur für die Rennstrecke gemacht, aber sie belohnt sportliche Fahrweise.
Honda: souveräne Stabilität und entspanntes Tempo
Die Honda CB 1300 SA vermittelt dagegen mehr Stabilität. Im Vergleich zeigt sich: Bei höherem Tempo und auf längeren Strecken fühlt sich die Maschine ruhiger an. Das Handling ist nicht weniger präzise, aber die Charakteristik ist stärker auf Gelassenheit ausgelegt. Wer häufig Autobahnanteile oder längere Landstraßen fährt, profitiert von diesem „ruhigen“ Fahrstil.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Die Triumph unterstützt ein sportliches Fahren, weil sie sich gut dosieren lässt und beim kräftigen Verzögern kontrolliert wirkt. Die Honda punktet ebenfalls mit gutem Ansprechverhalten, wirkt aber im Gesamtpaket eher darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten konstant zu bleiben und das Motorrad sicher in jeder Situation zu halten.
Unterm Strich gilt: Beide Bikes liefern ein solides Sicherheitsgefühl. Die Triumph fühlt sich dabei etwas „sportlicher“ an, die Honda etwas „komfortorientierter“ – was sich besonders bei häufigen Bremsmanövern im Stadtverkehr oder bei längeren Touren bemerkbar macht.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie lange gut?
Triumph: sportlich, aber nicht unbequem
Die Sitzposition der Speed Twin 1200 RS ist tendenziell sportlicher. Im Vergleich wirkt sie dadurch besonders passend für Fahrer, die gerne aktiv fahren und das Motorrad „mitnehmen“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das sehr stimmig. Bei längeren Fahrten hängt der Komfort stärker von der individuellen Körpergröße und dem Fahrstil ab – wer viel im Sattel sitzt, sollte darauf achten, wie die Ergonomie zum eigenen Bewegungsprofil passt.
Honda: entspannter für längere Strecken
Die CB 1300 SA bietet im Vergleich eine eher entspannte Sitzhaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Feierabendrunden gedacht ist, sondern auch für Touren. Die Honda wirkt dabei wie ein Bike, das man auch nach mehreren Stunden noch gerne fährt. Gerade wenn der Fokus auf Komfort und entspannter Kontrolle liegt, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Ausstattung und Alltag: Was im Betrieb zählt
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Ergonomie, Bedienbarkeit und dem „Gesamtgefühl“ beim Fahren. Die Triumph wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Spaß in den Vordergrund stellt: Sie ist schnell im Kopf, schnell in der Hand und vermittelt ein direktes Feedback. Die Honda dagegen ist stärker auf Alltag und Vielseitigkeit ausgelegt. Sie fühlt sich an wie eine Maschine, die man gerne nutzt, ohne ständig an ihr „arbeiten“ zu müssen.
Auch bei der Frage, wie sich das Motorrad im Stadtverkehr und auf Landstraßen schlägt, zeigt sich ein Unterschied: Die Triumph macht besonders dann Freude, wenn häufig gewechselt, beschleunigt und zügig gefahren wird. Die Honda ist dann im Vorteil, wenn gleichmäßiges Tempo, ruhiges Handling und ein souveräner Motorcharakter gefragt sind.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken
- Sportlich-direktes Fahrgefühl mit guter Unterstützung für dynamische Fahrweise
- Agiles Handling, das Kurvenfahrten lebendig macht
- Präsenter Motorcharakter, der zum aktiven Fahren einlädt
Triumph Speed Twin 1200 RS – mögliche Schwächen
- Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Sitzposition je nach Fahrer weniger „entspannt“ wirken
- Wer vor allem auf maximale Ruhe und gleichmäßiges Gleiten setzt, findet bei der Honda den entspannteren Ansatz
Honda CB 1300 SA – Stärken
- Souveräner Durchzug und ruhiger, kontrollierter Charakter
- Stabilität bei höheren Tempi und auf längeren Strecken
- Komfortorientierte Ergonomie, die Touren leichter macht
Honda CB 1300 SA – mögliche Schwächen
- Wer maximale „Sportlichkeit“ im Sinne von sofortiger Dynamik sucht, fühlt sich mit der Triumph oft näher am Ziel
- Die Honda wirkt stärker auf Gelassenheit ausgelegt – wer sehr verspielt fahren möchte, muss den Fahrstil entsprechend anpassen
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Kurven, dynamische Ausfahrten und ein direktes Fahrgefühl genutzt wird. Sie belohnt aktives Fahren und vermittelt das Gefühl, dass jede Bewegung am Lenker und am Gas sofort zurückkommt.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen die passendere Option, wenn Komfort, Stabilität und ein souveräner Motorcharakter im Vordergrund stehen. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf entspannte Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das auch bei gleichmäßigem Tempo sicher und ruhig bleibt, wird mit der Honda deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein Naked-Bike mit sportlicher Direktheit suchen: kurvenorientiert, lebendig im Antrieb und mit einem Handling, das Lust auf zügiges Fahren macht. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß versteht, findet in der Triumph den stärkeren Charakter.
Die Honda CB 1300 SA überzeugt vor allem dort, wo Alltag und Touren zählen: mit souveränem Durchzug, stabiler Fahrweise und einer Sitzposition, die auch nach längerer Zeit angenehm bleibt. Wer lieber entspannt unterwegs ist, gleichmäßig Tempo fährt und ein Motorrad möchte, das Ruhe und Kontrolle ausstrahlt, trifft mit der Honda die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für sportliche Dynamik, Honda für souveränen Komfort und Vielseitigkeit.