| UVP | 10.395 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor
- Sound
- Fahrwerk
- technische Ausstattung
- Fahrverhalten und Bremserei
- Kupplungshebel könnte schicker sein
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Sitzhöhe: | 826 | mm |
| Höhe | 1.047 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-down Big Piston Gabel mit getrennter Funktion (SFF-BP), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit Ausgleichsbehälter, einstellbare Druckstufe, Zugstufe und Vorspannung (Federweg 133)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Junge, Junge, was für ein Brett! Die neue Street Triple 765 R hält, was sie verspricht. Viele kleine Updates machen aus dem eh schon sehr guten Nakedbike ein verdammt gutes Nakedbike. Die Streety fährt sich famos und präzise, der Motor macht süchtig und die technische Ausstattung ist nun fast schon auf dem Niveau der Speed Triple. Der Preis für die R geht mehr als in Ordnung und wer es noch etwas edler mag, der greift zur RS - mit beiden Bikes kann man nichts falsch machen.Das Testbike haben wir freundlicherweise vom Triumph Flagship-Store in Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Probefahrt machen möchte, ist dort herzlich gerne eingeladen. Neben der R hat Q-Bike auch einen Vorführer der RS vor Ort - ihr könnt also beide Bikes direkt vergleichen. Viel Spaß dabei und viele Grüße von uns...
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
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Triumph Street Triple 765 R vs. Royal Enfield Classic 650 – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Street Triple 765 R und die Royal Enfield Classic 650, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht um das Gefühl, um den Einsatzzweck und darum, wie sich Motor, Fahrwerk und Bremsen im Alltag anfühlen. Genau das wird in diesem Vergleich deutlich: Die Street Triple 765 R steht für sportliche Agilität und präzises Handling, während die Classic 650 ihren Fokus auf entspanntes Cruisen, Charakter und ein klassisches Fahrgefühl legt.
Grundidee der beiden Motorräder: sportliche Performance vs. klassischer Stil
Die Triumph Street Triple 765 R ist als modernes Naked Bike gedacht, das Kurven und zügiges Fahren besonders gut unterstützt. Das Konzept zielt auf Dynamik: Motor und Fahrwerk arbeiten darauf hin, dass sich das Motorrad schnell auf Linie bringen lässt und dabei kontrollierbar bleibt. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen ist stärker auf den Charakter ausgelegt, den viele an klassischen Motorrädern lieben: ein ruhigeres, gleichmäßigeres Fahrtempo, ein spürbarer Motorlauf und ein Look, der sofort nach „Zeitlos“ aussieht.
Wie sich das in den Fahreindrücken zeigt
Im direkten Vergleich wird schnell klar, dass die Street Triple 765 R die „aktive“ Fahrweise belohnt. Wer Gas, Bremse und Lenkimpulse bewusst nutzt, bekommt ein Motorrad, das sehr direkt reagiert. Die Classic 650 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man laufen lässt: Der Motor trägt, die Sitzposition unterstützt entspanntes Fahren, und die Maschine vermittelt das Gefühl, dass nicht jede Fahrt ein Testlauf für die nächste Kurve sein muss.
Motor und Antrieb: Charakter trifft auf sportliche Durchzugskraft
Bei der Triumph Street Triple 765 R steht der Motor für spürbare Leistungsentfaltung und ein sportliches Ansprechverhalten. Im Vergleich zu vielen anderen Bikes dieser Klasse wirkt sie besonders „bereit“, wenn es darum geht, aus dem Drehzahlbereich heraus zügig zu beschleunigen. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen man häufiger beschleunigt, bremst und wieder beschleunigt.
Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen auf einen anderen Schwerpunkt: Der Motor wirkt weniger wie ein „Sportwerkzeug“, sondern mehr wie ein klassischer Antrieb, der mit gleichmäßigem Lauf und einem eigenen Rhythmus überzeugt. Im Alltag ist das angenehm, weil es weniger hektisch wirkt und sich auch bei moderaten Geschwindigkeiten stimmig anfühlt. Wer vor allem entspannt unterwegs ist, wird den Charakter schnell zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Stärken der Street Triple 765 R: sportliches Ansprechverhalten, dynamischer Vortrieb und ein Fahrgefühl, das zu zügiger Fahrweise einlädt. Schwächen: wer eher gemütlich cruisen möchte, kann das „sportliche“ Setup als zu fordernd empfinden, weil die Maschine förmlich nach aktiver Nutzung ruft.
Stärken der Classic 650: klassischer Motorcharakter, entspannteres Fahrtempo und ein stimmiges Gesamtgefühl für längere, ruhige Strecken. Schwächen: wer maximale Dynamik erwartet, wird im Vergleich zur Street Triple 765 R weniger „Biss“ spüren, vor allem wenn es um sehr zügige Beschleunigungsphasen geht.
Fahrwerk und Handling: präzise Kontrolle vs. entspanntes Rollen
Das Fahrwerk der Triumph Street Triple 765 R ist auf Agilität ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das besonders beim Wechsel zwischen Kurven und beim Einlenken: Die Maschine wirkt stabil, aber nicht träge. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das gerade auf kurvigen Strecken hilft. Auch bei wechselnden Fahrbahnbedingungen bleibt die Linie gut nachvollziehbar.
Die Royal Enfield Classic 650 vermittelt ein anderes Fahrbild. Sie ist nicht darauf getrimmt, möglichst „sportlich“ zu wirken, sondern eher darauf, den Weg angenehm zu machen. Das Fahrwerk unterstützt das entspannte Rollen, und die Maschine fühlt sich weniger wie ein Werkzeug für schnelle Richtungswechsel an. Dafür passt sie gut zu Fahrten, bei denen Komfort und Stil im Vordergrund stehen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich ein klarer Unterschied im Anspruch: Die Triumph Street Triple 765 R wirkt darauf ausgelegt, auch bei dynamischer Fahrweise wiederholt stark verzögern zu können, ohne dass das Motorrad „aus dem Konzept“ gerät. Die Royal Enfield Classic 650 bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Fokus liegt stärker auf gleichmäßigem, gut dosierbarem Verzögern im Alltag. Wer häufig sehr sportlich fährt, wird die Street Triple 765 R als die passendere Wahl empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reisen im Vergleich
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Frage, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Die Triumph Street Triple 765 R spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig zwischen Beschleunigen und Bremsen wechselt: Landstraße, kurvige Strecken und auch zügige Stadtfahrten. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für kurze Wege mit sportlichem Anspruch.
Die Royal Enfield Classic 650 punktet vor allem bei Fahrten, bei denen man nicht ständig das Tempo „optimiert“. Sie eignet sich gut für entspannte Touren, bei denen das Motorrad eher Begleiter als Sportgerät ist. Gerade wenn der Weg das Ziel ist, wirkt die Classic 650 stimmig.
Stärken und Schwächen im Alltag
Street Triple 765 R: stark, wenn es um Dynamik, präzises Handling und sportliche Fahrweise geht. Schwäche: wer Komfort über sportliche Reaktionsfreude stellt, könnte das Setup als weniger „entspannt“ wahrnehmen.
Classic 650: stark für ruhiges Cruisen, klassisches Motorradgefühl und Touren ohne Stress. Schwäche: wer regelmäßig sehr zügig unterwegs ist oder sportliche Fahrmanöver priorisiert, wird im Vergleich zur Triumph weniger „Feuer“ spüren.
Ausstattung und Gesamtkonzept: moderne Technik vs. klassisches Erlebnis
Der Unterschied zeigt sich auch im Gesamtkonzept. Die Triumph Street Triple 765 R wirkt wie ein modernes Motorrad, das auf Performance und Kontrolle ausgelegt ist. Das spürt man nicht nur beim Fahren, sondern auch daran, wie das Motorrad „zusammenarbeitet“: Motor, Fahrwerk und Bremsen greifen wie aus einem Guss.
Die Royal Enfield Classic 650 steht dagegen für ein Motorrad-Erlebnis, das bewusst klassisch bleibt. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Charakter ist klar: Sie soll sich nach Motorrad anfühlen, nicht nach Technikpaket. Für viele ist genau das der Grund, warum sie im Vergleich so attraktiv wirkt.
Für wen passt welches Konzept?
Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt und bei Kurvenfahrten sowie dynamischen Strecken besonders viel Spaß macht, findet in der Triumph Street Triple 765 R die stimmigere Wahl. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das Stil ausstrahlt, entspannt läuft und das klassische Fahrgefühl in den Vordergrund stellt, wird mit der Royal Enfield Classic 650 deutlich zufriedener sein.
Vergleich der Stärken: worauf es am Ende wirklich ankommt
Im direkten Vergleich lassen sich die Schwerpunkte gut zusammenfassen: Die Triumph Street Triple 765 R ist die Maschine für Fahrten, bei denen Dynamik, präzises Handling und starke Brems- sowie Beschleunigungsphasen gefragt sind. Die Royal Enfield Classic 650 ist die Maschine für Fahrten, bei denen Motorcharakter, entspanntes Tempo und ein klassisches Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.
Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Die Street Triple 765 R macht Freude durch Aktivität und Kontrolle, die Classic 650 durch Ruhe, Stil und einen Motorlauf, der sich nach „Genuss“ anfühlt.
Fazit:
Die Triumph Street Triple 765 R ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für dynamische Fahrten suchen: kurvige Strecken, zügige Beschleunigungsphasen und ein Fahrgefühl, das präzise und sportlich bleibt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kontrolle und Tempo nutzt, wird hier besonders glücklich.
Die Royal Enfield Classic 650 passt dagegen am besten zu Fahrern, die ein klassisches Motorradgefühl priorisieren: entspanntes Cruisen, ein stimmiger Motorcharakter und ein Look, der auf jeder Tour auffällt. Wer weniger auf maximale Sportdynamik setzt und mehr auf Stil sowie entspanntes Reisen, findet in der Classic 650 die passendere Option.
Kurz gesagt: Sportliche Agilität spricht für die Triumph, klassischer Genuss für die Royal Enfield.