| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Triumph Speed Twin 900 vs Honda CB 500 Hornet: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Triumph Speed Twin 900 steht für britischen Retro-Charme und ein spürbar „mechanisches“ Fahrgefühl, während die Honda CB 500 Hornet mit moderner Alltagslogik, unkomplizierter Handhabung und einer sehr runden Gesamtanmutung punktet. Beide Bikes sind Naked-orientiert, beide machen Spaß – aber sie erzählen eben unterschiedliche Geschichten. Genau darum geht es hier: nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Ansprechverhalten, Komfort, Fahrbarkeit und die Frage, welches Motorrad zu welchem Fahrstil passt.
Erster Eindruck: Charakter statt reiner Vergleich
Die Triumph Speed Twin 900 wirkt auf den ersten Blick wie ein bewusst gestaltetes Statement. Das Design ist stimmig, die Proportionen sind klassisch, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man es nicht nur fährt, sondern auch „genießt“. Das spürt man auch beim Fahren: Der Motor und die Art, wie das Bike auf Gasbefehle reagiert, wirken weniger wie ein reines Transportmittel und mehr wie ein echter Begleiter für die Landstraße.
Die Honda CB 500 Hornet dagegen wirkt wie ein durchdachtes Werkzeug: klar, funktional und auf Alltag optimiert. Das Fahrwerk und die Sitzposition sind so ausgelegt, dass man schnell Vertrauen fasst. Gerade wenn der Fokus auf unkompliziertem Handling liegt – etwa im dichten Stadtverkehr oder bei häufigen Stop-and-Go-Situationen – spielt die Hornet ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph Speed Twin 900 setzt stärker auf einen Charakter, der sich über das Drehzahlband hinweg lebendig anfühlt. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, und das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu schalten oder zumindest die Drehzahl bewusst zu nutzen. Wer gerne „mit dem Motor arbeitet“, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen eher auf gleichmäßige Nutzbarkeit ausgelegt. Das bedeutet: Sie lässt sich sehr gut dosieren, reagiert sauber und bleibt dabei angenehm berechenbar. Gerade auf der Landstraße, wenn es nicht immer um maximale Dynamik geht, sondern um flüssiges Vorankommen, wirkt die Hornet besonders souverän. Das Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad „einfach macht“ – ohne große Überraschungen.
Stärken und Schwächen im Motor-Feeling
Triumph Speed Twin 900: Stärke ist der emotionalere Antrieb und das insgesamt „griffige“ Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker davon abhängt, wie aktiv man fährt – wer möglichst selten schalten möchte oder sehr entspannt im unteren Drehzahlbereich unterwegs ist, könnte die Hornet als noch entspannter empfinden.
Honda CB 500 Hornet: Stärke ist die Alltagstauglichkeit durch gutmütige Dosierbarkeit und ein sehr harmonisches Gesamtverhalten. Schwäche ist, dass der Motor weniger „romantisch“ wirkt als bei der Triumph – wer vor allem den besonderen Charakter sucht, findet ihn bei der Hornet eher zurückhaltend.
Fahrwerk und Handling: Vertrauen in jeder Situation
Im Handling unterscheiden sich beide Motorräder deutlich in der Art, wie sie Kurven und Richtungswechsel „übersetzen“. Die Triumph Speed Twin 900 fühlt sich oft dann besonders gut an, wenn man das Motorrad aktiv bewegt: in zügigen Passagen, bei klaren Linien und wenn man das Bike spürt. Das Fahrwerk wirkt dabei so abgestimmt, dass es nicht nur stabil ist, sondern auch Rückmeldung gibt.
Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen sehr leicht zu kontrollieren. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten und in engen Situationen wirkt das Handling angenehm direkt. Das ist ein großer Vorteil für Fahrten, bei denen man häufig anhalten muss oder in der Stadt ständig die Spur wechselt. Auch auf längeren Strecken bleibt die Hornet angenehm zugänglich, weil sie nicht „fordert“, sondern mitarbeitet.
Kurvengefühl und Alltag
Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als Teil des Fahrgefühls betrachtet, wird an der Triumph Speed Twin 900 mehr „Feedback“ wahrnehmen. Wer dagegen ein Bike sucht, das schnell Sicherheit gibt und im Alltag wenig mentale Energie kostet, liegt mit der Honda CB 500 Hornet häufig richtig.
Komfort und Sitzposition: Wie lange macht das Spaß?
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Ergonomie und dem, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“. Die Triumph Speed Twin 900 wirkt in der Sitzhaltung eher sportlich-nah am klassischen Naked-Stil. Das kann sehr gut funktionieren, wenn man gerne „aufrecht mit Charakter“ fährt. Auf längeren Strecken kann sich das aber stärker bemerkbar machen – vor allem dann, wenn man viel im Stadtverkehr steht oder häufig in wechselnden Positionen unterwegs ist.
Die Honda CB 500 Hornet ist in der Praxis oft die entspanntere Wahl für viele Fahrerinnen und Fahrer. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Dadurch eignet sich die Hornet besonders gut für gemischte Nutzung: kurze Wege, längere Ausfahrten und alles dazwischen.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheit im Vergleich
Bei der Sicherheit zählt vor allem, wie gut sich Bremsen dosieren lassen und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich wirken. Die Triumph Speed Twin 900 vermittelt dabei häufig das Gefühl, dass man die Verzögerung sehr direkt steuern kann – passend zum insgesamt „hands-on“ Fahrstil. Die Honda CB 500 Hornet punktet ebenfalls mit guter Dosierbarkeit, wirkt aber oft noch einen Tick „ruhiger“ in der Gesamtbalance, was gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen angenehm ist.
Design und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich sieht und nutzt
Das Design ist bei Naked Bikes mehr als nur Optik – es beeinflusst auch, wie das Motorrad im Alltag wahrgenommen wird. Die Triumph Speed Twin 900 ist ein Hingucker und wirkt wie ein Motorrad, das man gern vor der Tür stehen hat. Gleichzeitig ist sie für viele Fahrerinnen und Fahrer genau deshalb attraktiv, weil sie nicht nach „Mainstream“ aussieht.
Die Honda CB 500 Hornet ist ebenfalls attraktiv, aber stärker auf „funktional modern“ getrimmt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für die Ausfahrt, sondern auch als verlässliches Alltagsgerät dienen soll. Wer häufig unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „inszenieren“ möchte, wird die Hornet oft als pragmatisch empfinden.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Triumph Speed Twin 900: Stärke ist die emotionale Gesamtwirkung – vom Motorcharakter bis zum Fahrgefühl. Schwäche ist, dass sie stärker auf den Fahrstil reagiert und man den Spaß eher aktiv „abholt“.
Honda CB 500 Hornet: Stärke ist die unkomplizierte Nutzbarkeit und das sehr runde Handling im Alltag. Schwäche ist, dass der Charakter weniger „kultiviert“ wirkt als bei der Triumph – dafür ist die Hornet oft die stressfreiere Wahl.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Triumph Speed Twin 900 passt besonders gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die ein Motorrad wollen, das sich wie ein echtes Erlebnis anfühlt: mit markantem Stil, spürbarem Motorcharakter und einem Fahrgefühl, das man gern bewusst nutzt. Wer häufig Landstraße fährt, gerne zügig unterwegs ist und sich an einem „klassischen“ Naked-Feeling erfreut, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Honda CB 500 Hornet ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und dabei trotzdem sportlich genug ist, um auch auf der Feierabendrunde zu überzeugen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt oder ein Bike möchte, das schnell Vertrauen aufbaut und nicht ständig Aufmerksamkeit fordert, findet in der Hornet eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 900 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Charakter, Stil und einem spürbar „emotionalen“ Fahrgefühl liegt. Sie belohnt aktives Fahren und macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke etwas mehr hergibt und man den Motor bewusst nutzt. Wer ein Naked Bike sucht, das mehr ist als nur Fortbewegung, wird an der Triumph viel Freude haben.
Die Honda CB 500 Hornet ist die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Sie wirkt sehr rund, leicht zu kontrollieren und eignet sich hervorragend für gemischte Nutzung – von Stadtverkehr bis zur entspannten Landstraßenrunde. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Sicherheit vermittelt und dabei zuverlässig bleibt, trifft mit der Hornet häufig die pragmatischere Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für den Charakter-Fahrer, Honda für den Alltags- und Vielnutzer.