| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Triumph Speed Twin 900 vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Motorradvergleich
Wer zwischen Triumph Speed Twin 900 und Harley-Davidson Sport Glide FLSB schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei Philosophien aufeinander. Die eine steht für modernen, kompakten Street-Allround-Charakter mit sportlichem Anspruch, die andere für den klassischen Harley-Vibe mit markantem Auftritt und einem Fahrgefühl, das stärker auf Stil und entspannte Kontrolle setzt. Genau darum lohnt sich der Vergleich – denn beide Motorräder können im Alltag Spaß machen, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus.
Grundcharakter: Wie sich beide Motorräder anfühlen
Die Triumph Speed Twin 900 wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Rhythmus findet: Agil, direkt und mit einem Fahrgefühl, das sich besonders auf der Landstraße und in der Stadt gut macht. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Setup, das Kurvenfahrten unterstützt und dabei nicht zu kompromisslos wirkt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen bringt eine andere Art von Souveränität mit. Der Charakter ist weniger „zackig“ im Sinne von sportlicher Leichtigkeit, sondern eher „kraftvoll“ und präsent. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man entspannt unterwegs ist, aber jederzeit Reserven abrufen kann. Gerade wenn der Weg nicht nur von A nach B führt, sondern auch nach Atmosphäre klingt, spielt die Sport Glide ihre Stärken aus.
Vergleich der Motor- und Leistungscharakteristik
Im direkten Vergleich zeigen sich Unterschiede in der Art, wie die Motoren ihre Kraft entfalten. Die Triumph Speed Twin 900 setzt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Drehfreude und nutzbaren Zwischenbereichen. Dadurch lässt sie sich in vielen Situationen sehr fein dosieren: beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr, beim zügigen Überholen auf der Landstraße oder beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt im Antritt oft „größer“, weil der Motor stärker auf ein kräftiges Drehmomentgefühl ausgelegt ist. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn nicht ständig hochgedreht werden soll. Stattdessen kommt die Leistung spürbar aus dem unteren bis mittleren Bereich. Das kann im Alltag entspannen und sorgt gleichzeitig für ein souveränes Fahrverhalten, wenn die Strecke etwas länger wird.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Triumph Speed Twin 900: Stärken liegen in der direkten Ansprechbarkeit und dem sportlich-eleganten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „großem“ Drehmoment-Feeling liegt, sondern stärker auf ausgewogener Dynamik.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärken liegen in der kräftigen, entspannenden Kraftentfaltung und dem typischen Harley-Charakter. Schwäche kann sein, dass die sportliche „Leichtigkeit“ weniger im Vordergrund steht als bei der Triumph.
Fahrwerk, Handling und Bremsen: Wer liegt in welchen Situationen vorn?
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Triumph Speed Twin 900 ist darauf ausgelegt, Kurvenfahrten aktiv zu unterstützen. Das Motorrad fühlt sich dabei oft wie ein „Werkzeug“ an, das man gezielt einsetzt: einlenken, Linie finden, sauber herausbeschleunigen. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das Setup stimmig, weil es Stabilität und Agilität gut kombiniert.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt ihre Stärken eher in fließenden Passagen aus. Das Fahrwerk vermittelt Ruhe und Kontrolle, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten angenehm berechenbar. In engen Kehren kann die Charakteristik je nach Fahrstil weniger „spielerisch“ wirken als bei der Triumph – dafür punktet die Sport Glide mit einem souveränen, ruhigen Gesamteindruck.
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung: Die Triumph wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das präzise dosierbar ist, während die Harley eher den Eindruck vermittelt, dass sie stark zupackt und dabei kontrolliert bleibt. Beide können im Alltag überzeugen, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich spürbar.
Alltagstauglichkeit im Fahrwerksvergleich
- Triumph Speed Twin 900: Vorteile bei dynamischer Fahrweise, beim schnellen Richtungswechsel und bei kurvigen Strecken.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vorteile bei entspanntem Tempo, längeren Fahrten und einem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Stil
Die Ergonomie ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie den Fahrstil stark beeinflusst. Die Triumph Speed Twin 900 bietet eine Position, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass sie im Stadtverkehr sofort ermüdet. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gerne „mitdenken“ und das Motorrad als dynamisches Gesamtpaket erleben.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt stärker auf eine aufrechte, stilbetonte Sitzhaltung. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil der Körper weniger in eine sportliche Vorne-Position gedrückt wird. Gleichzeitig ist die Sport Glide oft die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur gefahren, sondern auch „gelebt“ wird – mit Blick auf Komfort, Sound und Präsenz.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Triumph Speed Twin 900: Stärken bei aktiver Fahrweise und guter Kontrolle in Kurven. Schwäche kann sein, dass längere Strecken je nach persönlicher Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger „entspannt“ wirken als bei der Harley.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärken bei aufrechter Haltung und entspannter Langstreckenwirkung. Schwäche kann sein, dass die sportliche Agilität weniger im Fokus steht.
Design und Ausstrahlung: Zwei unterschiedliche Markenwelten
Beim Design geht es nicht nur um Optik, sondern auch um das Gefühl, das das Motorrad beim Anblick und beim Losfahren vermittelt. Die Triumph Speed Twin 900 wirkt modern, klar und „street“-orientiert. Sie passt zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich nicht verstecken muss, aber auch nicht nur auf Tradition setzt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht dagegen für den klassischen Harley-Look: markant, präsent und mit einem Charakter, der sofort erkennbar ist. Wer Wert auf Stil, Sound und eine gewisse „Show“ im Alltag legt, findet hier schnell die passende Bühne.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Details. Die Triumph Speed Twin 900 wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Bedienbarkeit und ein stimmiges Gesamtpaket setzt. Dadurch fühlt sie sich im täglichen Gebrauch oft unkompliziert an – vom Starten bis zum Handling im Verkehr.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet zusätzlich mit einem „Reise“-Gefühl, auch wenn es nicht zwingend eine reine Tourenmaschine sein muss. Gerade wenn längere Strecken oder häufige Ausfahrten geplant sind, spielt die Sport Glide ihre Stärken aus: Komfort, Präsenz und ein Fahrgefühl, das man gerne auskostet.
Praxis-Check: Welche Stärken passen zu welchem Fahrprofil?
- Triumph Speed Twin 900: Ideal, wenn kurze Wege, Kurvenfahrten und ein sportlich-dynamisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Ideal, wenn entspanntes Cruisen, markanter Auftritt und ein kraftvolles Drehmomentgefühl wichtiger sind als maximale Agilität.
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Die Triumph Speed Twin 900 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leichtfüßig anfühlt, Kurvenfahrten unterstützt und im Alltag schnell „griffbereit“ wirkt. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, präzise Rückmeldung mag und ein modernes Street-Setup bevorzugt, findet in der Speed Twin ein stimmiges Gesamtpaket. Ihre Stärken liegen in der direkten Fahrbarkeit und dem ausgewogenen Charakter zwischen sportlicher Dynamik und alltagstauglicher Handlichkeit.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt besonders gut, wenn Stil, Präsenz und ein entspanntes, kraftbetontes Fahrgefühl Priorität haben. Wer das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Erlebnis, wird mit der Sport Glide sehr glücklich. Ihre Stärke liegt im souveränen Drehmomentgefühl und in der Art, wie sie längere Fahrten angenehm macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Kurz gesagt: Für sportlich-dynamische Street-Tage ist die Triumph oft die passendere Entscheidung. Für Cruiser-Vibes, entspanntes Cruisen und einen markanten Auftritt ist die Harley die bessere Wahl.