| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs KTM 690 Enduro R: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für einen modernen Roadster-Ansatz: kompakt, kraftvoll und mit dem Anspruch, sich sowohl im Alltag als auch auf der Landstraße souverän zu bewegen. Die KTM 690 Enduro R dagegen ist klar im Offroad-Denken zuhause. Sie verbindet ein leichtes, agiles Fahrgefühl mit der Fähigkeit, auch abseits befestigter Wege Spaß zu machen. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger um „wer ist schneller“, sondern darum, wie sich die Stärken beider Maschinen im Alltag bemerkbar machen.
Grundidee: Roadster-Feeling vs Enduro-Fokus
Die Triumph zielt auf ein harmonisches Gesamtpaket aus Motor, Sitzposition und Fahrbarkeit. Der Charakter ist straßennah: flüssig, kontrollierbar und darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt. Die KTM ist dagegen als Enduro gedacht und bringt genau diese Erwartung mit: mehr Bodenfreiheit, ein Setup, das mit Unebenheiten besser umgeht, und ein Fahrgefühl, das auf Dynamik und Traktion ausgelegt ist.
Wie sich das im Alltag zeigt
Auf kurzen Strecken und im Stadtverkehr spielt die Triumph ihre Stärken aus, weil sie sich leicht dosieren lässt und das Fahrwerk eher auf Komfort und Stabilität im Straßenbetrieb ausgelegt ist. Die KTM wirkt im gleichen Umfeld lebendig und „wach“, kann aber durch ihre Enduro-typische Auslegung auch mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und bei wechselnden Untergründen verlangen. Wer häufig zwischen Asphalt, Baustellen und wechselndem Belag pendelt, merkt den Unterschied: Die Triumph bleibt eher „roadster-entspannt“, die KTM fordert das Gefühl für Untergrund und Linie stärker ein.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beide Motorräder setzen auf unterschiedliche Motorphilosophien. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für einen kräftigen, drehmomentbetonten Twin-Charakter, der sich besonders gut für zügiges Fahren ohne ständiges Hochschalten eignet. Die KTM 690 Enduro R bringt als Einzylinder eine deutlich markantere, „direktere“ Antrittscharakteristik mit. Das fühlt sich oft spontaner an – mit dem Vorteil, dass man in vielen Situationen mit wenigen Handgriffen schnell wieder auf Touren kommt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Triumph punktet mit einem gleichmäßigeren Lauf und einer Art „Zug aus der Mitte“, die das Fahren auf der Landstraße besonders angenehm macht. Die KTM kann beim Beschleunigen und beim Herausarbeiten aus Kurven sehr lebendig wirken, verlangt aber im Gegenzug mehr Feingefühl, um die Kraft sauber auf den Boden zu bringen – vor allem, wenn der Untergrund nicht perfekt ist.
Unterm Strich: Für ruhiges, souveränes Cruisen und sportliches Fahren auf Asphalt ist die Triumph oft die passendere Wahl. Für alle, die gern variieren – Asphalt, Schotter, Feldweg – und dabei den Motorcharakter als Teil des Erlebnisses sehen, hat die KTM klare Vorteile.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs Agilität
Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Roadster und Enduro besonders deutlich. Die Triumph ist auf Straßenstabilität und ein ausgewogenes Handling ausgelegt. Das macht sie zu einem Motorrad, das sich in Kurven berechenbar anfühlt und bei wechselnden Geschwindigkeiten gut „mitgeht“. Die KTM ist dagegen so abgestimmt, dass sie Unebenheiten besser schluckt und das Vorderrad auch auf unruhigem Untergrund kontrolliert führt.
Kurvengefühl und Lenkpräzision
Auf der Landstraße wirkt die Triumph oft wie ein Motorrad, das man „einfach fährt“: Einmal in den Rhythmus gefunden, bleibt die Linie stabil. Die KTM kann in schnellen Richtungswechseln ebenfalls sehr agil sein, aber das Gefühl ist stärker vom Untergrund abhängig. Wer viel auf Asphalt unterwegs ist, wird die Triumph als entspannter empfinden. Wer dagegen regelmäßig Schotter oder holprige Strecken einplant, profitiert von der KTM-typischen Enduro-Reserve.
Bremsen und Fahrstabilität
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Stabilität. Die Triumph bietet ein Setup, das sich im Straßenbetrieb sehr gut kontrollieren lässt. Das hilft besonders, wenn man häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert oder in Kurvenbereichen bremst. Die KTM ist ebenfalls auf sportliche Bremsleistung ausgelegt, aber die Enduro-Logik sorgt dafür, dass das System auch auf wechselhaftem Untergrund eine andere Art von Vertrauen vermittelt.
Vergleicht man die beiden Ansätze, wird klar: Die Triumph ist im Alltag und auf Asphalt besonders „smooth“ in der Handhabung. Die KTM spielt ihre Stärken aus, wenn Traktion und Grip variieren und man die Maschine aktiv führen möchte.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Die Sitzposition der Triumph ist auf eine straßenorientierte Ergonomie ausgelegt: aufrecht genug für den Alltag, sportlich genug für zügige Ausfahrten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für Pendelstrecken. Die KTM bietet ebenfalls eine aufrechte Position, wirkt aber durch die Enduro-Anmutung und den Charakter der Maschine eher wie ein Werkzeug für „raus aus dem Alltag“.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Triumph punktet mit einem stimmigen Gesamtgefühl: weniger „Arbeit“ beim Fahren, mehr Fokus auf Strecke und Rhythmus. Die KTM kann im Alltag Spaß machen, aber sie ist stärker darauf ausgelegt, dass man sich mit dem Motorrad beschäftigt – sei es beim Fahren über unebene Abschnitte oder beim Umgang mit dem spezifischen Fahrgefühl eines Einzylinders.
Wer lange Strecken auf Asphalt plant, wird die Triumph meist als komfortabler und entspannter wahrnehmen. Wer dagegen regelmäßig abbiegt, wo der Asphalt endet, bekommt mit der KTM mehr „Optionen“.
Reisetauglichkeit: Was passt besser zu welchen Plänen?
Reisetauglichkeit bedeutet heute nicht nur „wie weit“, sondern auch „wie stressfrei“. Die Triumph eignet sich besonders für Touren, bei denen die Route überwiegend aus Landstraße und Autobahn-ähnlichen Abschnitten besteht. Das Fahrgefühl bleibt ruhig, der Motor unterstützt gleichmäßiges Tempo, und das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter.
Die KTM ist die bessere Wahl, wenn die Reise bewusst auch Nebenstrecken, Schotterpassagen oder unbefestigte Abschnitte einschließt. Sie ist weniger auf „maximalen Komfort“ getrimmt, dafür aber auf „maximale Möglichkeiten“ unterwegs. Wer gern plant, aber auch gern spontan abbiegt, wird die KTM als spannender empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich Triumph Speed Twin 1200 RS vs KTM 690 Enduro R lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder können begeistern – aber sie belohnen unterschiedliche Prioritäten.
Triumph Speed Twin 1200 RS: die passende Wahl für…
… alle, die ein straßenorientiertes Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auf der Landstraße souverän wirkt. Wer einen kräftigen Twin-Charakter mag, Wert auf berechenbares Handling legt und das Motorrad vor allem auf Asphalt und gutem Straßenbelag nutzt, findet in der Triumph einen starken Partner. Auch wenn es sportlich werden soll, bleibt das Gesamtpaket eher „smooth“ und alltagstauglich.
KTM 690 Enduro R: die passende Wahl für…
… alle, die gern variieren und das Motorrad nicht nur auf Asphalt sehen. Wer Offroad-Lust hat, Schotterstrecken einplant und ein lebendiges, direktes Fahrgefühl sucht, wird mit der KTM mehr bekommen. Die Maschine ist ideal, wenn das Fahren selbst – inklusive Untergrund, Linie und Traktion – ein wichtiger Teil des Spaßes ist.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf straßentauglichem Fahrspaß liegt: ein harmonischer Motorcharakter, ein souveränes Handling und ein insgesamt entspanntes Gefühl im Alltag und auf der Landstraße. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das schnell „funktioniert“, ohne ständig Aufmerksamkeit für Untergrund und Fahrtechnik zu verlangen.
Die KTM 690 Enduro R spielt ihre Stärken aus, wenn die Route bewusst abwechslungsreich sein darf: Schotter, Feldwege und wechselnde Bedingungen gehören dazu. Das Fahrgefühl ist lebendiger und stärker vom Untergrund geprägt, dafür bietet die KTM mehr Freiheit, auch abseits befestigter Strecken Spaß zu haben. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf Asphalt überzeugt, sondern auch „draußen“ richtig Freude macht, trifft mit der KTM die passendere Wahl.