| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed Twin 1200 RS vs KTM 690 SMC R – Vergleich für Straße, Stadt und Kurven
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die spannende Frage: Welches Bike passt wirklich zum eigenen Fahrstil? Der Triumph Speed Twin 1200 RS steht für souveräne Straßenperformance mit klassischem Charakter, während die KTM 690 SMC R deutlich sportlicher und kompromissloser in Richtung Agilität und Kurvenspaß interpretiert wird. Im direkten Vergleich zeigen sich dabei vor allem Unterschiede in Fahrgefühl, Sitzposition, Handling und dem, was man aus dem Motorrad „herauskitzeln“ möchte.
Grundcharakter: Straßen-Feeling vs. Supermoto-Attitüde
Der Triumph Speed Twin 1200 RS ist als Straßenmaschine gedacht, die sich auf der Landstraße genauso wohlfühlt wie im Alltag. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und einer Sitzposition, die nicht zu kompromisslos ausfällt. Die KTM 690 SMC R dagegen ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Richtungswechsel anfühlt. Mit der Supermoto-Optik und dem typischen Anspruch an Agilität wirkt sie wie gemacht für enge Strecken, Stadtverkehr und dynamisches Fahren.
Beide Motorräder können sportlich bewegt werden – aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Art: Triumph eher „smooth und kontrolliert“, KTM eher „direkt und lebendig“.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Triumph Speed Twin 1200 RS steht der Charakter eines größeren Hubraums im Vordergrund. Das spürt man vor allem beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim entspannten Fahren in mittleren Drehzahlbereichen. Der Motor wirkt dabei wie ein Fundament: Man kann zügig fahren, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“. Das macht den Speed Twin besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Vollgas-Passagen bestehen.
Die KTM 690 SMC R setzt dagegen auf den typischen Ansatz eines kleineren, leichteren Antriebs: Sie reagiert spürbar unmittelbarer auf Gasbefehle und fühlt sich dadurch oft „spritziger“ an. Gerade beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim schnellen Wechsel zwischen Schub und Gas wirkt die KTM sehr aufmerksam. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo viele Fahrten stattfinden.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- Triumph: Stärken liegen in der gleichmäßigen Kraftentfaltung und dem souveränen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger abrupt wirkt als bei der KTM.
- KTM: Stärken liegen in der direkten Gasannahme und dem agilen Charakter. Schwäche kann sein, dass man für den gewünschten Flow je nach Strecke etwas mehr mit dem Antrieb „arbeiten“ möchte.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt in Kurven vorn?
Im Kurvenbetrieb zeigt sich der größte Unterschied im Konzept. Der Triumph Speed Twin 1200 RS zielt auf ein stabiles, gut kontrollierbares Fahrverhalten ab. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, besonders wenn die Linie sauber gefahren wird und man nicht ständig „gegenlenken“ muss. Das macht es angenehm für längere Ausfahrten und für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht permanent im Grenzbereich spielen wollen.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen deutlich „nervöser“ im positiven Sinne: Sie will Richtungswechsel, sie belohnt frühes Einlenken und sie fühlt sich in engen Kurven oft besonders leicht an. Durch den Supermoto-Ansatz wirkt das Motorrad wie ein Kurvenwerkzeug, das schnell auf Änderungen reagiert. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke viele Kurven, Wechsel und kurze Abschnitte bietet.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder können kräftig verzögern, aber die Art der Verzögerung unterscheidet sich im Fahrgefühl. Der Triumph wirkt dabei tendenziell „ruhiger“ und lässt sich gut dosieren, was gerade bei wechselnden Bedingungen hilft. Die KTM kann ebenfalls sehr direkt bremsen, fordert aber mehr Aufmerksamkeit in der Dosierung, weil das Motorrad durch seine Agilität schneller in eine neue Lage kommt.
- Triumph: Stärke ist die gutmütige Dosierbarkeit und die Stabilität beim Einlenken. Schwäche: weniger „Spieltrieb“ als bei der KTM.
- KTM: Stärke ist das schnelle Ansprechverhalten und der Spaßfaktor beim dynamischen Fahren. Schwäche: erfordert mehr Feingefühl, wenn es nicht glatt und gleichmäßig ist.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Sportlichkeit
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Der Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine Position, die sportlich wirkt, aber nicht in eine extreme Haltung kippt. Das ist besonders dann ein Plus, wenn Fahrten nicht nur aus „Kurvenjagd“ bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Ampelstopps und längeren Strecken.
Die KTM 690 SMC R wirkt sportlicher und „auf Aktivität“ ausgelegt. Das kann sich sehr gut anfühlen, wenn man gerne mit dem Körper arbeitet und das Motorrad aktiv bewegt. Für längere, entspannte Touren kann das jedoch weniger komfortabel sein, je nachdem, wie empfindlich man auf eine sportlichere Haltung reagiert.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und kurze Wege
Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie unkompliziert sich das Motorrad bewegt. Der Triumph spielt seine Stärke aus, wenn es um ruhiges Handling im Verkehr geht: Das Motorrad wirkt insgesamt „erwachsener“ und lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das macht ihn interessant für Pendler oder für alle, die auch unter der Woche gern fahren.
Die KTM ist im Stadtverkehr vor allem dann stark, wenn man kurze Wege dynamisch fährt und das Motorrad als „lebendiges Spielzeug“ betrachtet. Durch die Agilität und das direkte Ansprechverhalten kann sie in engen Situationen Spaß machen. Gleichzeitig gilt: Wer viel im Stop-and-Go unterwegs ist oder eher entspannt unterwegs sein möchte, könnte den Triumph als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – wofür er besonders gut ist
- Stärken: souveräne Straßenperformance, harmonischer Motorcharakter, komfortorientierte Sportlichkeit, gutes Vertrauen beim Fahren über längere Strecken.
- Schwächen: weniger „on/off“-Charakter als die KTM; wer maximale Agilität im Supermoto-Stil sucht, könnte sich etwas weniger „direkt“ fühlen.
KTM 690 SMC R – wofür sie besonders gut ist
- Stärken: sehr agiles Handling, direkte Gasannahme, viel Fahrspaß in engen Kurven und auf kurvigen Strecken, supermoto-typischer Charakter.
- Schwächen: sportlichere Ergonomie kann auf Dauer weniger entspannend wirken; Dosierung und Fahrstil erfordern etwas mehr Aufmerksamkeit.
Welche Werte sind im Vergleich entscheidend?
Auch ohne einzelne Zahlen im Vordergrund zu stellen, lassen sich die Unterschiede gut über die typischen Vergleichsbereiche einordnen: Motorcharakter (gleichmäßig vs. direkt), Fahrwerkstuning (stabil vs. agil), Bremsgefühl (dosierbar vs. sehr reaktiv) und Ergonomie (komfortorientiert vs. sportlich aktiv). Genau diese Punkte bestimmen, ob sich ein Motorrad „wie das eigene“ anfühlt oder ob man ständig gegen das Setup arbeitet.
Fazit:
Der Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das auf der Straße überzeugt: gleichmäßiger Vortrieb, gutes Gefühl beim Dosieren und eine Sportlichkeit, die auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer gern zügig fährt, aber nicht ständig maximal aktiv sein möchte, findet im Speed Twin einen sehr stimmigen Begleiter für Alltag und Landstraße.
Die KTM 690 SMC R passt besser, wenn Agilität und unmittelbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen: enge Kurven, dynamische Stadtfahrten und ein Motorrad, das schnell auf Eingaben reagiert. Wer Spaß daran hat, das Bike aktiv zu bewegen, wird die KTM als besonders motivierend erleben.
Kurz gesagt: Triumph für souveränen Straßenkomfort mit sportlichem Charakter, KTM für lebendigen Kurvenspaß und maximale Direktheit. Je nachdem, welche Art von Fahrfreude im Alltag am häufigsten vorkommt, fällt die Entscheidung leicht.