| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs Triumph Tiger Sport 1050: Vergleich für die richtige Wahl
Wenn zwei Modelle aus dem Triumph-Universum gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich Triumph Speed Twin 1200 RS und Triumph Tiger Sport 1050 stehen vor allem die unterschiedlichen Fahrphilosophien im Mittelpunkt: Der Speed Twin 1200 RS ist klar auf agiles, direktes Fahrgefühl und souveränen Punch ausgelegt, während der Tiger Sport 1050 stärker die Rolle eines sportlichen Tourers übernimmt – mit Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und entspannterem Tempo über längere Strecken.
Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder miteinander gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Ergonomie sowie Ausstattung. So lässt sich leichter einordnen, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt – ohne sich in Detaillisten zu verlieren.
Grundcharakter: Roadster-Dynamik vs sportlicher Tourer
Triumph Speed Twin 1200 RS – kompakt, direkt, spürbar
Der Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das für kurze Wege und schnelle Entscheidungen gemacht ist. Die Auslegung zielt auf ein unmittelbares Ansprechverhalten ab: Gas geben fühlt sich nicht wie ein „Warten“ an, sondern wie ein klarer Impuls. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen zeigt sich diese Ausrichtung besonders deutlich: Das Motorrad lässt sich zügig positionieren, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, jederzeit Kontrolle über Tempo und Linie zu haben.
Triumph Tiger Sport 1050 – sportlich, aber mit Reisegedanken
Der Tiger Sport 1050 nimmt den sportlichen Anspruch mit, interpretiert ihn aber anders. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „zackig“ im reinen Stadtbetrieb, dafür aber souveräner, wenn Strecke und Zeit eine Rolle spielen. Auf Landstraße und Autobahnabschnitten spielt der Tiger Sport seine Stärken aus: ruhigeres Fahrgefühl, bessere Grundlage für konstantes Tempo und ein insgesamt tourentauglicheres Setup.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Speed Twin 1200 RS: Drehmoment und Durchzug als Trumpf
Beim Speed Twin 1200 RS steht der Charakter eines kräftigen Twins im Vordergrund. Im Vergleich zum Tiger Sport 1050 zeigt sich der Speed Twin als das Motorrad, das den Fahrer häufiger mit spontanen Schubmomenten überrascht. Das macht ihn besonders attraktiv, wenn häufig aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen beschleunigt wird – etwa beim Herausbeschleunigen aus Kreuzungen oder beim dynamischen Überholen auf der Landstraße.
Tiger Sport 1050: gleichmäßiger Rhythmus für flüssiges Fahren
Der Tiger Sport 1050 setzt stärker auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Motorlauf. Im Vergleich wirkt er weniger „druckvoll auf den ersten Zentimeter“, dafür aber sehr angenehm, wenn es um flüssiges Fahren geht: konstant halten, sauber beschleunigen, dabei entspannt bleiben. Gerade auf längeren Touren ist dieser Charakter ein Vorteil, weil er weniger „Arbeit“ im Handgelenk verlangt und das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten stabil bleibt.
Fahrwerk und Handling: Kurvenpräzision vs Stabilität
Speed Twin 1200 RS: agil und spritzig
Das Fahrwerk des Speed Twin 1200 RS ist auf ein sportliches, direktes Handling ausgelegt. Im Vergleich zum Tiger Sport 1050 fühlt sich der Speed Twin in der Kurve oft leichter an: Richtungswechsel gelingen zügig, und die Rückmeldung aus dem Vorderrad wirkt klar. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke viele enge Passagen bietet oder wenn bewusst sportlich gefahren wird.
Tiger Sport 1050: souverän und tourorientiert
Der Tiger Sport 1050 spielt seine Stärken eher in der Stabilität aus. Im Vergleich zum Speed Twin wirkt er bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Abschnitten ruhiger. Unebenheiten werden tendenziell gelassener verarbeitet, und das Motorrad bleibt auch dann gut kontrollierbar, wenn die Konzentration über Stunden nachlässt. Wer häufig lange Strecken fährt oder auch mal „entspannt sportlich“ unterwegs ist, bekommt hier einen Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Speed Twin 1200 RS: sportliches Ansprechverhalten
Beim Speed Twin 1200 RS ist das Bremsgefühl im Vergleich oft direkter. Das hilft, wenn es im Alltag oder in der Kurve schnell gehen muss: Verzögerung lässt sich fein dosieren, und das Motorrad steht zügig wieder stabil. Gerade bei häufigem Stop-and-Go oder bei sportlicheren Passagen ist dieses „Greifen“ ein Plus.
Tiger Sport 1050: berechenbar für Alltag und Tour
Der Tiger Sport 1050 setzt stärker auf Berechenbarkeit. Im Vergleich zum Speed Twin kann das Bremsgefühl etwas weniger „aggressiv“ wirken, dafür aber sehr konstant. Das ist besonders auf langen Fahrten hilfreich, wenn man über längere Zeit gleichmäßige Verzögerungsmanöver braucht – etwa beim Fahren in bergigen Regionen oder bei häufigen Tempowechseln.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Speed Twin 1200 RS: sportlicher, aber nicht unbequem
Die Sitzposition des Speed Twin 1200 RS ist klar sportlich angehaucht. Im Vergleich zum Tiger Sport 1050 ist der Oberkörper tendenziell etwas aktiver, was das Fahrgefühl in Kurven unterstützt. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das meist ideal, weil die Haltung das Handling fördert. Bei sehr langen Touren kann jedoch die aktivere Position spürbar werden – vor allem, wenn Pausen selten sind.
Tiger Sport 1050: entspannter für längere Strecken
Der Tiger Sport 1050 ist im Vergleich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „eingespannt“, wodurch sich längere Fahrten angenehmer anfühlen. Auch der Windschutz und die Gesamthaltung spielen hier eine Rolle: Wer häufig unterwegs ist und nicht nur „für die Runde“, sondern wirklich für die Strecke fährt, wird den Tiger Sport eher als entspannteren Begleiter wahrnehmen.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Speed Twin 1200 RS: Fokus auf Fahrspaß
Der Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das den Schwerpunkt auf das Fahrerlebnis legt. Im Vergleich zum Tiger Sport 1050 steht weniger die „Tour-Ausstattung“ im Vordergrund, sondern eher das, was das Fahren direkt verbessert: Ansprechverhalten, Handling und ein sportlicher Gesamteindruck. Für Pendler und Fahrer, die oft spontan losfahren, ist das ein starker Ansatz.
Tiger Sport 1050: mehr Komfort für den Alltag
Der Tiger Sport 1050 ist im Vergleich stärker auf den Alltag und längere Strecken ausgerichtet. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad „funktioniert“: Es bleibt angenehm, auch wenn die Fahrt nicht perfekt geplant ist. Wer häufig wechselnde Strecken fährt – Stadt, Landstraße, Autobahnabschnitte – bekommt hier ein Motorrad, das sich vielseitiger anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Speed Twin 1200 RS – Stärken
- Direktes Ansprechverhalten und spürbarer Durchzug im Alltag
- Agiles Handling für Kurven und dynamische Fahrten
- Sportliches Bremsgefühl mit guter Dosierbarkeit
Speed Twin 1200 RS – mögliche Schwächen
- Für sehr lange Touren kann die sportlichere Sitzhaltung weniger entspannend wirken
- Wer viel Reisekomfort erwartet, findet beim Tiger Sport 1050 oft die passendere Ausrichtung
Tiger Sport 1050 – Stärken
- Tourorientierter Komfort und insgesamt entspannteres Fahrgefühl
- Stabilität bei längeren Abschnitten und wechselnden Geschwindigkeiten
- Berechenbares Setup für Alltag und längere Strecken
Tiger Sport 1050 – mögliche Schwächen
- Im direkten Vergleich wirkt der Speed Twin beim „Spritzigkeit“-Moment oft näher am sportlichen Impuls
- Wer vor allem kurze, enge Strecken fährt, könnte den Tiger Sport als weniger „leichtfüßig“ empfinden
Welche Triumph passt besser? Entscheidungshilfe nach Fahrprofil
Der Vergleich wird besonders klar, wenn das eigene Fahrprofil betrachtet wird. Der Triumph Speed Twin 1200 RS ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem für dynamische Fahrten, kurvige Strecken und ein direktes, lebendiges Gefühl gesucht wird. Er eignet sich besonders für Fahrer, die gern zügig beschleunigen, häufig aus niedrigen Drehzahlen arbeiten und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß nutzen möchten.
Der Triumph Tiger Sport 1050 ist die bessere Option, wenn längere Strecken, Komfort und ein ruhigeres, tourentaugliches Gesamtpaket wichtiger sind. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt, dabei nicht permanent „sportlich aktiv“ sein möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit dem Tiger Sport eher glücklich.
Fazit:
Der Triumph Speed Twin 1200 RS ist die richtige Wahl für alle, die vor allem Kurven, spontane Ausfahrten und ein besonders direktes Fahrgefühl suchen. Im Vergleich überzeugt er mit spürbarem Durchzug, agilerem Handling und einem sportlichen Bremsansatz, der dynamisches Fahren leicht macht. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Geschwindigkeiten entspannt bleibt, trifft mit dem Triumph Tiger Sport 1050 die passendere Entscheidung. Er wirkt im direkten Vergleich stabiler und tourorientierter, bietet ein angenehmeres Gesamtpaket für Alltag und Reise und reduziert die „Anstrengung“ über die Zeit. Kurz gesagt: Speed Twin für Fahrspaß im Fokus, Tiger Sport für Komfort und Strecke.