UVP 20.545 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
Angriff aus England auf die BMW GS: Geglückt oder misslungen?
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Was kann das neue Modell 2026 und wie fährt sie sich?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bulliger Motor
  • Viel Platz für Fahrer & Sozius
  • Komplette Ausstattung
  • Semiaktives Fahrwerk
  • Langstreckentaugliche Sitzposition
Kontra:
  • leichte Lastwechselreaktionen
Pro:
  • kräftiger Motor
  • fährt sich superagil
  • sehr gute Bremsen von Brembo
  • trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
  • TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
  • vier ABS-Modi
  • schon in Serie gut ausgestattet
Kontra:
  • unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
  • Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.560mm
Länge2.230mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 850-870 mm
Höhe1.436mm
Gewicht160kg
Radstand1.476mm
Länge2.194mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Höhe1.183mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung150 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment130 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite350km
Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite329km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmenStahlrohrrahmen mit geschmiedeten Aluminium-Auslegern. Verschraubter Aluminium-Heckrahmen.
Federung vorneShowa 49 mm Upside-Down-Vorderradgabel mit semi-aktiver Dämpfung. (Federweg 200)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein mit semi-aktiver Dämpfung und automatischer elektronischer Vorspannungseinstellung. (Federweg 200)mm
Aufhängung hinten„Tri-Link“ Zweiarm-Aluminiumschwinge mit zwei Aluminium-Drehmomentstützen.
Reifen vorne120/70R19
Reifen hinten150/70R18
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15
Reifen hinten160/60R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo M4.30 Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einzelkolben-Bremssattel ( Ø 282 mm)
Bremsen vorneBrembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
 
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.

Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999€ (Aktionspreis 08/2026)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2016
  • Farben: weiß-gelb

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Triumph Tiger 1200 GT Pro vs Husqvarna 701 Supermoto – Vergleich für Alltag, Tour & Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Tiger 1200 GT Pro und die Husqvarna 701 Supermoto, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: ein großes, komfortorientiertes Adventure-Bike mit Fokus auf lange Strecken und souveränen Reisebetrieb – und eine kompakte Supermoto, die vor allem mit Agilität, Direktheit und viel Temperament punktet. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung oft leichter: Man muss vor allem klären, wo und wie gefahren wird.

Grundcharakter: Reise-Adventure vs. Supermoto-Agilität

Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist auf den ersten Blick ein Motorrad für Menschen, die gern planen: Tagesetappen, längere Touren, wechselnde Strecken und das Gefühl, dass das Bike auch nach vielen Stunden noch entspannt fährt. Der Motor und die Auslegung zielen auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und ruhiges Tempo ab. Dadurch wirkt die Tiger besonders dann stark, wenn die Strecke nicht nur aus Stadtverkehr oder kurzen Runden besteht.

Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen ist ein Motorrad, das eher nach „jetzt gleich“ ruft. Die Supermoto-typische Sitzposition, das kompakte Handling und die direkte Rückmeldung sorgen dafür, dass sich das Fahren schnell lebendig anfühlt. Statt Komfort im Reise-Sinne steht hier Fahrspaß im Vordergrund: enge Kurven, kurze Beschleunigungsphasen, Wechsel zwischen Gas und Bremse – das Motorrad reagiert schnell und macht Lust auf Dynamik.

Motor und Leistungsgefühl: souverän vs. spritzig

Beim Motor unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Tiger 1200 GT Pro ist so abgestimmt, dass sie auf langen Strecken gleichmäßig zieht und dabei ein eher „touriges“ Leistungsbild liefert. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Gas spielen möchte, sondern einfach entspannt durchrollen und bei Bedarf zügig beschleunigen will.

Die 701 Supermoto liefert dagegen ein deutlich spritzigeres Gefühl. Das Leistungsbild ist direkter, die Reaktion auf Gasbefehle wirkt unmittelbarer. Wer gern dynamisch fährt, findet hier eine Maschine, die das Tempo nicht nur mitmacht, sondern aktiv unterstützt. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit im Alltag bedeuten, dass man feinfühliger fahren möchte, um das Fahrgefühl genau zu treffen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Reise-Adventure und Supermoto besonders klar. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, federt Unebenheiten souverän ab und vermittelt auch bei längeren Fahrten ein sicheres, kontrolliertes Gefühl. Gerade wenn die Strecke wellig ist oder man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, spielt diese Ausrichtung ihre Stärken aus.

Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen auf Wendigkeit und agiles Einlenken ausgelegt. Das Handling wirkt leichter, das Motorrad „steht“ förmlich in der Kurve und lässt sich schnell in Richtungswechsel bringen. Auf kurvigen Straßen oder in Situationen, in denen man viel manövriert, ist das ein echter Vorteil. Der Preis dafür: Wer Komfort auf holprigen Strecken sucht, wird bei der Supermoto schneller merken, dass sie stärker auf sportliche Fahrweise und straßennahes Temperament ausgelegt ist.

Bremsen und Fahrkontrolle: Vertrauen bei Tempo vs. präzise Dosierung

Auch bei Bremsen und Fahrkontrolle unterscheiden sich die Philosophien. Die Tiger 1200 GT Pro wirkt wie gemacht für zügiges Fahren auf längeren Strecken: Das System unterstützt ein gleichmäßiges Verzögern und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus dem Reise-Tempo heraus bremsen muss.

Die 701 Supermoto punktet eher mit präziser Dosierbarkeit. Durch das kompakte Setup und das agile Fahrverhalten lässt sich die Verzögerung sehr direkt in die Kurvenarbeit integrieren. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird hier schnell ein gutes Gefühl für den Grip und die Balance bekommen.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Logik vs. sportliche Direktheit

Bei der Elektronik zeigt die Triumph Tiger 1200 GT Pro ihren Reise-Fokus. Die GT Pro ist darauf ausgelegt, den Fahrer auf langen Etappen zu unterstützen: Regelung, Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Handling vereinfachen und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen. Das ist besonders dann wertvoll, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren.

Die Husqvarna 701 Supermoto setzt dagegen stärker auf ein unmittelbares Fahrgefühl. Elektronik ist vorhanden, aber die Maschine bleibt in der Wahrnehmung „nah am Fahrer“. Das kann sich wie weniger Filter anfühlen – und ist für viele genau der Grund, warum man eine Supermoto fährt: Man möchte das Motorrad spüren und schnell reagieren lassen.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke entspannt vs. sportlich aufgeladen

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro bietet eine ergonomische Auslegung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch nicht „durchgesessen“ ist. Gerade auf Touren, bei denen man nicht ständig Pausen einplant, ist das ein klarer Vorteil.

Die Husqvarna 701 Supermoto ist sportlicher positioniert. Das macht sie im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr lebendig, kann aber auf langen, unruhigen Strecken schneller anstrengender werden. Wer häufig kurze Wege fährt oder gern dynamisch unterwegs ist, profitiert von der sportlichen Ausrichtung – wer lange Etappen plant, wird die Tiger eher als entspannter empfinden.

Alltagstauglichkeit: große Reiseoptionen vs. kompakte Wendigkeit

Im Alltag spielt die Größe und das Gewicht eine Rolle, aber nicht nur. Die Tiger 1200 GT Pro ist zwar ein großes Motorrad, wirkt aber durch ihre Stabilität und die Reiseauslegung sehr „erwachsen“ im Verkehr. Sie eignet sich gut, wenn man auch im Alltag gern komfortabel unterwegs ist und das Motorrad nicht nur als „kurze Runde“ sieht.

Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen im Handling im Vorteil, wenn es eng wird. Das kompakte Format und die schnelle Reaktion machen sie besonders attraktiv für Stadtfahrten, kurvige Nebenstraßen und spontane Ausflüge. Wer viel zwischen Ampeln, Parklücken und engen Straßen unterwegs ist, wird die Wendigkeit schnell zu schätzen wissen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Tiger 1200 GT Pro – Stärken

  • Reiseorientiertes Fahrgefühl: stabil, komfortabel und auf lange Strecken ausgelegt.
  • Unterstützende Elektronik: hilft dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten.
  • Entspanntes Leistungsbild: weniger „Hektik“, mehr gleichmäßige Kontrolle.
  • Ergonomie für lange Fahrten: Sitzposition und Gesamtkonzept wirken auf Touren stimmig.

Triumph Tiger 1200 GT Pro – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ als eine Supermoto, wenn es um enge Manöver und maximale Agilität geht.
  • Wer vor allem kurze, sportliche Runden sucht, könnte den Reise-Fokus als weniger passend empfinden.

Husqvarna 701 Supermoto – Stärken

  • Agiles Handling: schnell in Richtungswechsel, macht Kurvenarbeit leicht.
  • Direktes Leistungsgefühl: spritzig und aufmerksam, ideal für dynamisches Fahren.
  • Supermoto-Charakter: viel Fahrspaß auf straßennahen Strecken.
  • Stadt- und Landstraßen-Fokus: wirkt wie gemacht für kurze Ausfahrten.

Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen

  • Komfort und Ruhe auf langen, unebenen Strecken sind nicht die Hauptstärke.
  • Die Direktheit des Fahrgefühls verlangt je nach Situation etwas mehr Feingefühl.

Welche Unterschiede sind für die Kaufentscheidung am wichtigsten?

Wenn man die beiden Motorräder gegenüberstellt, lassen sich die wichtigsten Unterschiede auf drei Punkte herunterbrechen:

  • Fahrziel: Die Tiger ist klar auf Touren und Reisebetrieb ausgerichtet, die Husqvarna auf agiles, sportliches Fahren.
  • Fahrgefühl: Die Triumph wirkt souverän und kontrolliert, die Husqvarna direkt und lebendig.
  • Komfort vs. Agilität: Wer Komfort und entspannte Langstrecke priorisiert, wird die Tiger bevorzugen; wer Wendigkeit und Fahrspaß sucht, wird die Husqvarna stärker gewichten.

Fazit:

Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, entspanntes Reisen und ein souveränes, komfortorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, mit unterstützender Elektronik Sicherheit gibt und über viele Stunden hinweg angenehm zu fahren ist. Wer häufig Touren plant oder das Motorrad als „eine Maschine für alles“ im Reisealltag sieht, wird mit der Tiger sehr glücklich.

Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen ideal, wenn vor allem Agilität, Direktheit und Fahrspaß zählen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtverkehr, kurvige Strecken und kurze Ausfahrten, bei denen man das Motorrad spüren und schnell reagieren möchte. Wer ein leichtes, spritziges Handling bevorzugt und sportliche Dynamik sucht, findet in der 701 Supermoto den passenden Charakter.

Kurz gesagt: Tour & Komfort sprechen für die Tiger, Wendigkeit & Temperament für die Husqvarna.

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