| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Honda CB 500 X – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wer zwischen der Triumph Speed Twin 1200 RS und der Honda CB 500 X schwankt, entscheidet im Grunde über zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Triumph steht für sportlich-eleganten Fahrspaß mit kräftigem Antritt und einem klaren Roadster-Anspruch. Die Honda dagegen wirkt wie der pragmatische Allrounder: aufrecht, alltagstauglich und mit dem Fokus auf entspannte Kilometer – egal ob Stadt, Landstraße oder eine kleine Auszeit abseits des Gewohnten.
Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die aus den aufgelisteten Werten der beiden Modelle entstehen: Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Bremswirkung, Ergonomie, Ausstattung und die Frage, wie gut sich die jeweiligen Stärken in der Praxis nutzen lassen. Dabei geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal über das andere zu stellen – sondern darum, welches besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Roadster-Feeling vs. Allround-Adventure
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist als Roadster konzipiert, und das merkt man schon beim ersten Blick auf die Ausrichtung. Der Fokus liegt auf einem dynamischen, direkt spürbaren Fahrgefühl. Die Honda CB 500 X dagegen ist klar als vielseitiges Reise- und Tourenmotorrad gedacht. Die aufrechte Sitzposition und die Abenteuer-Optik sind nicht nur Show, sondern beeinflussen, wie entspannt sich längere Strecken anfühlen.
Wenn die eigenen Fahrten eher aus Kurven, kurzen Ausfahrten und dem Wunsch nach „mehr Biss“ bestehen, spielt die Triumph ihre Stärken aus. Wer dagegen regelmäßig pendelt, längere Strecken plant oder auch mal unebenen Untergrund nicht komplett ausschließen möchte, findet in der Honda oft die passendere Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte in Fahrspaß übersetzen
Bei der Motorisierung zeigt sich der größte Charakterunterschied. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bringt durch ihre größere Hubraumklasse und die daraus resultierende Leistungsentfaltung eine deutlich „kräftigere“ Anmutung. Das wirkt sich vor allem auf das Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich aus: Die Triumph fühlt sich häufig so an, als würde sie schneller „bereit“ sein, ohne dass ständig nachgeschaltet oder hochgedreht werden muss.
Die Honda CB 500 X ist dagegen eher der Typ Motorrad, der mit gleichmäßigem Vortrieb überzeugt. Die Werte sprechen für einen Motor, der sich gut dosieren lässt und für Alltagstempo sehr souverän wirkt. Gerade wenn es um entspanntes Fahren geht – etwa im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten – kann das ein echter Vorteil sein. Die Honda wirkt weniger „aggressiv“, dafür oft harmonischer im Alltag.
Stärken und Schwächen im Antrieb
Triumph-Stärken: kräftiger Vortrieb, sportlicheres Gefühl, mehr Reserven für zügiges Fahren. Triumph-Schwächen: wer vor allem gemütlich rollt, nutzt die Potenz möglicherweise nicht vollständig aus. Honda-Stärken: gut dosierbar, alltagstauglich, entspannter Rhythmus. Honda-Schwächen: wer konsequent sportliche Beschleunigung sucht, wird die Triumph als „spritziger“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auch aus den Fahrwerksdaten lässt sich ableiten, wie sich die Maschinen im Alltag verhalten. Die Triumph Speed Twin 1200 RS zielt auf ein präziseres, direkteres Handling. Das zeigt sich typischerweise in einem Fahrgefühl, das Kurven schneller „aufnimmt“ und den Fahrer stärker in die Dynamik einbindet. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Triumph dadurch lebendiger.
Die Honda CB 500 X ist dagegen auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Die aufrechte Sitzhaltung und die Adventure-orientierte Geometrie sorgen dafür, dass sich Unebenheiten oft weniger anstrengend anfühlen. Das macht die Honda besonders interessant, wenn die Strecken nicht immer perfekt sind oder wenn längere Fahrten im Vordergrund stehen.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig enge Kurven fährt oder das Motorrad „spüren“ möchte, findet in der Triumph meist den direkteren Draht. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, vielleicht auch mal mit Gepäck oder auf wechselndem Untergrund, profitiert von der Honda-typischen Ruhe und dem souveränen Fahrstil.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen entscheidet sich oft, wie sicher sich ein Motorrad in kritischen Momenten anfühlt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist als sportlich orientiertes Modell darauf ausgelegt, zügig und kontrolliert zu verzögern. Das passt zum Roadster-Charakter: Wenn man sportlicher fährt, möchte man ein Bremssystem, das die Dynamik unterstützt.
Die Honda CB 500 X setzt ebenfalls auf zuverlässige Verzögerung, wirkt aber im Gesamteindruck eher auf Alltagssicherheit und gleichmäßige Dosierbarkeit. Das ist besonders dann wertvoll, wenn häufig im Verkehr gebremst wird oder wenn man nicht ständig „sportlich“ unterwegs ist.
Unterm Strich gilt: Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die Triumph spielt ihre Stärken stärker aus, sobald das Tempo steigt und die Fahrweise dynamischer wird. Die Honda punktet eher mit gutem Gefühl bei moderaten Geschwindigkeiten und entspannter Kontrolle.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad auf Dauer?
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Faktor. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bringt eine eher sportlichere Haltung mit. Das ist ideal, wenn die Fahrten kürzer sind oder wenn die Kurvenfahrt im Fokus steht. Für längere Strecken kann das je nach Körpergröße und Fahrstil trotzdem sehr gut funktionieren – aber wer viel „durchfährt“, merkt eher, dass die Honda für entspannte Kilometer gemacht ist.
Die Honda CB 500 X bietet eine aufrechte, komfortorientierte Sitzhaltung. Dadurch wird der Rücken entlastet und die Sicht nach vorn bleibt angenehm. Gerade bei Pendelstrecken oder Touren, bei denen man mehrere Stunden unterwegs ist, ist das ein klarer Vorteil.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
Triumph-Stärken: sportliche Sitzhaltung, direkteres Fahrgefühl. Triumph-Schwächen: weniger „tourig“ im Komfortfokus. Honda-Stärken: entspannter für lange Fahrten, aufrechter Überblick. Honda-Schwächen: wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet die Haltung eventuell als weniger „aggressiv“.
Ausstattung und Alltag: Welche Maschine ist „einfach da“?
Bei der Ausstattung zeigen sich die Unterschiede zwischen Roadster und Allrounder. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das auf Fahrspaß und ein stimmiges Gesamtpaket setzt. Das kann sich in Details widerspiegeln, die das Fahrerlebnis verbessern – etwa durch eine sportlichere Auslegung und eine insgesamt „kompaktere“ Anmutung.
Die Honda CB 500 X ist dagegen stärker auf den Alltag und die Vielseitigkeit ausgerichtet. Typisch ist, dass sie sich wie ein Motorrad anfühlt, das man schnell nutzt: für Pendeln, für spontane Touren und für Fahrten, bei denen man nicht jedes Mal „planen“ möchte.
Wenn der Alltag im Vordergrund steht und das Motorrad möglichst unkompliziert funktionieren soll, ist die Honda oft die bessere Wahl. Wenn dagegen das Motorrad auch optisch und vom Charakter her ein Statement sein soll und man den Fahrspaß stärker gewichtet, passt die Triumph besser.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Die Entscheidung zwischen Triumph Speed Twin 1200 RS und Honda CB 500 X hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrten häufiger vorkommt.
Triumph Speed Twin 1200 RS: passend für…
- Fahrten mit Fokus auf Dynamik, Kurven und zügiges Tempo
- Menschen, die den Motorcharakter deutlich spüren möchten
- Wer ein sportliches Roadster-Feeling sucht und längere Touren nicht zwingend als Hauptzweck sieht
Honda CB 500 X: passend für…
- Pendeln, Alltagsfahrten und Touren mit Komfortanspruch
- Fahrer, die eine aufrechte Sitzposition und entspannte Kontrolle bevorzugen
- Menschen, die ein vielseitiges Motorrad wollen, das sich auch auf wechselndem Untergrund gut anfühlt
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Fahrspaß, sportlicherem Antrieb und einem direkteren Handling liegt. Aus den typischen Werten ergibt sich ein Motorrad, das Reserven bietet und dynamische Fahrten besonders belohnt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und die Maschine als „Roadster mit Biss“ erleben möchte, wird mit der Triumph deutlich mehr Freude haben.
Die Honda CB 500 X überzeugt vor allem durch ihren alltagstauglichen Charakter: aufrechte Ergonomie, souveräne Kontrolle und ein Fahrgefühl, das lange Strecken angenehm macht. Aus den Vergleichsdaten wird klar, dass die Honda weniger auf maximale Dynamik, dafür stärker auf Alltag, Touren und unkomplizierte Vielseitigkeit setzt. Wer regelmäßig pendelt, entspannt reisen möchte und ein Motorrad sucht, das einfach funktioniert, trifft mit der CB 500 X meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für sportlichen Genuss, Honda für komfortable Vielseitigkeit.