UVP 16.195 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2007
Bulliger Retro-Roadster mit Stil.
Weiter zum Testbericht
Kann ein Bike für 900 Euro funktionieren?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • tolle Optik
  • starker Motor
  • emotinaler Sound
  • edle Verarbeitung
  • angenehmes Fahrverhalten
Kontra:
  • ruckeliger QuickShifter
Pro:
  • Handlich
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Alltagstauglich
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Ersatzteillage
Kontra:
  • Keine elektronischen Helferlein
  • Rostanfällig
  • Hinten schwache Dämpfung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.414mm
Länge2.080mm
Radstand1.414mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.127mm
Gewicht174kg
Radstand1.410mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm

Motor

Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Hubraum487ccm
KühlungLuft
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment112 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km
Leistung45 PS
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartZentrahlrohrrahmen mit Unterzügen
Federung vorne43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...
 
Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das  dürfte bei der Entscheidung helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.195€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Orange, Schwarz

Für Einsteiger? Nun ja ....

Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.

Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.

Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?

Das muss jeder mit sich ausmachen.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: Im Jahr 2000: 4480€
  • Gebraucht ab 200 bis ca. 2.500€
  • Baujahre: 1988-2007
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: anfangs

    rot, schwarz, blau, weiß, später auch in purple und grün

MotorradTest.de auf YouTube

Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Suzuki GS 500 – Vergleich für Alltag, Fahrspaß und den richtigen Einstieg

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, steckt oft eine ganz unterschiedliche Philosophie dahinter. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Triumph Speed Twin 1200 RS und der Suzuki GS 500. Beide stehen für Fahrspaß, beide sind im Alltag interessant – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Während die Triumph deutlich stärker auf Charakter, Performance und Premium-Feeling setzt, ist die Suzuki vor allem als pragmatischer Einstieg in die Motorradwelt bekannt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte daher weniger nach dem reinen Datenblatt schauen, sondern darauf, wie sich die Motorräder im Alltag und auf der Landstraße anfühlen.

Grundidee im Vergleich: Premium-Roadster vs. unkomplizierter Einstieg

Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein Roadster, der den Fokus auf ein stimmiges Gesamtpaket legt: kräftiger Motor, sportlich abgestimmtes Fahrgefühl und eine Ausstattung, die sich nach „mehr Motorrad“ anfühlt. Die RS-Variante bringt dabei einen klaren Anspruch mit: Sie soll nicht nur funktionieren, sondern auch begeistern.

Die Suzuki GS 500 verfolgt dagegen eine andere Strategie. Sie ist als Motorrad bekannt, das sich leicht zugänglich anfühlt, mit einer eher zurückhaltenden, gut dosierbaren Art. Das macht sie besonders für Fahranfänger und für alle interessant, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt – im Stadtverkehr genauso wie auf kurzen Touren.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist deutlich stärker und bringt spürbar mehr Durchzug. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und beim zügigen Überholen. Die Triumph wirkt dabei „erwachsener“: Sie nimmt Tempo auf, ohne dass ständig nachgeschoben werden muss. Das macht sie auf der Landstraße angenehm, weil der Fahrer weniger mit dem Motor „arbeiten“ muss und mehr mit dem Fahren beschäftigt ist.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher auf kontrollierbares, gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Die Leistung ist so gewählt, dass sie sich gut dosieren lässt. Gerade für Einsteiger ist das ein Vorteil: Gas geben fühlt sich nicht wie ein Sprung ins Unbekannte an. Auf der anderen Seite bedeutet das auch: Wer regelmäßig sehr dynamisch fährt oder lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird bei der Suzuki schneller an Grenzen stoßen – nicht unbedingt wegen der Fahrbarkeit, sondern wegen des „Spielraums“.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärke im kräftigen Vortrieb und im souveränen Gefühl bei zügiger Fahrt. Schwäche: Wer nur „sanft“ starten möchte, bekommt mehr Motorrad, als man am Anfang unbedingt braucht.
  • Suzuki GS 500: Stärke in der gutmütigen Dosierbarkeit und im entspannten Einstieg. Schwäche: Bei sportlicher Gangart fehlt der Triumph-Vorteil im Durchzug und in der Reserven-Logik.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität im Tempo

Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen einem stärker positionierten Roadster und einem Einsteiger-orientierten Motorrad. Die Triumph Speed Twin 1200 RS vermittelt ein sportlicheres Fahrgefühl. Sie liegt spürbar stabiler, wenn das Tempo steigt, und unterstützt dynamische Richtungswechsel. Das macht sie besonders auf kurvigen Strecken attraktiv, weil sie das Gefühl von „Kontrolle bei Tempo“ liefert.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen leicht zu bewegen und wirkt im Alltag oft „einfach“. Das ist ein Pluspunkt, wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist, langsam rangiert oder sich erst an das Motorradgefühl gewöhnen möchte. In flotteren Passagen kann sie zwar mitfahren, aber die Triumph spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es um mehr Tempo, mehr Präzision und mehr Reserven geht.

Bremsen und Sicherheit im Vergleich

Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Triumph bietet ein Setup, das auf kräftigere Anforderungen ausgelegt ist. Das bedeutet: Beim stärkeren Verzögern fühlt sich die Kontrolle direkter an, und das Motorrad lässt sich besser „in der Linie“ halten. Die Suzuki bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher auf einen moderaten Fahrstil abgestimmt. Für den Alltag und für Einsteiger ist das völlig ausreichend – wer jedoch regelmäßig sportlich fährt, wird die Triumph als souveräner empfinden.

Komfort und Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und das „Drüberwegfahren“

Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe. Es geht darum, wie das Motorrad über Unebenheiten hinweg arbeitet, wie ruhig es bei wechselnden Straßenverhältnissen bleibt und wie entspannt sich die Fahrt anfühlt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt insgesamt „runder“ für längere Abschnitte. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist, zeigt sich, dass das Motorrad auf ein stimmiges Gesamtgefühl getrimmt wurde.

Die Suzuki GS 500 ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne von „funktioniert zuverlässig“. Sie ist nicht dafür bekannt, ein Premium-Komfortgefühl zu liefern, sondern eher dafür, dass man sich schnell zurechtfindet. Für kurze Pendelstrecken, Stadtfahrten und erste Touren ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad nicht überfordert und nicht unnötig kompliziert wirkt.

Ausstattung und Charakter: Was man beim Blick auf Details spürt

Die Triumph Speed Twin 1200 RS spielt ihre Stärken auch über den Charakter aus: Sie wirkt hochwertiger, sportlicher und insgesamt „präsenter“. Das merkt man nicht nur am Motor, sondern auch an der Art, wie das Motorrad als Ganzes wahrgenommen wird. Wer Wert auf ein stimmiges Design und ein Motorrad legt, das sich nicht nach „Kompromiss“ anfühlt, wird hier eher glücklich.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen die pragmatische Wahl. Sie steht für ein Motorrad, das man nutzt, um Motorradfahren zu lernen und zu genießen, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse auf Details besonders achten. Das kann gerade beim Einstieg sehr beruhigend sein.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung und Charakter

  • Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärke in Premium-Anmutung, sportlichem Gesamtpaket und souveränem Fahrgefühl. Schwäche: Wer ein besonders günstiges oder „einfaches“ Motorrad sucht, könnte die Triumph als zu „viel“ empfinden.
  • Suzuki GS 500: Stärke in unkomplizierter Handhabung und im Einstieg. Schwäche: Wer mehr „Wow“-Faktor und Reserven erwartet, wird bei der Suzuki schneller ans Limit kommen.

Für wen passt welches Motorrad? Kaufberatung ohne Datenblatt-Fokus

Die Entscheidung zwischen der Triumph Speed Twin 1200 RS und der Suzuki GS 500 hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird.

Triumph Speed Twin 1200 RS: Ideal für…

Die Triumph ist besonders passend, wenn regelmäßig zügig gefahren wird, wenn Landstraßen und kurvige Strecken zum Alltag gehören und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich auch bei höheren Ansprüchen souverän anfühlt. Außerdem ist sie spannend für Fahrer, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern die Fahrt selbst genießen möchten – mit mehr Durchzug, mehr Reserven und einem insgesamt hochwertigeren Eindruck.

Suzuki GS 500: Ideal für…

Die Suzuki ist eine gute Wahl, wenn der Einstieg im Vordergrund steht oder wenn das Motorrad vor allem für Stadtverkehr, kurze Touren und entspanntes Fahren genutzt wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt, das man schnell versteht und das nicht ständig „mehr“ einfordert, wird mit der GS 500 sehr wahrscheinlich zufrieden sein. Auch für alle, die bewusst ein unkompliziertes Motorrad bevorzugen, ist sie eine stimmige Option.

Fazit: Welche Wahl ist die bessere?

Fazit: Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn mehr Fahrspaß, mehr Durchzug und ein souveräneres Gefühl bei dynamischer Fahrt im Fokus stehen. Sie passt besonders zu Strecken, auf denen Tempo und Kurvenfreude zählen, und zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich hochwertig und „erwachsen“ anfühlt. Die Suzuki GS 500 ist dagegen die sinnvollere Entscheidung, wenn der Einstieg leichter gemacht werden soll und ein unkompliziertes, gut dosierbares Motorrad für Stadt und entspannte Touren gesucht wird. Wer viel lernen möchte, ohne sich ständig an ein starkes Leistungsniveau anpassen zu müssen, findet in der GS 500 einen sehr passenden Begleiter. Kurz gesagt: Triumph für Reserven und Charakter, Suzuki für den einfachen Einstieg und entspanntes Fahren.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙