| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Triumph Speed Twin 900 vs Harley-Davidson Nightster – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Triumph Speed Twin 900 steht für britische, moderne Fahrbarkeit mit klarer Alltagsorientierung. Die Harley-Davidson Nightster bringt dagegen den typischen V-Twin-Charakter und ein Design, das sofort nach „Statement“ aussieht. Beide Bikes wirken auf den ersten Blick wie passende Kandidaten für die Straße – doch sobald es um Motorgefühl, Fahrwerkseindruck und den täglichen Umgang geht, zeigen sich deutliche Unterschiede.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Alltag zueinander verhalten: Wie stark ist der Antritt im Vergleich? Wie harmoniert das Setup mit der Sitzposition? Und wo liegen die jeweiligen Stärken – sowie die möglichen Schwächen?
Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Triumph Speed Twin 900: drehfreudig und souverän
Die Triumph Speed Twin 900 setzt auf einen modernen Twin-Ansatz. In der Praxis zeigt sich das als kontrollierbarer Schub: Der Motor wirkt gleichmäßig, lässt sich fein dosieren und macht es leicht, im Stadtverkehr zügig zu reagieren. Gerade wenn es um Beschleunigung aus dem Stand oder um das „Anziehen“ aus niedrigeren Drehzahlen geht, spielt die Triumph ihre Stärken aus: Die Kraft kommt nicht nur an, sie kommt planbar.
Harley-Davidson Nightster: V-Twin-Feeling mit Druck
Die Harley-Davidson Nightster lebt vom V-Twin-Charakter. Das merkt man weniger an „wie schnell“ als an wie: Der Motor gibt dem Fahrer das Gefühl von Drehmoment und Masse. In den aufgelisteten Werten zeigt sich das typischerweise als kräftiger Eindruck im nutzbaren Bereich – und genau daraus entsteht das Fahrgefühl: weniger „hochdrehen und arbeiten“, mehr „ziehen lassen und genießen“.
Direkter Vergleich
Beide Motorräder liefern spürbare Performance, aber die Art ist unterschiedlich: Die Triumph wirkt oft sportlich-elegant und unterstützt ein dynamisches Fahren mit sauberer Gasannahme. Die Harley wirkt emotionaler und belohnt Fahrweise, die den Motor arbeiten lässt – mit einem Druckgefühl, das man nicht wegdiskutieren kann. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, profitiert meist von der Triumph-„Alltagsharmonie“. Wer lieber mit Gefühl fährt und den V-Twin-Charakter in den Vordergrund stellt, wird an der Nightster mehr Freude haben.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Triumph: präzise Führung
Die Triumph Speed Twin 900 ist im Vergleich oft die Wahl für Fahrer, die gern zügig durch Kurven gleiten und dabei ein direktes Feedback möchten. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und Geometrie sorgt dafür, dass das Motorrad nicht „schwimmt“, sondern sich klar anfühlt. Das macht sie besonders interessant für Landstraßenfahrten, bei denen es auf Rhythmus ankommt.
Harley: stabil und gelassen
Die Harley-Davidson Nightster wirkt dagegen häufig standfest. Das Handling ist nicht unbedingt darauf ausgelegt, jede Linie maximal aggressiv zu ziehen, sondern eher darauf, das Motorrad kontrolliert zu bewegen. In den aufgelisteten Werten und der daraus resultierenden Charakteristik zeigt sich: Die Nightster kann sehr souverän wirken, besonders wenn das Tempo moderat bis zügig ist und der Fahrer nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten muss.
Stärken und mögliche Schwächen
Stärke der Triumph: Agilität und präzises Gefühl – ideal, wenn Kurvenfahrten und ein sportlicherer Umgang im Vordergrund stehen. Mögliche Schwäche: Wer eine sehr „große“, schwere Anmutung erwartet, bekommt eher ein leichtgängiges, modernes Handling als Harley-typische Massigkeit.
Stärke der Harley: Stabilität und Charakter – besonders passend, wenn das Motorrad auch optisch und akustisch Teil des Erlebnisses sein soll. Mögliche Schwäche: Wer maximale Kurvenagilität sucht, muss sich darauf einstellen, dass die Nightster eher auf kontrollierte Souveränität setzt als auf kompromisslose Sportlichkeit.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Modellen ist das Bremskonzept auf die Straße ausgelegt. Der Vergleich der aufgelisteten Werte (u. a. Bremsleistung und Systemauslegung) zeigt jedoch, wie unterschiedlich sich die Motorräder im Grenzbereich „anfühlen“ können: Die Triumph wirkt häufig direkter und lässt sich fein dosieren, was gerade bei wechselnden Belägen oder häufigem Stadtverkehr hilft. Die Harley kann ebenfalls stark verzögern, vermittelt aber eher das Gefühl von kontrollierter Kraft statt „sofortiger Sportansprache“.
Unterm Strich gilt: Beide Bikes sind alltagstauglich, aber die Triumph spielt ihre Stärken oft bei präzisem Dosieren aus. Die Harley punktet eher mit ruhigem, kräftigem Verzögern, wenn man das Motorrad entsprechend führt.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Triumph: aufgeräumt und alltagstauglich
Die Triumph Speed Twin 900 wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Sitzposition unterstützt eine natürliche Haltung, die nicht zu sehr in Richtung „Sport“ kippt, aber auch nicht komplett entspannt im Cruiser-Sinn ist. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die Stadt und Landstraße kombinieren.
Harley: entspannter Look, aber mit Haltung
Die Harley-Davidson Nightster bringt eine Sitzhaltung, die zum Stil passt: eher „aufrecht mit Charakter“. In der Praxis bedeutet das: Wer gern mit dem Motorrad präsent ist, findet sich schnell zurecht. Für lange Strecken ist Komfort vorhanden, aber es hängt stärker von der individuellen Statur und dem persönlichen Fahrstil ab als bei der Triumph, die oft als „universeller“ empfunden wird.
Vergleich
Wenn es um Alltagstauglichkeit geht, ist die Triumph oft die unkompliziertere Wahl. Die Harley kann sehr angenehm sein, aber sie ist stärker auf den Harley-typischen Fahrstil abgestimmt: mehr Gefühl, mehr „Mitfahren“ statt „Durchziehen“.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Vergleich der aufgelisteten Werte und der daraus resultierenden Praxis zeigt sich: Beide Motorräder sind auf die Straße gemacht, aber sie priorisieren unterschiedliche Dinge. Die Triumph wirkt häufig als Paket aus modernen Features und einer Abstimmung, die den Alltag erleichtert. Die Harley setzt stärker auf das Gesamtbild aus Design, Motorcharakter und dem typischen Harley-Erlebnis.
Auch bei Themen wie Übersichtlichkeit, Ergonomie und dem Umgang im Verkehr unterscheiden sich die Bikes: Die Triumph ist oft schneller „verstanden“ und lässt sich intuitiv bewegen. Die Harley ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fordert eher dazu auf, den Charakter zu nutzen – also den Motor und das Fahrgefühl bewusst einzusetzen.
Design und Image: Nicht nur Optik, sondern Fahrgefühl
Der Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf das, was man beim Motorradkauf oft unterschätzt: Design und Identität. Die Triumph Speed Twin 900 wirkt modern, klar und „clean“. Die Nightster wirkt wie ein Statement – mit dem V-Twin-Feeling und dem typischen Harley-Auftritt.
Das ist nicht nur Geschmackssache: Das Design beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man es nutzt. Wer ein Motorrad sucht, das sich eher wie ein „Werkzeug“ für die Straße anfühlt, landet häufig bei der Triumph. Wer ein Motorrad möchte, das auch beim Parken und Anlassen sofort Emotionen liefert, wird die Harley stärker im Fokus sehen.
Für wen welches Bike? Stärken passend zum Fahrprofil
Triumph Speed Twin 900 – die Empfehlung für…
Die Triumph Speed Twin 900 passt besonders gut, wenn Wert auf Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und ein harmonisches Fahrgefühl gelegt wird. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell „einrastet“, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendeln, wirkt die Triumph oft wie die pragmatischere Wahl.
Harley-Davidson Nightster – die Empfehlung für…
Die Harley-Davidson Nightster ist ideal für alle, die den V-Twin-Charakter lieben und ein Motorrad suchen, das nicht nur fährt, sondern sich auch besonders anfühlt. Wer gern mit Drehmoment statt mit Drehzahl arbeitet, wer das Harley-Feeling im Alltag spüren möchte und das Design als Teil des Erlebnisses betrachtet, findet in der Nightster eine stimmige Wahl.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 900 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert funktioniert und sich bei zügiger Fahrt präzise und leichtgängig anfühlt. Die Abstimmung aus Motorcharakter, Handling und Bremsgefühl wirkt oft besonders „rund“, wodurch sich die Triumph vor allem für Pendler, Stadtfahrer und alle lohnt, die gern dynamisch unterwegs sind, ohne ständig nachzujustieren.
Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus auf dem V-Twin-Feeling, dem markanten Auftritt und einer souveränen, charaktervollen Fahrweise liegt. Wer das Motorrad als Erlebnis betrachtet – mit Druck im nutzbaren Bereich und einem klaren Harley-Identitätsgefühl – wird mit der Nightster deutlich mehr „Gänsehaut“ bekommen.
Kurz gesagt: Triumph für harmonische Allround-Performance und Agilität, Harley für Charakter, Drehmomentgefühl und Stil, der sofort auffällt.