| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs Yamaha Tracer 700 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für britischen Stil, kräftigen Antritt und eine sportlich-nackte Ausrichtung. Die Yamaha Tracer 700 dagegen ist klar als vielseitiges Straßen- und Tourenmotorrad gedacht: mit Windschild, aufrechterer Sitzhaltung und einem Konzept, das lange Strecken genauso mag wie zügige Feierabendrunden.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag und auf der Straße anfühlen. Dabei lohnt sich der Blick auf Stärken und Schwächen – denn genau daraus entsteht die richtige Entscheidung.
Grundcharakter: Naked-Feeling vs. Touren-Allrounder
Triumph Speed Twin 1200 RS: kompakt, direkt, kernig
Die Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das auf unmittelbaren Fahrspaß ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem dynamischen, eher „hands-on“ Fahrgefühl. Die Maschine ist so interpretiert, dass man sich schnell wohlfühlt, Gasbefehle zügig umsetzt und Kurven mit einer gewissen Leichtigkeit angeht. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt, wird hier schnell warm.
Yamaha Tracer 700: aufrecht, stabil, reisetauglich
Die Tracer 700 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als Allrounder gedacht, der Komfort und Alltagstauglichkeit mitbringt, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Die aufrechtere Sitzposition und die Touren-Optik sorgen dafür, dass längere Fahrten entspannter wirken. Das Motorrad bleibt dabei nicht „nur bequem“, sondern zeigt auch auf kurvigen Strecken eine klare Linie: ruhig, kontrolliert und gut beherrschbar.
Sitzposition und Ergonomie: Wie entspannt ist der Alltag?
Bei der Sitzposition trennen sich die Wege deutlich. Die Triumph setzt stärker auf eine sportlichere Haltung. Das kann sich auf kurzen Strecken sehr lebendig anfühlen, weil der Körper näher am Motorrad „arbeitet“. Auf längeren Fahrten kann das jedoch je nach Körpergröße und Fahrstil spürbar werden: Wer viel Autobahn oder lange Etappen fährt, merkt eher, dass die Haltung weniger auf Komfort optimiert ist.
Die Yamaha ist dagegen klar auf Alltag und Touren ausgelegt. Die aufrechtere Sitzhaltung und das Windschild helfen dabei, den Fahrtwind besser zu managen. Dadurch wirkt die Tracer 700 auf längeren Strecken oft entspannter. Gleichzeitig bleibt sie so gestaltet, dass man nicht das Gefühl hat, auf einem reinen Reise-Mobil zu sitzen. Der Kompromiss ist eher „komfortorientiert, aber nicht träge“.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder liefern spürbar Leistung, aber der Charakter ist verschieden. Die Triumph Speed Twin 1200 RS spielt ihre Stärken vor allem in der Art, wie sie Kraft bereitstellt: kräftig, direkt und mit einem kernigen Ton, der zum Fahrstil passt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Drehzahlbereich heraus Spaß macht und wenn man Kurven lieber mit Gefühl und Gas statt mit „viel Technik“ fährt.
Die Yamaha Tracer 700 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das gleichmäßig und souverän zieht. Das ist besonders praktisch im Alltag: im Stadtverkehr, auf Landstraßen oder wenn man einfach konstant zügig unterwegs sein möchte. Die Kraftentfaltung ist weniger „aggressiv“ im Gefühl, dafür sehr nutzbar. Dadurch entsteht eine Art Alltagstauglichkeit, die man auf Touren schnell zu schätzen lernt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling zeigt sich das unterschiedliche Konzept. Die Triumph fühlt sich typischerweise agiler an, vor allem wenn es darum geht, das Motorrad zügig in die Kurve zu bringen und die Linie zu halten. Das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu wechseln: Tempo anpassen, Blickführung ändern, Kurven dynamisch anfahren. Die Stärke liegt in der unmittelbaren Rückmeldung – man hat das Gefühl, das Motorrad „mitzunehmen“.
Die Yamaha setzt mehr auf Stabilität und ruhige Kontrolle. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße unruhig ist, wirkt die Tracer 700 gelassener. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur Kurven sucht, sondern auch Strecken „durchfährt“. In engen Passagen bleibt sie handlich, aber der Schwerpunkt liegt eher auf souveränem Vorankommen als auf maximalem Kurven-Impuls.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder vermitteln ein gutes Maß an Bremsvertrauen, allerdings mit unterschiedlichem Fokus. Die Triumph wirkt im sportlichen Einsatz sehr direkt: Man kann Verzögerung fein dosieren und fühlt sich schnell in der Lage, das Tempo präzise zu steuern. Das passt zu ihrem Charakter als sportlich-nacktes Motorrad.
Die Yamaha punktet eher mit gleichmäßigem Ansprechverhalten und einem insgesamt „tourentauglichen“ Sicherheitsgefühl. Gerade wenn man häufig bremst, etwa im gemischten Verkehr oder auf längeren Abfahrten, spielt die Tracer 700 ihre Stärke aus: kontrolliert, berechenbar und ohne hektische Überraschungen.
Elektronik und Assistenz: Wie modern ist das Gesamtpaket?
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Bei beiden Modellen ist die Unterstützung so ausgelegt, dass sie das Fahren erleichtert und gleichzeitig nicht das „echte Motorradgefühl“ überdeckt. Die Triumph wirkt dabei eher wie ein Motorrad, das sportliche Fahrer im Blick hat: Unterstützung, die man spürt, aber nicht als „Bevormundung“ wahrnimmt.
Die Yamaha ist in ihrem Gesamtkonzept ebenfalls modern, aber stärker auf Alltag und Vielseitigkeit ausgerichtet. Das zeigt sich darin, wie sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen verhält – vom entspannten Cruisen bis zur zügigen Fahrt auf Landstraßen. Wer häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal das Setup „neu denken“ möchte, profitiert von dieser Art von Elektronik-Philosophie.
Alltagstauglichkeit: Parken, Sicht, Wind und Wetter
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram. Die Triumph ist als Naked Bike natürlich leichter „im Kopf“ zu fahren: weniger Verkleidung, direkter Kontakt zur Umgebung, ein Motorrad, das sich schnell anfühlt. Das kann im Stadtverkehr Vorteile bringen, weil man sich intuitiv bewegt und das Motorrad optisch wie technisch klar wirkt.
Die Yamaha bringt durch das Windschild und die tourorientierte Ergonomie mehr Schutz. Das macht sich besonders bei wechselhaftem Wetter bemerkbar: weniger Windstress, angenehmeres Fahren über längere Zeit und ein entspannteres Gefühl auf Autobahnabschnitten. Wer häufig pendelt oder auch mal eine längere Strecke am Stück fährt, wird diesen Punkt schnell als echten Komfortgewinn sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken
- Direktes, sportliches Fahrgefühl mit viel „Motorrad-Feedback“
- Kerniger Charakter, der Lust auf dynamisches Fahren macht
- Agiles Handling für Kurven und zügige Landstraßenrunden
Triumph Speed Twin 1200 RS – Schwächen
- Komfortfokus geringer als bei einem klaren Tourenmodell
- Für lange Etappen kann die sportlichere Haltung je nach Person anstrengender wirken
Yamaha Tracer 700 – Stärken
- Touren- und Allround-Ansatz mit entspannterer Sitzposition
- Stabilität und souveränes Fahrverhalten bei längeren Strecken
- Windschild/Schutz als echter Vorteil im Alltag
Yamaha Tracer 700 – Schwächen
- Weniger „Naked-Intensität“ im direkten Kurven-Feeling
- Charakter eher vielseitig als maximal sportlich fokussiert
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders attraktiv, wenn Fahrspaß, Direktheit und ein kerniger Auftritt im Vordergrund stehen. Wer gerne kurvenreiche Strecken fährt, das Motorrad spüren möchte und sportliche Haltung akzeptiert, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha Tracer 700 ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Komfort auf längeren Strecken wichtiger sind. Wer regelmäßig pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad sucht, das in vielen Situationen entspannt bleibt, wird mit der Tracer 700 oft glücklicher. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „umstellt“, sondern einfach losfährt.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem, direktem Charakter suchen: Kurven, Gas und ein unmittelbares Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Sie wirkt besonders dann richtig, wenn längere Strecken zwar vorkommen, aber nicht den Hauptanteil des Fahralltags bilden. Die Yamaha Tracer 700 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein alltagstaugliches und tourenorientiertes Motorrad wollen: aufrechtere Ergonomie, mehr Schutz durch das Windschild und ein souveränes, stabiles Fahrverhalten machen sie zur idealen Begleiterin für Pendeln, Wochenendtouren und längere Etappen. Wer also eher „sportlich fühlen“ möchte, findet in der Triumph die passende Richtung. Wer „entspannt ankommen“ priorisiert, trifft mit der Yamaha meist die bessere Wahl.