| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großem Spaß“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für einen modernen Retro-Roadster mit Fokus auf Agilität, Charakter und Fahrfreude. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen klar als Reise- und Tourenmaschine gedacht: komfortorientiert, langstreckentauglich und mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant.
Grundidee und Charakter: Roadster vs. Reiseenduro
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für Feierabendrunden, für kurvige Strecken und für das Gefühl, dass jede Fahrt nah am Fahrer stattfindet. Der Roadster-Ansatz zeigt sich in der kompakten, sportlich ausgerichteten Haltung und in der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist auf Distanz ausgelegt und bringt die typische Reiseenduro-Logik mit: Stabilität, Komfort und eine Ausstattung, die lange Touren erleichtert. Wer viel fährt, Wert auf Ruhe im Fahrgefühl legt und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im „Warum“ der Motorleistung. Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für einen Motorcharakter, der sich wie gemacht anfühlt für dynamisches Fahren: kräftig, direkt und mit einem Antrieb, der in der Stadt genauso Spaß macht wie auf Landstraßen. Die Abstimmung zielt darauf, dass das Motorrad schnell auf Drehzahländerungen reagiert und sich dadurch leicht dosieren lässt.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Der Antrieb wirkt im Vergleich oft „touriger“: weniger das Gefühl von sofortigem Anreißen, mehr das von souveränem Gleiten und Durchzug über längere Zeit. Gerade bei längeren Etappen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig nach „Korrektur“ verlangt, sondern einfach mitläuft.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärke ist die direkte Fahrbarkeit und der sportliche Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Kurven- und Landstraßenfahrten liegt als auf maximaler Langstreckenentspannung.
- Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärke ist die Reise- und Langstreckentauglichkeit durch gleichmäßigen Durchzug. Schwäche ist, dass das Motorrad im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es nur um spontane Sprintrunden geht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk wird der Unterschied zwischen Roadster und Reiseenduro besonders deutlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist so ausgelegt, dass sie in Kurven schnell Vertrauen aufbaut. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das vor allem auf kurvigen Strecken überzeugt. Auch beim Wechsel zwischen engen und flüssigen Kurven wirkt die Maschine lebendig.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt dagegen auf Stabilität. Auf längeren Strecken und bei wechselnder Fahrbahn zeigt sich das als Vorteil: Das Motorrad bleibt ruhig, federt spürbar souverän und unterstützt eine entspannte Sitzposition. Wer häufig Autobahn, Landstraße und unruhige Beläge kombiniert, profitiert von dieser Grundtugend.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärke ist das agile, kurvenorientierte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Etappen weniger „komfortbetont“ wirkt als eine Reiseenduro.
- Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärke ist die Stabilität und der Komfortgedanke für lange Fahrten. Schwäche ist, dass das Handling im Vergleich weniger „sportlich leicht“ wirkt, wenn es um enge, schnelle Richtungswechsel geht.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „stark oder nicht stark“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Triumph Speed Twin 1200 RS spielt hier ihre sportliche Ausrichtung aus: Das Bremsverhalten wirkt im Vergleich direkt und lässt sich gut anpassen, wenn man zügig in Kurven hineinbremst oder die Linie sauber halten möchte.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré punktet ebenfalls mit einem sicheren Gefühl, aber mit einer anderen Priorität: Sie soll auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen stabil bleiben. Gerade wenn Gepäck oder längere Strecken eine Rolle spielen, ist das ein Plus, weil das Motorrad nicht nur „kurz“ überzeugt, sondern über Zeit.
Ergonomie und Sitzposition: Für Stadt, Landstraße und Tour
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „passt“ oder „passt nicht“. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um dynamisch zu fahren, aber gleichzeitig so gestaltet ist, dass man nicht nach kurzer Zeit verkrampft. Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren und die Strecke zu lesen.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt stärker auf Tourenkomfort. Die Sitzposition und die Gesamthaltung sind darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Das ist besonders relevant, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn die Fahrt nicht nur aus „Kurvenjagd“ besteht.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärke ist die aktive, fahrorientierte Haltung. Schwäche kann sein, dass sie für sehr lange Etappen je nach Körperbau weniger „reiseentspannt“ wirkt als die Yamaha.
- Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärke ist der Komfort für lange Fahrten. Schwäche ist, dass die sportliche Aktivität im Vergleich etwas in den Hintergrund rückt.
Ausstattung und Alltag: Was hilft wirklich auf Tour?
Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten: Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „pur“ fährt. Die Ausstattung ist darauf ausgerichtet, das Fahrerlebnis zu unterstützen, ohne den Fokus zu verlieren. Das macht sie attraktiv für alle, die ihr Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Erlebnis.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré bringt im Vergleich mehr Reise- und Komfortdenken mit. Gerade bei Touren zählt, wie gut ein Motorrad mit Wind, Wetter und Streckenlänge umgeht. Dazu gehören Faktoren wie Windschutz, Bedienbarkeit und die Art, wie das Motorrad auf Distanz „arbeitet“.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Triumph Speed Twin 1200 RS und Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der Frage, welche Art von Fahrt im Vordergrund steht.
Triumph Speed Twin 1200 RS – ideal für
- Fahrten mit Fokus auf Kurven, Landstraße und dynamisches Tempo
- Menschen, die ein Motorrad wollen, das schnell reagiert und aktiv gefahren werden möchte
- Alle, die den Charakter eines modernen Retro-Roadsters suchen
Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré – ideal für
- Touren mit langen Etappen, häufig wechselnden Strecken und entspanntem Fahrgefühl
- Fahrer, die Stabilität und Komfort über „maximale Agilität“ stellen
- Menschen, die ein Reiseenduro-Konzept mit viel Alltagstauglichkeit bevorzugen
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn im Mittelpunkt steht, wie sich das Motorrad anfühlt: agil, direkt und kurvenorientiert. Wer gern dynamisch fährt, schnell Vertrauen in die Linie aufbaut und ein Motorrad sucht, das sich wie ein echter Roadster anfühlt, wird hier besonders viel Freude haben. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré gewinnt dagegen dort, wo Distanz zählt: bei langen Touren, bei Komfortanspruch und bei dem Wunsch nach ruhiger Stabilität über Stunden. Wer häufig unterwegs ist, Wind und wechselnde Bedingungen gelassen meistern möchte und ein Reiseenduro-Konzept bevorzugt, findet in der Yamaha den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Triumph für die sportliche Feierabend- und Landstraßenleidenschaft, Yamaha für die große Tour, bei der das Motorrad vor allem entspannen und sicher tragen soll.