| UVP | 10.395 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor
- Sound
- Fahrwerk
- technische Ausstattung
- Fahrverhalten und Bremserei
- Kupplungshebel könnte schicker sein
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Sitzhöhe: | 826 | mm |
| Höhe | 1.047 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-down Big Piston Gabel mit getrennter Funktion (SFF-BP), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit Ausgleichsbehälter, einstellbare Druckstufe, Zugstufe und Vorspannung (Federweg 133)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Junge, Junge, was für ein Brett! Die neue Street Triple 765 R hält, was sie verspricht. Viele kleine Updates machen aus dem eh schon sehr guten Nakedbike ein verdammt gutes Nakedbike. Die Streety fährt sich famos und präzise, der Motor macht süchtig und die technische Ausstattung ist nun fast schon auf dem Niveau der Speed Triple. Der Preis für die R geht mehr als in Ordnung und wer es noch etwas edler mag, der greift zur RS - mit beiden Bikes kann man nichts falsch machen.Das Testbike haben wir freundlicherweise vom Triumph Flagship-Store in Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Probefahrt machen möchte, ist dort herzlich gerne eingeladen. Neben der R hat Q-Bike auch einen Vorführer der RS vor Ort - ihr könnt also beide Bikes direkt vergleichen. Viel Spaß dabei und viele Grüße von uns...
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Triumph Street Triple 765 R vs. BMW R 1250 RT: Vergleich für Alltag, Kurven und lange Touren
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Street Triple 765 R und die BMW R 1250 RT, wird die Entscheidung schnell zu einer Frage nach dem eigenen Fahrstil. Die Street Triple steht für direktes, agiles Fahren und ein sportliches Naked-Feeling. Die RT dagegen ist ein ausgewachsener Tourer: komfortorientiert, mit viel Elektronik und dem Anspruch, auch auf langen Strecken entspannt zu bleiben. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum jeweiligen Einsatz passt.
Grundidee: Naked-Sportlichkeit vs. Reise-Komfort
Triumph Street Triple 765 R – Fokus auf Dynamik
Die Triumph Street Triple 765 R ist ein Motorrad, das sich nach Kurven anfühlt. Das Konzept ist klar: leichtfüßig, präzise und mit einem Motorcharakter, der Lust auf zügiges Fahren macht. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die schnell reagiert und das Fahrgefühl in den Vordergrund stellt. Auch die Sitzposition ist eher auf aktives Fahren ausgelegt: nicht unbequem, aber deutlich „sportlicher“ als bei klassischen Tourern.
BMW R 1250 RT – Fokus auf Touren und Entspannung
Die BMW R 1250 RT ist dagegen auf Langstrecke optimiert. Der Charakter ist weniger „sofort aufs Gas und rein in die Kurve“, sondern eher „entspannt ankommen“. Die RT bringt eine Tourer-typische Ergonomie mit, viel Windschutz und eine Ausstattung, die das Fahren über Stunden angenehmer macht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Reisen, bei denen nicht nur die Strecke zählt, sondern auch das Gefühl, am Ziel nicht völlig durch zu sein.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied in der Philosophie. Die Triumph Street Triple 765 R liefert ihren Punch eher sportlich und drehzahlorientiert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, zurückgeschaltet und zügig gefahren wird. Die BMW R 1250 RT spielt ihre Stärken stärker im „Durchzug“-Bereich aus: Sie wirkt souverän, wenn es gleichmäßig vorangehen soll oder wenn man auf langen Strecken konstant unterwegs ist.
Im direkten Vergleich ist die Street Triple die Maschine, die mehr nach „Fahren“ verlangt: Gas auf, Linie halten, Motor arbeiten lassen. Die RT dagegen ist die Maschine, die mehr nach „Reisen“ verlangt: gleichmäßig rollen, komfortabel beschleunigen, entspannt weiterfahren. Beide können schnell sein – aber sie liefern das Tempo auf unterschiedliche Art.
Fahrwerk und Handling: Agil in der Stadt, stabil auf der Strecke
Triumph: präzise, leicht zu bewegen
Die Triumph Street Triple 765 R ist im Handling klar auf Agilität ausgelegt. In der Stadt, auf Landstraßen und in kurvigen Passagen fühlt sie sich wie ein Motorrad an, das man gern „arbeitet“. Richtungswechsel gelingen zügig, das Fahrgefühl bleibt direkt. Das ist eine Stärke, wenn man gern dynamisch fährt oder wenn die Strecke nicht nur geradeaus funktioniert.
BMW: souverän, aber mehr „Tourer-Gewicht“
Die BMW R 1250 RT ist spürbar auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Motorrad liegt auf längeren Strecken sehr gelassen, und gerade bei höheren Geschwindigkeiten spielt der Tourer seine Vorteile aus. In engen Kehren oder bei häufigen Richtungswechseln zeigt sich jedoch der Unterschied: Die RT ist kein „leichtes“ Motorrad im Sinne einer Naked-Sportmaschine. Wer viel Stadtverkehr oder enge Landstraßen fährt, merkt das eher. Dafür gewinnt die RT bei langen Etappen an Komfort und Gelassenheit.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Bremsen und in Schräglage
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass man ihnen im Alltag vertrauen kann. Die Triumph Street Triple 765 R wirkt dabei besonders „sportlich“: Bremsen und Fahrstabilität passen gut zu einem zügigen Fahrstil, bei dem man öfter kräftig verzögert und schnell wieder beschleunigt. Die BMW R 1250 RT setzt ebenfalls auf sicheres Verzögern, aber mit dem Fokus auf kontrollierte Stabilität und ein ruhiges Gesamtgefühl. Gerade wenn man mit Gepäck oder auf längeren Strecken unterwegs ist, spielt dieser Charakter seine Stärken aus.
Elektronik und Assistenz: Unterschiedliche Schwerpunkte
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Triumph Street Triple 765 R richtet die Unterstützung stärker auf sportliches Fahren aus: Traktions- und Fahrmodi sollen das dynamische Gefühl unterstützen, ohne das Motorrad „zu kompliziert“ zu machen. Die BMW R 1250 RT geht in Richtung Tourer-Komfort: Elektronik hilft dabei, das Fahren über längere Zeit leichter zu machen, und unterstützt die Maschine in Situationen, die auf Reisen häufiger vorkommen – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht ständig „aktiv“ nachregeln möchte.
Im Vergleich bedeutet das: Wer gern selbst den Takt vorgibt, fühlt sich bei der Street Triple schneller zuhause. Wer dagegen Wert auf Assistenz und ein rundes Gesamtpaket legt, wird bei der RT eher das Gefühl haben, dass die Technik mitdenkt.
Ausstattung und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Triumph: sportlich, aber nicht unpraktisch
Die Triumph Street Triple 765 R bietet eine Sitzposition, die eher zum aktiven Fahren passt. Das ist ein Vorteil, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken im Vordergrund stehen. Für längere Touren kann die Street Triple funktionieren, aber sie ist nicht die erste Wahl, wenn maximaler Windschutz und „Tourer-Ruhe“ Priorität haben.
BMW: Tourer-typisch komfortabel
Die BMW R 1250 RT ist auf Komfort ausgelegt: Windschutz, ergonomische Auslegung und die generelle „Reisehaltung“ machen den Unterschied. Gerade bei wechselndem Wetter oder längeren Autobahnabschnitten wirkt die RT deutlich entspannter. Das ist die Stärke der RT: Sie nimmt dem Fahrer mental und körperlich Arbeit ab. Dafür ist sie im Handling weniger „leicht“ als die Street Triple.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Street Triple 765 R – Stärken
- Agiles Handling und direktes Fahrgefühl für kurvige Strecken.
- Sportlicher Charakter, der dynamisches Fahren belohnt.
- Fokus auf Fahrspaß statt auf maximale Reiseausstattung.
Triumph Street Triple 765 R – Schwächen
- Weniger Tourer-Komfort im Vergleich zur RT, besonders bei Wind und langen Etappen.
- Aktiver Fahrstil wird eher erwartet – wer „entspannt cruisen“ will, fühlt sich bei der RT wohler.
BMW R 1250 RT – Stärken
- Reise-Komfort durch Ergonomie und Windschutz.
- Souveräner Langstrecken-Charakter mit viel Ruhe im Fahrgefühl.
- Tourer-Ausstattung und Elektronik, die das Fahren über Zeit erleichtert.
BMW R 1250 RT – Schwächen
- Weniger agil als die Street Triple, besonders bei engen Passagen und häufigen Richtungswechseln.
- Tourer-Schwerpunkt kann sich im Stadtverkehr oder auf kurzen, kurvigen Strecken „größer“ anfühlen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „Daten“ ab, sondern davon, wie der Alltag aussieht und welche Art von Fahrspaß gesucht wird.
Triumph Street Triple 765 R: die bessere Wahl für…
- Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und direktes Feedback im Mittelpunkt stehen.
- Menschen, die gern aktiv fahren und das Motorrad als „Sportgerät“ erleben möchten.
- Alltag und Wochenendtouren, bei denen Agilität wichtiger ist als maximaler Windschutz.
BMW R 1250 RT: die bessere Wahl für…
- Reisen, bei denen Komfort, Windschutz und entspannte Langstrecke Priorität haben.
- Fahrer, die gern weniger arbeiten müssen und sich auf ein rundes Gesamtpaket verlassen.
- Touren mit wechselnden Bedingungen, bei denen Elektronik und Stabilität besonders wertvoll sind.
Fazit:
Die Triumph Street Triple 765 R ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, sportlichem Fahrgefühl und kurvigem Spaß liegt. Sie macht Lust auf dynamische Fahrten und belohnt einen aktiven Stil mit direktem Feedback. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug für Kurven“ sieht, wird hier sehr zufrieden sein.
Die BMW R 1250 RT passt besser, wenn Komfort, Windschutz und entspannte Langstrecken im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie gemacht für Reisen, bei denen man auch nach vielen Stunden noch fit ankommt. Das Handling ist weniger „leichtfüßig“ als bei der Street Triple, dafür gewinnt die RT mit Stabilität, souveränem Charakter und einer Ausstattung, die das Fahren über Zeit angenehmer macht.
Kurz gesagt: Street Triple für Fahrspaß und Dynamik, RT für Tourenruhe und Komfort – und genau dort liegt auch der größte Unterschied zwischen beiden.