| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs KTM 125 Duke: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für britischen Charakter, kräftige Performance und ein sportlich abgestimmtes Gesamtpaket. Die KTM 125 Duke dagegen ist die kompakte, wendige Option mit typischem KTM-Feeling, die vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken punktet. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im Alltag bemerkbar machen – und welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter trifft auf Kompaktheit
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein Naked Bike, das den Fokus auf Fahrgefühl, Drehmoment und eine souveräne, erwachsene Gangart legt. Die RS-Version zielt dabei stärker auf ein sportlicheres Setup und einen markanteren Auftritt. Wer mit dem Motorrad vor allem flüssig fahren, zügig beschleunigen und dabei ein stimmiges Gesamtpaket erleben möchte, findet hier eine klare Linie.
Die KTM 125 Duke verfolgt eine andere Philosophie: leicht, agil und schnell im Kopf. Sie ist darauf ausgelegt, sich in der Stadt unkompliziert zu bewegen, Lücken zu nutzen und Richtungswechsel ohne großes Nachdenken umzusetzen. Gleichzeitig ist sie ein Motorrad, das auch auf der Landstraße Spaß macht – vor allem, wenn die Fahrten kurz sind oder das Tempo bewusst moderat bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahralltag anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph Speed Twin 1200 RS spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man nicht ständig hochdrehen möchte. Der größere Hubraum sorgt für ein kräftiges Ansprechverhalten und macht das Fahren in vielen Situationen entspannter. Beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen wirkt die Triumph weniger „angestrengt“ und lässt sich häufig mit weniger Schaltarbeit bewegen.
Die KTM 125 Duke ist dagegen stärker auf den Bereich ausgelegt, in dem man das Motorrad aktiv nutzt. Das bedeutet: Wer die Duke dynamisch fährt, profitiert von ihrer lebendigen Art und dem schnellen Gefühl beim Gasgeben. Bei längeren, gleichmäßigen Autobahn- oder zügigen Landstraßenabschnitten kann die KTM jedoch eher an ihre Grenzen stoßen, während die Triumph dort deutlich souveräner wirkt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem entspannten Fahrmodus. Schwäche: Wer nur kurze Strecken fährt, nutzt die Vorteile des größeren Motors möglicherweise nicht vollständig.
- KTM 125 Duke: Stärken liegen in der Agilität und dem „leichtfüßigen“ Fahrgefühl. Schwäche: Bei hohen Dauergeschwindigkeiten oder sehr langen Strecken fehlt oft die Reserve, die man von größeren Motoren kennt.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM 125 Duke wirkt wie gemacht für enge Situationen. Das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse, fühlt sich in der Stadt unkompliziert an und macht das Rangieren sowie das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln leichter. Gerade wenn häufig gestoppt, abgebogen oder zwischen Verkehrslücken navigiert wird, ist diese Eigenschaft ein echter Vorteil.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS fährt sich dagegen eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe ausstrahlt. Auf der Landstraße spielt sie ihre Stärke aus, wenn die Strecke fließt und man zügig, aber kontrolliert unterwegs ist. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders dann, wenn Tempo und Kurvenrhythmus steigen.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder sind auf Alltags- und Fahrspaß ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Triumph wirkt in der Kombination aus Motorleistung und Fahrwerksgefühl oft „harmonischer“, weil sie mehr Reserven bietet. Die KTM punktet dagegen mit direkter Rückmeldung und einem sehr kontrollierten Gefühl beim Dosieren – besonders im Stadtverkehr, wo häufiges Bremsen und Anfahren den Unterschied macht.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit: Sitzposition, Sicht und Komfort
Ergonomie ist bei Naked Bikes entscheidend, weil man den Körper stärker in die Fahrdynamik einbindet. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine sportlichere Ausrichtung, die sich gut für dynamische Fahrten eignet. Gleichzeitig bleibt sie so gestaltet, dass auch längere Fahrten nicht sofort unangenehm werden. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, profitiert von der stabilen Sitzposition und dem insgesamt „erwachsenen“ Fahrgefühl.
Die KTM 125 Duke ist vor allem dann stark, wenn das Motorrad schnell einsatzbereit sein soll. Die kompakte Bauweise und die wendige Art machen sie besonders attraktiv für Pendler und für alle, die viel in der Stadt fahren. Bei längeren Strecken kann sich der Fokus auf Agilität jedoch stärker bemerkbar machen als bei der Triumph, die eher auf souveräne Langstrecken-Performance ausgelegt wirkt.
Ausstattung und Fahrmodi: Wie sich Technik im Alltag bemerkbar macht
In der Praxis zählt weniger, wie viele Features auf dem Papier stehen, sondern wie gut sie sich im Fahrbetrieb anfühlen. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das Technik und Abstimmung so kombiniert, dass das Fahren flüssig bleibt. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Stadt, Landstraße, wechselnde Beläge) hilft ein stimmiges Gesamtpaket dabei, dass das Motorrad nicht „zu viel verlangt“.
Die KTM 125 Duke setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber mit einem klaren Fokus auf unkomplizierte Bedienung und ein direktes Fahrerlebnis. Das ist besonders dann angenehm, wenn das Motorrad häufig genutzt wird und man schnell von „kurz losfahren“ zu „dynamisch fahren“ wechseln möchte.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen in der stimmigen Abstimmung und dem souveränen Fahrgefühl. Schwäche: Wer nur sehr kurze Strecken fährt, bekommt nicht immer den vollen Nutzen aus dem sportlicheren Gesamtpaket.
- KTM 125 Duke: Stärken liegen in der direkten Bedienbarkeit und dem agilen Charakter. Schwäche: Bei sehr langen oder sehr zügigen Fahrten wird die Leistungsreserve schneller zum Thema.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das sich nicht nur in der Stadt gut macht, sondern vor allem auf der Landstraße und bei dynamischem Fahren überzeugt. Wer Wert auf Durchzug, ruhiges Handling bei höheren Geschwindigkeiten und ein „rundes“ Gesamtgefühl legt, wird mit der Triumph deutlich zufriedener sein.
Die KTM 125 Duke ist dagegen ideal für alle, die ein leicht zu beherrschendes, wendiges Motorrad möchten. Besonders im Alltag – Pendeln, kurze Strecken, viel Stop-and-go – spielt die KTM ihre Stärken aus. Wer das Motorrad häufig nutzt, gerne agil fährt und bei längeren Touren das Tempo eher moderat hält, findet in der Duke eine sehr passende Wahl.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl für Fahrer, die mehr Souveränität, kräftigen Durchzug und ein sportlich abgestimmtes, harmonisches Gesamtpaket suchen. Sie eignet sich besonders für längere Fahrten, Landstraßenrhythmus und Situationen, in denen Reserven und entspanntes Beschleunigen den Unterschied machen. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn das Motorrad überwiegend für kurze Stadtwege genutzt wird – denn dann bleiben einige Vorteile des größeren Konzepts oft ungenutzt.
Die KTM 125 Duke ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles, unkompliziertes Motorrad für den Alltag brauchen. Im Stadtverkehr, bei häufigen Richtungswechseln und auf kurzen Strecken wirkt sie besonders lebendig und leicht zu fahren. Wenn jedoch sehr lange Strecken oder dauerhaft hohes Tempo im Vordergrund stehen, fehlt im Vergleich zur Triumph schneller die Reserve. Kurz gesagt: Triumph für Souveränität und Fahrspaß mit mehr Kraft, KTM für Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und direktes Handling.