| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed Twin 1200 RS vs. KTM 1290 Super Duke R – Vergleich der beiden Charakterköpfe
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für britische Alltagstauglichkeit mit sportlichem Anspruch, während die KTM 1290 Super Duke R deutlich mehr Richtung „Streetfighter mit Biss“ geht. Beide Maschinen sind nackt, beide wirken kompromisslos – aber sie fühlen sich auf der Straße sehr unterschiedlich an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb bemerkbar machen.
Grundcharakter: Klassisch-sportlich vs. kompromisslos aggressiv
Triumph Speed Twin 1200 RS: Drehfreude mit Alltagsfokus
Die Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt. Der Motor ist so abgestimmt, dass er in vielen Situationen souverän zieht, ohne dass ständig „hochgedreht“ werden muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Ampeln, Stadtverkehr und wechselnden Geschwindigkeiten. Die RS-Variante bringt dabei mehr Sportlichkeit in Optik und Setup, bleibt aber insgesamt alltagstauglich.
KTM 1290 Super Duke R: Kraftentfaltung mit Druck
Die Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das spürbar nach vorne drückt. Der Motorcharakter zielt stärker auf maximale Dynamik ab: Gasannahme, Schub und die Art, wie Leistung anliegt, wirken deutlich „direkter“ und intensiver. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die nicht nur beschleunigt, sondern förmlich Tempo aufbaut. Gleichzeitig bedeutet das: Wer es ruhiger angehen will, muss die Leistungsentfaltung bewusst dosieren.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen
Leistung und Drehmoment im Vergleich
Im direkten Vergleich liegen die Schwerpunkte klar auseinander. Die KTM 1290 Super Duke R bietet im Verhältnis deutlich mehr „Biss“ in der Beschleunigung, während die Triumph Speed Twin 1200 RS eher über eine harmonische, nutzbare Kraftentfaltung überzeugt. Das zeigt sich besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven: Die KTM wirkt dabei wie ein Turbo-Effekt – sobald Gas geöffnet wird, kommt spürbar mehr Druck. Die Triumph spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrt aus, bei der man mit weniger „Extrem-Input“ schnell zügig unterwegs ist.
Gasgefühl und Fahrbarkeit
Die Triumph vermittelt ein kontrolliertes, gutmütiges Gefühl. Das erleichtert das Fahren in gemischtem Tempo, etwa auf Landstraßen mit wechselnden Abschnitten oder in der Stadt. Die KTM ist ebenfalls gut fahrbar, aber sie belohnt eher eine sportlichere Gangart. Wer häufig im oberen Drehzahlbereich arbeitet oder gern zügig beschleunigt, wird die KTM als deutlich „intensiver“ erleben. Wer dagegen viel entspannt fährt, kann bei der KTM schneller das Gefühl bekommen, dass das Motorrad mehr will, als man gerade braucht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Fahrwerksansatz und Kurvenrhythmus
Beide Motorräder sind für sportliche Fahrten ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt im Kurvenrhythmus eher „ruhig und rund“ – sie lädt zum flüssigen Fahren ein. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus schnellen Passagen besteht, sondern auch aus technischen Abschnitten, in denen man Tempo und Linie fein abstimmt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar darauf getrimmt, sportlich zu arbeiten. Sie fühlt sich in schnellen Richtungswechseln und bei zügiger Fahrweise besonders souverän an. Gleichzeitig kann das Setup bei sehr entspanntem Fahren weniger „gelassen“ wirken, weil die Maschine durch ihre Dynamik schneller in den sportlichen Modus rutscht.
Reifen, Grip und Fahrbahngefühl
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM ist stärker auf maximale Performance ausgelegt, was sich in der Art bemerkbar macht, wie sie Grip aufbaut und wie sie bei sportlicher Gangart „nach vorn“ arbeitet. Die Triumph bleibt dabei nicht hinterher, aber sie vermittelt eher das Gefühl, dass sie für ein breiteres Spektrum an Fahrstilen gemacht ist – vom flotten Landstraßen-Tempo bis zur zügigen Feierabendrunde.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen unterscheiden sich die Motorräder vor allem in der Art, wie sie das Vertrauen aufbauen. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt in sportlichen Situationen sehr direkt: Verzögerung und Dosierbarkeit passen gut zusammen, sodass man beim harten Anbremsen ein klares Feedback bekommt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bremst ebenfalls stark und lässt sich gut dosieren – sie wirkt dabei eher „präzise im Alltag“, während die KTM stärker auf maximale Performance in dynamischen Szenarien abzielt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Kontrolle vs. sportliche Freiheit
Fahrmodi und Traktionskontrolle
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, um Leistung und Traktion kontrollierbar zu machen. Im Vergleich fällt auf, dass die KTM 1290 Super Duke R besonders stark davon profitiert, wenn man die Leistungsentfaltung aktiv steuert. Die Triumph ist ebenfalls gut abgesichert, wirkt aber insgesamt so abgestimmt, dass man weniger „Regie“ braucht, um entspannt unterwegs zu sein.
Ride-by-Wire und Gasmanagement
Die KTM nutzt das elektronische Gasmanagement spürbar, um die Kraftentfaltung in verschiedenen Situationen zu formen. Das macht sie in schnellen Passagen sehr souverän. Die Triumph setzt ebenfalls auf ein modernes Ansprechverhalten, bleibt aber in der Charakteristik eher „smooth“ – ideal, wenn man häufig wechselnde Geschwindigkeiten fährt und nicht ständig die sportliche Schärfe suchen möchte.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Reichweite und Komfort
Sitzposition und Bewegungsfreiheit
Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber nicht in eine extreme Haltung kippt. Das ist ein Pluspunkt, wenn längere Fahrten geplant sind oder wenn die Maschine auch mal für den Weg zur Arbeit genutzt wird. Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls sportlich, aber die Ausrichtung ist klar dynamischer. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“, wird die KTM als sehr passend empfinden. Wer dagegen viel im entspannten Modus unterwegs ist, kann die KTM als fordernder erleben.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Hier spielt die Triumph ihre Stärken aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert in den Alltag integriert. Die KTM ist nicht unpraktisch, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das zeigt sich besonders, wenn es um das „Temperament“ geht: Die KTM will eher genutzt werden, während die Triumph eher „mitfährt“.
Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Interpretationen von Naked
Optisch sind beide Motorräder markant, aber die Wirkung ist verschieden. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein klassisch inspiriertes Naked Bike mit sportlicher RS-Note. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Statement: kantig, aggressiv, auf Performance getrimmt. Das Design ist nicht nur Geschmack – es spiegelt auch die Fahrphilosophie wider. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Allrounder mit Stil“ anfühlt, landet eher bei der Triumph. Wer ein Motorrad möchte, das schon beim Anlassen nach Action aussieht und sich auch so fährt, wird die KTM bevorzugen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken
- Ausgewogene Kraftentfaltung für Alltag und flotte Landstraßenrunden
- Ruhiger, runder Charakter im Kurvenrhythmus
- Ergonomie, die auch längere Fahrten angenehmer macht
- Elektronik wirkt unterstützend, ohne das Fahrgefühl zu „übersteuern“
Triumph Speed Twin 1200 RS – mögliche Schwächen
- Wer maximale Performance und „mehr Druck“ sucht, findet bei der KTM die stärkere Dynamik
- In sehr sportlichen Szenarien wirkt die KTM intensiver und zielgerichteter
KTM 1290 Super Duke R – Stärken
- Deutlich sportlicherer Schub und intensivere Beschleunigung
- Sehr direktes, dynamisches Fahrgefühl bei zügiger Gangart
- Elektronik unterstützt stark, um Leistung kontrollierbar zu machen
- Bremsen und Fahrwerk passen besonders gut zu sportlichen Manövern
KTM 1290 Super Duke R – mögliche Schwächen
- Für entspanntes Fahren kann die KTM „zu viel Motorrad“ wirken
- Die sportliche Ausrichtung verlangt eher eine aktive Fahrweise
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders passend, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag funktioniert, auf der Landstraße Spaß macht und dabei nicht ständig nach „mehr“ ruft. Sie eignet sich gut für Fahrerinnen und Fahrer, die ein ausgewogenes Verhältnis aus Komfort, Fahrbarkeit und sportlichem Charakter möchten.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven dynamisch nimmt und ein Motorrad möchte, das spürbar mehr Leistung und Druck liefert, wird die KTM als klaren Gewinner erleben. Sie passt besonders zu Fahrstilen, bei denen das Motorrad nicht nur bewegt, sondern gefordert wird.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren alltagstauglichen, runden Charakter. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Strecken gemischt sind, wenn Tempo dosiert werden soll und wenn auch längere Fahrten angenehm bleiben sollen. Die Elektronik unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu dominieren, und das Handling wirkt besonders harmonisch im Kurvenrhythmus.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die Maschine für alle, die spürbar mehr Dynamik wollen. Im direkten Vergleich zeigt sie ihre Stärke besonders bei sportlicher Gangart: mehr Druck beim Beschleunigen, intensiveres Fahrgefühl und ein Setup, das auf Performance ausgelegt ist. Dafür verlangt sie eher eine aktive Fahrweise und kann im entspannten Modus „zu viel“ wirken.
Wer ein vielseitiges Naked Bike für Alltag und flotte Touren sucht, trifft mit der Triumph oft die bessere Wahl. Wer dagegen ein Streetfighter-Feeling mit maximalem Schub priorisiert, findet in der KTM 1290 Super Duke R die passendere Antwort.