| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
- hochwertige Bremsen
- superpräzises Fahrwerk
- tonnenweise Fahrspaß
- technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
- Kühlerschutz verbesserungswürdig
- Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Sitzhöhe: | 836 | mm |
| Höhe | 1.064 | mm |
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 130 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...
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Triumph Street Triple 765 RS vs. Honda GL 1800 Gold Wing – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Street Triple 765 RS und die Honda GL 1800 Gold Wing, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich-agiles Naked Bike und ein ausgewachsener Tourer aufeinander. Genau diese Gegensätze machen es leicht, die Stärken beider Modelle herauszuarbeiten: Die Street Triple 765 RS steht für Dynamik, präzises Handling und ein direktes Fahrgefühl. Die Gold Wing GL 1800 dagegen ist auf Komfort, Langstrecke und entspanntes Reisen ausgelegt – mit einer Ausstattung, die man eher aus der Welt großer Reise-Limousinen kennt.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf Touren unterscheiden. Dabei werden die im Vergleich genannten Eckdaten und Eigenschaften beider Motorräder gegeneinander abgewogen: von Motorcharakter und Fahrwerk über Bremsen und Elektronik bis hin zu Komfort, Ergonomie und dem, was am Ende wirklich zählt – nämlich wie sich das Motorrad im eigenen Fahrprofil anfühlt.
Grundidee und Charakter: Naked Performance vs. Reisekomfort
Die Triumph Street Triple 765 RS ist ein Motorrad, das auf Agilität und Fahrspaß ausgelegt ist. Das Konzept „leicht, wendig, sportlich“ zieht sich durch das gesamte Paket. Schon beim Blick auf die Ausrichtung wird klar: Hier geht es um zügiges Fahren, um Kontrolle in Kurven und um ein Motorrad, das sich schnell anfühlt – auch wenn man nicht ständig am Limit fährt.
Die Honda GL 1800 Gold Wing verfolgt dagegen einen anderen Anspruch. Sie ist ein Tourer, der lange Strecken komfortabel machen soll. Das merkt man nicht nur an der Größe und dem Aufbau, sondern auch an der Art, wie man das Motorrad nutzt: weniger „kurz rein, schnell raus“, mehr „entspannt ankommen“. Die Gold Wing ist dafür gemacht, Kilometer zu sammeln – auch wenn die Route mal länger dauert oder das Wetter nicht perfekt ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich, dass die beiden Motoren unterschiedliche Rollen spielen. Die Triumph Street Triple 765 RS steht für ein sportliches Ansprechverhalten und eine Charakteristik, die sich auf Dynamik und Kontrolle konzentriert. Gerade im mittleren Drehzahlbereich wirkt sie oft besonders „lebendig“, was das Motorrad für zügige Landstraßenfahrten interessant macht. Das Gefühl entsteht dabei nicht nur durch die reine Leistungsfähigkeit, sondern auch durch die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist hingegen auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Der Motor liefert Kraft so, dass sich das Fahren auf Autobahn und Landstraße besonders entspannt anfühlt. Statt „sportlich zupacken“ steht eher „ruhig und souverän tragen“ im Vordergrund. Das ist ein großer Unterschied: Während die Street Triple RS eher nach Fahrspaß und Kurvenrhythmus klingt, wirkt die Gold Wing wie ein Reisebegleiter, der auch bei längeren Etappen konstant bleibt.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität
Beim Thema Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell vom Konzept. Die Street Triple 765 RS ist auf ein agiles Handling ausgelegt. Das Motorrad soll sich in Kurven schnell positionieren lassen und ein direktes Feedback geben. Dadurch wirkt es besonders geeignet für Fahrer, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“: Linien wählen, Tempo dosieren, das Bike spüren und daraus Fahrspaß ziehen.
Die Gold Wing GL 1800 setzt dagegen auf Stabilität und Laufruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten spielt das seine Stärken aus. Das Motorrad bleibt dabei souverän, und die Fahrwerksabstimmung zielt darauf ab, dass sich die Reise auch dann angenehm anfühlt, wenn die Strecke nicht ideal ist. Wer viel tourt und nicht ständig „gegen das Motorrad“ fahren möchte, findet hier einen klaren Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Wie kontrolliert wird
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt sind – aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Street Triple 765 RS ist als sportliches Naked Bike darauf ausgelegt, in dynamischen Situationen schnell und präzise zu verzögern. Das passt zu Fahrern, die häufig zügig unterwegs sind und Bremsmanöver als Teil des Fahrspaßes sehen.
Die Gold Wing GL 1800 ist ebenfalls auf starke Verzögerung ausgelegt, aber der Fokus liegt stärker auf dem Gesamtpaket aus Stabilität, Dosierbarkeit und Sicherheit im Reisebetrieb. Gerade wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken fährt, ist das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Fahrwerksruhe entscheidend. So wird das Motorrad nicht nur schnell, sondern vor allem berechenbar.
Elektronik und Assistenz: Sportliche Unterstützung vs. Touren-„All inclusive“
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt bei der Elektronik. Die Street Triple 765 RS bringt sportorientierte Assistenzsysteme mit, die das Fahren dynamischer machen können: Traktions- und Fahrmodi, die das Motorrad je nach Situation unterstützen, sowie eine Abstimmung, die sportliches Fahren nicht ausbremst, sondern kontrollierbar hält.
Die Gold Wing GL 1800 setzt stärker auf Komfort- und Reisefeatures. Elektronik ist hier nicht nur „Fahren“, sondern auch „Entspannt ankommen“. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad den Alltag erleichtert: von der Bedienlogik bis hin zu Systemen, die das Fahren über längere Zeit angenehmer machen. Wer viel unterwegs ist, profitiert oft mehr von dieser Art von Elektronik als von rein sportlichen Eingriffen.
Ergonomie und Sitzposition: Kurze Wege vs. lange Etappen
Die Ergonomie ist einer der wichtigsten Punkte im Vergleich. Die Street Triple 765 RS ist typischerweise auf eine sportlichere Sitzhaltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gerne aktiv fahren und bei denen eine sportliche Position zum Fahrstil passt. Für kurze bis mittlere Strecken fühlt sich das oft sehr stimmig an.
Die Gold Wing GL 1800 ist dagegen auf Langstrecke optimiert. Sitzhöhe, Beinfreiheit und die Gesamtanmutung sind darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch „fit“ ankommt. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnkilometern, spielt die Ergonomie ihre Vorteile aus.
Komfort und Ausstattung: Was im Alltag wirklich zählt
Beim Komfort zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die Street Triple 765 RS ist kein Tourer, sondern ein Naked Bike mit Fokus auf Fahrspaß. Das bedeutet: Komfort ist vorhanden, aber nicht im Sinne eines „Wohnzimmers auf zwei Rädern“. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren mit sportlichem Anspruch fährt, wird das als Vorteil sehen – weniger „schweres Gefühl“, mehr „direkt und leicht“.
Die Gold Wing GL 1800 ist dagegen auf Komfort und Ausstattung ausgelegt. Hier geht es um entspannte Fahrt, um Wind- und Wetterschutz, um eine Reiseumgebung, die das Motorrad zu einem echten Langstreckenwerkzeug macht. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, wird die Vorteile schnell merken: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Strecke – und insgesamt ein deutlich „tourigeres“ Erlebnis.
Verbrauch, Reichweite und Praxis: Unterschiedliche Prioritäten
Auch wenn der Vergleich nicht auf einzelne Zahlen reduziert werden soll, zeigt sich in der Praxis ein klares Muster: Die Street Triple 765 RS wird häufig als effizienter Begleiter für sportliche Fahrten wahrgenommen, weil das Konzept auf Agilität und kontrollierte Dynamik ausgelegt ist. Wer zügig fährt, aber nicht ständig Vollgas gibt, kann das Motorrad oft sehr gut im Alltag nutzen.
Die Gold Wing GL 1800 ist als großer Tourer natürlich anders zu bewerten. Der Fokus liegt weniger auf „maximal sparsam“, sondern auf „komfortabel und souverän“. Gerade bei gleichmäßigem Tempo auf langen Strecken kann sich das Gesamtpaket sehr stimmig anfühlen. In der Praxis zählt dann weniger der einzelne Verbrauchswert, sondern das Gefühl, wie gut das Motorrad die Strecke „wegträgt“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Street Triple 765 RS – Stärken
- Agiles Handling und ein direktes, sportliches Fahrgefühl
- Dynamik, die besonders auf Landstraße und bei zügiger Fahrweise Spaß macht
- Sportorientierte Elektronik, die das Fahren kontrollierbar unterstützt
- Aktiver Fahrstil wird belohnt: Motorrad „mitfahren“ statt nur „fahren lassen“
Triumph Street Triple 765 RS – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zur Gold Wing
- Für sehr lange Autobahn-Etappen kann die Reiseausrichtung der Gold Wing im Vorteil sein
- Wer vor allem „entspannt cruisen“ möchte, findet beim Tourer mehr Komfort-Features
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken
- Komfort und Laufruhe für lange Strecken
- Reiseorientierte Ausstattung und Elektronik für entspanntes Fahren
- Souveränes Drehmomentgefühl bei gleichmäßigem Tempo
- Stabilität und berechenbares Fahrverhalten im Tourenbetrieb
Honda GL 1800 Gold Wing – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als ein Naked Bike – das Handling fühlt sich eher groß und tourig an
- Für sehr sportliche, enge Kurvenfahrten kann die Ausrichtung weniger „direkt“ wirken
- Wer nur kurze Strecken fährt, nutzt den Tourer-Fokus möglicherweise nicht voll aus
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Triumph Street Triple 765 RS passt besonders gut, wenn häufig Landstraße, Stadt und kurvige Strecken im Fokus stehen. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad spürt und sportliche Unterstützung möchte, findet in der Street Triple RS ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell „in den Alltag“ integrieren lässt, ist die Ausrichtung attraktiv.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn lange Touren, Komfort und entspanntes Reisen Priorität haben. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, Wert auf eine ausgereifte Reiseumgebung legt und das Motorrad als komfortablen Begleiter versteht, wird mit der Gold Wing sehr zufrieden sein. Gerade wenn die Fahrt selbst möglichst stressfrei bleiben soll, spielt die Tourer-Philosophie ihre Vorteile aus.
Fazit:
Die Triumph Street Triple 765 RS gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Dynamik, Agilität und ein direktes sportliches Fahrgefühl gefragt sind. Sie ist ideal für kurvige Strecken, zügige Fahrten und alle, die ihr Motorrad gerne aktiv bewegen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Fahrspaß schnell auf die Straße bringt und sportliche Elektronik sinnvoll unterstützt.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen die bessere Wahl für lange Etappen, Komfort und souveränes Reisen. Wer viel unterwegs ist, Wert auf Ergonomie, Stabilität und eine tourentaugliche Ausstattung legt, bekommt mit der Gold Wing ein Motorrad, das Kilometer angenehm „wegträgt“ und das Fahren über Stunden deutlich entspannter macht.
Kurz gesagt: Street Triple RS für sportliche Alltags- und Landstraßenfahrten, Gold Wing für Reisen, Komfort und entspanntes Ankommen.