| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- sauber durchkonstruiertes Motorrad
- Motor - kräftig und drehmomentstark
- Preis/Leistung
- Sitzposition
- Verarbeitung
- sauber durchkonstruiertes Motorrad ;) - siehe Fazit
- TFT-Display lädt zur Ablenkung ein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 847 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Der Autor dieser Zeilen gibt es gerne zu: Er hat ein Faible für etwas schräge Motorräder, Typen und Tätigkeiten. Mir ist die Yamaha deshalb in ihrer Unaufgeregtheit zu distanziert, was aber eine rein persönliche Wertung ist.Die Yamaha versucht sehr erfolgreich alles Schräge außer Schräglagen aus ihrem Leben zu verbannen. Sie ist ein echter Tipp und wird sich auf dem Markt mit all ihren Fähigkeiten sicher behaupten - die Yamaha Tracer 900 GT ist ideal für Leute, die ungern Fehler machen oder fahren.
Typen wie ich müssen weitersuchen. Kennt man ja ...
Unser Dank an Motorrad Ruser für das Bereitstellen des Testbikes.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs Yamaha Tracer 900 GT – Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wer zwischen Triumph Speed Twin 1200 RS und Yamaha Tracer 900 GT schwankt, entscheidet im Grunde über zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien: Auf der einen Seite steht der kompakte, direkte Roadster-Ansatz mit Fokus auf agiles Handling und spürbares Fahrgefühl. Auf der anderen Seite steht das Sport-Touring-Konzept der Tracer 900 GT, das auf Komfort, Windschutz und entspannte Langstrecken ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn beide Motorräder können je nach Einsatzgebiet richtig Spaß machen.
Grundcharakter: Roadster vs. Sport-Touring
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: kurze Wege, zügige Landstraßenrunden und das Gefühl, dass das Bike schnell auf den Fahrer reagiert. Der Schwerpunkt liegt klar auf dem unmittelbaren Kontakt zur Straße. Das zeigt sich besonders im Fahrverhalten: Die Maschine fühlt sich wendig an und lädt dazu ein, Kurven dynamisch anzufahren.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist dagegen stärker auf den Alltag über längere Zeiträume ausgelegt. Sie bringt mehr „Touring-DNA“ mit: Windschutz, eine auf längere Strecken passende Ergonomie und ein Konzept, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil und souverän bleibt. Wer häufig weiter fährt oder gern mit Gepäck unterwegs ist, spürt schnell, dass die Tracer 900 GT auf Komfort und Ruhe im Fahrbetrieb optimiert ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten: Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt auf ein kräftiges, spürbares Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die stark vom Drehmoment und der direkten Gasannahme lebt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn gern „aus dem Drehzahlbereich heraus“ gefahren wird und wenn Beschleunigung nicht nur als Zahl, sondern als Gefühl zählt.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist im Vergleich eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Sie wirkt dabei weniger „nervös“ und mehr wie ein Motor, der konstant zieht und auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigem Tempo spielt das seine Stärken aus: Die Tracer wirkt wie ein Reisebegleiter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und im dynamischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Konzept weniger auf „Dauerkomfort“ bei langen Strecken ausgelegt ist.
- Yamaha Tracer 900 GT: Stärken liegen in der souveränen, tourentauglichen Leistungsentfaltung und der entspannteren Art, Kilometer zu machen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es rein um kurvige, spontane Fahrten geht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Roadster und Sport-Touring besonders deutlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS fühlt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken oft wie das „einfachere“ Motorrad an: Richtungswechsel gehen zügig, das Bike wirkt schnell in der Linie und vermittelt das Gefühl, dass man es gern fordert. Das macht sie stark für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind und bei jeder Ausfahrt das Kurvenfahren in den Mittelpunkt stellen.
Die Yamaha Tracer 900 GT punktet dagegen mit Stabilität und Konstanz. Auf längeren Strecken, bei höherem Tempo oder wenn die Straße unruhiger wird, bleibt sie ruhiger. Das ist ein großer Vorteil, wenn man nicht nur „Spaß auf der Runde“ sucht, sondern auch „Spaß über die gesamte Tour“.
Bremsen und Fahrgefühl
Beide Motorräder sind auf sicheres, kontrolliertes Bremsen ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich aber: Die Triumph wirkt im sportlichen Zugriff oft unmittelbarer, während die Yamaha durch ihre Touring-Ausrichtung ein gleichmäßigeres Gesamtpaket liefert. Wer häufig hart bremst und sportlich in Kurven ankommt, wird die direkte Rückmeldung der Triumph besonders schätzen. Wer dagegen viel Strecke macht und dabei eher auf gleichmäßige Dosierung setzt, profitiert von der souveränen Art der Tracer.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und genau hier unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das sportliche Kontrolle in den Vordergrund stellt. Elektronische Helfer unterstützen dabei, dass das Bike auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Das passt gut zu Fahrern, die gern „aktiv“ fahren und dabei nicht auf Sicherheit verzichten möchten.
Die Yamaha Tracer 900 GT bringt zusätzlich einen klaren Touring-Fokus: Elektronik und Assistenzsysteme sind so gedacht, dass sie den Fahrkomfort und die Stressfreiheit erhöhen. Gerade auf langen Strecken, bei wechselndem Wetter oder wenn man nicht ständig selbst „nachregeln“ möchte, ist das ein echter Pluspunkt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken in der sportlichen Unterstützung und im unmittelbaren Fahrgefühl. Schwäche: weniger „Touring-Entlastung“ im Sinne von maximaler Langstreckenruhe.
- Yamaha Tracer 900 GT: Stärken in der alltagstauglichen Unterstützung und der entspannteren Langstreckenwirkung. Schwäche: wer maximale „Roadster-Nähe“ sucht, könnte sich weniger direkt ans Motorradgefühl herangeführt fühlen.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist die Fahrt?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine Haltung, die eher nach „Fahren“ aussieht: kompakt, direkt und mit dem Fokus auf Kontrolle. Das ist ideal, wenn die Ausfahrt eher kurz bis mittel lang ist und wenn man gern aktiv mit dem Motorrad arbeitet.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist ergonomisch stärker auf Langstrecke ausgelegt. Der Windschutz und die insgesamt tourentaugliche Auslegung sorgen dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das macht sie besonders interessant für Pendler, die nicht nur schnell ankommen wollen, sondern auch komfortabel.
Windschutz und Alltag: Stadt, Landstraße, Autobahn
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Wind, Wetter, Tempo und die Frage, wie sehr man nach der Fahrt „noch Energie“ hat. Die Yamaha Tracer 900 GT spielt hier ihre Touring-Vorteile aus. Der Windschutz reduziert den Luftzug spürbar, wodurch sich längere Fahrten entspannter anfühlen. Auf Autobahn und zügigen Landstraßen ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist dagegen besonders stark, wenn es um spontane Fahrten geht: kurze Wege, enge Kurven, häufiges Anfahren und ein Fahrgefühl, das schnell „anspringt“. Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Touring-Ansatz der Yamaha im Komfort überlegen wirken, während die Triumph eher für „Fahrt mit Fokus“ steht.
Für wen passt welches Motorrad?
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich die Frage: Welche Art von Fahrt steht im Vordergrund?
Triumph Speed Twin 1200 RS – ideal für…
- Fahrer, die ein direktes, agiles Roadster-Gefühl suchen.
- Menschen, die gern kurvige Strecken fahren und das Motorrad aktiv nutzen.
- Alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag schnell verfügbar ist und Spaß macht, ohne dass man „Touring-Setup“ im Kopf hat.
Yamaha Tracer 900 GT – ideal für…
- Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren oder oft unterwegs sind.
- Menschen, die Windschutz und Komfort besonders schätzen.
- Wer ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und souverän bleibt.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad schnell reagiert, wendig bleibt und ein sportliches, direktes Fahrgefühl vermittelt. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven lieben, gern zügig unterwegs sind und ein Bike möchten, das sich wie ein „Roadster zum Mitnehmen“ anfühlt. Ihre Stärke liegt im agilen Charakter und in der Art, wie Motor und Fahrwerk zusammen ein dynamisches Gesamtbild ergeben.
Die Yamaha Tracer 900 GT gewinnt dagegen, wenn Komfort und Langstreckenruhe wichtiger sind. Der Touring-Ansatz zeigt sich in der insgesamt entspannteren Ergonomie, dem Windschutz und dem souveränen Fahrverhalten über längere Zeit. Wer häufig weiter fährt, auch bei höheren Tempi entspannt bleiben möchte und ein Motorrad sucht, das den Alltag und Reisen gleichermaßen gut abdeckt, trifft mit der Tracer 900 GT die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für sportliche Direktheit, Yamaha für komfortables Reisen.