UVP 12.995 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 6.999 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Lohnen sich 2.100 Euro Aufpreis für die RS?
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Wie schlägt sich günstige Adventure-Bike mit 60 PS aus Italien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
  • hochwertige Bremsen
  • superpräzises Fahrwerk
  • tonnenweise Fahrspaß
  • technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
Kontra:
  • Kühlerschutz verbesserungswürdig
  • Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
Pro:
  • eigenständiges Design
  • komfortabler Tourer
  • auffällig stabile Straßenlage
  • Preis / Leistung
Kontra:
  • Windschild macht Geräusche
  • knapp bemessene Leistung
  • Getriebe etwas hakelig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.399mm
Länge2.065mm
Radstand1.399mm
Sitzhöhe: 836 mm
Höhe1.064mm
Gewicht213kg
Radstand1.470mm
Länge2.200mm
Radstand1.470mm
Sitzhöhe: 820-845 mm
Höhe1.390mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung130 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment80 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.241km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite278km
Leistung60 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt18Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppel-Brückenrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm
Federung hintenÖhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartStahlbrückenrahmen
Federung vorneUpside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm
Federung hintenKayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenAluminiumschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 255 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!

Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.295€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: rot, gelb, grau

Fazit - was bleibt hängen

Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.985 €
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: Weiß, Rot, Grau

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Triumph Street Triple 765 RS vs. Moto Morini X-Cape 650 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Geht es eher um kompromisslose Fahrfreude im Alltag – oder um eine vielseitige Basis für längere Strecken und wechselnde Straßenverhältnisse? Der Vergleich zwischen Triumph Street Triple 765 RS und Moto Morini X-Cape 650 zeigt sehr schön, wie unterschiedlich sich „Allround“ anfühlen kann. Beide Modelle richten sich an Fahrer, die mehr wollen als nur von A nach B. Doch die Schwerpunkte liegen klar in unterschiedliche Richtungen.

Grundidee: sportliche Agilität vs. tourorientierte Vielseitigkeit

Die Triumph Street Triple 765 RS ist als sportliches Naked-Bike gedacht: leichtfüßig, direkt und mit Fokus auf Kurven. Die Moto Morini X-Cape 650 dagegen wirkt wie ein „Adventure“-Gedanke im Alltag: aufrechter, mit mehr Reise-Feeling und dem Anspruch, auch außerhalb der perfekten Asphaltlinie souverän zu bleiben. Genau diese Grundidee zieht sich durch den gesamten Vergleich – von der Sitzposition bis zur Art, wie sich das Motorrad in Tempo und Alltag anfühlt.

Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung und Charakter bemerkbar machen

Beim Vergleich der Motoren fällt auf, dass die Street Triple 765 RS deutlich stärker auf sportlichen Punch und ein dynamisches Ansprechverhalten ausgelegt ist. Die Leistungsentfaltung wirkt „zielgerichtet“: Gas auf, Motorrad reagiert, und die Beschleunigung fühlt sich besonders in zügigen Passagen lebendig an. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn häufiges Beschleunigen aus Kurven heraus oder sportliches Fahren auf Landstraßen im Vordergrund steht.

Die Moto Morini X-Cape 650 setzt dagegen stärker auf kontrollierbare Alltagsdynamik. Der Motor ist so abgestimmt, dass er auch bei moderatem Tempo angenehm durchzieht und nicht nur bei hohen Drehzahlen Spaß macht. Das macht die X-Cape besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht ausschließlich aus „Sportmodus“ besteht, sondern aus Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen längeren Etappen. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert von einem Charakter, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Triumph Street Triple 765 RS: Stärken liegen in der sportlichen Reaktion und dem dynamischen Gefühl bei zügiger Fahrweise. Schwäche ist weniger ein technisches Problem, eher die Erwartung: Wer primär Komfort und entspanntes Dahingleiten sucht, muss sich bewusst sein, dass die Street Triple stärker auf sportliche Nutzung hin „programmiert“ ist.
  • Moto Morini X-Cape 650: Stärken liegen in der alltagstauglichen, gleichmäßigen Dynamik und dem Reise-Charakter. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit und „spürbare“ Performance in sehr aggressiven Fahrmomenten sucht, wird die Street Triple als direkter und intensiver empfinden.

Fahrwerk und Handling: Kurvenpräzision vs. Stabilität im Alltag

Im Handling zeigt die Triumph Street Triple 765 RS ihre sportliche Ausrichtung. Das Motorrad wirkt in Kurven sehr willig und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das man besonders beim sportlichen Fahren schätzt. Die Abstimmung unterstützt zügige Richtungswechsel und lässt sich gut „arbeiten“, ohne dass das Motorrad dabei hektisch wird. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein klarer Vorteil.

Die Moto Morini X-Cape 650 spielt ihre Stärken eher in der Stabilität und Vielseitigkeit aus. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie wirken so, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus schlechterem Belag, Baustellen oder längeren Autobahnabschnitten. Die X-Cape fühlt sich dabei weniger wie ein „Kurvenwerkzeug“ an, sondern eher wie ein Motorrad, das zuverlässig durch verschiedene Situationen trägt.

Was das für den Alltag bedeutet

Wer häufig Kurvenstrecken fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Fahrten nutzt, wird die Triumph als klarer empfundenen Partner erleben. Wer dagegen regelmäßig pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich nicht nur auf eine Art von Straße festlegt, findet in der Moto Morini oft die passendere Basis.

Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Vertrauen

Bei den Bremsen zeigt sich in der Praxis vor allem ein Unterschied im Charakter: Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt auf sportliche Nutzung ausgelegt und bietet ein sehr direktes Feedback. Das erleichtert es, in dynamischen Situationen präzise zu dosieren – ein Vorteil, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn das Motorrad in Kurven „mitgedacht“ werden soll.

Die Moto Morini X-Cape 650 punktet eher mit einem vertrauensvollen, alltagstauglichen Bremsgefühl. Das ist besonders relevant, wenn die Fahrten nicht immer gleich sportlich sind, sondern sich zwischen entspanntem Cruisen und spontanen Bremsmanövern abwechseln. Für viele Fahrer ist genau diese Mischung entscheidend: nicht nur maximale Performance, sondern ein System, das in jeder Situation zuverlässig wirkt.

Elektronik und Assistenz: wie viel „Unterstützung“ gewünscht ist

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt insgesamt wie ein Paket, das sportliche Fahrer im Blick hat: Die Abstimmung unterstützt dynamisches Fahren und macht es leichter, die Leistung kontrolliert zu nutzen. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Fahrmodi oder die Eingriffe der Systeme als „Hilfe“ verstanden werden, nicht als Bremse für den Fahrspaß.

Die Moto Morini X-Cape 650 richtet den Fokus stärker auf Alltag und Tour. Elektronik und Fahrmodi sind so gedacht, dass sie das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil halten und das Fahren angenehm machen. Das ist ein Pluspunkt, wenn die Maschine nicht nur am Wochenende „ausgeführt“ wird, sondern auch unter der Woche und auf längeren Strecken.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Triumph: Stärken in der sportlichen Unterstützung und der direkten Abstimmung für dynamische Fahrten. Schwäche: Wer Elektronik eher als „möglichst unauffälligen Hintergrund“ möchte, könnte die sportliche Ausrichtung als etwas „präsenter“ empfinden.
  • Moto Morini: Stärken in der alltagstauglichen Stabilität und der tourorientierten Nutzung. Schwäche: Wer maximale sportliche Eingriffstiefe oder ein besonders „rennstrecken-nahes“ Gefühl erwartet, wird die Triumph als intensiver wahrnehmen.

Sitzposition und Komfort: Naked-Intensität vs. Adventure-Übersicht

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Triumph Street Triple 765 RS bringt eine sportlichere Haltung mit, die den Oberkörper näher an die Fahrdynamik heranholt. Das macht sie auf kurvigen Strecken sehr lebendig, kann aber auf längeren Etappen spürbar fordernder sein – vor allem, wenn die Fahrt nicht ständig in Bewegung und im „Sportmodus“ bleibt.

Die Moto Morini X-Cape 650 bietet eine aufrechtere, übersichtlichere Sitzposition. Das wirkt entspannter, besonders bei längeren Fahrten oder wenn die Strecke mehr „Reise“ als „Kurvenjagd“ ist. Dazu kommt das Gefühl, dass das Motorrad weniger nach „Sport“ verlangt, sondern eher nach „mitkommen“ – auch wenn das Tempo moderat bleibt.

Design, Alltag und Einsatzprofil

Beim Design geht es nicht nur um Optik, sondern auch um die Frage, wie das Motorrad im Alltag wirkt. Die Triumph steht für den Fahrer, der sein Motorrad gern spürbar bewegt, der Kurven liebt und der das Naked-Konzept als sportliche Plattform nutzt. Die Moto Morini steht für den Fahrer, der ein Motorrad möchte, das sich nicht nur auf eine Art von Fahrt festlegen lässt: Stadt, Landstraße, Tour – und bei Bedarf auch mal abseits des perfekten Asphalts.

Auch beim Thema „Alltagstauglichkeit“ zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Street Triple ist oft die Wahl, wenn kurze Strecken, spontane Ausfahrten und sportliche Fahrten im Vordergrund stehen. Die X-Cape ist oft die Wahl, wenn die Planung größer ist, die Strecken länger werden und das Motorrad dabei möglichst vielseitig bleiben soll.

Welches Motorrad ist „besser“? Der Vergleich in der Praxis

Statt nur auf einzelne Daten zu schauen, lohnt sich der Blick auf das Gesamtpaket: Triumph Street Triple 765 RS und Moto Morini X-Cape 650 sind beide moderne Motorräder, aber sie liefern unterschiedliche Antworten auf die Frage nach dem perfekten Motorrad.

  • Wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik, direktem Ansprechverhalten und Kurvenpräzision liegt, ist die Triumph die klarere Wahl.
  • Wenn der Schwerpunkt auf komfortabler Vielseitigkeit, entspannterer Sitzposition und einem tourorientierten Fahrgefühl liegt, ist die Moto Morini oft die passendere Entscheidung.

Fazit:

Die Triumph Street Triple 765 RS ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, die ihr Motorrad vor allem sportlich nutzen: zügige Landstraßen, häufige Kurvenpassagen und ein Fahrgefühl, das Leistung und Kontrolle besonders direkt vermittelt. Wer das Naked-Konzept als dynamisches Werkzeug versteht, bekommt hier ein Paket, das sich sehr „zielgenau“ anfühlt.

Die Moto Morini X-Cape 650 passt dagegen besonders gut, wenn das Motorrad im Alltag und auf Touren gleichermaßen funktionieren soll. Die aufrechtere Sitzposition, das eher gleichmäßige Fahrgefühl und die tourorientierte Ausrichtung machen sie zur attraktiven Option für längere Strecken, wechselnde Straßenbedingungen und alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, ohne ständig den sportlichen Modus zu brauchen.

Kurz gesagt: Triumph für maximale Kurven- und Fahrspaß-Fokussierung, Moto Morini für Vielseitigkeit, Komfort und Reise-Feeling.

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