| UVP | 14.095 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Kräftiger Motor
- Schöne Details
- Verarbeitung
- Soziuskomfort
- Bremsen
- Fummeliger Seitenständer
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Triumph Speed Twin 1200 vs BMW R 1250 RT: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Speed Twin 1200 und die BMW R 1250 RT, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein moderner, kompakter Roadster mit klarer Ansage, dort ein ausgewachsener Tourer mit Fokus auf Komfort, Reichweite und entspanntes Reisen. Beide Maschinen können begeistern – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen, und welches Bike passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?
Grundcharakter: Roadster-Feeling vs. Tourenkomfort
Triumph Speed Twin 1200: direkt, kompakt, alltagstauglich
Die Triumph Speed Twin 1200 zielt auf ein unmittelbares Fahrerlebnis. Der Roadster-Charakter sorgt dafür, dass sich das Motorrad schnell „greifbar“ anfühlt: kurze Wege, lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der Lust auf Landstraße macht. Gerade im Alltag spielt die Maschine ihre Vorteile aus, weil sie sich unkompliziert bewegt und nicht nach „großer Reise“ verlangt, um Spaß zu machen.
Die Schwäche dieses Ansatzes liegt dort, wo es lange und windige Strecken gibt: Ein Roadster ist konstruktiv weniger auf maximalen Windschutz und Dauerkomfort ausgelegt. Wer häufig Autobahn fährt oder sehr lange Tagesetappen plant, merkt das schneller.
BMW R 1250 RT: gebaut für lange Strecken
Die BMW R 1250 RT ist ein Tourenmotorrad, das den Fokus klar auf Komfort und entspannte Kilometer legt. Die Sitzposition, die Verkleidung und die Ausrichtung des Fahrwerks sind darauf ausgelegt, dass der Körper auch nach mehreren Stunden nicht „arbeitet“, sondern sich eher auf das Fahren konzentrieren kann. Dazu kommt der typische BMW-Tourenansatz: Elektronik, Assistenz und ein Gesamtpaket, das das Motorrad im Alltag und auf Reisen planbar macht.
Als Gegenpol kann die RT im Vergleich etwas weniger „leichtfüßig“ wirken, vor allem wenn es eng wird oder häufiges Rangieren im Spiel ist. Wer vor allem kurze Strecken fährt, kann den Tourenfokus als Overkill empfinden – nicht weil das Motorrad schlecht wäre, sondern weil es für einen anderen Einsatzzweck optimiert ist.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich deutlich. Die Triumph Speed Twin 1200 setzt auf einen Charakter, der sich dynamisch und „nah am Gas“ anfühlt. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung aus dem Stand oder aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich häufig gefragt ist – etwa beim Überholen oder beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken.
Die BMW R 1250 RT spielt ihre Stärken eher in einem breiten, tourentauglichen Drehzahlband aus. Im Vergleich wirkt die RT dadurch oft souveräner, wenn es um gleichmäßiges Tempo, ruhiges Gleiten und das problemlose Aufnehmen von Lasten geht. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar, wenn Wind, Gepäck und wechselnde Fahrbahnbedingungen zusammenkommen.
Schwächen zeigen sich hier weniger als „Mangel“, sondern als Erwartungsfrage: Wer einen besonders sportlichen, roadster-typischen Punch sucht, fühlt sich bei der Triumph schneller „im richtigen Modus“. Wer dagegen maximale Gelassenheit und Durchzug über lange Zeit will, findet bei der BMW den passenderen Charakter.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im direkten Vergleich ist die Triumph Speed Twin 1200 klar die agilere Wahl. Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen, reagiert schnell auf Richtungswechsel und lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Gerade auf Landstraßen, bei denen es öfter mal zackig wird, ist das ein echter Vorteil.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahnabschnitten spielt sie ihre Stärken aus: Das Motorrad bleibt gelassen, die Linie wirkt kontrolliert, und das Gesamtgefühl ist weniger „sportlich-reaktiv“, sondern eher „touren-souverän“.
Als Schwäche der RT kann sich das Handling in engen Situationen anfühlen, während die Triumph auf sehr langen, windigen Strecken weniger „entspannt“ wirkt als ein Tourer. Wer also häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Ausfahrten pendelt, wird die Triumph oft als passender empfinden. Wer regelmäßig große Distanzen fährt, profitiert von der BMW-Philosophie.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Triumph Speed Twin 1200 wirkt im Vergleich eher auf ein sportlich-nahes Fahrerlebnis abgestimmt: Elektronik unterstützt, ohne den Charakter zu „übernehmen“. Das passt gut zu Fahrern, die gern selbst dosieren und das Motorrad als Werkzeug für den eigenen Stil sehen.
Die BMW R 1250 RT setzt stärker auf Komfort- und Sicherheitslogik für den Alltag und die Reise. Im Vergleich zeigt sich das besonders dort, wo Assistenzsysteme und Fahrmodi das Motorrad planbarer machen – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn der Fokus auf entspanntem Vorankommen liegt.
Die Schwäche beider Ansätze ist eher eine Frage der Erwartung: Wer maximale Einfachheit sucht, könnte sich bei der RT schneller „erschlagen“ fühlen. Wer dagegen gern viel Unterstützung hat, wird die BMW als runderes Gesamtpaket erleben.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Triumph Speed Twin 1200: sportlich, aber nicht für jede Langstrecke
Die Triumph Speed Twin 1200 bietet eine Ergonomie, die zum Roadster passt: aktiv, direkt und mit einem Sitzgefühl, das eher auf Fahrspaß als auf „Dauerreise“ ausgelegt ist. Für viele Fahrer ist das genau richtig – besonders bei Touren, die nicht den ganzen Tag über Autobahn laufen.
Auf der anderen Seite ist der Windschutz im Vergleich begrenzt. Wer häufig gegen Wind arbeitet oder lange Etappen fährt, wird bei der BMW schneller den Komfortvorteil merken.
BMW R 1250 RT: Tourenkomfort als Hauptargument
Die BMW R 1250 RT ist im Komfort klar im Vorteil. Die Verkleidung reduziert den Winddruck spürbar, die Sitzposition wirkt auf lange Strecken ausgelegt, und das Motorrad vermittelt ein „ruhiges“ Gefühl. Das macht die RT besonders attraktiv, wenn auch Mitfahrer, Gepäck oder Tagesetappen über mehrere Stunden dazugehören.
Als Schwäche kann sich die größere Tourenmaschine im Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren weniger handlich anfühlen. Wer überwiegend kurze Strecken fährt, könnte den Komfortgewinn weniger stark ausspielen.
Preis-Leistungs-Gedanke und Betrieb: worauf es im Vergleich ankommt
Beim Blick auf Kosten und Nutzen geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Gesamtpaket. Die Triumph Speed Twin 1200 wirkt im Vergleich oft als „direkter“ Einstieg in den Fahrspaß: weniger Reiseballast, dafür mehr Roadster-Charakter. Das kann sich besonders lohnen, wenn das Motorrad vor allem für Wochenendfahrten, Landstraße und Alltag genutzt wird.
Die BMW R 1250 RT ist eher die Investition in ein Rundum-Tourenpaket. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert von Komfort, Elektronik und der Reiseauslegung. Dadurch kann sich die RT im Alltag „teurer“ anfühlen, aber auf Reisen deutlich mehr liefern.
Wartung, Verschleiß und Zubehör hängen stark von Fahrprofil und Nutzung ab. Im Vergleich ist aber klar: Die Triumph belohnt den sportlicheren, aktiveren Einsatz, während die BMW den Fokus auf Langstrecke und entspanntes Vorankommen legt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 – Stärken
- Agiles, direktes Fahrgefühl mit Roadster-Charakter
- Ideal für Landstraße, Kurven und abwechslungsreiche Strecken
- Elektronik wirkt unterstützend, ohne den Fahrstil zu dominieren
Triumph Speed Twin 1200 – Schwächen
- Weniger Windschutz und weniger Langstrecken-Komfort als ein Tourer
- Für sehr lange Autobahn-Etappen weniger „entspannt“ als die RT
BMW R 1250 RT – Stärken
- Tourenkomfort, Windschutz und ruhiges Langstrecken-Gefühl
- Planbarkeit durch Elektronik und Assistenz für wechselnde Bedingungen
- Souveränes Gesamtpaket für Reisen mit Gepäck und ggf. Mitfahrer
BMW R 1250 RT – Schwächen
- Im engen Alltag weniger leichtfüßig als ein kompakter Roadster
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt den Tourenfokus möglicherweise nicht voll aus
Für wen welches Motorrad besser passt
Die Triumph Speed Twin 1200 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell anfühlt, Spaß auf kurvigen Strecken macht und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer gern aktiv fährt, häufig Landstraße nutzt und nicht den ganzen Tag gegen Wind arbeitet, findet in der Triumph eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW R 1250 RT ist die bessere Option für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort, Windschutz und eine Reise-„All-in-one“-Lösung legen. Wer Touren plant, auch bei wechselndem Wetter entspannt ankommen möchte und Technik sowie Assistenz als echten Mehrwert sieht, wird mit der RT deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 gewinnt im Vergleich dort, wo Agilität, direktes Fahrgefühl und Roadster-Charakter im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für abwechslungsreiche Fahrten, bei denen das Motorrad schnell reagieren darf und der Spaß aus dem aktiven Fahren entsteht. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem bei sehr langen, windigen Strecken, weil der Tourenkomfort eines Roadsters begrenzt bleibt.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen die stimmigere Wahl für regelmäßige Langstrecken und Reisen. Der Tourenfokus mit Windschutz, Komfort und unterstützender Elektronik macht sie besonders attraktiv, wenn viele Kilometer am Stück gefahren werden. Im Gegenzug kann die RT im engen Alltag weniger „leicht“ wirken und wirkt eher wie ein bewusstes Reise-Motorrad als wie ein reines Spaßgerät für kurze Runden.
Wer Kurven und Alltag priorisiert, fährt mit der Triumph meist glücklicher. Wer Komfort, Stabilität und entspanntes Ankommen sucht, trifft mit der BMW R 1250 RT die bessere Entscheidung.