UVP 12.995 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Lohnen sich 2.100 Euro Aufpreis für die RS?
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Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Pro und Kontra

Pro:
  • famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
  • hochwertige Bremsen
  • superpräzises Fahrwerk
  • tonnenweise Fahrspaß
  • technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
Kontra:
  • Kühlerschutz verbesserungswürdig
  • Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.399mm
Länge2.065mm
Radstand1.399mm
Sitzhöhe: 836 mm
Höhe1.064mm
Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung130 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment80 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.241km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite278km
Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppel-Brückenrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm
Federung hintenÖhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!

Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.295€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: rot, gelb, grau

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

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Triumph Street Triple 765 RS vs. Ducati Multistrada V2: Vergleich für sportliche Touren und Alltag

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die viele beim Kauf beschäftigt: Soll es eher ein kompromisslos sportliches Naked Bike sein, oder doch ein vielseitiges Tourenmotorrad mit Reise-Feeling? Der Vergleich zwischen Triumph Street Triple 765 RS und Ducati Multistrada V2 zeigt sehr klar, wie unterschiedlich die Schwerpunkte gesetzt sind – und warum beide Modelle ihre Fans haben.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte aus dem Vergleich herausgearbeitet: Fahrgefühl, Komfort, Elektronik, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie gut sich die jeweiligen Stärken in der Praxis entfalten. Dabei werden die genannten Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt, damit die Entscheidung leichter fällt.

Charakter: Sportliche Agilität vs. Reiseorientierung

Die Triumph Street Triple 765 RS ist als sportliches Naked Bike ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie direkt das Motorrad auf Gasbefehle und Lenkimpulse reagiert. Wer gern zügig durch Kurven fährt oder im Alltag häufig zwischen Ampeln und Landstraße wechselt, bekommt hier ein sehr unmittelbares Fahrgefühl.

Die Ducati Multistrada V2 dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit und Touren ausgelegt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug, sondern mehr wie eine Maschine, die unterschiedliche Streckenprofile abdecken soll. Gerade auf längeren Fahrten spielt die Ausrichtung auf Komfort und entspannteres Handling ihre Vorteile aus.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Street Triple 765 RS wirkt in der Praxis oft „spontaner“ – sie lädt dazu ein, Drehzahlen zu nutzen und das Motorrad sportlich zu bewegen. Das passt besonders gut zu Fahrern, die gern dynamisch beschleunigen und das Kurvenfahren als Hauptanliegen sehen.

Die Multistrada V2 zielt dagegen stärker auf einen gleichmäßigen Vortrieb über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche. Dadurch fühlt sich das Motorrad auf längeren Etappen häufig entspannter an, weil es nicht ständig „eingefordert“ werden muss. Wer häufig Touren fährt oder auch mal längere Strecken am Stück plant, profitiert von dieser Ausrichtung.

Stärken und Schwächen im Antriebskontext

  • Triumph Street Triple 765 RS: Stärke ist die sportliche Direktheit und das dynamische Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Fahrspaß weniger „komfortabel“ wirkt, wenn man sehr entspannt cruisen möchte.
  • Ducati Multistrada V2: Stärke ist die tourentaugliche Art, Leistung nutzbar zu machen, ohne ständig in den sportlichen Modus zu müssen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Street Triple weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es rein um maximal agiles Kurvenfahren geht.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle deutlich. Die Triumph Street Triple 765 RS ist darauf ausgelegt, schnell auf Richtungswechsel zu reagieren. Dadurch fühlt sich das Motorrad in kurvigen Strecken oft sehr präzise an – besonders dann, wenn man zügig fährt und das Bike „mitnimmt“.

Die Ducati Multistrada V2 legt den Schwerpunkt stärker auf Stabilität und souveränes Gleiten. Auf wechselnden Untergründen oder bei längeren Autobahn- und Landstraßenetappen wirkt das Motorrad dadurch oft entspannter. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, merkt die Vorteile von Stabilität und einem insgesamt tourenorientierten Setup.

Kurvenverhalten und Alltag

In engen Kehren kann die Street Triple durch ihre sportliche Auslegung besonders überzeugen. Die Multistrada spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke länger wird und man nicht nur „die schnellste Linie“, sondern auch ein rundes Fahrgefühl sucht. Beide können Kurven – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.

Bremsen: Vertrauen bei sportlicher Fahrt

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sportliche Situationen gut abdecken. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man gern „hart“ ans Limit bringt, weil das Feedback und die Dosierbarkeit zum sportlichen Fahren passen.

Die Ducati Multistrada V2 bietet ebenfalls ein starkes Bremsgefühl, wirkt aber insgesamt stärker auf kontrolliertes Fahren über längere Zeiträume ausgelegt. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur kurze sportliche Sessions fährt, sondern auch Touren mit wechselnden Bedingungen.

Elektronik und Assistenzsysteme: Mehr Kontrolle oder mehr Komfort?

Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil. Die Triumph Street Triple 765 RS setzt dabei auf ein sportlich orientiertes Gesamtpaket, das Fahrmodi und Regelungssysteme so unterstützt, dass dynamisches Fahren leichter fällt. Das Motorrad bleibt dabei „nah“ am Fahrer, ohne dass man sich ständig um die Technik kümmern muss.

Die Ducati Multistrada V2 geht in Richtung Tourenkomfort und situative Unterstützung. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnder Witterung kann das Systempaket helfen, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen souverän zu bewegen. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit, das eher auf Alltag und Reise als auf reine Rennstreckenambitionen zielt.

Stärken und Schwächen der Elektronik

  • Triumph Street Triple 765 RS: Stärke ist die sportliche Unterstützung, die dynamisches Fahren erleichtert. Schwäche kann sein, dass wer vor allem Komfortfunktionen sucht, weniger „Reise-Feeling“ im Systemfokus findet.
  • Ducati Multistrada V2: Stärke ist die tourenorientierte Assistenz und das insgesamt beruhigende Sicherheitsgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im sportlichen Vergleich etwas „mehr Motorrad“ verlangt, um das volle Kurvenpotenzial maximal auszuschöpfen.

Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege oder lange Etappen?

Beim Komfort zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Triumph Street Triple 765 RS ist eher auf sportliche Sitzhaltung und aktives Fahren ausgelegt. Das ist ideal, wenn die Fahrt aus vielen Kurven besteht oder wenn man im Alltag häufig schnell umsetzt. Wer aber sehr lange Strecken am Stück fährt, spürt eher, dass die Ausrichtung stärker auf Agilität als auf „Dauerkomfort“ optimiert ist.

Die Ducati Multistrada V2 ist dagegen deutlich stärker auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition und das Gesamtgefühl zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Gerade wenn die Route nicht nur aus kurvigen Passagen besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder längeren Landstraßen, spielt die Multistrada ihre Stärken aus.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken

Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch, wie sich das Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Die Street Triple 765 RS wirkt durch ihre sportliche Auslegung oft besonders passend für kürzere Wege, spontane Ausfahrten und ein aktives Fahrverhalten. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern öfter nutzt.

Die Multistrada V2 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus: Sie ist eher die Wahl, wenn der Alltag bereits aus längeren Strecken besteht oder wenn das Motorrad häufig als Reisegerät dient. Wer viel pendelt und dabei Komfort priorisiert, wird die Reiseorientierung zu schätzen wissen.

Welche Entscheidung passt? Stärken gezielt nutzen

Der Vergleich zwischen Triumph Street Triple 765 RS und Ducati Multistrada V2 lässt sich am besten über die eigene Fahrweise entscheiden. Beide Motorräder sind hochwertig, beide bieten moderne Technik – aber sie wollen unterschiedliche Dinge liefern.

Triumph Street Triple 765 RS – ideal, wenn…

  • Kurvenfahrten und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen
  • ein direktes, agiles Handling wichtiger ist als maximaler Langstreckenkomfort
  • Elektronik vor allem als sportliche Unterstützung verstanden wird

Ducati Multistrada V2 – ideal, wenn…

  • Touren, längere Etappen und ein entspanntes Gesamtgefühl Priorität haben
  • Stabilität und souveränes Fahren über verschiedene Streckenprofile wichtiger sind
  • Assistenz und Elektronik stärker als „Reise-Sicherheitsnetz“ genutzt werden sollen

Fazit:

Die Triumph Street Triple 765 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Agilität liegt: Sie fühlt sich besonders direkt an, lädt zum dynamischen Fahren ein und macht Kurvenfahrten zu einem echten Erlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf sportliche Impulse sofort reagiert, wird mit der Street Triple sehr glücklich.

Die Ducati Multistrada V2 spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus. Sie wirkt insgesamt tourenorientierter, bietet ein souveränes Fahrgefühl und unterstützt das Fahren so, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei Komfort sowie Stabilität höher gewichtet, trifft mit der Multistrada die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Sportliche Kurven und Direktheit sprechen für die Triumph – Tourenkomfort und souveräne Vielseitigkeit für die Ducati.

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