| UVP | 10.395 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor
- Sound
- Fahrwerk
- technische Ausstattung
- Fahrverhalten und Bremserei
- Kupplungshebel könnte schicker sein
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Sitzhöhe: | 826 | mm |
| Höhe | 1.047 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-down Big Piston Gabel mit getrennter Funktion (SFF-BP), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit Ausgleichsbehälter, einstellbare Druckstufe, Zugstufe und Vorspannung (Federweg 133)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Junge, Junge, was für ein Brett! Die neue Street Triple 765 R hält, was sie verspricht. Viele kleine Updates machen aus dem eh schon sehr guten Nakedbike ein verdammt gutes Nakedbike. Die Streety fährt sich famos und präzise, der Motor macht süchtig und die technische Ausstattung ist nun fast schon auf dem Niveau der Speed Triple. Der Preis für die R geht mehr als in Ordnung und wer es noch etwas edler mag, der greift zur RS - mit beiden Bikes kann man nichts falsch machen.Das Testbike haben wir freundlicherweise vom Triumph Flagship-Store in Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Probefahrt machen möchte, ist dort herzlich gerne eingeladen. Neben der R hat Q-Bike auch einen Vorführer der RS vor Ort - ihr könnt also beide Bikes direkt vergleichen. Viel Spaß dabei und viele Grüße von uns...
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Triumph Street Triple 765 R vs. Indian FTR 1200 Sport – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der spannendste Vergleich. Die Triumph Street Triple 765 R steht für präzises, agiles Handling und einen sportlich-eleganten Charakter. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen bringt eine markante, muskulöse Optik mit und fühlt sich vor allem dann richtig wohl, wenn es dynamisch und mit Charakter durch die Landschaft geht. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – damit klar wird, welches Bike eher zu welchem Fahrstil und Einsatzzweck passt.
Grundcharakter: Agilität vs. bullige Präsenz
Die Triumph Street Triple 765 R ist als Roadster darauf ausgelegt, schnell zu reagieren. Das Fahrgefühl wirkt leichtfüßig, die Linie lässt sich zügig aufbauen und in Kurven bleibt das Motorrad sehr direkt. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv „mitarbeitet“, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt dagegen mit einer anderen Art von Dynamik. Die Maschine wirkt kräftiger und „präsenter“, was sich auch im Fahrverhalten bemerkbar macht. Statt maximaler Leichtigkeit steht hier mehr das Gefühl von Substanz im Vordergrund. Das kann besonders dann überzeugen, wenn das Motorrad nicht nur schnell sein soll, sondern auch spürbar Druck aufbaut und dabei seinen eigenen Stil behält.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Triumph Street Triple 765 R wirkt im nutzbaren Bereich sehr sportlich und lässt sich häufig „einfach“ fahren. Das bedeutet: Gasannahme und Durchzug passen gut zusammen, sodass man nicht ständig im Drehzahlbereich jonglieren muss, um zügig voranzukommen. Gerade im kurvigen Alltag ist das ein Vorteil, weil sich das Motorrad harmonisch in den Rhythmus einfügt.
Die Indian FTR 1200 Sport setzt stärker auf ein kräftiges, spürbares Ansprechverhalten. Der Antrieb vermittelt mehr „Wucht“ und sorgt dafür, dass Beschleunigung sich nicht nur schnell, sondern auch deutlich anfühlt. Das ist besonders attraktiv, wenn häufiger aus dem Stand oder aus langsameren Situationen heraus beschleunigt wird und das Motorrad dabei nicht nur Leistung liefert, sondern auch das Gefühl von Kontrolle und Kraft.
Vergleich der Fahrbarkeit
Beide Motorräder können sportlich bewegt werden – aber auf unterschiedliche Weise. Die Triumph wirkt dabei wie ein Werkzeug für präzises Fahren: einlenken, beschleunigen, Linie halten. Die Indian wirkt wie ein Statement: kräftig rausbeschleunigen, dabei die eigene Dynamik spüren und das Motorrad als „Anker“ im Fahrgefühl nutzen.
Fahrwerk und Handling: Präzision oder Stabilität
Im Bereich Fahrwerk und Handling zeigt die Triumph Street Triple 765 R ihre Stärken besonders deutlich. Das Motorrad vermittelt ein sehr direktes Feedback und unterstützt schnelle Richtungswechsel. In flotten Passagen fühlt sich das System stimmig an: Einlenken gelingt ohne große Verzögerung, und die Maschine bleibt auch bei zügigem Tempo gut kontrollierbar.
Die Indian FTR 1200 Sport punktet vor allem mit Stabilität und einem souveränen Eindruck. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn längere Strecken mit wechselndem Tempo anstehen, kann das Fahrwerk ein beruhigendes Gefühl geben. Das Motorrad bleibt dabei „auf Kurs“, ohne dass man ständig gegensteuern muss.
Kurvengefühl im Vergleich
Die Triumph ist tendenziell die bessere Wahl, wenn Kurvenfahren im Vordergrund steht und das Motorrad möglichst schnell auf Eingaben reagieren soll. Die Indian ist eher dann im Vorteil, wenn Kurven nicht nur „sportlich“, sondern auch kraftvoll und mit spürbarer Stabilität angegangen werden sollen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, unterscheiden sich aber im Charakter. Die Triumph Street Triple 765 R wirkt dabei wie ein Bike, das sehr fein dosierbar ist. Das hilft besonders in Situationen, in denen man nicht nur stark verzögern, sondern auch präzise in die Kurve hineinbremsen möchte.
Die Indian FTR 1200 Sport vermittelt beim Verzögern mehr „Massentransfer“ und fühlt sich dadurch in dynamischen Szenen sehr standfest an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern zügig bremst und anschließend direkt wieder beschleunigen möchte.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum Tagesplan?
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern auch die Sitzposition und das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Triumph Street Triple 765 R wirkt in der Praxis sehr handlich. Das macht sie interessant für Stadtfahrten, für spontane Touren und für alle, die gern unkompliziert zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen wechseln.
Die Indian FTR 1200 Sport ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus. Durch die bulligere Auslegung und den markanten Auftritt fühlt sie sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst fährt. Für längere Strecken kann das angenehm sein, wenn die Sitzposition und die Fahrhaltung zum eigenen Stil passen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Triumph ist stark, wenn kurze Wege, häufiges Beschleunigen und ein agiles Fahrgefühl gefragt sind. Ein möglicher Nachteil im Vergleich: Wer sehr „entspannt“ cruisen möchte, könnte die direkte Sportlichkeit als fordernder empfinden. Die Indian ist stark, wenn das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch eindrucksvoll sein soll. Ein möglicher Nachteil: In sehr engen oder langsamen Situationen kann die bulligere Auslegung weniger „leicht“ wirken als bei der Triumph.
Ausstattung und Fahrassistenz: Was zählt bei beiden?
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um die passende Abstimmung. Die Triumph Street Triple 765 R wirkt wie ein Motorrad, das auf sportliche Nutzung und ein klares Fahrerlebnis ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie sich die Maschine im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Bremsen präsentiert.
Die Indian FTR 1200 Sport setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie verbindet Performance mit einem eigenständigen Stil. Wer Wert auf Charakter legt und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie „Standard“ anfühlt, findet hier eine starke Basis.
Optik und Identität: Zwei unterschiedliche Motorradwelten
Auch wenn Technik und Fahrgefühl entscheidend sind, spielt die Optik im Alltag eine große Rolle. Die Triumph Street Triple 765 R wirkt sportlich, aufgeräumt und „roadster-typisch“ – sie passt gut zu Fahrern, die gern clean und funktional unterwegs sind. Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen ein echter Hingucker: muskulös, markant und mit einer klaren Handschrift.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Triumph Street Triple 765 R: Für wen besonders geeignet?
Die Triumph Street Triple 765 R ist besonders passend für alle, die ein agiles, präzises und sportlich direktes Fahrgefühl suchen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und dabei Wert auf fein dosierbare Kontrolle legt, wird mit der Triumph sehr glücklich. Auch für regelmäßige Fahrten im Alltag ist sie eine starke Wahl, weil sie sich unkompliziert bewegt und schnell „mit einem mitgeht“.
Indian FTR 1200 Sport: Für wen besonders geeignet?
Die Indian FTR 1200 Sport passt besonders gut zu Fahrern, die kraftvolle Dynamik und starke Präsenz suchen. Wer gern spürbar beschleunigt, dem Motorrad seinen eigenen Charakter geben möchte und eine souveräne Stabilität bevorzugt, findet hier eine überzeugende Option. Auch für längere Touren kann die Indian eine gute Wahl sein, wenn der eigene Stil zur bulligeren Auslegung passt.
Fazit:
Die Triumph Street Triple 765 R ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, wie leicht und präzise sich ein Motorrad bewegen lässt: direktes Handling, sportliche Kontrolle und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten besonders intensiv macht. Sie eignet sich damit ideal für alle, die häufig kurze Strecken fahren, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auf Eingaben schnell reagiert.
Die Indian FTR 1200 Sport gewinnt dagegen dort, wo Kraft und Charakter zählen: spürbarer Druck beim Beschleunigen, ein stabiler Eindruck und eine Dynamik, die sich weniger „leicht“ anfühlt, dafür aber sehr souverän. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur schnell ist, sondern auch optisch und vom Fahrgefühl her eine klare Identität mitbringt, trifft mit der Indian eine starke Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für präzise Agilität und sportliche Direktheit, Indian für bullige Präsenz, kraftvolle Ausstrahlung und souveräne Stabilität.